Eurokrise
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Deutsche Bank's Latest Capital Raising Won't End Its Problems

Deutsche Bank's Latest Capital Raising Won't End Its Problems | Eurokrise | Scoop.it

Deutsche Bank has finally admitted – to no-one’s surprise - that it needs more capital. It has announced plans to raise 8bn EUR of new Core Tier 1 equity capital (CET1). Although everyone knew Deutsche Bank was short of capital, this admission is nevertheless somewhat embarrassing. [...]

Iceventure's insight:

kurze Zusammenfassung:

Der Artikel beschreibt Hintergründe zur Kapitalerhöhung der dt. Bank.

Die Kernaussagen sind, dass die kürzlich angekündigten 8 Milliarden, bereits die dritte Kapitalmaßnahme in kurzer Zeit nicht ausreichen wird und führt dafür Gründe wie den hohen Leverage und das Derivatebuch der dt. Bank an. Ebenso werden die Gründe

 

Gründe für die Aufnahme in die Thematik Eurokrise:

Der Artikel liefert einen weiteren Baustein für die Kernthese, dass momentan die deflationäre Gefahr größer ist, als die inflationäre. Auf den Zusammenhang mit den europäischen Bankbilanzen wurde hingewiesen.

 

weitere Erkenntnisse & Kommentare:

 1) Der starke Kontrast zur deutschen Berichterstattung, die bei Kapitalmarkthemen schwach ist - das ist in der Betrachtung von Iceventure ein nicht zu vernachlässigender qualitativer Indikator.

 

2) Es stellen sich zwei weiterführende Fragen:

 

a) Warum hat die deutsche Bank die Kapitalerhöhung nicht in Deutschland durchgeführt, was angesichts der "Deutschland AG" schon seltsam ist. Natürlich wird das Argument der Diversifizierung der Aktionärsbasis aufgeführt.

Ein Grund könnte aber ebenso ein möglicher Ansehensverlust der dt. Bank innerhalb europäischer Partner sein (z.B. als Folge des Kirchprozesses).

 

Vielleicht sagt es acuh etwas über die Risiken in der Bank aus, so dass nur ein Partner mit primär strategischen Interessen und entsprechend "tiefen Taschen" für die Kapitalerhöhung in Fareg kam, bzw. bereit war.

 

Kein anderer europäischer Player ist in der Lage diese Kapitalerhöhung mitzumachen  - das wäre ein deutliches Alarmzeichen zur Situation in Europa.

 

b) Warum fallen keinem dt. Journalisten diese Feinheiten auf?

 

 

 

 

 

 

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Die EZB und das Deflationsgespenst

Die EZB und das Deflationsgespenst | Eurokrise | Scoop.it
In Japan ist bereits Ernüchterung eingekehrt, was die „Abenomics“ anbelangt, also die Stimulierung der Wirtschaft durch eine Geldschwemme der Zentralbank. In Europa dagegen sinniert man noch darüber, wie man diese Geldschwemme endlich bewirken kann. EZB-Präsident Mario Draghi verhieß zumindest für den Juni neue geldpolitische Lockerungsmaßnahmen. Aber brauchen wir die wirklich? Ist die Angst v ...
Iceventure's insight:

Ich möchte den Argumenten aus dem Post wiedersprechen.

 

Im Kern geht es um beim Gegenargument um die Frage, vor welcher Deflation die EZB Angst hat?

 

In meinen Augen ist dies nicht die hier beschriebene Preisdeflation für Verbraucher, sondern eine (partielle) Assetdeflation. Konkret heißt es, die EZB könnte im Moment (auch wenn sie es nicht öffentlich sagt) mit 3% Inflation leben, da es bei der Bewältigung der Schuldenkrise helfen würde. Sonst würden die Ankündigungen und Maßnahmen der EZB (QE, dicke Bertha, Negativzins) keinen Sinn ergeben.

 

Dazu braucht es aber die Banken und Kreditvergabe. Diese müssen aber dringen! selber rekapitalisieren, da die Bankenkrise noch nicht gelöst ist. Ich erlaube mir folgenden Link in dem das Volumen der (http://www.iceventure.de/blog/news/sie-ahnten-die-eurokrise-ist-nicht-beendet-der-waac-tot-und-banken-haben-ein-problem-nach-diesem-post-haben-sie-fakten-dazu.html) eruiert wird, einzufügen, um die quantitative Seite beizusteuern.

Ein kurzer Auszug: Goldman sprach bereits 2008 von ca. 80 Milliarden, aber 400 Milliarden stehen auch im Raum (OECD Schätzung) und ist nicht die größte Zahl.

 

Eine ähnliche Lage herrscht in Japan, wie im Beitrag angesprochen.

 

In dem Moment aber, in dem die Außenfinanzierung von Unternehmen durch Banken nicht mehr effektiv funktionier, steigt der Anreiz die Innenfinanzierung durch Absatzpolitik z.B. Preisnachlässe durchzuführen, um das unternehmerische Überleben zu sichern.

D.h. die Verbrauchererwartung ist in diesem Fall kein „Lead“-Indikator, sondern nachlaufend.

Addieren sie noch den steigenden Steuerdruck auf die Gehälter (wirkt als Effekt in dieselbe Richtung) z.B. in Deutschland und das Bild setzt sich langsam zusammen.

Vor diesem Anpassungspfad hat die EZB mehr Sorge, also vor Inflation.

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