German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base
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Bundeswehr in Holzdorf: Kampfjet reist per Hubschrauber an | MZ.de

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Künftige Mechaniker lernen auch ein altes Strahlflugzeug kennen.
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Heimaturlaub für Transporthuschrauber aus Holzdorf/Schönewalde

Heimaturlaub für Transporthuschrauber aus Holzdorf/Schönewalde | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it

Die CH-53 gilt seit Jahrzehnten als das „Arbeitspferd“ der Bundeswehr. Inzwischen sind die Helikopter aber gehörig in die Jahre gekommen und sollen 2024 durch ein Nachfolgemodell abgelöst werden. Vorher verordnet ihnen die Truppe aber noch eine  Pause. Kaum ein anderes technisches Gerät der Truppe ist so im Dauereinsatz wie die schweren Transporthubschrauber vom Typ CH-53. Seit 1991, als die Bundeswehr sie im Rahmen internationaler Vereinbarungen erstmalig zu einem Auslandseinsatz in den Irak verlegte, trifft man die Maschinen mit deutschen Besatzungen weltweit an.

 

Die Maschinen erfüllten die UN-Beobachtermission nach dem ersten Golfkrieg, flogen im Kosovo, leisteten zuverlässigen Dienst im Kongo und gehörten zum ersten Equipment, das die Bundeswehr 2002 nach Afghanistan verlegte.

 

„Inzwischen wurde diese Ankündigung konkretisiert”, sagt der Kommodore des Hubschraubergeschwaders 64, Oberstleutnant Christian Mayer. Demnach soll die „Atempause für Mensch und Material“ 18 Monate dauern und unter Umständen sogar auf 24 Monate ausgedehnt werden. Für diese Zeit der Konsolidierung sollen drei Maschinen vom Typ NH90 und ein Hubschrauber H145 M als deren Begleitschutz mit jeweils einer technischen Reserve die Aufgaben der CH-53 am Hindukusch übernehmen.

Dass angesichts des fast 30-jährigen Dauereinsatzes der Maschinen einmal ein solcher Bruch vollzogen wird, erscheint angesichts der mehr als 23 000 Flugstunden, welche die CH-53 allein in Afghanistan geleistet hat, überfällig. Die Pause, so Mayer, erachte er unter drei Aspekten für wichtig. „Zum einen ist sie eine Anerkennung der Dauerbelastung der Helikopter. Zum anderen sehe ich darin eine Botschaft an die Familien der Soldaten“, betonte Mayer. Ohne den Rückhalt der Familien, fügt der Kommodore an, könnten sie die Belastung der Auslandseinsätze nur schwerlich meistern.

Ruhepause für Mensch und Material heißt aber nicht, nichts zu tun. Vielmehr muss die Luftwaffe die Zeit nutzen, um eine jahrelange Vernachlässigung der Ausbildung aufzuarbeiten. Aufgrund ihrer Erfahrungen und Kenntnisse sind besonders viele Fluglehrer im Einsatz. „Darüber hinaus will sich die Truppe langfristig auf die neuen Flugmuster vorbereiten, die der CH-53 ab 2014 folgen sollen”, rundet Christian Mayer die Aspekte ab.

 

Spätestens Mitte 2020, so hat es auch der Inspekteur der Luftwaffe Generalleutnant Ingo Gerhartz in Holzdorf verlauten lassen, soll die Auswahl für die Nachfolgemodelle getroffen sein. Im Bieterwettstreit stehen sich die CH-53K von Sikorsky und die CH-47F Chinook von Boeing gegenüber. Wer immer dieses Rennen gewinnt, mit dem soll bis Mitte 2020 ein entsprechender Kauf- und Wartungsvertrag unterzeichnet sein. Spätestens 2024 rechnet die Truppe dann mit dem Zulauf der ersten Systeme. Die Chancen, dass Holzdorf dabei Premierenstandort für die neuen Hubschrauber wird, stehen gut.

Etwa 70 Soldaten stellt das Hubschraubergeschwader 64, zu dem auch die Lufttransportgruppe Holzdorf gehört, derzeit für den Einsatz in Afghanistan ab. Piloten, Techniker, Bordsicherungssoldaten, Unterstützungspersonal. „Im Hubschraubergeschwader 64 gibt es Soldaten, die seit 1991 mit jedem Einsatz der CH-53 unterwegs waren. Deren physische und psychische Belastungsgrenzen sind längst erreicht”, verdeutlicht der Kommodore. 

Mittelfristig, so sieht es das Konzept der Neuausrichtung der Bundeswehr („Bundeswehr 2031“) vor, solle der Fokus aber nicht mehr auf den Einsatz im Ausland, sondern die Sicherstellung der Bündnis- und Landesverteidigung gelegt werden. Auch der Heimatschutz, der neben anderem Hilfe bei Katastrophenlagen wie Feuer oder Hochwasser vorsieht, rückt verstärkt in den Blickpunkt der Truppe. Diese soll dafür von aktuell 172 485 Berufs- und Zeitsoldaten bis 2025 auf 203 000 anwachsen. Zudem ist vorgesehen, auch die Zahl der Zivilbeschäftigten bis auf 60 000 zu erhöhen.

Die vorgesehene Entwicklung dürfte besonders am Bundeswehrstandort Schönewalde-Holzdorf nicht spurlos vorbeigehen. „Wir werden einen deutlichen Aufwuchs an Mensch und Material erfahren“, hebt Oberstleutnant Knut Brantin, Kommandeur der Lufttransportgruppe HSG 64 hervor. Zu diesem Konzept gehört aus seiner Sicht auch der Neubau einer weiteren Hubschrauberhalle am Platz. Fest steht schon jetzt, dass sie doppelt so groß wie die bisher üblichen Hallen am Fliegerhorst wird.

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Bundeswehr will Sikorsky CH-53GS Hubschrauber aus Afghanistan abziehen - NATO Resolute Support Mission - RSM

Bundeswehr will Sikorsky CH-53GS Hubschrauber aus Afghanistan abziehen - NATO Resolute Support Mission - RSM | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it

Die Bundeswehr will ihre in Afghanistan eingesetzten Transporthubschrauber vom Typ CH-53GS mittelfristig nach Deutschland zurückholen. Diese Entscheidung sei im Grundsatz gefallen, bestätigte Oberstleutnant Christian Mayer, Kommodore des Hubschraubergeschwaders 64 der Luftwaffe in Laupheim und Holzdorf.

 

Das HSG 64 ist der einzige Verband der Bundeswehr, der die CH-53 im Einsatz fliegt. Aktuell sind fünf Maschinen und etwa 70 Angehörige des Geschwaders in Masar i-Sharif im Norden Afghanistans stationiert.

Details zum Abzug der Hubschrauber seien ihm noch nicht bekannt, sagte Christian Mayer. Das Geschwader habe als Zeithorizont die Jahre 2020/21 empfohlen. 

Hintergrund ist zum einen der immer größere Aufwand, die bewährten, aber betagten CH-53-Hubschrauber flugbereit zu halten. Zum anderen belasten die permanenten Auslandseinsätze – in Afghanistan seit 2002 – das Personal und beschneiden die Ausbildungsmöglichkeiten in der Heimat. Deshalb, so Mayer, und auch mit Blick auf die notwendigen Vorarbeiten für die Einführung eines CH-53-Nachfolgemodells werde eine Einsatzpause angestrebt.

„Es geht darum, uns zu konsolidieren für künftige Einsätze“, erklärt der Kommodore. „Die Flugstunden, die für uns in Afghanistan wegfallen, wollen wir hier in die Ausbildung junger Piloten stecken.“ Außerdem sei es von Vorteil, möglichst viele erfahrene Leute hier zu haben, wenn der Verband ab 2024 die ersten neuen Transporthubschrauber erhält. 


Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat am 9. November grünes Licht für die Ersatzbeschaffung gegeben. 5,6 Milliarden Euro sollen für den Kauf eines am Markt verfügbaren Systems bereitgestellt werden. Infrage kommen wohl nur die aktuelle Version der CH-47 Chinook von Boeing und die neue CH-53K von Sikorsky, beides US-amerikanische Hersteller.

Den Auftrag der Bundeswehr in Afghanistan sollen nach dem Abzug der vor Jahrzehnten in Dienst gestellten CH-53-Maschinen Heeresflieger mit dem kleineren Transporthubschrauber NH 90 fortsetzen. Außerdem sollen dann leichte Mehrzweckhubschrauber des Typs H 145 M am Hindukusch stationiert werden, die wiederum von der Luftwaffe aus Laupheim kommen und zu den Spezialkräften der Bundeswehr gehören. Nicht für alle Geschwaderangehörigen scheint folglich eine Entlastung in Sicht.

Die alte CH-53 soll bis ins Jahr 2030 fliegen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werde sie nach der jetzt geplanten Pause wieder in den Einsatz gehen, sagt Christian Mayer.

 

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Gute Neuigkeiten zur Beschaffung des schweren Transporthubschraubers - LTGrp HSG 64 Holzdorf

Gute Neuigkeiten zur Beschaffung des schweren Transporthubschraubers - LTGrp HSG 64 Holzdorf | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it

Bei ihrer Ankunft in Holzdorf wurden Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und der Inspekteur Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz vom Kommandeur der Holzdorfer Lufttransportgruppe, Oberstleutnant Knut Brantin, begrüßt.

 

Zum zweiten Mal innerhalb von vier Monaten hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) den Fliegerhorst Holzdorf besucht. Sie überbrachte am Freitag die Nachricht, dass der Haushaltsausschuss des Bundestags Geld für einen Wechsel der Flotte der schweren Transporthubschrauber freigegeben hat.

Somit ist ein Ende beim langen Warten der Truppe absehbar.

Vor versammelter Truppe

Die Sonne machte sich am Freitagmorgen noch rar. Doch für den Fliegerhorst Holzdorf sollte es dennoch ein guter Tag werden. 8.30 Uhr schwebte über dem Areal ein weißer Hubschrauber Eurocopter Cougar AS 532 ein, an Bord Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und der Inspekteur Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz.

Nach der Begrüßung durch den Kommandeur der Holzdorfer Lufttransportgruppe vom Hubschraubergeschwader 64, Oberstleutnant Knut Brantin, steuerte von der Leyen das Offiziersheim im größten Luftwaffenstützpunkt der Bundeswehr an.

 

Dort wurde sie bereits von mehreren hundert Soldaten erwartet. „Mein letzter Besuch bei ihnen liegt erst wenige Wochen zurück, blieb mir aber in guter Erinnerung“, begrüßte von der Leyen ihre Zuhörer. Sie habe sich von der Motivation und Professionalität der Soldaten überzeugen können, aber auch deutlich vernommen, dass ein neues Konzept für die schweren Transporthubschrauber benötigt wird.

 

Derzeit sind in Holzdorf zwölf Hubschrauber vom Typ CH-53 stationiert. Sie sind seit fast fünfzig Jahren im Einsatz und müssen ausgetauscht werden. Doch Geld dafür wurde bislang nicht bewilligt. Von der Leyen habe der Truppe aber versprochen, dafür zu kämpfen, bekannte sie in Holzdorf.
Dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages mit einem in der vorletzten Nacht gefassten Beschluss nunmehr 5,6 Milliarden Euro für neue schwere Transporthubschrauber freigibt, entlockte auch der Ministerin ein zufriedenes Lachen.

Sie merkte außerdem an, dass in Militärobjekten investiert werde, hinter denen die Region steht. Bekanntlich ist ein Beleg für das gute Miteinander zwischen militärischem und zivilem Umfeld die enge Mitarbeit der Bundeswehr im kommunalen Städtebund „Elbe-Elsteraue“. Das ist einmalig in Deutschland.

Durch die Entscheidung des Haushaltsausschusses kann das Bieterverfahren beginnen. In dem kämpfen die Unternehmen Boeing und Sikorsky darum, den Zuschlag zu bekommen. Sie gehen mit Maschinen vom Typ CH-47F (Chinook) bzw. CK-53K (King Stallion) ins Rennen.

Wer den Zuschlag bekommt, könnte sich im nächsten Jahr abzeichnen. „Im Frühjahr 2019 werde ich in die USA reisen und dort explizit beide Modelle studieren“, gab Generalleutnant Ingo Gerhartz, Inspekteur Luftwaffe, die Richtung vor.

Mit der Rüstungsabteilung stehe er bereits im engen Kontakt. Vorgesehen sei, dass abhängig vom Stückpreis und den Fähigkeiten 45 bis 60 Maschinen gekauft werden sollen. „Ich begrüße es sehr, dass die Politik für die dringend notwendige Modernisierung der Luftwaffe Geld gibt. Insbesondere für die nächste Generation Transporthubschrauber, die wir in nahezu allen Einsätzen weltweit benötigen“, fügte er an.

Nun gehe es darum, schnell zu handeln. Ziel ist, dass 2023 die ersten Maschinen übernommen werden. Stationiert werden diese in Holzdorf und Laupheim in Baden-Württemberg.

Pause im Afghanistan-Einsatz

Gerhartz informierte außerdem darüber, dass der Verband, ab Ende 2020 eine Einsatzpause bekommt. Seit 17 Jahren fliegen Hubschrauber in Afghanistan. Mensch und Material hätten damit eine Belastungsgrenze erreicht, die eine Pause notwendig mache. Auch in Hinblick auf die neuen Hubschrauber, auf die das Personal so schnell wie möglich geschult werden muss.

Ob mit Einführung der neuen Maschinen der Fliegerhorst Holzdorf wieder zum Geschwader, dem HSG 65, wird, ließ Gerhartz auf Nachfrage der MZ noch offen. „Das wird sich im Rahmen der Beschaffung zeigen.“

Christian Albrecht's insight:

CH-53 Air Wing Resolute Support 

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Grünes Licht für den „Schweren Transporthubschrauber“ - LTGrp HSG 64 Holzdorf

Grünes Licht für den „Schweren Transporthubschrauber“ - LTGrp HSG 64 Holzdorf | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat das Projekt „Schwerer Transporthubschrauber“ für die Bundeswehr einen entscheidenden Schritt vorangebracht. „Das ist eine sehr gute Nachricht für die Truppe. Ich freue mich sehr darüber, dass das gelungen ist“, erklärte die Ministerin am Freitag bei einem Besuch der Lufttransportgruppe des Hubschraubergeschwaders 64 in Schönewalde. Dabei wurde sie vom Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, begleitet.

Weiterer Schritt zur Modernisierung der Bundeswehr

Ursula von der Leyen sagte, die gute Nachricht sei: Am frühen Freitagmorgen gegen 3 Uhr habe der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags in seiner Bereinigungssitzung den Weg freigemacht für die Nachfolge des CH-53. Das sei keine Selbstverständlichkeit. Die dazugehörige Verpflichtungsermächtigung für das Ministerium betrage 5,6 Milliarden Euro. Das Vorhaben des „Schweren Transporthubschraubers“ macht den größten Posten in dem neu gefassten Etat für 2019 aus. „Das ist ein großer Batzen“, so die Ministerin. Beifall bekam sie dafür von den Soldatinnen und Soldaten auf dem Fliegerhorst Holzdorf und zugeschaltet aus Laupheim. „Mir war es ein echtes Anliegen, heute morgen zu Ihnen zu kommen“, betonte Ursula von der Leyen. Sie versicherte  dem Personal des Hubschraubergeschwaders 64, sie hätten nicht nur in den Einsätzen einen „hervorragenden Ruf“, sondern auch in der Heimat. Das habe sich erst kürzlich bei ihren Einsätzen gegen die Waldbrände einmal mehr gezeigt.  

Inspekteur: „Ein guter Tag für die Luftwaffe“

Der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, äußerte sich bei dieser Gelegenheit zur Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags: „Ich begrüße es sehr, dass uns die Politik für die dringend erforderliche Modernisierung der Luftwaffe mehr Geld gibt. Insbesondere für die nächste Generation von Transporthubschraubern, die wir in nahezu allen Einsätzen weltweit so sehr benötigen.“ Applaus gab es von der Truppe für diese Worte des Inspekteurs. Er sagte, dieser Tag sei ein guter Tag für die Luftwaffe. „Dafür bin ich sehr dankbar.“

Mit großem Nachdruck

Ziel der Ministerin ist es, das Projekt „Schwerer Transporthubschrauber“ mit großem Nachdruck voranzutreiben. Ursula von der Leyen sagte, unsere Rüster seien nun in der Pflicht, schnellstmöglich die nächsten Schritte einzuleiten. Eine Festlegung auf ein Muster gebe es noch nicht – klar sei: Die Bundeswehr brauche schon aus Zeitgründen eine marktverfügbare Kauflösung. Damit soll die bisherige CH-53-Flotte bis Ende des kommenden Jahrzehnts vollständig ersetzt werden. Der Inspekteur der Luftwaffe sagte, bei der Auswahl eines geeigneten Typs für den „Schweren Transporthubschrauber“ werde er seine Truppe eng mit einbinden.

Fairer und transparenter Wettbewerb

In einem fairen und transparenten Wettbewerb haben die Interessenten die Möglichkeit, sich um den Zuschlag für das Vorhaben zu bewerben. Konkret ist im Zuge dieses laufenden Vergabeverfahrens nun ein weiterer, bedeutender Schritt möglich: Dazu sagte die Ministerin: Wichtig sei, dass mit den neuen Finanzlinien nun Unternehmen ein erstes Angebot abgeben könnten. Das sei eine ganz wichtige Etappe.

Mit großem Engagement im Einsatz

Die Ministerin sagte weiter an die Adresse der Soldatinnen und Soldaten, seit über 25 Jahren seien sie mit den Hubschraubern mit unverändert großem Engagement im Einsatz. Der unermüdliche Einsatz aller Angehörigen des Hubschraubergeschwaders 64, ob in Afghanistan oder im Inland, finde nicht nur ihren höchsten Respekt. Sondern auch den des Parlaments. Auch das mache diese Weichenstellung des Deutschen Bundestages deutlich. Das Parlament wisse, dass die Bundeswehr mit Ihren Aufgaben wachsen müsse. Die Anforderungen an die Bundeswehr stiegen. Die Trendwenden seien bitter nötig gewesen, so die Ministerin. Und nach und nach komme nun auch die notwendige Finanzausstattung dazu.

Regionen profitieren von Investition

Der neue Hubschraubertyp soll in einer Stückzahl von 45 bis 60 Maschinen auf dem Fliegerhorst Holzdorf bei Schönewalde und Laupheim stationiert werden. Der Inspekteur der Luftwaffe sagte: Diese Entscheidung führe dazu, dass die Standorte Holzdorf und Laupheim sicher seien. Beide Regionen werden von dem neuen Rüstungsprojekt profitieren. Der Betrieb soll dort mit großer Unterstützung durch die Industrie erfolgen. Die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie wird nach Einschätzungen des BMVg ausreichend an diesem Vorhaben teilhaben können.

Typenauswahl bis 2020

Als geeignet erscheinen für die CH-53-Nachfolge der US-amerikanische Hubschrauber vom Typ CH-47F der Firma Boeing und die CH-53K der Firma Sikorsky. Eine europäische Neuentwicklung kommt aus Sicht des BMVg nicht in Frage. Voraussichtlich 2020 soll die Auswahl des neuen Typs des „Schweren Transporthubschraubers“ für die Bundeswehr erfolgen. Noch im selben Jahr ist vorbehaltlich der Zustimmung des Deutschen Bundestags der Abschluss des Vertrags über das Rüstungsprojekt geplant.

Alles in einem Vertrag

Beschaffung, Betreuung und Nutzung des „Schweren Transporthubschraubers“ werden absehbar in einem Vertragswerk geregelt. Das spart Zeit. Fähigkeitslücken im operativ-taktischen Lufttransport können so vermieden werden. Mit dem „Schweren Transporthubschrauber“ bleiben die Kapazitäten im operativ-taktischen Lufttransport erhalten. Gleichzeitig werden Fähigkeiten im Bereich Combat Search and Rescue, Personnel Recovery sowie bei der Unterstützung von Spezialkräften auf- und ausgebaut. Dieses Zukunftsprojekt hat für die Luftwaffe ganz besondere Bedeutung.

 

 

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Lufttransportgruppe in Holzdorf unter neuer Führung - LTGrp HSG 64

Lufttransportgruppe in Holzdorf unter neuer Führung - LTGrp HSG 64 | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it

Knut Brantin kennt den Standort Holzdorf seit vielen Jahren aus eigener Erfahrung.

 

Oberstleutnant Knut Brantin führt seit März die Lufttransportgruppe in Holzdorf. Er äußert sich zum Tag der Bundeswehr, zur Zukunft des Standortes und zu Herzberg.

 

Seit März führt Oberstleutnant Knut Brantin die Lufttransportgruppe in Holzdorf. Auf den neuen Kommandeur der Lufttransportgruppe Hubschraubergeschwader 64 warten eine Vielzahl interessanter Aufgaben, bei denen es sich zu beweisen gilt.

 

Wegen der Internationalen Luftfahrausstellung ILA Ende April verzeichnete der Fliegerhorst Holzdorf so viele Flugbewegungen wie nie. Das Treiben auf dem Platz bot einen kleinen Vorgeschmack auf die Geschehnisse zum Tag der Bundeswehr am 9. Juni. „Die Vorbereitungen hierfür laufen auf Hochtouren”, sagt Oberstleutnant Brantin. Allerdings, so fügte der 43-Jährige an, „werden wir dabei nicht nur Spaß, sondern vor allem viel zu tun haben.” Denn um das Mega-Event abzusichern, müssen nach Aussage des Kommandeurs der Lufttransportgruppe mehr als 800 Soldaten und zivile Mitarbeiter des Standortes aktiv werden, sei es als Einweiser oder Ansprechpartner an den Infoständen. Immerhin werden etwa 50 000 Schaulustige erwartet.

Dass die Bevölkerung ein großes Interesse an einem Blick auf den Fliegerhorst hat, versteht Knut Brantin voll und ganz. „Wir wollen den Leuten zeigen, was hinter dem Zaun passiert, welches umfangreiche Spektrum die Bundeswehr aufzubieten hat und welche berufliche und technische Vielfalt sie ausmacht”, sagt er.

Für den Tag der Bundeswehr sind Vorführungen aller fliegenden Waffensysteme der Luftwaffe geplant. So werden beispielsweise die Kampfjets Tornado und Eurofighter, die Hubschrauber CH-53 und H145M und die Transportluftfahrzeuge Transall C-160 und A400M in Holzdorf zu sehen sein.

Knut Brantins Sicht reicht aber weit über die Geschehnisse Anfang Juni hinaus. Auch wenn die Baumaßnahmen auf dem Platz weitestgehend abgeschlossen und der Zielstruktur sehr nahe sind, werden auch in den kommenden Jahren noch zusätzliche Infrastrukturprojekte umgesetzt. Unter anderem gilt es zuerst, eine weitere Instandsetzungshalle zu errichten, die bereits das neue Hubschraubermodell aufnehmen kann, das die Bundeswehr ab 2023 einführen will. Zur Auswahl stehen zwei Modelle, die CH-53K von der Firma Sikorsky und die CH-47F-ER Chinook von Boeing.  

„Unser Kernauftrag lautet, einsatzbereite Kräfte zu stellen”, so Brantin. Regelmäßig stelle die Lufttransportgruppe Soldaten und Material, das entweder in Afghanistan, in Jordanien oder anderen Einsatzgebieten der Bundeswehr zum Einsatz kommt. Um diese Aufgabe auch in Zukunft zu erfüllen, bedarf es jedoch nicht nur leistungsfähigen Materials, sondern auch einer Anhebung der Flugstunden.

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Kommandoübergabe LTGrp HSG 64 Holzdorf: Ein „Alter“ kehrt zurück

Kommandoübergabe LTGrp HSG 64 Holzdorf: Ein „Alter“ kehrt zurück | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it

Kommodore Oberstleutnant Christian Mayer (Mitte) besiegelt die Übergabe des Kommandos der Lufttransportgruppe von Oberstleutnant Nicolas Bulitz (links) an Oberstleutnant Knut Brantin.

 

Dem Fliegerhorst Holzdorf stehen spannende Zeiten bevor. Das ist eine der Kernaussagen, die beim Kommandowechsel in der Lufttransportgruppe zu vernehmen waren. Um diese Phase zu meistern, meldete sich ein alter Bekannter zurück, Oberstleutnant Knut Brantin.Ihn, seinen Chef wie auch seinen Vorgänger eint, dass der Fliegerhorst Holzdorf für sie eine zentrale Stelle ihres Wirkens ist. Sowohl Oberstleutnant Christian Mayer, Kommodore des Hubschraubergeschwaders 64, als auch die Oberstleutnante Nikolas Bulitz und Knut Brantin haben hier einige Jahre ihrer Dienstzeit verbracht.

Jetzt übergab Mayer das Kommando der etwa 1 000 Mann starken Lufttransportgruppe, die dem HSG 64 unterstellt ist, von Bulitz an Brantin.

„Das HSG 64 ist etwas Besonderes, das kann ich aus eigenem Erleben bestätigen“, betonte Mayer.

Er fügte an, dass sich der größte fliegende Verband der Bundeswehr durch die Qualität und Quantität seiner Arbeit auszeichne, wobei Holzdorf diesbezüglich eine Sonderrolle zufalle. Denn der Platz liege nicht nur strategisch günstig, er trage auch maßgeblich zur Ausbildung junger Piloten bei, bilde in seinen Ausbildungswerkstätten Jugendliche aus und sei ein tragender Wirtschaftstruppenteil für umliegende Standorte bis Berlin.

 

Jeder Stabsoffizier müsse sich irgendwann entscheiden, ob er etwas bewegen oder bewegt werden will. Sowohl Bulitz als auch Brantin bescheinigte Mayer Ersteres. Zudem hätten sich beide Offiziere mehrfach im Einsatz als Pilot bewiesen, vor allem Knut Brantin, der unter anderem in Mosambik, im Kosovo sowie mehrfach in Afghanistan im Einsatz war.

Herz, Hirn, Humor und Härte sind laut Christian Mayer Eigenschaften, die einen guten Soldaten ausmachten.

„Lebe, atme, gestalte und genieße es“, fügte er vor der versammelten Truppe an. Diese Eigenschaften werden die Soldaten und zivilen Mitarbeiter des Standorts in Zukunft verstärkt brauchen.

 

„Unser Kernauftrag lautet, einsatzbereite Kräfte zu stellen.Das Handwerk beherrschen wir gut, aber auf uns wartet mehr“, hob Brantin hervor. Damit meinte er die Ankunft neuer Hubschraubermodelle zum Standort Holzdorf. Die ersten Maschinen werden nach derzeitigem Stand 2024 erwartet.Holzdorf wird der erste Fliegerhorst sein, der diese Maschinen erhält. Am Standort Holzdorf herrsche ein „bejahender und gelebter Zusammenhalt“, und solche Leute brauche die Bundeswehr, so der gebürtige Ascherslebener, der bereits von 2005 bis 2012 und 2016 in Holzdorf Dienst leistete. Gern vernahm die Truppe auch seine Aussage: „Wir müssen mehr fliegen!“Das umzusetzen, werde nicht einfach, da die Entscheidung darüber nicht allein bei den Holzdorfern liege. Aber, setzte er nach, er sei „weder optimistisch, noch pessimistisch, jedoch zur Tat entschlossen“.

 

Der weitere Weg von Nikolas Bulitz wird ins Verteidigungsministerium führen, wo der Generalstäbler vor seiner Versetzung 2014 nach Holzdorf schon einmal war. Hier obliegt ihm die Aufgabe, als Referent an der Steuerung der Einsätze von Spezialkräften der Bundeswehr mitzuwirken.

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Neujahrsempfang 2018 Schönewalde/Holzdorf: Mit frischem Elan wieder an der alten Wirkungsstelle - Oberstleutnant Christian Mayer - Kommodore HSG 64

Neujahrsempfang 2018 Schönewalde/Holzdorf: Mit frischem Elan wieder an der alten Wirkungsstelle - Oberstleutnant Christian Mayer - Kommodore HSG 64 | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it

Oberstleutnant Christian Mayer ist seit Oktober 2017 der Kommodore des HSG 64. Er hat die Chance, das Aufwachsen des Standortes Holzdorf zu begleiten.

 

Es ist ein ereignisreicher und langer Weg, den Christian Mayer (49) seit 2007 zurückgelegt hat. An dessen Ende führte es den Oberstleutnant der Bundeswehr wieder nach Holzdorf. Zumindest indirekt. Als Kommodore des Hubschraubergeschwaders 64 untersteht ihm auch die zum Geschwader gehörende Lufttransportgruppe in Holzdorf.

Mehr als neun Jahre, von 1998 bis 2007, diente Christian Mayer am Fliegerhorst Holzdorf. Der Luftwaffenoffizier war Pilot einer Bell UH 1D, später Leiter der CSAR Kerngruppe (Combat Search and Rescue) und zuletzt Staffelkapitän. Eine Zeit, die ihn nach eigener Aussage prägte. Auch wenn ihn die Karriereleiter seither nach oben steigen ließ, die Verbindung nach Holzdorf ließ Mayer nie abreißen. Ob als Dezernatsleiter für Lufttransporte des Heeres, Verantwortlicher für SAR und CSAR Einsätze in Bonn, Inspektionschef für Ausbildung oder zuletzt Mitarbeiter im Bundesministerium der Verteidigung in der Abteilung Nationales Risiko und Krisenmanagement zum Schutz Staatsangehöriger im Ausland, Christian Mayer pflegte stets persönliche Kontakte zum Fliegerhorst und war immer über dessen Sein und Wachsen informiert.

Seit Oktober 2017 ist Oberstleutnant Christian Mayer nun Kommodore des HSG 64. Zu diesem gehören Dienststellen in Laupheim, Bückeburg, zukünftig eventuell Diepholz, und eben der Fliegerhorst Holzdorf. Damit kehrt Mayer nicht nur an seine alte Wirkungsstelle zurück, sondern erhält in führender Position zugleich die Chance, das Aufwachsen des Standortes zu begleiten.

Die vom Standortältesten Oberst Mario Herzer in seiner Neujahrsansprache angesprochene Vergrößerung der Truppe um 18 000 Soldaten und zivile Mitarbeiter, bei gleichzeitigem Zuwachs der finanziellen Mittel, wird sich auch am Fliegerhorst Holzdorf bemerkbar machen. Das Ziel lautet: deutlicher Fähigkeitsaufwuchs der Luftwaffe. „Die dafür notwendigen Entscheidungen hat der Inspekteur der Luftwaffe noch im letzten Jahr getroffen”, verdeutlicht Mayer. Im Klartext heißt das, dass der Einsatz von spezialisierten Einheiten aufgrund der Zunahme der globalen Bedrohungslagen maßgeblich aufgewertet wird. Schon heute stehen in Laupheim 15 Maschinen des Typs LUH 145M, angedacht für den Transport von Spezialkräften der Bundeswehr.

Fest steht auch, dass die Luftwaffe ihre CH-53 absehbar in den Ruhestand schicken wird. Elf der Transporthelikopter stehen derzeit auch in Holzdorf. Aktuell debattieren Experten darüber, welches Modell der CH-53 folgen soll. Zur Auswahl stehen die Boeing CH-47, die sich durch den für sie typischen Tandemrotor charakterisiert, oder die Sikorsky CH-53K. Letztere basiert auf dem jetzigen Modell, ist jedoch weit moderner und geräumiger. Von ihr existieren im Augenblick weltweit nur vier Stück. „Erst wenn klar ist, welche Maschine wir erhalten, können wir auch die erforderliche Infrastruktur planen und umsetzen“, verdeutlicht Christian Mayer. Und die wird noch einmal gewaltige Baumaßnahmen nach sich ziehen. Nach aktueller Planung werden, je nachdem für welches Modell sich die Bundeswehr entscheidet, an den Standorten Holzdorf und Laup­heim zusammen mindestens 41 bis höchstens 60 Helikopter stationiert. „Ich hoffe, dass wir bald in die Detailplanungen einsteigen können“, sagt Mayer, der den Zulauf der ersten Maschinen auf 2023/24 datiert.


Nicht nur wegen des geplanten Aufwuchses sieht der Kommodore die Zukunft des Standortes Schönewalde-Holzdorf als langfristig gesichert an. „Strategisch liegt er optimal, diese Bedingungen kann im Osten kein anderer Bundeswehrflugplatz aufweisen“, betont er. Fragt sich nur, wann auch die Politik das erkennt und die von den Kommunen der Region und dem Bundeswehrstandort geforderten Maßnahmen in der Verkehrsinfrastruktur umsetzt.

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Neujahrsempfang 2018 - Bundeswehrstandort Schönewalde/Holzdorf

Neujahrsempfang 2018 - Bundeswehrstandort Schönewalde/Holzdorf | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it

Beim Neujahrsempfang der Bundeswehr Holzdorf gab es positive Signale für die Zukunft. Der Bunker Schönewalde zur Luftraumüberwachung wird runderneuert

 

Beim Neujahrsempfang des Bundeswehrstandortes Schönewalde-Holzdorf ist es gute Tradition geworden, dass im Wechsel alle zwei Jahre die Ministerpräsidenten von Brandenburg und Sachsen-Anhalt Ehrengäste sind. In diesem Jahr wäre es an Dietmar Woidtke gewesen, dem Standort seine Aufwartung zu machen. Aufgrund eines Treffens der SPD-Spitze in Berlin musste dieser aber kurzfristig absagen und entsandte statt seiner Staatssekretär Martin Gorholt, Bevollmächtigter des Landes beim Bund und Beauftragter für internationale Beziehungen. Der vernahm aus der Rede des Standortältesten Oberst Mario Herzer, dass die Bundeswehr nach Jahren des Sparzwangs wieder am Aufwachsen sei, was mittelfristig auch in Holzdorf zu spüren sein wird. „Die Truppe soll bis 2024 um über 18 000 Soldaten und zivile Mitarbeiter anwachsen”, erläuterte er. Gleichsam wird sich der Stand der Ausrüstung verbessern. Dafür ist ein kontinuierlicher Anstieg der Finanzmittel auf 42,4 Milliarden bis 2021 vorgesehen.

Für den Standort bedeutet das etwa, dass der Bunker Schönewalde, der die Luftraumüberwachung übernimmt, demnächst für vier Monate abgeschaltet und runderneuert wird.

Trotz teils unbefriedigender Einsatzbereitschaftslage bei den Luftfahrzeugen stand die Sicherung des Einsatz- und Ausbildungsbetriebes mit der CH-53 im absoluten Fokus der Lufttransportgruppe HSG 64, fügte Herzer in seiner Rede vor etwa 400 Gästen an. Dass der Flugbetrieb am Standort keinem reinen Selbstzweck unterliegt, belegen die Einsatzzahlen. So gehen Besatzungen und Techniker regelmäßig in den Auslandseinsatz, nehmen die Maschinen an NATO-Übungen teil oder unterstützen zivile Kräfte bei Großbränden sowie der Hochwasserbekämpfung.

In seiner Antwort dankte Gorholt den Soldaten im Namen der Landesregierung für ihr Engagement. „Wer Politik macht, muss auch Verantwortung übernehmen”, sagte er mit Blick auf das Fehlen des Ministerpräsidenten. Und ergänzte, dass sich die Bundeswehr auch zukünftig des politischen Rückhaltes in Potsdam gewiss sein darf. Schließlich, so Gorholt, beschäftigt die Bundeswehr allein in Brandenburg etwa 7000 Soldaten und 2000 zivile Mitarbeiter. „Was um so mehr belegt, welch massiver Wirtschaftsfaktor die Standorte für die Regionen sind”, betonte er weiter. Für 2018 kündigte Martin Gorholt eine „Phase der Investitionen im Land” an. Ziel sei ein modernes Brandenburg als Heimat für alle. Abschließend sagte Gorholt ein Kommen des Ministerpräsidenten für den 9. Juni 2018 zum Tag der Bundeswehr zu. Woidke übernimmt die Schirmherrschaft des Events am Standort Holzdorf.

Noch immer nimmt ein Großteil der am Standort Schönewalde-Holzdorf dienenden Soldaten das Pendeln zwischen Wohn- und Arbeitsort in Kauf. Gründe hierfür sind unter anderem die teils schlechte Verkehrsinfrastruktur in der Region oder der Mangel an attraktivem Wohnraum. Diese Defizite zu beheben, hat sich der Städtebund Elbe-Elsteraue auf die Fahne geschrieben, dem auch Herzberg, Schönewalde und das Amt Schlieben angehören. Unter seinem Dach haben sich die Bundeswehr und Städte aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen zusammengefunden, um sich mit einer Stimme bei der Landes- oder Bundespolitik verstärkt Gehör zu verschaffen.

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Ausbildungskapazitäten werden verdoppelt - LTGrp HSG 64 Holzdorf

Ausbildungskapazitäten werden verdoppelt - LTGrp HSG 64 Holzdorf | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it

Derzeit werden am Standort Schönewalde die infrastrukturellen Voraussetzungen für eine Verdopplung der 48 Ausbildungsplätze zum Elektroniker für Geräte und Systeme geschaffen. Im dritten Quartal 2018 wird mit der Ausbildung zum Fluggerätmechaniker begonnen. Mit Hochdruck wird eine bereits vorhandene Hubschrauberhalle umgebaut. Diese Halle wird nach derzeitigem Stand fünf Exponate beherbergen und bestmögliche Arbeitsbedingungen für die zukünftigen Fluggerätmechaniker schaffen. Die Berufsschule für den Ausbildungsgang Fluggerätmechaniker befindet sich in Berlin-Schönefeld und ein Internat vor Ort wird die Auszubildenden während der Theoriephasen aufnehmen.

 

Die ersten zwei Luftfahrzeuge für die zukünftige Fluggerätmechaniker-Ausbildung trafen bereits im Juni diesen Jahres auf dem Flugplatz Holzdorf ein. Dabei handelt es sich um zwei Bölkow Bo 105 Helikopter, die vom Heeresflugplatz Celle vom dortigen Ausbildungs- und Übungszentrum Luftbeweglichkeit zur Verfügung gestellt wurden. Stabsfeldwebel Alexander Heide, Hauptfeldwebel Marcel Mühlfeld und der Ausbildungsmeister der zukünftigen Ausbildungswerkstatt für Fluggerätmechaniker, Matthias Hammer, prüften die beiden Hubschrauber vor Ort in Celle „auf Herz und Nieren“.

 

Als weitere Exponate sind zwei leichte einmotorige Mehrzweckflugzeuge vom Typ Dornier DO 27 und Piaggio P149 sowie ein Luftfahrzeug vom Typ Lockheed F-104 Starfighter geplant.

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Vom Original zum Modell - Revell H145M LUH SOF

Vom Original zum Modell - Revell H145M LUH SOF | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it

Der H145M LUH SOF wurde vor knapp zwei Jahren erfolgreich im Hubschraubergeschwader 64 eingeführt. Nun ist der dunkelgraue Hubschrauber im Maßstab 1:32 für Jedermann erhältlich. Verantwortlich dafür ist die Firma Revell, die den ausschließlich am Standort Laupheim stationierten Hubschrauber der Firma Airbus Helicopters detailgetreu nachgebildet hat. Schon weit vor der offiziellen Einführung des Luftfahrzeugmusters in die Bundeswehr wurde die Umsetzung des Projektes durch die Modellbaufirma begonnen.

 

Genauso wie beim Rüstungsprojekt war der Schlüssel zum Erfolg die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Beteiligten. Der Eifer aller am Modell beteiligten Personen spiegelt sich daher im Detailreichtum des fertigen Modellbausatzes wider. 

Grundlage für das neue Modell war eine umfangreiche Recherche. Dazu bekam Revell Unterstützung von Projektbeteiligten aus der Bundeswehr und der Industrie. Zum Beispiel konnten die Modellbauer detaillierte Bilder vom Originalhubschrauber auf dem Fliegerhorst Laupheim machen. Der Zulieferer ECMS Aviation stellte notwendige Informationen zur Abseilausstattung bereit. Hierdurch entstand ein besonders akkurates Modell. Lediglich militärisch besonders sensible Teiles des Hubschraubers wurden bewusst nicht umgesetzt.

 

Zu Beginn der Modell-Entwicklung wurde anhand des Recherchematerials ein digitales 3D-Grundmodell entworfen. Die exakt im Maßstab 1:32 vorliegenden Daten dienten dann als Basis für den Werkzeugbau, an dessen Abschluss die fertigen Stahlformen für den Spritzguss des Modells entstanden. Die nun produzierten ersten Plastik-Spitzguss-Teile des neuen Modells unterliefen mehrfach umfangreichen Montage-Tests, damit der neue Modell-Bausatz dann auch problemlos zusammengebaut werden kann. Letzte Änderungen wurden im Anschluss eingearbeitet und das endgültige Modell schließlich der Bundeswehr vorgestellt.

 

Als Dank für die hervorragende Zusammenarbeit wurde durch Jürgen Zurnieden, Projektleiter bei Revell, ein fertiges Modell des Hubschraubers an den stellvertretenden Kommodore des Hubschraubergeschwaders 64, Oberstleutnant Bernd Donsbach, übergeben. Die erfolgreiche und reibungslose Einführung des H145M im Hubschraubergeschwader 64 wird dadurch mit dem Plastikmodell weitergeführt.

 

 

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Arabische Delegation zu Gast beim Hubschraubergeschwader 64 in Laupheim

Arabische Delegation zu Gast beim Hubschraubergeschwader 64 in Laupheim | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it

Die CH-53-Besatzungen des Laupheimer Flugplatzes können auf einen großen Erfahrungsschatz besonders im Bereich Personnel Recovery – kurz PR - blicken. Aber nur der sprichwörtliche „Blick über den Tellerrand“ lässt auch andere Blickwinkel zu. Vor kurzem besuchte deshalb eine Delegation der Vereinigten Arabischen Emirate (ARE) für einen internationalen Erfahrungsaustausch das Hubschraubergeschwader 64 auf dem Flugplatz Laupheim.

 

Vier Luftwaffen-Stabsoffiziere der ARE machten sich während des Informationsbesuchs ein Bild über die deutschen Verfahren „Tactical Air MedEvac“ und „Personnel Recovery“. Dabei brachten sie ihre Erfahrungen gewinnbringend ein. Den Anfang bildete eine eintägige Einführung in die Grundsätze, Ausbildung, Ausrüstung und Einsatzerfahrung der Kampfretter.

 

Eine mit zwei Intensivstationen ausgerüstete CH-53 in „Afghanistan-Konfiguration“ zeigte den vier arabischen Stabsoffizieren die Betreuung der Verwundeten im Hubschrauber. In dieser Konfiguration hat der Hubschrauber zwei Maschinengewehre und das an der Heckrampe verbaute schwere Maschinengewehr M3M. Die Offiziere zeigten sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Arbeitstieres CH-53 des HSG 64.

 

Am nahegelegenen Truppenübungsplatz Dornstadt wurde dann bei einer Übung eine simulierte Rettungsschirmlandung in feindlichem Gebiet dargestellt.

Der Pilot wurde aufgenommen, war aber auf Grund seiner simulierten Verletzungen nicht transportfähig. Nachdem die Kampfretter die Landezone für feindfrei erklärt haben, setzte einer der zwei CH-53 Transporthubschrauber zur Landung an.

 

Unter drehenden Rotoren wurde der Verwundete in Sekundenschnelle verladen. Jeder musste mit anpacken: Kampfretter, Bordtechniker, Flugmedizinischer Assistent und Fliegerarzt transportierten den Verwundeten vom ATV (All-Terrain-Vehicle) zum Hubschrauber.

Die Kampfretter zogen sich dann mit ihren ATVs wieder zurück. Während die CH-53 schon startete überprüfte der Fliegerarzt die Vitalfunktionen des Verwundeten. Im Flug verschlechterte sich der Zustand des Verwundeten plötzlich. Durch die Umlagerung vom ATV in die CH-53 war die Funktionsfähigkeit des Tourniquets (TQ) – ein Abbindesystem, das von der Bundeswehr im Einsatz genutzt wird, ähnlich einem Druckverband – nicht mehr gegeben. Der Fliegerarzt reagierte schnell, zog mit Unterstützung des Flugmedizinischen Assistenten den TQ nach.

 

Während die CH-53 im Tiefflug unter Ausnutzung der natürlichen Deckung, wie Waldschneisen und Tälern, zum Flugplatz Laupheim zurück flog saß an Bord jeder Handgriff des eingespielten Teams.

Die arabische Delegation war sichtlich von der Effizienz des Teams beeindruckt. Unterschiedliche Dienstgradgruppen und Fachbereiche arbeiten routiniert zusammen: Luftfahrzeugführer, Bordsicherungssoldaten, Bordtechniker, Kampfretter, Fliegerarzt und Assistent.

 

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Kommandoübergabe der 4. Fliegenden Staffel des Hubschraubergeschwaders 64 Laupheim - H145M LUH SOF

Kommandoübergabe der 4. Fliegenden Staffel des Hubschraubergeschwaders 64 Laupheim - H145M LUH SOF | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it

Vor der Fliegenden Gruppe des Hubschraubergeschwaders 64 übertrug Oberstleutnant Rudolf Blaschke, Kommandeur der Fliegenden Gruppe HSG 64, bei einem militärischen Appell das Kommando der 4. Fliegenden Staffel an Oberstleutnant Pink.

 

Als erfahrener Einsatzstabsoffizier und geschätzter Kamerad bleibt der einsatzerfahrene Hubschrauberführer, der bereits achtmal bei einem Auslandseinsatz dabei war, seiner Staffel weiter erhalten. Oberstleutnant Pink, der hier bisher als stellvertretender Staffelkapitän eingesetzt war, fällt die Übernahme daher besonders leicht.

 

„Mit Aufstellung der 4. Fliegenden Staffel am 1. Januar 2015 und der Einführung des neuen Waffensystems H145M LUH SOF begann nicht nur für die Angehörigen der Staffel eine neue Zeitrechnung“, so Oberstleutnant Blaschke.

 

Oberstleutnant Pink übernimmt eine Staffel von Soldaten mit unterschiedlichsten fliegerischen Werdegängen (BO105, UH-1D, CH-53, NH-90 und C-160), die sich in kürzester Zeit zu einem effektiven und professionellen Team etabliert haben.

 

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Survival, Evasion, Resistance, Extraction - Sikorsky CH-53GA - Truppenübungsplatz Altengrabow

Survival, Evasion, Resistance, Extraction - Sikorsky CH-53GA - Truppenübungsplatz Altengrabow | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it

Schlafmangel, Kälte, Dauerregen. Beim SERE-Lehrgang Level B stoßen die Soldaten an ihre Grenzen. Auf dem Truppenübungsplatz in Altengrabow lernen sie, wie sie sich verhalten müssen, wenn sie im Krisengebiet ganz auf sich allein gestellt sind.

 

Ausrichter des Lehrgangs ist das Objektschutzregiment „Friesland“ aus Schortens. Auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow lernen 28 Luftwaffensoldaten die Dinge, von denen nur selten in den Medien berichtet wird. Diese sind aber ebenso wichtig, wie eine gute Schießausbildung. Beim Lehrgang SERE B geht es unter anderem um Versteckbau, Orientieren und um das Überleben in der Natur. Außerdem lernen die Soldaten sich richtig zu Verhalten bei Gefangennahme, eventueller Flucht und die Aufnahme durch eigene Kräfte.

 

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5.000 Flugstunden Jubiläum – Airbus Helicopters H145M LUH SOF - Hubschraubergeschwader 64 Laupheim

5.000 Flugstunden Jubiläum – Airbus Helicopters H145M LUH SOF - Hubschraubergeschwader 64 Laupheim | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it

Trotz des Schneegestöbers ließ es sich Oberstleutnant Blaschke nicht nehmen, die Besatzung an der Maschine abzuholen

 

Das Rauschen der Rotorblätter wird schnell lauter. Sekundenbruchteile später schwebt der H145M über dem Dach des mehrstöckigen Hauses. Spezialkräfte seilen sich ab, während der zweite Hubschrauber die Anlandung sichert.

 

Das Szenario erinnert an einen Action-Film, ist aber Bestandteil eines teilstreitkräfte-gemeinsamen Ausbildungsvorhabens: „Hot Glove“, so die offizielle Bezeichnung der Übung. Es wirkt dann fast schon surreal, dass Hauptmann Michael D. nach der Landung aussteigt und dem Kommandeur der Fliegenden Gruppe HSG 64, Oberstleutnant Rudolf Blaschke, die 5.000ste Flugstunde auf dem Flugmuster H145M meldet.

 

Erfolgsmeldungen sind beim H145M keine Seltenheit. Trotzdem ist jeder der angetretenen Soldaten immer wieder stolz auf den leichten Mehrzweckhubschrauber. Die mehrwöchige Hitzekampagne in Jordanien hat der grau lackierte Hubschrauber locker weggesteckt. Auch die Kälte-Tests in Schweden konnten ihm nichts anhaben.

 

Mit diesem Hubschrauber ist die Luftwaffe für kommende Einsätze bestens gewappnet. Alle fünfzehn H145M der Luftwaffe sind am Standort Laupheim stationiert. Zwischen 2015 und 2017 wurden die Hubschrauber von Airbus geliefert. Der Letzte wurde im Juni übergeben.

 

Umso erstaunlicher ist es, dass schon jetzt die 5.000ste Flugstunde zu verzeichnen ist. Das ist vor allem der modernen Technik, dem gut ausgebildeten Wartungspersonal und den ausgewählten Piloten zu verdanken.

 

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OV-10B "Bronco" als Außenlast von Rheine nach Bückeburg - Sikorsky CH-53GE

OV-10B "Bronco" als Außenlast von Rheine nach Bückeburg - Sikorsky CH-53GE | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it

Im Zuge der anstehenden Auflösung der Ausbildungswerkstatt für Fluggerätemechaniker wurde am 06.12.2017 das Ausbildungsluftfahrzeug OV-10B "Bronco" von Rheine nach Bückeburg überfuhrt.

 

Gleichzeitig wurde hierbei die Vorbereitung der Sonderlast für den Lufttransport per Hubschrauber trainiert. Diesen Auftrag übernahm eine Sikorsky CH-53GE der Wehrtechnischen Dienststelle 61 aus Manching.

 

Am neuen Standort, soll die Maschine weiterhin für die Ausbildung von Luftfahrzeugtechnikern genutzt werden.

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H145M - Light Utility Helicopter - "LUH" der Bundeswehr waren 5.000 Stunden in der Luft - Hubschraubergeschwader 64 Laupheim

H145M - Light Utility Helicopter - "LUH" der Bundeswehr waren 5.000 Stunden in der Luft - Hubschraubergeschwader 64 Laupheim | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it

Im Juni 2017 hat die Bundeswehr die letzte H145M für ihre Spezialkräfte von Airbus Helicopters übernommen. Nun haben die Hubschrauber bereits die Marke von 5.000 Flugstunden erreicht.

 

Die Bundeswehr hat 15 Hubschrauber vom Typ H145M LUH SOF (Light Utility Helicopter Special Operations Forces) in ihrer Flotte. Die zum Hubschraubergeschwader (HGS) 64 in Laupheim gehörendenden Helikopter dienen vornehmlich der Unterstützung der Spezialkräfte der Bundeswehr.

Am 16. November hat die H145M-Flotte der Bundeswehr nun die Marke von 5.000 Flugstunden erreicht. Die H145M ist eine militärische Variante des zweimotorigen Zivilhubschraubers H145, der 2014 erstmals ausgeliefert wurde. Inzwischen hat es die gesamte H145-Flotte auf über 50.000 Flugstunden gebracht.

 

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TAG DER BUNDESWEHR 2018 - Fliegerhorst Holzdorf

TAG DER BUNDESWEHR 2018 - Fliegerhorst Holzdorf | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it
Für das kommende Jahr wurde der Tag der Bundeswehr auf den 9. Juni 2018 datiert. Erstmalig zählt auch der Fliegerhorst Holzdorf zu den Veranstaltungsorten.Um das Event für die Zuschauer möglichst abwechslungsreich und informativ zu gestalten, bereitet seit geraumer Zeit ein Organisationsteam den Programmablauf vor. „Die Veranstaltung erstreckt sich über den Zeitraum von 9 bis 17 Uhr und wird ganztägig unter anderem ein Flugprogramm sowie dynamische Verführungen am Boden beinhalten“, erläutert der leitende Projektoffizier Major Thomas Korst.Wenn auch der genaue Ablauf noch nicht fest steht, so lassen sich heute doch schon einige Eckpunkte definieren. Geplant sind neben anderem der Überflug eines Airbus A400M und Darbietungen weiterer Fluggeräte, Jets wie Helikopter. Zudem wird in Holzdorf die Ankunft ausländischer NATO-Partner mit ihren Maschinen erwartet. Einzig auf fliegende Verbände wird sich der Tag der Bundeswehr aber nicht fixieren. „Es ist eine streitkräftegemeinsame Veranstaltung, weshalb auch Vertreter des Heeres und der Marine mit Gerät und Infomobil vor Ort sein werden“, fügt Projektchef Thomas Korst an.Umrahmt wird die Veranstaltung, die in ähnlicher Form parallel an 16 Standorten der Bundeswehr deutschlandweit stattfindet, in Holzdorf vom Auftritt eines Musikkorps der Bundeswehr. Darüber hinaus sollen auch Angehörige der Sportfördergruppe der Bundeswehr zugegen sein. Vorgesehen sind im weiteren, dass sich die umliegenden Gemeinden und Städte des Fliegerhorstes Holzdorf, aber auch Polizei, Feuerwehr und Sanitätsdienst präsentieren. Eine vielfältige Kinderbetreuung sowie ein mediales Rahmenprogramm stehen am 9. Juni 2018 ebenfalls auf dem Plan.Die Bundeswehr rechnet für diesen Tag in Holzdorf mit mehreren Zehntausend Besuchern. Das Objekt ist daher weiträumig abgesperrt, zentrale Parkplätze werden ausgewiesen. Die Zu- und Abfahrt zur Kaserne erfolgt ausschließlich über Shuttlebusse.
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Hubschrauber und Besatzung im Grenzbereich - Hitze- und Staubkampagne H145M LUH SOF 

Hubschrauber und Besatzung im Grenzbereich - Hitze- und Staubkampagne H145M LUH SOF  | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it

Flimmernde Hitze und nichts als braun-ockerfarbener Sand soweit das Auge reicht. Temperaturen von weit über 40 Grad und das im Schatten. Sand, der sich in jede Pore, jede Ritze ablegt. Der Sand knirscht im Mund, wenn man nicht aufpasst und sich nicht gegen den Wind schützt. Unter diesen extremen Bedingungen testet das Hubschraubergeschwader 64 aus Laupheim den neuen Hubschrauber der Luftwaffe auf Herz und Nieren.

 

Hauptaufgabe des Hubschraubers ist der Transport der Spezialkräfte der Bundeswehr. Dafür zählt die vierte Staffel des Geschwaders 64 seit kurzem auch zu diesen Spezialkräften der Bundeswehr. Transport bedeutet, dass in allen Lagen, in allen Gebieten der Erde Soldaten dorthin gebracht werden müssen, wo diese ihren Auftrag erfüllen sollen. Auch bei extremer Kälte und Hitze. 

In Jordanien kann der Hubschrauber im Grenzbereich getestet werden. Hohe Temperaturen und Staub sind in der Wüste immer da. Das heißt, die Männer und Frauen des HSG 64 haben hier beste Bedingungen für viele Tests in kurzer Zeit.

 

 

 

 

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Hubschrauber und Besatzung im Grenzbereich - Hitze- und Staubkampagne H145M LUH SOF

Hubschrauber und Besatzung im Grenzbereich - Hitze- und Staubkampagne H145M LUH SOF | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it

Stabsfeldwebel Sebastian M. ist Fluggerätmechaniker CAT B1, also Mechaniker für Hubschrauber. Er ist spezialisiert für Arbeiten am H145M. Zusammen mit fünf weiteren Technikern des HSG 64 sorgt er bei der Hitze- und Staubkampagne dafür, dass die beiden Test-Maschinen zuverlässig starten und landen können.

 

Bei einer Zwischenfluginspektion kontrolliert er die Triebwerke des Hubschraubers. Sand kommt überall rein. Er prüft ob die Lager beschädigt sind und alle elektrischen Verbindungen sauber sitzen. „Dichtungen leiden unter den extremen, aber ganz besonders unter schwankenden Temperaturen. Und ein Wechsel dauert abhängig vom Einbauort ein bis vier Stunden“, sagt er.

 

Neben der Antriebstechnik werden auch die Rotorblätter stark in Mitleidenschaft gezogen. Sand wird bei jeder Landung und bei jedem Start aufgewirbelt. „Autoschrauber kennen das: Der Hubschrauber wird regelrecht sandgestrahlt“, erläutert Sebastian M. „Das ist auch bis zu einem gewissen Punkt tolerierbar. Solange nur der Erosionsschutzlack an den Hauptrotorblättern abgeht ist das noch in Ordnung“, sagt er. Wenn aber geflechtetes Material zu sehen wäre, so erläutert der Stabsfeldwebel, dann beginnt die kritische Phase. „Wir können dann mit einem Hightech-Klebeband kurzfristig den Schaden beheben, aber das geht auch nicht lange gut.“

Die Kameraden des Stabsfeldwebels, die für die Avionik verantwortlich sind, mussten schon die Cockpit interne Kommunikation aus dem Hubschrauber ausbauen. Die Bedienknöpfe ließen sich vor lauter Sand nicht mehr bewegen.

 

Doch auch die Hitze beeinträchtigt die Technik und Sebastian M. bei seiner Arbeit. „Die Pilotensitze werden über 70 Grad heiß, wenn die Maschine in der Sonne steht. Nicht aushaltbar für die Piloten“, erzählt er. Daher werden testweise Isoliermatten von Innen an die Front- und Seitenscheiben des Hubschraubers angebracht. „Kein schlechtes System. Die Temperatur ist merklich angenehmer und ein Mann kann alleine alles relativ einfach an- und abbauen“, sagt er. Persönlich hat sich Stabsfeldwebel M. nach den ersten Tagen recht gut an die Hitze gewöhnt. „Nur die heißen Abendwinde sind unangenehm“, berichtet er auf dem Weg in den klimatisierten Aufenthaltsraum.

 

Mit einem Transportflugzeug wurden die Techniker aus Leipzig direkt nach Al-Jafr geflogen. Insgesamt brachten sie fünf Tonnen Material mit. Darunter auch eine APU, ein externes Starkstromgerät von 150 Kilogramm Gewicht. „Aber vergleichbar mit anderen Hubschrauber-Kommandos benötigt der H145M wenig Ersatzteile“, weiß M. zu berichten. „Das liegt zum einen daran, dass der Hubschrauber noch sehr neu ist aber auch daran, dass er hält, was er verspricht und das unter extremen Bedingungen“, freut sich der Mechaniker. Daher liegt der Schwerpunkt für die Techniker neben Wartung und Pflege auch darin, Erfahrungen zu sammeln. Wie verhält sich das Material unter den extremen Temperaturen, bei Staub und Sand? Wie lässt es sich unter diesen Umständen arbeiten? „Dabei sind unsere Belastungen hier höher als das, was wir erwarten, wenn es in einen echten Einsatz geht. Wir fliegen mehr, haben mehr Staublandungen hintereinander zu bewerkstelligen und jeden Tag einen Einsatz. Und das über fast drei Wochen hinweg“, so der Stabsfeldwebel. Dabei will man sehen, wie alles funktioniert. Der Hubschrauber soll zukünftig die Spezialkräfte der Bundeswehr in deren Einsatzräume fliegen. Das heißt auch für die Techniker und alle anderen Personen, dass sie unter diesen besonderen Bedingungen arbeiten können müssen. So findet sich bei M. und seinen Kameraden fast täglich etwas, was man anders machen kann und es wird klar, welche Ausrüstung gut wäre, aber noch nicht vorhanden ist. Handschuhe für die Arbeiten an bis zu 70 Grad heißem Metall, Uniformhosen mit gepolsterten Knien, Staubschutzbrillen und besondere Helme. Alles notwendige Dinge, die die Soldaten während dieser Kampagne herausfanden.

 

Drei Flugslots täglich gilt es abzuarbeiten. Das fängt am Morgen mit einer Vorflugkontrolle an. Dabei werden auch die gewünschten Rüstsätze in die Maschine eingebaut, denn es gilt verschiedene Konfigurationen auszutesten. Mit Winde und Sitzen, ohne Sitze, mit Türen, ohne Türen und so weiter. Dann werden die Maschinen für die Piloten bereitgestellt. Die Zeit der Flüge nutzt Stabsfeldwebel M., um seinen Arbeitsplatz zu organisieren. In dieser Zeit ist die Technik auch ständig über Funk mit den Piloten verbunden. „Sicher ist sicher für alle Fälle. So könnten wir unterstützen wenn Probleme auftreten. Aber es kam bisher zu keinem Problem, zum Glück“, so M. sichtlich zufrieden.

 

Nach der Landung steht eine sogenannte Zwischenflugkontrolle an. Betriebsmittel, also Sprit und Öl, müssen aufgefüllt werden, evtl. Rüstsätze umgebaut und die Scheiben sowie das Cockpit gereinigt werden. Nach der Mittagspause dann der nächste Flugslot und danach die Nachflugkontrolle. Dann werden auch die IBF (Inlet Barrier Filter), die den Triebwerkseinlauf vor Staub, Sand und Schmutz schützen, ausgetauscht und umfangreich gereinigt. Nach dem Abschlussbriefing am Abend ist dann nach 12 bis 14 Stunden Arbeit unter extremen Bedingungen endlich Schluss für den Tag.

 

 

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Größtes Geschwader der Luftwaffe unter neuer Führung - Oberstleutnant Christian Mayer übernimmt das Kommando

Größtes Geschwader der Luftwaffe unter neuer Führung - Oberstleutnant Christian Mayer übernimmt das Kommando | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it

Das Hubschraubergeschwader 64 hat mit Oberstleutnant Christian Mayer einen neuen Kommodore. Bei einem feierlichen Appell hat Generalmajor Günter Katz, Kommandeur Fliegende Verbände der Luftwaffe, den Kommandowechsel vollzogen. Der scheidende Kommodore Oberst Stefan Demps wechselt als Kommandeur zum European Personnel Recovery Center nach Italien.

 

In seinem Rückblick beleuchtet Oberst Demps die vielfältigen Herausforderungen und Neuerungen. Neben den nunmehr 15-jährigen Einsatz der CH-53 in Afghanistan sind die Kampfretter im letzten Jahr dort zum ersten Mal zum Einsatz gelangt. Auf Grund seiner fliegerischen Vergangenheit bei den Heeresfliegern konnte er den Wechsel der CH-53 vom Heer zur Luftwaffe im Rahmen des Fähigkeitstransfers erfolgreich mitgestalten. Die kommenden Herausforderungen für das Hubschraubergeschwader (HSG 64) werden neben der Aufnahme von Teilen des Systemzentrums 21 in Diepholz auch die zentralisierte Führung der CH-53 sein. Er übergibt einen „einmaligen Verband mit unverzichtbaren Fähigkeiten, mit einmaligen Menschen die Herausragendes leisten.“

 

Für Generalmajor Katz war die Einführung der 15 leichten Unterstützungshubschrauber H145M (LUH SOF), die seit Einführung der ersten Maschine im Jahr 2016 nun vollständig abgeschlossen ist, eine „beeindruckende Leistung.“ Neben dem taktischen Luft- und Verwundetentransport in Masar-e-Sharif lobte er die Unterstützung bei örtlichen Kommunen im Rahmen der Amtshilfe. Die sowohl in Laupheim als auch in Holzdorf stationierten Hubschrauber wurden in diesem Jahr bereits bei Einsätzen zur Waldbrandbekämpfung und zur Hochwasserhilfe erfolgreich eingesetzt.

 

Oberstleutnant Mayer nimmt die neue Führungsverantwortung mit Stolz und Freude zugleich an. Er sei auf die Erfahrungen, Kenntnisse und das Wissen der Angehörigen des HSG 64 – im Sinne einer konstruktiven „Schwarmintelligenz“- angewiesen. Immer präsent ist dabei sein Führungskompass mit den vier H´s – Herz, Hirn, Humor und Härte.

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Führungswechsel im Hubschraubergeschwader 64 - Oberstleutnant Christian Mayer übernimmt das Kommando

Führungswechsel im Hubschraubergeschwader 64 - Oberstleutnant Christian Mayer übernimmt das Kommando | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it

Per Handschlag besiegelten sie die Kommandoübergabe: (von links) Oberst Stefan Demps, Generalmajor Günther Katz, Oberstleutnant Christian Mayer. 

 

Christian Mayer ist neuer Kommodore des Hubschraubergeschwaders 64. Am Donnerstag hat der 48-jährige Oberstleutnant die Nachfolge von Oberst Stefan Demps angetreten.

 

Am Hauptsitz des Geschwaders in Laupheim und am Standort Holzdorf in Brandenburg befehligt Mayer künftig rund 1800 Soldatinnen und Soldaten. Bei einem Appell auf dem Militärflugplatz hat ihm Generalmajor Günther Katz, Kommandeur der Fliegenden Verbände der Luftwaffe, die Führungsverantwortung übertragen. Das HSG 64 ist das größte Geschwader der Teilstreitkraft.

 

 

Mayer stammt aus Prien am Chiemsee. Zuletzt war er Referent im Verteidigungsministerium, 2014 schon einmal für kurze Zeit in Laupheim stationiert. Freude und Stolz erfüllten ihn, als Kommodore zurückzukehren, sagte er in seiner Antrittsrede und versicherte den Soldaten, dass er um ihr Können und ihre Leistungsbereitschaft wisse, ebenso um die Belastungen. Besonders in der Zeit der Einarbeitung sei er auf ihre Expertise angewiesen: „Lassen Sie mir Ihre Unterstützung zukommen, ich bin ein interessierter, guter Zuhörer.“ Der Stadt Laupheim, den Kommunen im Umland und ihren Bürgern bot er einen offenen Dialog an.

 

 

Stefan Demps habe das Geschwader hervorragend für die Zukunft aufgestellt, lobte Generalmajor Katz; er bescheinigte dem scheidenden Kommodore eine ausgezeichnete Leistung. An Herausforderungen fehle es auch künftig nicht. Das HSG 64 müsse den seit 2002 laufenden Einsatz in Afghanistan weiter schultern und zeitgleich Hubschrauberbesatzungen ausbilden und qualifizieren, Spezialkräfte der Bundeswehrunterstützen, Personell-Recovery-Fähigkeiten bereitstellen und fliegerische Einsatzverfahren für die neuen leichten Mehrzweckhubschrauber vom Typ H145M entwickeln. Ein stetes Anliegen müsse sein, Nachwuchs zu gewinnen; die Bundeswehr stehe hier, zumal im wirtschaftsstarken Land Baden-Württemberg, in hartem Wettbewerb mit zivilen Firmen.

 

 

Demps rief die Zeit des Umbruchs in Erinnerung, den Übergang des 2013 neu aufgestellten Verbands vom Heer zur Luftwaffe. Wie die durch Afghanistan und andere Aufträge massiv geforderten Geschwaderangehörigen es verstanden hätten, die neue Organisationsstruktur mit Leben zu füllen und den Prozess des Zusammenwachsens zu gestalten, verdiene höchste Anerkennung: „Hut ab vor dem, was Sie geleistet haben.“ Die Einsatzbelastung sei weiter hoch, „in Teilen zu hoch“, und eine deutliche Entspannung derzeit noch nicht absehbar. Das Geschwader benötige möglichst viele Flugstunden, um junge Hubschrauberbesatzungen qualifizieren und erfahrene Kameraden entlasten zu können. Das Material dafür sei nicht verlässlich genug verfügbar, aus vielschichtigen Gründen, die nur wenig mit dem HSG zu tun hätten – „wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“. Demps appellierte an die Verantwortlichen, auch in der Industrie, die Bereitstellung von Flugstunden zu intensivieren.

 

 

Sein Nachfolger übernehme einen „einmaligen Verband mit besonderen Fähigkeiten und tollen Menschen“, resümierte Demps. Die drei Jahre an der Spitze des HSG 64 seien „die am meisten fordernde, aber auch die schönste meiner bisherigen Verwendungen“ gewesen. Seine nächste Station ist in Italien: Dort wird der 54-Jährige Chef einer multinationalen Einrichtung, die die Fähigkeiten europäischer Verbündeter, in Bedrängnis geratene Soldaten aus feindlichem Gebiet zu retten, harmonisieren und weiterentwickeln soll.

 

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„Diese Menschen haben Herausragendes geleistet“ - Führungswechsel im Hubschraubergeschwader 64

„Diese Menschen haben Herausragendes geleistet“ - Führungswechsel im Hubschraubergeschwader 64 | German Air Force - Air Transport Group - Helicopter Wing 64 - Holzdorf Air Base | Scoop.it

Auf Wiedersehen Laupheim, "buon giorno Italia". Nach knapp drei Jahren als Kommodore verlässt Oberst Stefan Demps das Hubschraubergeschwader 64 und zieht den Hut vor seinen Leuten. Jenseits der Alpen erwartet ihn eine neue Verwendung.

 

„Es war eine Herausforderung, aber vor allem eine Ehre, den tollen Menschen in diesem einzigartigen Verband gedient zu haben“, sagt Demps. Das HSG 64 ist das größte Geschwader der Luftwaffe, mit rund 2100 Dienstposten an den beiden Standorten Laupheim und Holzdorf.

 

Diese Menschen hätten Herausragendes geleistet, lobt der scheidende Kommodore. Galt es doch, neben vielen anderen Aufgaben, den Übergang vom Heer zur Luftwaffe zu gestalten und den nagelneuen leichten Unterstützungshubschrauber H145M einzuführen, ganz zu schweigen vom Dauereinsatz in Afghanistan. Das habe manchen Kraftakt gekostet, allein: „Wenn wir gebraucht werden, sind wir zur Stelle.“

  

Nur zum Teil erfolgreich sei sein Bemühen gewesen, bekennt Demps, die Einsatzbelastung seiner Soldaten, namentlich was Afghanistan betrifft, auf möglichst viele Schultern zu verteilen und sie so auf ein vertretbares Niveau zu senken. „Das ist mir nicht so deutlich gelungen, wie ich es mir vorgestellt habe.“ Die Gründe seien vielschichtig und weit überwiegend außerhalb des Geschwaders zu suchen, sagt der 54-jährige Offizier und schildert, was ihm auch in der Stunde des Abschieds zusetzt: „Junge Hubschrauberbesatzungen wollen in den Einsatz und ihre Kameraden entlasten. Aber wir konnten sie nicht in der notwendigen Tiefe dafür qualifizieren. Deshalb sind es immer noch zu wenige, die es machen können beziehungsweise von der Qualifikation her dürfen.“ Das zu ändern, gehe nur mit Flugstunden, gerade auf dem Transporthubschrauber CH-53. Man habe das Quantum zwar steigern können, doch sei das Material nicht so verlässlich verfügbar gewesen, wie es wünschenswert wäre. „Ein Dauerthema“, sagt Demps, „schon zu Heeresfliegerzeiten.“

  

Dass in den zurückliegenden Jahren im Flugbetrieb niemand zu Schaden kam, macht den scheidenden Kommodore froh. „Bei einem fliegenden Verband besteht da ja immer ein gewisses Restrisiko.“ Wie schnell etwas passieren kann, habe erst vor ein paar Wochen der Zwischenfall bei Schaiblishausen gezeigt; dort durchtrennte ein leichter Unterstützungshubschrauber des Geschwaders eine Stromleitung. Es blieb zum Glück bei Sachschaden.

 

Am heutigen Donnerstag gibt Stefan Demps den Stab weiter an seinen Nachfolger, Oberstleutnant Christian Mayer. Mit einem Appell auf dem Militärflugplatz wird der Wechel vollzogen. „Das Hubschraubergeschwader 64 ist nach meiner Bewertung zukunftssicher aufgestellt“, sagt Demps. Eine wichtige Aufgabe in den nächsten Jahren werde sein, einen Nachfolger für die CH-53 einzuführen – „die Vorbereitungen haben schon begonnen“. Die neue Wartungshalle auf dem Militärflugplatz, deren Bau im Frühjahr 2018 beginnen soll, werde so dimensioniert, dass sie für die in Frage kommenden Hubschraubertypen geeignet ist. „Wir hoffen, dass es bei diesem Thema nun rasch einen politischen Entscheid gibt und unser Geschwader in die militärische Umsetzung eingebunden wird“, sagt Demps.

 

Vorige Woche ist er ein letztes Mal über Oberschwaben geflogen. Der Rückhalt, den das HSG 64 bei der Bevölkerung in der Region spüre, hat ihn immer wieder aufs Neue begeistert.

 

Ein bisschen Wehmut schwingt jetzt in Demps’ Stimme: „Ich werde wohl nicht mehr in eine fliegerische Tätigkeit zurückkehren.“ Doch er freut sich auf das, was vor ihm liegt. Nach einer Vorbereitungsphase – Sprachkurs inklusive – wird er am 1. Juli 2018 für drei Jahre Commander des European Personell Recovery Centres in Poggio Renatico, einer Stadt im Nordosten Italiens. In dieser multinationalen Einrichtung sollen die Fähigkeiten europäischer Verbündeter, in Bedrängnis geratene Soldaten aus feindlichem Gebiet zurückzuholen, zum Beispiel Piloten nach einem Abschuss oder einer Notlandung, harmonisiert und weiterentwickelt werden. Das HSG 64 hat für solche Einsätze in den vergangenen Jahren hoch spezialisierte Kampfretter ausgebildet, und so werde es für ihn wohl auch in Zukunft Anknüpfungspunkte nach Laupheim geben, sagt Demps. Eine Vorstellung, die ihm sichtlich gefällt.

Christian Albrecht's insight:

European Personnel Recovery Centre: 

 

https://www.eprc.it/

(http://www.eprc.it/structure/)

 

http://www.euroairgroup.org/eprc/

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Mobiles Feldtanklager für den Flugplatz Holzdorf - Spezialpionierbataillon 164 Husum

Die Ausbildungsflüge am Standort benötigen viel Kerosin. Um den zusaetzlichen Bedarf an Kraftstoff, durch den Eurofighterflugbetrieb zu decken, bekommen die Kameraden Unterstützung von den Spezialpionieren aus Husum mit einem 150.000 Liter Feldtanklager.

Ein Ziviler Anbieter liefert auf Schienen die gewünschten Mengen. Nach der Entnahme und Überprüfung einer Kraftstoffprobe im eigenen Labor, wird der Wagoninhalt für 24 Stunden in das eigene System aufgenommen. Wenn die Qualität durch eigenen Betriebsstofflaboranten freigegeben wurde, wird der Flugfeldtankwagen aus dem faltbaren Tanklager befüllt. Es vergehen nur wenige Stunden, bis die unterschiedlichen Luftfahrzeuge mit frischer Energie versorgt werden. Nur durch die reibungslose Zusammenarbeit verschiedener Bereiche der Bundeswehr, ermöglicht dauerhafte Einsatzbereitschaft der Maschinen.

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Hubschrauber im Wüstenstaub: Einsatzprüfung H145M LUH SOF in Jordanien

Die Staubwalze rollt, der H145M entfacht den Wüstenstürm. In Jordanien fliegen die Piloten im Grenzbereich, landen ihren neuen Hubschrauber direkt im Wüstenstaub. Eine riesige Wolke aus Staub türmt sich auf, nimmt den Piloten die Sicht; Der Brown out, der totale Sichtverlust, tritt ein. Mit einem Durchstart-Manöver entkommen sie der Wolke. Bei knapp 60 Grad im Cockpit fliegen die Piloten ohne Türen, mit jeder Landung dringt mehr Staub ein, der sich überall absetzt. Die Staub- und Hitzeerprobung in der Wüste Jordaniens, eine Belastung für Mensch und Material.

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