Eurokrise
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Hypo-Sondergesetz "mit Unsicherheiten behaftetes Neuland"

Hypo-Sondergesetz "mit Unsicherheiten behaftetes Neuland" | Eurokrise | Scoop.it
Justizminister Wolfgang Brandstetter verteidigt das Sondergesetz, ist sich aber nicht sicher, ob es vor dem EuGH hält.
Iceventure's insight:

Grund für die Aufnahme in die Sammlung:

 

Der Artikel beschreibt, wie mit einem neuen Gesetz eine zuvor gegebene Staatsgarantie für die HypoAlpeAdria wieder zurück genommen wird.

 

Über den juristischen Vorgang kann man streiten, auch wenn der Effekt ist, dass weiterhin das Vertrauen unterminiert wird.

 

Aus Finanzmarksicht ist es interessant, dass damit die "optischen Stops" in sich zusammen fallen. Das Bundesland Kärnten wäre sonst in die Insolvenz gerutscht.

 

Die politischen Garantien können also im Falle wenig ausrichten.

 

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The ticking time bomb in Europe’s latest economic stimulus

The ticking time bomb in Europe’s latest economic stimulus | Eurokrise | Scoop.it
Europe needs to get real about its so-called "zombie bank" problem and take the hits needed to unclog its lending machine.
Iceventure's insight:

Zusammenfassung:

eine gute Analyse der Auswirkungen der EZB-Entscheidung auf den Bankenmarkt.

Gründe für die Aufnahme:

Der Autor zeigt mit der Denkweise von Finanzmarktteilnehmern, wo die Risiken der EZB Entschscheidung liegen. Er zeigt auch auf, wie die Situation der Banken in der Eurokrise wirklich ist.

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Deutsche Bank's Latest Capital Raising Won't End Its Problems

Deutsche Bank's Latest Capital Raising Won't End Its Problems | Eurokrise | Scoop.it

Deutsche Bank has finally admitted – to no-one’s surprise - that it needs more capital. It has announced plans to raise 8bn EUR of new Core Tier 1 equity capital (CET1). Although everyone knew Deutsche Bank was short of capital, this admission is nevertheless somewhat embarrassing. [...]

Iceventure's insight:

kurze Zusammenfassung:

Der Artikel beschreibt Hintergründe zur Kapitalerhöhung der dt. Bank.

Die Kernaussagen sind, dass die kürzlich angekündigten 8 Milliarden, bereits die dritte Kapitalmaßnahme in kurzer Zeit nicht ausreichen wird und führt dafür Gründe wie den hohen Leverage und das Derivatebuch der dt. Bank an. Ebenso werden die Gründe

 

Gründe für die Aufnahme in die Thematik Eurokrise:

Der Artikel liefert einen weiteren Baustein für die Kernthese, dass momentan die deflationäre Gefahr größer ist, als die inflationäre. Auf den Zusammenhang mit den europäischen Bankbilanzen wurde hingewiesen.

 

weitere Erkenntnisse & Kommentare:

 1) Der starke Kontrast zur deutschen Berichterstattung, die bei Kapitalmarkthemen schwach ist - das ist in der Betrachtung von Iceventure ein nicht zu vernachlässigender qualitativer Indikator.

 

2) Es stellen sich zwei weiterführende Fragen:

 

a) Warum hat die deutsche Bank die Kapitalerhöhung nicht in Deutschland durchgeführt, was angesichts der "Deutschland AG" schon seltsam ist. Natürlich wird das Argument der Diversifizierung der Aktionärsbasis aufgeführt.

Ein Grund könnte aber ebenso ein möglicher Ansehensverlust der dt. Bank innerhalb europäischer Partner sein (z.B. als Folge des Kirchprozesses).

 

Vielleicht sagt es acuh etwas über die Risiken in der Bank aus, so dass nur ein Partner mit primär strategischen Interessen und entsprechend "tiefen Taschen" für die Kapitalerhöhung in Fareg kam, bzw. bereit war.

 

Kein anderer europäischer Player ist in der Lage diese Kapitalerhöhung mitzumachen  - das wäre ein deutliches Alarmzeichen zur Situation in Europa.

 

b) Warum fallen keinem dt. Journalisten diese Feinheiten auf?

 

 

 

 

 

 

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Die EZB und das Deflationsgespenst

Die EZB und das Deflationsgespenst | Eurokrise | Scoop.it
In Japan ist bereits Ernüchterung eingekehrt, was die „Abenomics“ anbelangt, also die Stimulierung der Wirtschaft durch eine Geldschwemme der Zentralbank. In Europa dagegen sinniert man noch darüber, wie man diese Geldschwemme endlich bewirken kann. EZB-Präsident Mario Draghi verhieß zumindest für den Juni neue geldpolitische Lockerungsmaßnahmen. Aber brauchen wir die wirklich? Ist die Angst v ...
Iceventure's insight:

Ich möchte den Argumenten aus dem Post wiedersprechen.

 

Im Kern geht es um beim Gegenargument um die Frage, vor welcher Deflation die EZB Angst hat?

 

In meinen Augen ist dies nicht die hier beschriebene Preisdeflation für Verbraucher, sondern eine (partielle) Assetdeflation. Konkret heißt es, die EZB könnte im Moment (auch wenn sie es nicht öffentlich sagt) mit 3% Inflation leben, da es bei der Bewältigung der Schuldenkrise helfen würde. Sonst würden die Ankündigungen und Maßnahmen der EZB (QE, dicke Bertha, Negativzins) keinen Sinn ergeben.

 

Dazu braucht es aber die Banken und Kreditvergabe. Diese müssen aber dringen! selber rekapitalisieren, da die Bankenkrise noch nicht gelöst ist. Ich erlaube mir folgenden Link in dem das Volumen der (http://www.iceventure.de/blog/news/sie-ahnten-die-eurokrise-ist-nicht-beendet-der-waac-tot-und-banken-haben-ein-problem-nach-diesem-post-haben-sie-fakten-dazu.html) eruiert wird, einzufügen, um die quantitative Seite beizusteuern.

Ein kurzer Auszug: Goldman sprach bereits 2008 von ca. 80 Milliarden, aber 400 Milliarden stehen auch im Raum (OECD Schätzung) und ist nicht die größte Zahl.

 

Eine ähnliche Lage herrscht in Japan, wie im Beitrag angesprochen.

 

In dem Moment aber, in dem die Außenfinanzierung von Unternehmen durch Banken nicht mehr effektiv funktionier, steigt der Anreiz die Innenfinanzierung durch Absatzpolitik z.B. Preisnachlässe durchzuführen, um das unternehmerische Überleben zu sichern.

D.h. die Verbrauchererwartung ist in diesem Fall kein „Lead“-Indikator, sondern nachlaufend.

Addieren sie noch den steigenden Steuerdruck auf die Gehälter (wirkt als Effekt in dieselbe Richtung) z.B. in Deutschland und das Bild setzt sich langsam zusammen.

Vor diesem Anpassungspfad hat die EZB mehr Sorge, also vor Inflation.

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Analyse der EZB-Entscheidung Juni2014 die Fehler der deutschen Eurokrisenanalyse

Eine Analyse der EZB Entscheidung mit Kritik an der deutschen Sicht der Eurokrise.
Iceventure's insight:

Eine ausführliche Analyse der EZB-Entscheidung vom Juni 2014. Der Artikel setzte einen starken Kontrast zu den in Deutschland veröffentlichten Kommentaren.

 

Kernaussagen:

Die Deflation ist real. Die EZB versucht nach wie vor das System zu stützen, was die Unterstützung von Banken beinhaltet.

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HRE-Chefin schmeißt hin nach Streit mit Regierung

HRE-Chefin schmeißt hin nach Streit mit Regierung | Eurokrise | Scoop.it
Dicke Luft bei der Hypo Real Estate: Die Chefin der verstaatlichten Bank, Manuela Better, ist mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Hintergrund ist ein geplatzter Deal mit einem Finanzinvestor.
Iceventure's insight:

Zusammenfassung:

Der Artikel berichtet über die Hintergründe der Kündigung der HRE Chefin.

 

Gründe für die Aufnahme des Artikels in die Sammlung Eurokrise, Bankenkrise und Deflation:

 

Der Hauptgrund für die Aufnahme ist, dass er einen Einblick in die Entscheidungsprozesse und die Einschätzung von Managern gibt, die einen exklusiven Zugang zu Zahlen und Daten haben.

 

Die qualitativen Faktoren zur Bewertung im Hinblick auf die Situation der europäischen Banken sind die

a) Kündigung

b) die Begründung der Kündigung

c) Anhaltspunkte zu Entscheidungsvorgängen innerhalb der FMSA, die auch den SoFFin mitbetreut.

 

weitere Kommentare und Fragen:

Aus dem Artikel kann man herauslesen, dass es anscheinend bereits einen Investor gab. Die Fragen die sich also stellen ist:

a) Warum wird die internen Abwicklung bevorzugt? Dient diese wirklich der Erlösmaximierung oder dem Schutz von Schuldnern wie Kommunen oder Euroländern vor eine Neueinschätzung von Bonität?

 

b) Die Mehrerlöse werden mit 300 Millionen bewertet. Woher kommen diese? Durch einen effizienteren Prozess, da die FRM inzwischen so eine Art größte Bad Bank Europas ist? Oder durch eine optimistischere Einschätzung der Rückzahlquote.

 

Wie steht das im Kontrast zur Aussage der Managerin, dass die Risiken für Steuerzahler erheblich sind?

 

In der Summe bestätigen diese Fragen das hier angenommenen Grundszenario von anhalten Problemen im europäischen Bankensektor, direkten und indirekten Stützungen, die in der Summe eine deflatorisches Tendenz ergeben.

 

 

 

 

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Über dieses Thema

In dieser Sammlung wird die Eurokrise beleuchtet.

 

Dabei gehen wir von der Annahme aus, dass die Eurokrise, eigentlich eine Staatsschulden und Bankenkrise auch in 2014 noch nicht beendet sind. Der Grund dafür ist, dass es sich diesmal - im Gegensatz zu z.B. 2001 um eine Kreditkrise handelt, die wesentlich länger im FInanzsystem anhält.

 

Das Thema wird auf zwei Weisen behandelt:

zum einen durch Kommentare zu aktuellen Zeitungsartikeln.

zum zweiten durch Beiträge längerer Art.

 

So ist sowohl eine aktuelle Reaktion auf die fortlaufende Berichterstattung, als auch die Darstellung von Hintergründen möglich.

 

Es würde mich freuen, wenn Sie dieses Thema teilen und aktiv kommentieren.

 

Gute Lektüre

 



 

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Sie ahnten, die Eurokrise ist nicht beendet, der WAAC tot und Banken haben ein Problem? Nach diesem Post haben Sie Fakten dazu

Sie ahnten, die Eurokrise ist nicht beendet, der WAAC tot und Banken haben ein Problem? Nach diesem Post haben Sie Fakten dazu | Eurokrise | Scoop.it
Warum die Eurokrise in 2014 nicht vorbei ist, der WAAC tot ist, Deflation statt Inflation herrscht, Banken ein Kapitalproblem haben und volkswirtschaftliche Modelle nicht stimmen.
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