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Geplante Stoffstrombilanz betrifft bis zu 12.000 Betriebe

Geplante Stoffstrombilanz betrifft bis zu 12.000 Betriebe | Agrarforschung | Scoop.it
Anstelle einer Hoftorbilanz soll es ab 2018 eine verbindliche betriebliche "Stoffstrombilanz" geben, die sich allerdings an einer Hoftorbilanz orientieren soll. Gelten soll das flächenbezogene Bilanzierungssystem zur Nährstoffermittlung für Betriebe mit mehr als 2.000 Mastschweinen oder mehr als 3 Großvieheinheiten je Hektar.
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Bioland: Fleisch aus dem Labor braucht kein Mensch!

Bioland: Fleisch aus dem Labor braucht kein Mensch! | Agrarforschung | Scoop.it
Wir Deutschen lieben Fleisch - 60 Kilo im Jahr verzehrt jeder im Schnitt. Und global wird eine starke Zunahme prognostiziert, mit fatalen Folgen für Umwelt und Klima. Start-ups präsentieren deshalb In-vitro-Fleisch als ökologische, gesunde und ethische Alternative. Doch der Klon-Burger wird die Welt nicht retten.
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Energiewende: CDU erwägt Stopp der Ökostromförderung - SPIEGEL ONLINE

Energiewende: CDU erwägt Stopp der Ökostromförderung - SPIEGEL ONLINE | Agrarforschung | Scoop.it
Die Union sammelt erste Vorschläge für ein Wahlprogramm. Einer ist nach SPIEGEL-Informationen radikal: Es wird diskutiert, die Förderung erneuerbarer Energien schon bald komplett abzuschaffen.
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Biobauern sollen für Verunreinigungen haften

Biobauern sollen für Verunreinigungen haften | Agrarforschung | Scoop.it
Am Mittwoch findet ein richtungsweisender Trilog bei den Verhandlungen für ein neues europäisches Bio-Recht statt. In Vorbereitung dessen schlägt die slowakische Ratspräsidentschaft in einer Verhandlungsvorlage vor, das Bio-Produzenten für Verunreinigungen ihre Ware haften.

Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) zeigt sich verärgert: „Bio-Produzenten dürfen nicht für Pestizide und andere Schadstoffe büßen müssen, die sie freiwillig gar nicht benutzen. Leider schlägt die EU-Ratspräsidentschaft genau eine solche Regel für das neue Bio-Recht vor. Und das, obwohl klar ist, dass das Bio schwächt und es auch nicht zu mehr Verbraucherschutz beiträgt. Die Regel wird auch nicht dazu führen, dass weniger Pestizide in Deutschland und der EU auf den Acker kommen, so wie das Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutzorganisationen fordern."
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Should We Be Taxing Sugar? | SciTech Connect

Should We Be Taxing Sugar? | SciTech Connect | Agrarforschung | Scoop.it
A scientific meta-analysis investigating the effects of a potential tax on sweetened beverages suggests it could indeed result in a decrease in overall BMI and obesity.
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Träge Wissenschaftler: Wo bleibt der Aufschrei gegen billigen Populismus?

Träge Wissenschaftler: Wo bleibt der Aufschrei gegen billigen Populismus? | Agrarforschung | Scoop.it
Die Populisten verachten das systematische aufgeklärte Denken der Forschung. Wissenschaftler müssen dem Kokolores etwas entgegensetzen.
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Foodsaver: Möhren retten ohne Müllwühlen

Foodsaver: Möhren retten ohne Müllwühlen | Agrarforschung | Scoop.it
Wer früher Lebensmittel retten wollte, musste im Container tauchen. Heute heißt das Foodsaving, hat eine App und Zertifikat. Kann das den Lebensmittelmarkt verändern?
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Nature Is Speaking

Nature Is Speaking | Agrarforschung | Scoop.it
People need nature — for climate. Conservation International's award-winning "Nature Is Speaking" films highlight the value of nature in the fight against climate change.
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What Trump Can (and Can't) Do About Regulations

What Trump Can (and Can't) Do About Regulations | Agrarforschung | Scoop.it
Many Republicans hope, and many Democrats fear, that Donald Trump's administration will close or shrink a variety of federal agencies and offices. Both the hope and the fear are justified -- even without a supermajority in the Senate, there's a lot Republicans can do to restrict the actions of the executive branch.

Let’s start with what Trump can't do: Acting on his own, could he disband an agency or department -- say, the Department of Energy? Absolutely not. He would need Congress for that, and almost certainly 60 votes (and it’s not going to get close to that). But his administration could work to cut staff, if only by refusing to fill vacancies, and it could certainly work with Congress to reduce appropriations.

Far more important, Trump could do a lot to reduce agency activity.

On the campaign train, Trump said that he would issue a moratorium on new “financial regulations.” That would certainly shrink the activity of many agencies, including the Department of Treasury, the Securities and Exchange Commission, the Federal Reserve Board and the Consumer Financial Protection Bureau. But without going to Congress, does a president really have the authority to impose a moratorium?

Insofar as we are speaking of executive agencies -- defined as those headed by people the president can fire whenever he likes -- the answer is mostly yes. The Department of Treasury falls in this category (as do most federal agencies). Under a controversial court of appeals ruling (which may be overturned), so does the CFPB.

Through a presidential memorandum or an informal communication (perhaps via incoming Chief of Staff Reince Priebus or the new administrator of the Office of Information and Regulatory Affairs), the administration could grind the rule-making activity of such agencies to a near-halt. It could do the same for the many executive agencies not involved in financial regulation, such as the Department of Transportation, the Environmental Protection Agency, the Department of Health and Human Services, and the Department of Agriculture.
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Artenvielfalt durch Maisanbau massiv bedroht

Artenvielfalt durch Maisanbau massiv bedroht | Agrarforschung | Scoop.it
Binnen zehn Jahren habe der Maisanbau vor allem für den Einsatz in Biogasanlagen um 58 Prozent zugenommen, teilte der Nabu am Dienstag in Hannover mit. Dies habe erhebliche negative Einflüsse auf Natur und Umwelt.

Während der Anteil der Maisflächen in Südniedersachsen bei zehn Prozent liege, betrage er im Nordwesten über 60 Prozent. Vögel wie Rebhuhn, Fasan oder Schleiereule hätten in den wachsenden Maisflächen keine Überlebenschancen, sagte der Nabu-Bioenergieexperte Uwe Baumert.

Die Gärreste der Biomasse, die auf den Feldern landeten, gefährdeten zudem das Grundwasser. Auf 59 Prozent der Landesfläche sei das Grundwasser inzwischen übermäßig mit Nitrat belastet. Zudem verursache der Anbau von Mais auf Moorböden mehr klimaschädliche Treibhausgase als durch den Ersatz fossiler Energieträger wie Kohle eingespart werden könnten.

Mittlerweile gebe es Landstriche, in denen Jahr für Jahr 60 bis 75 Prozent der Ackerfläche mit Mais bebaut werde. Betroffen seien etwa die Kreise Rotenburg, Cloppenburg und Vechta sowie der Heidekreis. Von rund 350.000 Hektar 2005 wuchs die Maisanbaufläche bis 2016 auf über 550.000 Hektar an.
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Pflanzenschutzsteuer mit gravierenden Folgen für den Ackerbau

Pflanzenschutzsteuer mit gravierenden Folgen für den Ackerbau | Agrarforschung | Scoop.it
Bei der 60. Jahrestagung des Deutschen Maiskomitees (DMK) nahm Bahrs gestern in Berlin Bezug auf eine 2015 vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) im Auftrag des Kieler Landwirtschaftsministeriums erstellte Studie, die sich für die Einführung einer solchen Abgabe ausspricht. Deren Ziel sei nicht nur die Senkung des Mitteleinsatzes, sondern auch die Mobilisierung von Steuermitteln im Umfang von mindestens 1 Mrd. Euro pro Jahr, erläuterte der Hohenheimer Agrarökonom.

Aus ökonomischer Sicht bedeutet eine solche Steuer nach Einschätzung von Bahrs aber auch eine Verteuerung des Getreideanbaus um bis zu 200 Euro pro Hektar. Bei einer intensiven Hochertragswirtschaft, Resistenzproblemen oder bei Sonderkulturen seien sogar noch deutlich höhere Kosten absehbar. Dies betreffe bei den herkömmlichen Kulturen insbesondere Raps oder Kartoffeln. Dem stehe heute ein finanzieller Aufwand für den Pflanzenschutz gegenüber, der im Ackerbau im Schnitt bei unter 180 Euro/ha liege.

Neben den finanziellen Effekten sind laut dem Hohenheimer Agrarökonomen zahlreiche agronomische Folgeeffekte absehbar. So müssten Schadschwellen neu definiert und Herbizide durch mechanische Unkrautbekämpfungsmaßnahmen ersetzt werden. Denkbar sei auch, dass sich Smart Farming vor diesem Hintergrund schneller durchsetzen werde. Zudem gewinne der ökologische Landbau an relativer Vorzüglichkeit.

Bahrs gab aber zu bedenken, dass der Ökolandbau ebenfalls von einer Pflanzenschutzsteuer betroffen wäre, wenn auch in geringerem Maße. Ferner sei fraglich, ob die Besteuerung von Beizmitteln den gewünschten ökologischen Effekt habe, sei diese Form des Pflanzenschutzes doch bereits sehr schonend für Umwelt und Natur. Verzichte man auf solche Methoden, sei auch ein zwangsweiser Mehraufwand beim herkömmlichen Pflanzenschutz möglich, so der Wissenschaftler. Angesichts der gravierenden Folgen einer Besteuerung von Pflanzenschutzmitteln warnte Bahrs deshalb vor der abrupten Einführung einer solchen Abgabe.
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"Bio am Limit": Mehr Land für biologische Landwirtschaft

"Bio am Limit": Mehr Land für biologische Landwirtschaft | Agrarforschung | Scoop.it
Die Politik macht es angehenden Bio-Bauern nicht leicht. Deshalb stagniert der Flächenzuwachs - den wir aber dringend bräuchten.

Auf ihre Hausbanken konnten die Brandenburger Landwirte 2010 nicht zählen: Zehn Millionen Euro würde man ihnen sicherlich nicht vorstrecken, hieß es. Dabei ging es ihnen nicht einmal um eine riskante Investition: Die Bio-Bauern wollten lediglich das Land kaufen, das sie bereits bestellten.

Damals, 21 Jahre nach der Wende, sollten Flächen aus dem ehemaligen DDR-Vermögen privatisiert werden. 2500 Hektar davon hatten bislang 13 Landwirte nach Biostandards bestellt. Nun suchte der Staat zahlungskräftige Käufer.
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Landwirtschaft: Die Geschichte der Maiskolben - SPIEGEL ONLINE

Landwirtschaft: Die Geschichte der Maiskolben - SPIEGEL ONLINE | Agrarforschung | Scoop.it
Vor 9000 Jahren begannen Menschen, ein Wildgras aus Mexiko anzubauen. Überraschend schnell entwickelte sich daraus Mais - allerdings verloren die Kolben lange ihre Körner.
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Agri-environment payments limited by WTO after Brexit - Farmers Weekly

Agri-environment payments limited by WTO after Brexit - Farmers Weekly | Agrarforschung | Scoop.it
Moves to link post-Brexit farm subsidies too closely to environmental delivery risk undermining the economics of agriculture and the livelihoods of those who work in related supply chains, the Farmers’ Union of Wales (FUW) has warned.

In a new Brexit briefing paper, launched at this week’s Royal Welsh Winter Fair in Builth Wells, it explains that, under World Trade Organisation (WTO) rules, agri-environment payments should only reflect the extra costs to farmers, or the income they would lose.

“This severely limits the degree to which agri-environment payments can deliver the broad economic benefits currently delivered through direct payments,” said FUW president Glyn Roberts.
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Indus Civilization Farmers Cultivated Rice Over 4,000 Years Ago, Archaeological Evidence Suggests | Archaeology | Sci-News.com

Indus Civilization Farmers Cultivated Rice Over 4,000 Years Ago, Archaeological Evidence Suggests | Archaeology | Sci-News.com | Agrarforschung | Scoop.it
New research on three archaeological sites of the famed Indus Valley civilization (3000-1500 BC) in north-west India has revealed that domesticated rice farming in South Asia began far earlier than previously believed, and may have developed in tandem with — rather than as a result of — rice domestication in China.
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Mensa in Freiburg: Uni verbietet Reste-Essen - SPIEGEL ONLINE

Mensa in Freiburg: Uni verbietet Reste-Essen - SPIEGEL ONLINE | Agrarforschung | Scoop.it
In Freiburg organisieren Studenten das sogenannte Bändern: Sie nehmen sich Essensreste von den Rückgabebändern der Mensa. Schluss damit, hat nun die Uni entschieden.
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Coming of age: Robots in farms

Coming of age: Robots in farms | Agrarforschung | Scoop.it
A number of robots intended to help farmers manage farms, cut cost and maximise productivity are in the pipeline.
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Human Population Through Time

It took 200,000 years for our human population to reach 1 billion—and only 200 years to reach 7 billion. But growth has begun slowing, as women have fewe
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Reducing meat consumption in developed and transition countries to counter climate change and biodiversity loss: a review of influence factors

Reducing meat consumption in developed and transition countries to counter climate change and biodiversity loss: a review of influence factors | Agrarforschung | Scoop.it
Christen
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Crop rotation effects on yield, technological quality and yield stability of sugar beet after 45 trial years

Crop rotation effects on yield, technological quality and yield stability of sugar beet after 45 trial years | Agrarforschung | Scoop.it
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Wer Kinder vegan ernährt, soll in Italien ins Gefängnis

Wer Kinder vegan ernährt, soll in Italien ins Gefängnis | Agrarforschung | Scoop.it
In Italien könnte Eltern, die ihre Kinder vegan ernähren, bald Gefängnis drohen. Die italienische Oppositionspartei Forza Italia hat einen entsprechenden Gesetzesvorschlag eingereicht, wie die Zeitung «La Repubblica» berichtet.

Eine radikale Ernährungsweise sei nicht geeignet für Kinder, sagt die Abgeordnete Elvira Savino. Gefährdet seien vor allem Kleinkinder. Ihnen würden grundlegende Nährstoffe fehlen, die für eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung wichtig seien.
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Soviel verdienen Berufseinsteiger in der Agrarbranche

Was verdient ein Berufsanfänger in der Agrarbranche? Eine Umfrage zeigt, dass die Gehaltsvorstellungen oft nicht der Realität entsprechen.
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Naturland-Marktgenossenschaft deklarierte EU-Möhren zu deutscher Bioware um

Franz Westhues, Geschäftsführer der Lippborger Marktgenossenschaft der Naturland-Bauern, sowie ein weiterer Mitarbeiter sind bis auf weiteres ihren Job los. Laut einem Bericht in der Zeitung "Die Glocke" hat der Aufsichtsrat beide beurlaubt, nachdem Vorwürfe laut geworden waren, der Betrieb habe mit falsch deklarierten Bio-Möhren gehandelt.

Das Unternehmen räumte Ende vergangener Woche ein, tatsächlich „Bio-Möhren aus dem EU-Ausland zu deutschen Bio-Möhren“ umdeklariert zu haben. Die genauen Vorgänge will die Genossenschaft nach Informationen der Zeitung nun mit Hilfe einer externen Wirtschaftsprüfung aufklären. Diesen Auftrag hat der Raiffeisenverband Westfalen-Lippe erhalten. Über erste Ergebnisse der Untersuchung ließen sich Vorstand und Aufsichtsrat des Lippborger Betriebs nach eigenen Angaben am Freitag unterrichten.
Geprüft wurde laut Marktgenossenschaft der Naturland-Bauern die Lieferung von 410 Tonnen Möhren von zwei Bio-Firmen zwischen August und Dezember des Vorjahrs. Dabei wurden „fehlerhafte Herkunftsdeklarationen festgestellt“, wie der Vorstandsvorsitzende Jochen Voß und Aufsichtsratschef Axel Altenweger erklärten. Nun solle die Wareneingangskontrolle so verbessert werden, dass das System „vor fehlerhafter und missbräuchlicher Nutzung geschützt ist.“ Der vollständige Prüfbericht des Raiffeisenverbands werde „in Kürze“ erwartet.
Öffentlich geworden war der mutmaßliche Betrug durch eine Geschichte im „Spiegel“. Das Nachrichtenmagazin hatte unter dem Titel „Komische Karotten“ berichtet, importierte Bio-Möhren seien von den Lippborger Marktgenossen als heimische Produkte vertrieben worden. Bereits seit April sei klar, dass zum 1. Januar mit Volker Ludolph eine neuer Geschäftsführer in den Betrieb eintrete, teilte das Unternehmen weiter mit. Ludolph ist ein 43 Jahre alter Diplom-Kaufmann, der zuvor für Aldi, Kaufland und den Handelskonzern Metro gearbeitet hat.
Die Marktgenossenschaft der Naturland-Bauern besteht seit 1994. Sie vermarktet Bio-Kartoffeln und Bio-Gemüse an den Lebensmittel-Einzelhandel und an Verarbeitungsbetriebe. Ihre Öko-Lieferanten bewirtschaften eine Fläche von mehr als 80 000 Hektar. Der Jahresumsatz lag laut Internetauftritt 2013 bei 31 Millionen Euro. Die Genossenschaft beschäftigt rund 60 Mitarbeiter.
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US-Bauernverbände erinnern Trump an Wahlversprechen

US-Bauernverbände erinnern Trump an Wahlversprechen | Agrarforschung | Scoop.it
Der designierte US-Präsident Donald Trump hat sein Programm für die ersten hundert Tage im Amt vorgestellt. Darin kündigte er auch ein Ende der Verhandlungen zum Freihandelsabkommen TPP für den pazifischen Wirtschaftsraum an. Das kommt bei zahlreichen US-Farmern scheinbar gut an.

So lobte der Präsident der National Farmers Union (NFU), Roger Johnson, der vor allem für Klein- und Familienbetriebe einsteht, vergangene Woche die Fokussierung Trumps auf die Probleme der Bauernfamilien im Wahlkampf. Er fasste erneut die vom künftigen US-Präsidenten vorgebrachten Maßnahmen an, um sie zu unterstützen. Dazu gehöre

die Ablehnung der Transpazifischen Partnerschaft (TPP),
eine Reduzierung des US-Handelsdefizits,
die Verhinderung weiterer Unternehmensfusionen und
eine Reform des Agrargesetzes.
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WLV will Verbraucher mit "offensiver Nachhaltigkeit" überzeugen

WLV will Verbraucher mit "offensiver Nachhaltigkeit" überzeugen | Agrarforschung | Scoop.it
Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband will seine Mitgliedsbetriebe dazu bewegen, künftig noch nachhaltiger zu produzieren. Dazu hat der Verband heute Vormittag in Münster einen Maßnahmenkatalog vorgestellt, den man in den nächsten Monaten mit den Ortsverbänden diskutieren und umsetzen will.

„Ziel ist es, in den kommenden 10 bis 15 Jahren die Außenwahrnehmung und Akzeptanz landwirtschaftlichen Handelns in der Gesellschaft deutlich und spürbar zu verbessern“, sagte WLV-Präsident Johannes Röring. Die Landwirtschaft sei seit geraumer Zeit Ziel heftiger Anfeindungen durch Teile der Gesellschaft. Diese Kritik verstehe man als Herausforderung, der man sich stelle. Schließlich habe die Landwirtschaft in Westfalen nur dann eine Zukunft, wenn sie von der Gesellschaft akzeptiert wird.

„Wir haben uns die Frage gestellt, ob nicht an mancher Kritik von außen tatsächlich mehr Substanz ist, als wir selbst wahrhaben wollen“, so Röring. Letztendlich sei man zu der Erkenntnis gelangt, dass sich die Landwirtschaft in manchen Punkten ändern müsse.
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