Agrarforschung
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Massentierhaltung: Ist sie wirklich so schlimm?

Massentierhaltung: Ist sie wirklich so schlimm? | Agrarforschung | Scoop.it
Hochgezüchtete, kranke Tiere und vollgestopfte Ställe haben die Massentierhaltung in Verruf gebracht. Sind die Zustände bei der konventionellen Tierzucht wirklich so schlimm und haben sie Einfluss auf den Menschen?
AckerbauHalle's insight:

Noch ein Fernsehbericht zur "Massentierhaltung". Diesmal vom BR. 

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Aktuelle Meldungen aus der Agrarforschung
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Willkommen im Allgemeinen Pflanzenbau / Ökologischen Landbau der Universität Halle

Willkommen im Allgemeinen Pflanzenbau / Ökologischen Landbau der Universität Halle | Agrarforschung | Scoop.it

Informationen rund um die Agrar- und Ernährungswissenschaften.

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YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCHQN_QeKjti97UWb7-XWNDA?feature=guide

Blogger: http://agronomyontour.blogspot.de

 

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Heile Welt im Kinderbuch: Wo der Bauer noch richtig wichtig ist - SPIEGEL ONLINE - Leben und Lernen

Heile Welt im Kinderbuch: Wo der Bauer noch richtig wichtig ist - SPIEGEL ONLINE - Leben und Lernen | Agrarforschung | Scoop.it

Nichts ist gemütlicher als Petterssons Bauernhof. Irgendwo in Schweden, im Grünen, die Stadt mit ihrem unsteten Treiben außer Sichtweite. Findus, der kleine Kater, entdeckt in Schuppen und Wohnhaus jede Menge alten Trödel zum Spielen. Und wenn er mal in Schwierigkeiten gerät, bringt der alte Pettersson alles in Ordnung.


Kinder lieben die charmanten Geschichten von Pettersson und Findus. Und wir, die vorlesenden Eltern, auch. Bis Petterssons Idyll mit der Realität konfrontiert wird, zum Beispiel mit der harmlosen Frage: "Papa, was ist vegetarisch?" Schnell landet man beim Thema Fleischkonsum, bei Fragen der Tierhaltung. Und dabei, dass Bauernhöfe meist Agrarfabriken sind, keine Abenteuerspielplätze. Pettersson kennt jedes Huhn persönlich. Schlachtung, Legebatterie, Kükenschreddern? Fehlanzeige.

Landwirtschaft ist ein Top-Seller bei Kinderbüchern - gerade jetzt wieder, kurz vor Weihnachten. Und die allermeisten vermitteln ein heimeliges Bild vom Leben auf dem Lande. "Verglichen mit Erwachsenenliteratur handeln Kinderbücher überdurchschnittlich häufig vom Leben auf dem Bauernhof", sagt Julia Benner, Literaturwissenschaftlerin an der Berliner Humboldt-Uni.

AckerbauHalle's insight:
Im landwirtschaftlichen Umfeld wird häufig das romantisierende Bild in Kinderbüchern kritisiert. Jetzt hat dies sogar die Literaturwissenschaften beschäftigt. 
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Comparing crop rotations between organic and conventional farming

Comparing crop rotations between organic and conventional farming | Agrarforschung | Scoop.it
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Via MJ Chappell, Luigi Guarino
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Sehr interessante Veröffentlichung zu den Unterschieden (und Gemeinsamkeiten) von Fruchtfolgen im konventionellen und organischen Landbau. Endlich einmal Daten zu diesem Sachverhalt - spannend. 
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Schleswig-Holstein: Der große Gülle-Notstand

Schleswig-Holstein: Der große Gülle-Notstand | Agrarforschung | Scoop.it
Krise im Norden Deutschlands: Weil das Wetter so schlecht ist, können die Bauern Gülle und Gärreste nicht auf den Feldern verteilen. Umweltminister Habeck reagiert mit einem Notfallplan – denn eine andere Möglichkeit funktioniert auch nicht.
AckerbauHalle's insight:
Da bringt es die Gülle-Situation in Schleswig-Holstein tatsächlich auf die erste Meldung in der FAZ. 
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DLG e.V. - Schweinehaltung im Spiegel der Nachhaltigkeit

DLG e.V. - Schweinehaltung im Spiegel der Nachhaltigkeit | Agrarforschung | Scoop.it
Nie zuvor war der Gedanke der nachhaltigen Entwicklung in der Öffentlichkeit so präsent und akzeptiert wie heute. Daher hat die Bundesregierung am 11. Januar 2017 die Neuauflage der Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen. Deren Ziel ist es, Umweltschutz, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und soziale Verantwortung so zusammenzuführen, dass Entscheidungen unter allen drei Gesichtspunkten dauerhaft tragfähig sind. Diese Strategie soll Generationengleichheit, Lebensqualität, sozialen Zusammenhalt und internationale Verantwortung gewährleisten.

In der Schweinefleischerzeugung spielt die Veredlung nährstoff- und energieintensiver Futtermittel eine bedeutende Rolle. Die ökologischen Folgen hoher regionaler Bestandszahlen sowie Besatzdichten sind in den Fokus gesellschaftlicher Kritik geraten. Emissionsschutzrechtliche Belange stehen neben Geruchs- und Staubbelastungen sowie Gefahren der Übertragung von Zoonosen im Blickpunkt. Die Quantifizierung von Emissionen (Stickstoff (N), Phosphor (P), Ammoniak (NH3), Lachgas (N2O), Methan (CH4), Kohlendioxid (CO2), die direkt mit der Tierhaltung verbunden sind, ermöglicht eine betriebliche Analyse der ökologischen Nachhaltigkeitsbewertung.
AckerbauHalle's insight:
In eigener Sache
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Want environmentally friendly beef? United States would have to cut cattle production in half

Want environmentally friendly beef? United States would have to cut cattle production in half | Agrarforschung | Scoop.it
Gram for gram, beef costs more to produce—in land, water, and greenhouse gas emissions—than most fruits and vegetables. That’s inspired some environmentally minded scientists to call for a drastic reduction in the number of cattle raised for milk and meat. But it wouldn’t be good to do away with them entirely—they create much of the fertilizer we use, and they consume huge quantities of plant waste, such as corn stalks and distillery grains. So what amount of bovines is “just right”? To find out, researchers first imagined a world in which cattle lived only off plant waste and grass—not crops planted specially for them. If the land devoted to growing food for cattle in the United States were used to grow peas, barley, and other crops for people instead, beef production would drop by 55%, from 31 million to 14 million beef cattle, the team reports today in Nature Ecology and Evolution. Of course, that would result in another drop—in the amount of beef we consume. To achieve this grass-fed utopia, Americans would need to cut their beef intake by more than half, from 460 grams per week—the equivalent of one 16-ounce steak—to about 207 grams. Even at that rate, U.S. beef intake would still be double the global average—on par with South Africa and South Korea.
AckerbauHalle's insight:
Fast täglich gibt es neue Modellberechnungen zu den Umweltauswirkungen unterschiedlicher Ernährungsweisen mit den jeweiligen Konsequenzen für die Landnutzung. In dieser Arbeit aus den USA wird die Fütterung auf Nebenprodukte und absolutes Grünland zur reduzieren. 
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Bartmer: Instrumente und Nachhaltigkeit zu vermengen ist ein Irrweg

Bartmer: Instrumente und Nachhaltigkeit zu vermengen ist ein Irrweg | Agrarforschung | Scoop.it

Nach Ansicht des Präsidenten der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) Carl-Albrecht Bartmer liegt der grundlegenden Fehler darin: „Nachhaltigkeit mit Maßnahmen und Instrumenten gleichzusetzen, ist ungefähr so sinnvoll, wie Pinsel und Farbe van Goghs mit einem Kunstwerk gleichzusetzen“, sagte Bartmer im Rahmen des DLG-Kolloquiums am 5. Dezember 2017 in Berlin.

Für den DLG-Präsidenten bedeutet Nachhaltigkeit der Landnutzung deshalb gerade nicht allein Glyphosat oder der Blühstreifen, sondern das Ergebnis der Bewirtschaftung, also maximaler Ertrag bei minimalem Eingriff in Biodiversität, wenig Erosion, wenig Nährstofffrachten und Klimawirkungen. „Instrumente und Nachhaltigkeit zu vermengen, das ist ein Irrweg, allein das Ergebnis, das „Gesamtkunstwerk“ macht ein Anbausystem nachhaltig.“

Deshalb sei es viel entscheidender, Nachhaltigkeit anhand von Indikatoren zu messen. Dieser Aufgabe habe sich die DLG angenommen und einen Nachhaltigkeitsbericht der deutschen Landwirtschaft aufgelegt, der auf Basis von 23 Nachhaltigkeitsindikatoren für ökologische, ökonomische und soziale Belange gerade nicht Maßnahmen betrachtet, sondern sich mit den Ergebnissen, dem Status Quo befasst. „Was man messen kann, führt zu innerbetrieblicher Transparenz, kann so besser gemanagt werden und ist damit Ansatzpunkt für technischen, organisatorischen und biologischen Fortschritt, der auf diese Weise inspiriert wird“, betonte der DLG-Präsident.

Mit Blick auf die aktuell zu reformierende Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) nach 2020 erklärte Bioland-Präsident Jan Plagge: „Der aktuelle Förderrahmen ist nicht effizient und zielführend. Er führt dazu, dass relevante Umweltziele nicht erreicht werden, Landeigentümer anstatt aktiver Bauern honoriert werden und der Umbau hin zu einer gesellschaftlich anerkannten Landwirtschaft verfehlt wird.“ Damit werde das aktuelle GAP-Modell den Herausforderungen an eine zukunftsfähige, umweltverträgliche und von der Gesellschaft akzeptierten Agrarpolitik nicht gerecht. Vielmehr müssten Optionen für freiwillige Nachhaltigkeitsleistungen eröffnet werden.

Nur durch eine Honorierung von ökologischen Leistungen, wie saubere Gewässer, klimafreundliche Bewirtschaftung, die Stärkung der Artenvielfalt und eine vielfältige Kulturlandschaft, kann die GAP nach Auffassung des Bioland-Präsidenten effektiv dazu beitragen, die gesetzten Umwelt- und Klimaziele zu erreichen. Gleichzeitig werden dadurch zukunftsfähige Betriebsentwicklungen gefördert. Auch Plagge plädierte für den Einsatz von messbaren Indikatoren, um die Leistungen im Bereich „Umwelt, Klima, Tier“ honorieren zu können.

Ausgehend von einem dynamischen Verständnis von Nachhaltigkeit sollte sich die Gemeinsame Agrarpolitik nicht darauf beschränken, den Status quo und derzeitige Herausforderungen der Landwirtschaft zu adressieren. Darauf verwies Prof. Dr. Alfons Balmann vom Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) in Halle (Saale). Hierfür bestünden zwar genügend Herausforderungen, wie etwa beim Tierschutz.

Allerdings müssten bereits heute erforderliche Rahmenbedingungen für künftige Herausforderungen ins Auge gefasst werden. Das bedeutet nach Meinung des Wissenschaftlers, „dass die Veränderungsfähigkeit der Landwirtschaft selbst ein Politikziel darstellten sollte.“ Allerdings seien künftige Möglichkeiten und Herausforderungen unsicher. Zudem führten Veränderungen im Regelfall zu Gewinnern und Verlierern.

„Eine Gemeinsame Agrarpolitik, die primär auf die Förderung heutiger Strukturen ausgerichtet ist und aus sozialen Gründen Hilfen für bereits heute wenig wettbewerbsfähige Unternehmen gewährt, ließe sich kaum mit Nachhaltigkeitszielen begründen, so Balmann. Für ihn sind vielmehr eine Förderung von Innovationen und Innovationsfähigkeiten gefragt. Dazu gehörten Forschung, Qualifizierung, Bürokratieabbau und die Bereitstellung von Infrastrukturen genauso wie Anstrengungen, öffentliches Vertrauen in eine innovative Landwirtschaft zurückzugewinnen.

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Eine Welt ohne Hunger

Eine Welt ohne Hunger | Agrarforschung | Scoop.it
Landwirtschaft ist dann nachhaltig, wenn sie in der Lage ist, kontinuierlich ihre bedeutenden gesellschaftlichen Funktionen, wie Ernährungssicherung und Beschäftigung im ländlichen Raum, zu erfüllen, ohne dass sie die eigenen Produktionsgrundlagen und die Erfüllung anderer gesellschaftlicher Ziele, wie Gesundheit, sauberes Grundwasser und Biodiversität, substantiell beeinträchtigt. Eine nachhaltige Landwirtschaft erfordert dafür nicht nur einen jederzeit angemessenen Umgang mit der natürlichen und sozialen Umwelt. Vielmehr muss sie auch in der Lage sein, ihre Funktionen bei sich verändernden Rahmenbedingungen zu erfüllen und sich gegebenenfalls anzupassen. Diese Anforderung wird in neuerer Zeit oft mit dem Begriff Resilienz umschrieben.
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BVL - Neue Zuechtungstechniken

BVL - Neue Zuechtungstechniken | Agrarforschung | Scoop.it
Im Grünbuch Landwirtschaft, Ernährung, ländliche Räume des BMEL wurden die Erarbeitung einer „fundierten Beurteilungsbasis“ für die neuen Züchtungstechniken und ein Dialogprozess zu diesen Techniken mit allen Interessenträgern angekündigt. Als Beitrag hierzu haben die Fachbehörden im Geschäftsbereich des BMEL (BVL, BfR, FLI, JKI, MRI und TI) auf Bitten des BMEL den Entwurf eines gemeinsamen wissenschaftlichen Berichts zu den neuen Techniken in der Pflanzenzüchtung und der Tierzucht und ihren Verwendungen im Bereich der Ernährung und Landwirtschaft verfasst.

Dieser wissenschaftliche Bericht, der aus vier vom BMEL vorgegebenen Modulen besteht, wurde ab 24. August 2017 auf der Homepage des BVL veröffentlicht. Alle Interessenträger und sonstigen interessierten Personen hatten bis zum 13. Oktober 2017 die Möglichkeit, fachliche Kommentare zu dem Entwurf an das BVL zu senden. Der Bericht wurde auf Grundlage der eingegangenen Kommentare an einer Reihe von Stellen geändert. Der überarbeitete Bericht wird hiermit zur Verfügung gestellt.
AckerbauHalle's insight:
Einschätzung zu den Perspektiven und Risiken neuer Züchtungstechniken im Auftrag des BVL
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French and Italians sense golden opportunity in glyphosate ban

French and Italians sense golden opportunity in glyphosate ban | Agrarforschung | Scoop.it
If Paris and Rome carry through with their plans to ban glyphosate, a small group of French, Italian and Belgian chemical companies are poised to reap the benefits.

When the two countries announced Monday that they would ban the controversial weedkiller by 2020, the decisions seemed like knee-jerk reactions to being on the losing side of a vote in Brussels to extend the license of the world’s most common herbicide for another five years.
AckerbauHalle's insight:
Das ist noch einmal eine anderer Facette zur Glyphosat-Entscheidung in Brüssel: Mitbewerber mit Konkurrenzprodukten. Ob dies dann wirklich erfolgreich ist, bleibt abzuwarten. 
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Common pesticide can make migrating birds lose their way, research shows

Common pesticide can make migrating birds lose their way, research shows | Agrarforschung | Scoop.it
The world’s most widely used insecticide may cause migrating songbirds to lose their sense of direction and suffer drastic weight loss, according to new research.

The work is significant because it is the first direct evidence that neonicotinoids can harm songbirds and their migration, and it adds to small but growing research suggesting the pesticides may damage wildlife far beyond bees and other insects.

Farmland birds have declined drastically in North America and Europe in recent decades and pesticides have long been suspected as playing a role. The first evidence for a link came in 2014 when a study in the Netherlands found that bird populations fell most sharply in the areas where neonicotinoid pollution was highest, with starlings, tree sparrows and swallows among the most affected.

“The reason our new study is special is this is not a correlation – it is actual experimental evidence,” said Prof Christy Morrissey, at the University of Saskatchewan in Canada, who said the results shocked her. “The effects were really dramatic. We didn’t anticipate the acute toxicity, because the levels [of neonicotinoid] we gave them were so low.”
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Onlineshops aufgepasst: Wer Bio-Produkte verkauft, muss sich ab sofort zertifizieren lassen

Onlineshops aufgepasst: Wer Bio-Produkte verkauft, muss sich ab sofort zertifizieren lassen | Agrarforschung | Scoop.it
in Grundsatzurteil des EuGH vom 12.Oktober führt dazu, dass ab sofort jeder Onlinehändler, der biologische Lebensmittel verkauft, seinen Onlineshop von einer Kontrollstelle zertifizieren lassen muss. Sonst drohen Abmahnungen.

Was ist die EG-Öko-Verordnung?

Die EG-Öko-Verordnung regelt grob erklärt den Umgang mit biologischen Lebensmitteln und Pflanzen in der EU. Sie soll sicherstellen, dass ökologische Standards in der Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln eingehalten werden und der Verbraucher mit dem EU-Öko-Label ein länderübergreifendes Trust-Symbol hat. Der Zwischenhandel wird als Bestandteil der Produktionskette betrachtet, da er verarbeitende Betriebe beliefert. Der Einzelhandel, der ausschließlich an Endverbraucher verkauft, ist von der Zertifizierung befreit. Leider nicht der Onlinehandel, wie das Shopbetreiber Blog berichtet.

Der EuGH hat in seiner Begründung sinngemäß die Auffassung vertreten, dass der Onlinehandel nicht sicherstellen kann, dass Dritte in der Auslieferung oder Lagerung der Erzeugnisse nicht umetikettieren, vertauschen oder gar verunreinigen.
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Wie Rindfleisch dem Klima schadet

Wie Rindfleisch dem Klima schadet | Agrarforschung | Scoop.it
Die Sache mit Ursache und Wirkung sei manchmal nicht so einfach, erklärt der Autor des Beitrags "Kohlenstoff, Rinder und schützende Weidehaltung". Zum Beispiel was die Rinder angehe. Da könne man nicht einfach sagen, dass die Haltung der Tiere Treibhausgase verursache und zum Klimawandel beitrage. In Wahrheit sei die Sache deutlich komplizierter. Nämlich eher anders herum. "Tatsächlich könnten Wiederkäuer sogar der Schlüssel sein, ein Nahrungsmittelsystem zu entwickeln, das den Einfluss so vieler Treibhausgase in der Atmosphäre umkehrt." Also, verkürzt gesagt: Der Konsum von Rindfleisch könne den Klimawandel am Ende sogar bremsen.

Rinder als Klimaretter? Diese Erzählung wird auf der Webseite der US-Landwirtschaftsorganisation "Land Stewardship Project" gepflegt. Dabei ist die Sache eigentlich ziemlich eindeutig: Alle rund 950 Millionen Rinder, die weltweit gehalten werden, belasten das Klima mit gewaltigen Mengen Treibhausgasen, umgerechnet rund fünf Milliarden Tonnen CO₂ pro Jahr. Diese Zahlen hat die Welternährungsorganisation FAO berechnet. Damit verursacht die Rinderhaltung zehn Prozent aller menschengemachten Treibhausgase, doppelt so viel wie der weltweite Flugverkehr.
AckerbauHalle's insight:
auf SZ - online wird noch einmal die Geschichte mit der Klimawirkung der Rinderhaltung aufgegriffen. Ausgangspunkt ist eine Publikation des FCRD, auf die ich schon an anderer Stelle hingewiesen hatte: http://www.fcrn.org.uk/projects/grazed-and-confused

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Erster Discounter beendet das Projekt seines Lieferservice für Lebensmittel

Erster Discounter beendet das Projekt seines Lieferservice für Lebensmittel | Agrarforschung | Scoop.it
Nach einer über einjährigen Pilotphase gibt Kaufland auf und erklärt den Lieferservice von Lebensmittel für wirtschaftlich gescheitert. Lieferservice lässt sich nicht kostendeckend betreiben.

Kaufland hat am Freitag die Mitarbeiter und Kunden seines Lieferservices für Lebensmittel in Berlin darüber informiert, dass das Angebot mit dem Ende der Pilotphase zum 23. Dezember 2017 eingestellt wird. Kaufland hatte den Service im Oktober 2016 als lokalen Testbetrieb gestartet.

„Wir bedauern sehr, dass wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Berlin keine langfristige Perspektive bieten können und bedanken uns für ihren hervorragenden Einsatz in den vergangenen Monaten“, sagt Patrick Kaudewitz, Vorstandsvorsitzender von Kaufland.

Für die rund 300 Mitarbeiter in Berlin, die vor allem in den Bereichen Logistik und Auslieferung tätig sind, werden sozialverträgliche Lösungen geschaffen. Rund 80 Mitarbeitern in der Unternehmenszentrale am Standort Heilbronn, die mit dem Lieferservice befasst sind, wird eine Beschäftigung in anderen Funktionen innerhalb der Unternehmensgruppe angeboten.

Die Erfahrungen hinsichtlich der Betriebsabläufe und das Kundenfeedback während der Pilotphase waren positiv. „Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass wir auch bei der Lieferung von Lebensmitteln viele Kunden mit den Leistungen von Kaufland überzeugen konnten“, sagt Kaudewitz. „Mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit, die Preis- und die Marktentwicklung sehen wir allerdings, dass sich ein Lieferservice im Lebensmittelbereich auf Sicht nicht kostendeckend betreiben lässt. Auch im Internet sollen sich die Kunden auf unser Preisversprechen verlassen können. Höhere Preise bei der Lieferung von Lebensmitteln sind für uns keine Option.“

Die Planungen zur Ausweitung des Dienstes auf weitere Städte werden nicht fortgeführt. Nach dem Ende der Pilotphase konzentriert Kaufland sich zunächst verstärkt auf digitale Innovationspotenziale im stationären Geschäft, von denen das Unternehmen und seine Kunden in der Breite stärker profitieren.
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Untersuchung von Bienenvergiftungen - JKI - Bundesforschungsinstituts für Kulturpflanzen

Untersuchung von Bienenvergiftungen - JKI - Bundesforschungsinstituts für Kulturpflanzen | Agrarforschung | Scoop.it
Bei dem Großteil der gemeldeten Schäden im Herbst zeigten die geschädigten Bienen massive Symptome von Viruserkrankungen, die durch die Varroamilbe übertragen werden und auf einen starken Befall der betroffenen Völker schließen lassen. Rückstellproben von verdächtigem Bienenmaterial wurden zur Untersuchung auf Bienenviren routinemäßig an das Nationale Referenzlabor für Bienenkrankheiten des Friedrich-Loeffler-Instituts versandt. Bei nahezu allen Bienenproben wurde ein Befall mit dem Flügel-Deformationsvirus, häufig in Kombination mit weiteren relevanten Bienenviren, festgestellt. In einer zusätzlichen Untersuchung konnte zudem in 23 von 23 Bienenproben das erst seit kurzem bekannte und als besonders virulent geltende Flügel-Deformationsvirus-Typ VDV-1 nachgewiesen werden. Die Ergebnisse der Virusuntersuchungen bestätigen somit die in vielen Völkern beobachtete starke Vermehrung der Varroapopulationen im Herbst 2016, die vermutlich durch die warme Witterung und die damit verbundene lange Brutphase der Völker begünstigt wurde. In vielen Fällen wurden zudem die notwendigen Varroabehandlungen aufgrund später Trachten nicht rechtzeitig durchgeführt oder blieben weitgehend wirkungslos.

Insgesamt lag die Zahl der gemeldeten Schäden über dem Durchschnitt der letzten Jahre, was auf einen im Vergleich zum Vorjahr deutlichen Anstieg in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen zurück-zuführen ist. Der Anteil nachgewiesener bzw. möglicher Vergiftungsschäden durch Pflanzenschutzmittel an den biologisch-chemisch untersuchten Schadensfällen lag mit 28% jedoch niedriger als in anderen Jahren. Dies ist u.a. dadurch zu erklären, dass fast ein Drittel der Schäden in den Monaten Oktober – Dezember gemeldet wurde, in denen kaum Pflanzenschutzmaßnahmen durchgeführt werden und die Bienenaktivität zurückgeht. Tatsächlich konnten nur bei 2 der 44 Schäden aus diesem Zeitraum bienentoxische Insektizide, die aus der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln stammten, im Bienenmaterial nachgewiesen werden. Die Befürchtung, dass späte Insektizidspritzungen gegen Rapserdfloh oder Getreideblattläuse Bienenvergiftungen verursacht haben könnten, bestätigte sich nicht.
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Die Zukunft der grünen Gentechnik

Die Zukunft der grünen Gentechnik | Agrarforschung | Scoop.it
Der Prozess der Photosynthese ist die Basis des Wachstums aller Pflanzen. Wissenschaftler wollen die Photosynthese ankurbeln, um der weltweit steigenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln zu begegnen. Dazu soll das Schlüsselenzym Rubisco gentechnisch verändert werden. Nun ist es Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Biochemie gelungen, funktionelles Rubisco aus Pflanzen in einem Bakterium herzustellen. Dies ermöglicht eine gentechnische Veränderung des Enzyms. Die Studie könnte eines Tages zu höheren Ernteerträgen und Pflanzensorten mit verbesserter Wassernutzungseffizienz oder erhöhter Temperaturbeständigkeit führen. Die Ergebnisse wurden in Science veröffentlicht.

Die Weltbevölkerung wird Prognosen zufolge im Jahr 2050 neun Milliarden Menschen überschreiten. Damit steigt auch der Bedarf an Nahrung. Um die weltweite Nachfrage nach Nahrungsmitteln zu decken, wollen die Wissenschaftler die Effizienz der Photosynthese und damit das Wachstum von Nutzpflanzen steigern.
AckerbauHalle's insight:
Welche Zukunft hat die grüne Gentechnik und was sind die besonderen Herausforderungen und Chancen? Hier eine Perspektive aus der Wissenschaft. 
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Why are America's farmers killing themselves in record numbers?

Why are America's farmers killing themselves in record numbers? | Agrarforschung | Scoop.it
“Farming has always been a stressful occupation because many of the factors that affect agricultural production are largely beyond the control of the producers,” wrote Rosmann in the journal Behavioral Healthcare. “The emotional wellbeing of family farmers and ranchers is intimately intertwined with these changes.”

Last year, a study by the Centers for Disease Control and Prevention (CDC) found that people working in agriculture – including farmers, farm laborers, ranchers, fishers, and lumber harvesters – take their lives at a rate higher than any other occupation. The data suggested that the suicide rate for agricultural workers in 17 states was nearly five times higher compared with that in the general population.

After the study was released, Newsweek reported that the suicide death rate for farmers was more than double that of military veterans. This, however, could be an underestimate, as the data collected skipped several major agricultural states, including Iowa. Rosmann and other experts add that the farmer suicide rate might be higher, because an unknown number of farmers disguise their suicides as farm accidents.

The US farmer suicide crisis echoes a much larger farmer suicide crisis happening globally: an Australian farmer dies by suicide every four days; in the UK, one farmer a week takes his or her own life; in France, one farmer dies by suicide every two days; in India, more than 270,000 farmers have died by suicide since 1995.
AckerbauHalle's insight:
Ein sehr bedrückender Artikel zu den hohen Suizidraten unter us-amerikanischen Farmern.
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Bienensterben: Sind diese Pestizide ein Bienengift?

Bienensterben: Sind diese Pestizide ein Bienengift? | Agrarforschung | Scoop.it
Maj Rundlöf kann sich noch gut daran erinnern, wie sie ihre Meinung über Neonicotinoide änderte – das war 2013, als sie und ihr Postdoc Georg Andersson die Daten ihrer neusten Studie anschauten. In den Untersuchungen wollten sie herausfinden, was mit Bienen passiert, die sich von mit Neonicotinoid behandeltem Weizen ernähren. Dabei ging es immerhin um die weltweit am häufigsten eingesetzten Insektizide. "Ehrlich gesagt dachte ich nicht, dass wir überhaupt einen Effekt sehen würden", erinnert sich Rundlöf.

Laut der Ergebnisse waren die Stöcke der Honigbienen (Apis mellifera) durch die Chemikalien im Pollen und Nektar nicht besonders beeinflusst. Bei den Hummeln (Bombus terrestris) war das schon anders. Hummelkolonien, die mit unbehandeltem Weizen gefüttert wurden, sahen normal aus und legten an Gewicht zu, um den Winter zu überstehen. Bei Kolonien, die den Neonicotinoiden ausgesetzt waren, zeigte die Wachstumskurve dagegen nur eine gerade Linie, sprich keine Gewichtszunahme.
AckerbauHalle's insight:
Sehr umfassender Artikel zur Wirkung der Neonicotinoide auf Bienen aus Spektrum (ursprünglich publiziert in nature). 
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Global nitrogen budgets in cereals: A 50-year assessment for maize, rice, and wheat production systems

Global nitrogen budgets in cereals: A 50-year assessment for maize, rice, and wheat production systems | Agrarforschung | Scoop.it
Industrially produced N-fertilizer is essential to the production of cereals that supports current and projected human populations. We constructed a top-down global N budget for maize, rice, and wheat for a 50-year period (1961 to 2010). Cereals harvested a total of 1551 Tg of N, of which 48% was supplied through fertilizer-N and 4% came from net soil depletion. An estimated 48% (737 Tg) of crop N, equal to 29, 38, and 25 kg ha−1 yr−1 for maize, rice, and wheat, respectively, is contributed by sources other than fertilizer- or soil-N. Non-symbiotic N2 fixation appears to be the major source of this N, which is 370 Tg or 24% of total N in the crop, corresponding to 13, 22, and 13 kg ha−1 yr−1 for maize, rice, and wheat, respectively. Manure (217 Tg or 14%) and atmospheric deposition (96 Tg or 6%) are the other sources of N. Crop residues and seed contribute marginally. Our scaling-down approach to estimate the contribution of non-symbiotic N2 fixation is robust because it focuses on global quantities of N in sources and sinks that are easier to estimate, in contrast to estimating N losses per se, because losses are highly soil-, climate-, and crop-specific.
AckerbauHalle's insight:
Über den Wert von globalen Abschätzungen von N-Bilanzen lässt sich trefflich streiten. Gleichwohl liefert diese Publication aus "nature" interessante Hinweise auf bislang unterschätzte Quellen. 
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Biohackers are using CRISPR on their DNA and we can’t stop it

Biohackers are using CRISPR on their DNA and we can’t stop it | Agrarforschung | Scoop.it
GENE editing is entering the mainstream. CRISPR, a cheap and easy technique for making precise changes to DNA, has got researchers around the world racing to trial its use in treating a host of human diseases.

But this race is not confined to the lab. Last month, Josiah Zayner, a biochemist who once worked for NASA, became the first person known to have edited his own genes with CRISPR.

During a lecture about human genetic engineering that was streamed live on Facebook, Zayner whipped out a vial and a syringe, then injected himself. Now, following in his footsteps, other biohackers are getting ready to take the plunge and tinker with their own genes.
AckerbauHalle's insight:
Einmal eine ganz anderer Perspektive zu den modernen Methoden der Molekularbiologie als Blick über den TellerrandEs geht um Gendoping. In dem Beitrag aus dem New Scientist wird gezeigt, dass es sicherlich noch extrem risikoreich ist, aber auch verblüffend einfach zu werden scheint. Ob das dann so funktioniert und nicht doch großer medizinischer Schaden angerichtet wird, vermag ich nicht zu beurteilen. Interessant ist aber die Passage zu den Konsequenzen für den Spitzensport:  Diese Art des Doping lässt sich nicht nachweisen. Das zumindest der Stand heute. Nun tausche "Sport" gegen "Pflanzen- oder Tierzucht". Das kann noch sehr interessant werden. 
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Getting a better handle on methane emissions from livestock - ACS (2017) 

Getting a better handle on methane emissions from livestock - ACS (2017)  | Agrarforschung | Scoop.it

Cattle, swine and poultry contribute a hefty portion to the average American’s diet, but raising all this livestock comes at a cost to the environment: The industry produces a lot of methane, a potent greenhouse gas... 

According to the U.S. Environmental Protection Agency, the livestock industry is the second-biggest methane emitter in the U.S. The gas comes from the microbial fermentation that occurs in the animals’ stomachs... The total amount depends on the type of animal, what the animals eat and how their manure is stored. For example, cattle that mostly consume grain-based feed release significantly less enteric methane than cattle that graze on pasture. 


But current estimates of total livestock methane emissions may rely on outdated emission factors and do not fully consider feed intake and differences in animal diets, or the facilities used to store manure. These data gaps lead to large uncertainties in methane emission figures. To better understand livestock contributions to these emissions in the U.S., Alexander Hristov and colleagues sought to fill in the missing data gaps.

The team analyzed the feed intake data for cattle, as well as manure storage practices for cattle, pigs and poultry, at the county and state levels in the contiguous U.S. Their resulting estimates for methane emissions by location varied widely... For example... the combined enteric and manure methane emissions from livestock in Texas and California were 36 percent less and 100 percent greater, respectively, than estimates by EDGAR... Results from studies that use inaccurate distribution inventories to determine emissions sources should be cautiously interpreted.


https://www.acs.org/content/acs/en/pressroom/presspacs/2017/acs-presspac-november-29-2017/getting-a-better-handle-on-methane-emissions-from-livestock.html


Underlying study: http://doi.org/10.1021/acs.est.7b03332



Via Alexander J. Stein
AckerbauHalle's insight:
Stimmen die Emissionsfaktoren bei der Tierhaltung? Hier neue Werte der EPA. 
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Alexander J. Stein's curator insight, November 30, 5:29 PM
... but what is probably safe to say is that a meat-based diet contributes more to greenhouse gas emissions than a plant-based diet. (Or that a diet rich in meat contributes more than a more moderate diet...) 
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Organic Farming and Modern Breeding Techniques

Organic Farming and Modern Breeding Techniques | Agrarforschung | Scoop.it
The organic industry has vocally rejected genetically-modified crops (GMOs), making a public declaration in 1993 that they are incompatible with organic agriculture. Since then, many organic supporters have campaigned against GMOs, and organic farming regulations in the EU and beyond prohibit their use. Emerging genetic technologies have sparked renewed interest in this debate, but policy makers are still undecided on whether they should be subject to the same extensive regulations as genetic modification. Within the organic industry, there are different perspectives on whether these new techniques could ever be compatible with organic food production. In this blog-post Rebecca Nesbit gives us an insight into these differing perspectives, interviewing proponents from each side.

Strict standards define which agricultural practices can be used by organic farmers. These don't allow any synthetic pesticides or herbicides, and place an emphasis on protecting wildlife and promoting animal welfare. They also cover which techniques breeders can use to produce organic seeds.
AckerbauHalle's insight:
Es ist keine uninteressante Diskussion. Wie soll der ökologische Landbau mit neuen - was das dann auch im konkreten Einzelfall ist - Züchtungsmethoden umgehen. Hier haben sie Experten der unterschiedlichsten Richtungen schon mächtig Prügel eingefangen.
OC
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Landwirtschaft: Ackern gegen das Artensterben

Landwirtschaft: Ackern gegen das Artensterben | Agrarforschung | Scoop.it
Die Hoffnung liegt im Südosten von England: In der Nähe der Universitätsstadt Cambridge hat die Naturschutzorganisation Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) im Jahr 2000 ein ungewöhnliches Stück Land gekauft. Es war kein artenreiches Tier- und Pflanzenparadies, wie es Naturschützer sonst gern unter ihre Fittiche nehmen. Sondern ein konventionell bewirtschafteter Ackerbaubetrieb, der vor allem Weizen und Raps produzierte. Kein wirklich attraktives Schnäppchen, so schien es. Doch mittlerweile ist diese Hope Farm zu einem auch international viel beachteten Vorzeigeprojekt für eine gelungene Verbindung von Landwirtschaft und Naturschutz geworden.

"Der Name der Farm steht für die Hoffnung, dass die biologische Vielfalt auch auf den Äckern eine Zukunft hat", erklärt Derek Gruar vom Zentrum für Naturschutzforschung des RSPB. Das aber wäre eine wirklich gute Nachricht. Denn gerade aus den Agrarlandschaften Europas hatten Ökologen in den letzten Jahren wenig Erfreuliches zu berichten. Erst kürzlich dokumentierte ein Forscherteam aus Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien zum Beispiel einen drastischen Insektenschwund in 63 deutschen Schutzgebieten, zum dem die Landwirtschaft wahrscheinlich einiges beigetragen hat.
AckerbauHalle's insight:
Schön, dass auch einmal positive Beispiel zu der Beziehung Landnutzung und Biodiversität den Weg in den Medien finden. 
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Ackern auf dem Roten Planeten: Regenwürmer gedeihen auch im Marsboden

Ackern auf dem Roten Planeten: Regenwürmer gedeihen auch im Marsboden | Agrarforschung | Scoop.it
Will man den Mars besiedeln, müssen dort auch Nahrungsmittel angebaut und geerntet werden können. Guter Boden wäre dafür seh
AckerbauHalle's insight:
Persönlich finde ich ja irgendwie immer, dass es genug Probleme auf der Erde zu lösen gibt bevor nun auch noch andere Himmelskörper mit einer größeren Ansammlung von Homo Spiels beglückt werden, aber vielleicht bringen die Ergebnisse der niederländischen Wissenschaftler ja Grundlagenerkenntnise, die uns dann auch hier vor Ort weiterbringen. 
OC
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Konventionelle Pflanzenzucht: Forscher der Uni Halle verbessern Weizen

Konventionelle Pflanzenzucht: Forscher der Uni Halle verbessern Weizen | Agrarforschung | Scoop.it
Pflanzenwissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) haben eine neue Weizenlinie gezüchtet, die eine bessere Qualität als gängige Weizensorten hat. Dafür kreuzten sie zwei Kulturweizen mit einem Wildweizen. Die Körner der neuen Pflanze haben unter anderem einen höheren Proteingehalt, was sie auch für die Industrie interessant macht. Die Wissenschaftler konnten außerdem mehrere Abschnitte im Erbgut der Pflanzen ausfindig machen, die in Verbindung mit den besseren Eigenschaften stehen. Die Studie wurde in der internationalen Fachzeitschrift "PLOS ONE" veröffentlicht.

Weizen gehört zu den wichtigsten Kulturpflanzen der Welt. Seit Langem wird die Pflanze vom Menschen angebaut. "Weizen wurde vor mehreren Jahrtausenden im heutigen Vorderasien domestiziert. Dabei wurden nur Pflanzen mit speziellen Eigenschaften ausgewählt und vermehrt. Das hat das genetische Material der Pflanzen sehr stark eingeschränkt", sagt der Pflanzenwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Pillen vom Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der MLU.

Für ihre neue Studie kreuzten die Wissenschaftler um Pillen zwei aktuelle Weizensorten mit einer Wildweizenart. Die Nachkommen wurden anschließend auf dem Feld angebaut. "Die Qualität von Weizen hängt vom Proteingehalt, der Kornhärte und den Sedimentationswerten ab. Alle sind wichtig für die Backfähigkeit des Mehls, das aus den Weizenkörnern gewonnen wird", erklärt Pillen. Die Forscher untersuchten diese Eigenschaften bei den Pflanzen im Feld und stellten fest: Dank der Wildweizen-Gene erzielten die neuen Pflanzen immer leicht bessere Werte als ihre Eltern-Pflanzen. Der Proteingehalt stieg zum Beispiel um etwa ein Prozent. "Das mag nicht nach besonders viel klingen. Wenn man aber diesen Wert von einem Korn auf ein ganzes Feld oder die globale Agrarwirtschaft hochrechnet, ergibt sich daraus ein enormer Gewinn", so der Pflanzenforscher. Die Wissenschaftler fanden auch heraus, dass die neuen Pflanzen Nährstoffe im Boden effizienter umsetzen können: Selbst bei einem geringen Stickstoffgehalt im Boden lieferten sie die gleiche Qualität.
AckerbauHalle's insight:
Wildweizen verbessert Qualität von modernen Sorten. 
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Alles im grünen Bereich: Da hilft nur noch die Keule

Alles im grünen Bereich: Da hilft nur noch die Keule | Agrarforschung | Scoop.it
Eine Stadt in Südwales ist von Japan-Knöterich überwuchert. Trotz des eigenen Knöterichbeaftragten bekommt sie das Problem nicht in Griff.
AckerbauHalle's insight:
Ein Neophyt trifft auf ein Herbizid 
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