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Wissenswertes über Führen, Denken und Lernen
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Geborene Prokrastinierer? Am Aufschieben sollen die Gene schuld sein

“Morgen, morgen, nur nicht heute” – wer zu den chronischen Aufschiebern gehört, der kennt dieses Motto nur zu gut. Leider führt dies im Alltag ziemlich oft zu Problemen, weil auch Wichtiges gerne aufgeschoben wird. Jetzt aber gibt es eine Ausrede: Die Gene sind schuld. Denn US-Forscher haben herausgefunden, dass der Hang zum Aufschieben vererbt wird. Und er ist zudem genetisch eng mit der Neigung zu impulsivem Handeln verknüpft. Beide zusammen sorgen dafür, dass wir Ziele nicht immer konsequent verfolgen und uns ablenken lassen – wir schieben sie auf.

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Obsessive Optimierung - Die Jagd nach dem Maximum

Obsessive Optimierung - Die Jagd nach dem Maximum | Weiterbildung | Scoop.it

Fachkenntnisse, Soft Skills, Psyche: Der Zwang zur Selbstoptimierung erfasst immer weitere Bereiche – und wird damit zunehmend zur Be­las­tung. Um persönliche Entwicklung geht es bei dem Wettrüsten um Zeitgeistideale und Arbeitgebergunst kaum noch, was zählt, ist das Maximum. Doch nicht jede Verbesserung ist gut.

 

 

'Fürchterlich', sagt Madeleine Leitner. Was die Karriereberaterin aus München den Kopf schütteln lässt, ist eine Entwicklung, die erst in den vergangenen Monaten begonnen hat: Immer häufiger kommen junge Leute zu ihr, die glauben, nicht gut genug zu sein, obwohl sie hervorragend ausgebildet sind und eigentlich beste Jobchancen haben müssten. Die sich extrem unter Druck setzen und die Hilfe der Expertin suchen, um Optimierungspotenziale auszuloten. Als 'Leistungsterror' beschreibt Leitner dieses Phänomen, das bereits Berufseinsteiger und sogar Studenten umtreibt. Bisher zählten zur Kundschaft der Karriereberaterin vor allem gestandene Profis, für die ein konkreter Anlass bestand, eine Führungsrolle vielleicht, der Schritt ins Ausland oder in eine neue Branche. Heute glauben sich schon die optimieren zu müssen, die noch nicht einmal richtig losgelegt haben.

Für diesen vorauseilenden Drang zur Selbstoptimierung gibt es Gründe, vordergründig vor allem die Angst vor der globalen Konkurrenz, vor Ersetzbarkeit und Arbeitslosigkeit. Subtiler wirkt sich die extreme Aufladung des Faktors Job aus, der nicht nur das Auskommen sichern, sondern auch Erfüllung bieten soll. Gerade die jüngeren Arbeitnehmergenerationen trennen kaum noch zwischen Beruf und Privatleben, umso höher sind die Ansprüche an die Passung. 'Viele haben ganz genaue Vorstellungen von ihrem Traumjob, ohne den ihr Leben nicht perfekt ist. Und sie glauben, dass sie perfekt sein müssen, um ihn zu bekommen', berichtet Leitner.

Hinzu kommt, dass es so etwas wie Ausbildungssicherheit nicht mehr gibt – ein Umstand, der vor allem der mit schnellem Wandel aufgewachsenen „Gen Y“ nur allzu bewusst ist. Die Halbwertzeit von Wissen schrumpft, welche Kompetenzen morgen benötigt werden, kann heute noch niemand sagen...

 

 

Sascha Reimann's insight:

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Wie Mitarbeiter ihre Chefs sehen: Kompetenz ist der Schlüssel, Sympathie maximal ein Bonus

Wie Mitarbeiter ihre Chefs sehen: Kompetenz ist der Schlüssel, Sympathie maximal ein Bonus | Weiterbildung | Scoop.it
So nett der Chef auch sein könnte – Mitarbeitenden ist es signifikant wichtiger, dass er kompetent ist: Kürzlich veröffentlichte Ergebnisse aus Experimenten zum Thema belegen die Präferenz für den unfreundlichen und fordernden Vorgesetzten.
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Intelligenz: Der Mensch – ein Schlaumeier

Intelligenz: Der Mensch – ein Schlaumeier | Weiterbildung | Scoop.it
Jeder hat es, mehr oder weniger: Intelligenz. Doch selbst intelligente Forscher tun sich schwer: Was genau bedeutet der Begriff "Intelligenz" eigentlich?
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Selbstlernende Wissensnetzwerke - Wissensmanagement mit künstlicher Intelligenz

Selbstlernende Wissensnetzwerke - Wissensmanagement mit künstlicher Intelligenz | Weiterbildung | Scoop.it

Im Managerjargon gibt es einen interessanten Begriff: Kopfmonopol. Damit wird das häufige Phänomen bezeichnet, dass einzelne Mitarbeiter Wissen über Spezialgebiete horten und dadurch zum unverzichtbaren Experten werden. Wie jedes andere Monopol ist es für den Inhaber ziemlich gut, für alle anderen aber schlecht. Denn was passiert, wenn der Monopolist das Unternehmen verlässt oder längere Zeit krank ist?

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Studie: Internetnutzung macht weder dick, dumm noch aggressiv

Studie: Internetnutzung macht weder dick, dumm noch aggressiv | Weiterbildung | Scoop.it

Der Mythos von der Digitalen Demenz hat dazu beigetragen, dass Internetnutzung unter Lehrkräften und Eltern äußerst kritisch gesehen wird. Forscher der Universität Koblenz-Landau zeigen jetzt: Die Mythen beruhen kaum auf wissenschaftlichen Erkenntnissen.


Via Andreas König
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Andreas König's curator insight, March 30, 2014 4:35 PM

Der Mythos von der Digitalen Demenz hat dazu beigetragen, dass Internetnutzung unter Lehrkräften und Eltern äußerst kritisch gesehen wird. Forscher der Universität Koblenz-Landau zeigen jetzt: Die Mythen beruhen kaum auf wissenschaftlichen Erkenntnissen.

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Das schlechte Gewissen ist ein guter Motivator

 

Führungskräfte sollten Fehlverhalten ihrer Mitarbeiter nicht unkommentiert durchgehen lassen. Wenn ein Mitarbeiter beispielsweise über einen Kollegen gelästert hat, sollte ihm sein Vorgesetzter deutlich machen, dass dieses Verhalten nicht erwünscht ist. Wie eine aktuelle Studie zeigt, ist das nicht nur wichtig, um weiteres Fehlverhalten zu vermeiden. Der Effekt reicht viel weiter. Denn das schlechte Gewissen nach einem negativen Feedback scheint Mitarbeiter dazu zu bringen, sich in der Folgezeit besonders engagiert für Kollegen und Unternehmen ins Zeug zu legen. Das zumindest lässt sich aus der Studie eines Forscherteams um Remus Ilies von der National University of Singapore folgern.

 

Die Wissenschaftler befragten 172 Technik- und Verwaltungsmitarbeiter einer Universität zunächst nach destruktivem Verhalten in der Vergangenheit. In einer Probandengruppe ließen sie die Angaben unkommentiert, in einer anderen wiesen sie die Missetäter auf die Schlechtigkeit und Unerwünschtheit ihres Verhaltens hin. Alle Teilnehmer wurden außerdem gefragt, wie schuldig sie sich fühlen und ob sie bereit wären, sich zukünftig stärker freiwillig zu engagieren. Bei einer Befragung drei Tage später zeigte sich: Wer nicht auf den schädigenden Effekt seines Tuns hingewiesen worden war, entwickelte weniger Schuldgefühle und zeigte kein vermehrtes positives Engagement. Die Feedback-Empfänger dagegen zeigten ausgeprägte Schuldgefühle, äußerten einen starken Willen, sich zukünftig stärker zu engagieren und taten das dann auch. Zumindest konnten sie nach drei Tagen weit mehr in der Zwischenzeit vollbrachte gute Taten nachweisen als die Vergleichsgruppe.

 

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'Lernen beschleunigt sich'

Wie Lernen in der heutigen Netzgesellschaft aussieht – Trendforscher Peter Wippermann im Interview.

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Pseudologia phantastica: Wenn Lügen zum Zwang wird

Pseudologia phantastica: Wenn Lügen zum Zwang wird | Weiterbildung | Scoop.it
Das kann doch nicht wahr sein! Manche Menschen lügen unbewusst, um sich in besseres Licht zu rücken. Andere verschaffen sich damit gezielt Vorteile. Mitunter wird das Schwindeln zum krankhaften Zwang. Betroffenen droht die Isolation.
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Facebook-Stimmungen sind ansteckend - bild der wissenschaft

Facebook-Stimmungen sind ansteckend - bild der wissenschaft | Weiterbildung | Scoop.it

Strahlendes Lachen oder hängende Mundwinkel – die jeweilige Stimmung unserer Mitmenschen kann sich bekanntlich auch auf unsere eigene Laune übertragen. Doch dieser ansteckende Effekt ist offenbar nicht auf den zwischenmenschlichen Kontakt beschränkt: Einer Studie von US-Forschern zufolge sind die emotionalen Ladungen von Äußerungen auf Facebook ebenfalls „infektiös"...

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Intelligent people are more likely to trust others

Intelligent people are more likely to trust others | Weiterbildung | Scoop.it
Intelligent people are more likely to trust others, while those who score lower on measures of intelligence are less likely to do so, says a new study. Researchers based their finding on an analysis of the General Social Survey, a nationally representative public opinion survey carried out in the United States every one to two years. The authors say one explanation could be that more intelligent individuals are better at judging character and so they tend to form relationships with people who are less likely to betray them.
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Nudges: «Manchmal brauchen wir den sanften Druck»

Nudges: «Manchmal brauchen wir den sanften Druck» | Weiterbildung | Scoop.it

Interview über Nudges oder Sanften Paternalismus, der mit kleinen Schubsern Verhaltensänderungen anregen will.

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Störfunk im Tiefschlaf – Lernen im Schlaf funktioniert nicht

Störfunk im Tiefschlaf – Lernen im Schlaf funktioniert nicht | Weiterbildung | Scoop.it
Lernen im Schlaf wird gerne als bequeme Methode beworben, unser Gedächtnis zu stärken oder beispielsweise eine Fremdsprache zu lernen. Doch das funktioniert nicht – und könnte sogar schaden, legt eine Studie an Ratten nahe: Erhält das Gehirn im Tiefschlaf neue Informationen von außen, dann stört dies seine Arbeit. Der Transfer des tagsüber Gelernten ins Langzeitgedächtnis wird dann ungenau und falsche Erinnerungen können sich einschleichen.. Artikel aus dem Bereich Hirnforschung
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Evolutionäre Psychologie: "Eulen" sind kontaktfreudiger als "Lerchen"

Evolutionäre Psychologie: "Eulen" sind kontaktfreudiger als "Lerchen" | Weiterbildung | Scoop.it
Im Vergleich zu Frühaufstehern haben Nachtschwärmer einen höheren Spiegel des Stresshormons Cortisol und häufiger wechselnde Sexualpartner
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Schlechte Vorträge: "Schluss mit dem Powerpoint-Massaker!

Schlechte Vorträge: "Schluss mit dem Powerpoint-Massaker! | Weiterbildung | Scoop.it
Na, wieder aufgewacht? Vortragscoach Gerriet Danz hat schon viele schlechte Powerpoint-Präsentationen gesehen. Im Interview erzählt er, worauf es wirklich ankommt.
Sascha Reimann's insight:

Interessant: schwarze Folien zwischen den Slides, um Aufmerksamkeit wieder auf den Vortragenden zu lenken.

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Social Collaboration: Wissensplattform im Einsatz

Interview mit Dr. Andreas Schumann, CIO der auf Hütten- und Walzwerkstechnik ­spezialisierten SMS Siemag AG, über die Planung sowie die Regelung der ­Nutzerrichtlinien für die jüngst unternehmensweit eingeführte Wissensplattform von Jive
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Rat vom Wirtschaftspsychologen: Wie soll man sich da bloß entscheiden?

Rat vom Wirtschaftspsychologen: Wie soll man sich da bloß entscheiden? | Weiterbildung | Scoop.it

Ständig müssen wir wählen: im Supermarkt, beim Autokauf und auch in der Liebe. Wirtschaftspsychologe Benjamin Scheibehenne verrät im Interview, wie wir gute Entscheidungen treffen.

 

 

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Karriere: Eine Frage der Persönlichkeit – Big Five

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Karriere: Persönlichkeit zählt. Das wissen Absolventen nicht erst aus Stellenanzeigen. Was man braucht, um Karriere zu machen, und was Unternehmen unter Persönlichkeit verstehen.
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Feedback für Führungskräfte - Brisante Beurteilungen

Feedback für Führungskräfte - Brisante Beurteilungen | Weiterbildung | Scoop.it

Feedback is the breakfast of champions, sagt der Managementvordenker Ken Blanchard. Doch das Frühstück fällt für die meisten Führungskräfte mager aus: Ehrliche Rückmeldungen zu ihrer Führungsleistung erhalten Chefs nur selten. Seit Langem versuchen Firmen, das Problem zu lösen. Einer der jüngsten Coups ist das Modell Chefwahl. managerSeminare mit Einblicken.

 

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'Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, das Ergebnis tat nicht weh. Es tat weh.' Juliane Bürkle war Führungskraft beim St. Gallener Talentmanagement-Software-Anbieter Haufe-Umantis. Das ist vorerst vorbei. Heute ist sie noch im Unternehmen, aber als Mitarbeiterin ohne Managementverantwortung. Die Vertriebsteamleiterin hatte sich, so wie 24 Führungskollegen auch, bei der ersten Managementwahl der Firma im November 2013 dem Votum der Mitarbeiter gestellt – und war einem Kollegen unterlegen. Für sie war es ein aufwühlender Moment. 'Sehr emotional', sagt Bürkle. Jetzt haben sich die Wogen geglättet. Die Vertriebsfachfrau steckt mit ihren Kollegen ihr zukünftiges Aufgabenfeld ab – und freut sich auf neue fachliche Herausforderungen.

Dennoch: Als Chef eine Wahl zu verlieren, ist harter Tobak. Deutlicher kann ein Feedback nicht sein. Dabei haben viele Führungskräfte schon ein Problem mit weniger drastischen Rückmeldungen ihrer Mitarbeiter. 'Führung wird in Deutschland immer noch als etwas von oben Verliehenes betrachtet. Nicht als etwas von unten Erworbenes, an dem die Geführten herumzukritteln hätten', konstatiert Thomas Sattelberger. Der ehemalige Telekom-Personalvorstand hat für Kollegen, die mit Scheuklappen durchs Chefleben gehen, wenig übrig – und einen deftigen Begriff parat: 'Führungswürstel'.

Der Freiburger Unternehmensberater Wolfgang Saaman drückt es zwar dezenter aus, aber auch er beobachtet, dass die traditionelle Abschottung in den Teppichetagen vor allem charakterschwachen Chefs in die Hände spielt. 'Viele Führungskräfte haben nicht die Souveränität, kritische Rückmeldungen auszuhalten. Deshalb nutzen sie ihre Positionsmacht, um sich davor zu schützen', so Saaman...

 

Sascha Reimann's insight:

Das Titelthema der aktuellen managerSeminare, als Download oder kostenloser Podcast

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"Design Thinking": Labor für Geistesblitze

"Design Thinking": Labor für Geistesblitze | Weiterbildung | Scoop.it
Geistesblitze aus dem Labor: Jeder zweite Großkonzern setzt auf "Design Thinking".

Via Michael Sabah
Sascha Reimann's insight:

Wie das in Unternehmen funktioniert, beschreibt auch dieser Artikel (Achtung Paywall, das Podcast ist aber frei zugänglich): 

 

Design Thinking – Das Neue denken

 

Unternehmen haben Innovationen als Wettbewerbsstrategie wiederentdeckt. Die Crux dabei: Mit den üblichen Managementmethoden lassen sich selten zündende neue Ideen generieren. Helfen will ein neuer Ansatz namens Design Thinking. Er gibt der Inspiration Struktur und sichert das Gestalterisch-Visionäre darin mit handfesten Realitäts­checks ab.

 

http://www.managerseminare.de/ms_Artikel/Design-Thinking-Das-Neue-denken,222245

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57 Cognitive Biases That Screw Up How We Think

57 Cognitive Biases That Screw Up How We Think | Weiterbildung | Scoop.it
The Galatea effect, attentional bias, recency, and more. ;
Sascha Reimann's insight:

Umfassende Liste von typischen Denkmustern und -fehlern.

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Führen durch Visionen

Führen durch Visionen | Weiterbildung | Scoop.it

Je komplexer und schnelllebiger die Businesswelt wird, desto wichtiger ist es, dass Unternehmen ihren Mitarbeitern Orientierung bieten. Unternehmensvisionen können das leisten – und erleben deshalb eine Renaissance. Wie eine zugkräftige Vision im Kopf wirkt und wie sie entwickelt wird.

 

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Es sieht so aus, als ob einem Mitarbeiter zig Testdrucke aus der Hand geglitten und die breite, freischwebende Treppe heruntergesegelt sind. Überall auf den Stufen und im Foyer der Druckerei Ziegler in Neckarbischofsheim liegen DIN-A4-Seiten herum. Auf diesen abgebildet sind Tiere, Gebäude, Menschen, Pflanzen ... Zwischen den Bildern schlendern 14 Beschäftigte umher, nehmen Papiere auf, betrachten sie, legen sie wieder hin. 'Wir suchen unsere Vision', erklärt Geschäftsführerin Angela Strein, die die Aktion angezettelt hat.

Die Bilderwanderung ist Teil eines Visionsentwicklungsprogramms, das Strein für ihr Unternehmen gebucht hat. Die Idee dazu reifte in ihr rund ein halbes Jahr. Im Juni 2013 hat sie die Geschäftsführung des mittelständischen Betriebes übernommen, seitdem Vorträge des Druckverbandes besucht, an einem Online-Print-Symposium teilgenommen, viel Fachpresse gelesen. 'Unternehmensvisionen sind bei uns in der Branche gerade großes Thema', sagt sie.

Eine Beobachtung, die sich verallgemeinern lässt. Auch in anderen Branchen, in mittelständischen genauso wie in großen Unternehmen wird seit einiger Zeit wieder vermehrt visioniert. 'Das Konzept der Unternehmensvision erlebt eine Renaissance', sagt Michael Ullmann vom Coachingzentrum Heidelberg, der das Visionsentwicklungsprogramm der Druckerei Ziegler leitet. Diesen Schluss zieht er nicht nur aus Gesprächen mit Kunden und Weiterbildungskollegen, sondern auch aus dem eigenen Auftragsbuch. 'Das Visionsangebot haben wir seit rund zwei Jahren im Programm, die Nachfrage war vom Start weg hoch.'

Dass in Zeiten von strategischen Zielen, Kennzahlen aller Art und Balanced Scorecard ausgerechnet die gute alte Vision wieder aus den Tiefen der Management-Mottenkiste gekramt wird, mutet vielleicht merkwürdig an, ist aber logische Folge einer bekannten Entwicklung – der steigenden Komplexität...

 

 

Sascha Reimann's insight:

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What happened when? How the brain stores memories by time

What happened when? How the brain stores memories by time | Weiterbildung | Scoop.it
New research shows that a part of the brain called the hippocampus stores memories by their "temporal context" -- what happened before, and what came after -- and not by content. From brain scans of the hippocampus as the volunteers were answering questions in this study, researchers could identify patterns of activity specific to each image. But when they showed the volunteers the same images in a different sequence, they got different patterns of activity. In other words, the coding of the memory in the hippocampus was dependent on its context, not just on content.
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