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Wissenswertes über Führen, Denken und Lernen
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Ablenkung kann die Leistung steigern

Viele wissenschaftliche Studien kamen bislang zu dem Ergebnis, dass Multitasking die menschliche Konzentrations- und Leis­tungsfähigkeit beeinträchtigt. Dass das nicht immer der Fall ist, konnten nun Forscher der Universität Basel nachweisen: Ein Team um Janina Hoffmann, Doktorandin für Wirtschaftspsychologie, ermittelte, dass Multitasking unter bestimmten Voraussetzungen die Produktivität sogar steigern kann.

 

In einem Experiment bekamen 90 Probanden ein Computerspiel präsentiert und sollten im Anschluss daran ermitteln, wie erfolgreich dessen Hauptfigur auf ihrer Jagd nach Beutetieren sein würde. Die Jagdfähigkeit des Charakters machte sich an einer Kombination optischer Merkmale fest. Während des Experiments wurden die Probanden durch zusätzliche Aufgaben unterschiedlich stark abgelenkt. Dabei zeigte sich: Je stärker die Ablenkung, desto eher entschieden sich Probanden für eine möglichst einfache Lösungsstrategie. Diese bestand im Experiment nicht etwa darin, einzelne Merkmale der Hauptfigur abzugleichen, sondern sich das Testspiel zu Beginn des Versuchs in Erinnerung zu rufen und die Lösung aus dem Gedächtnis heraus zu ermitteln. Probanden, die keiner Doppelbelastung ausgesetzt waren, wandten dagegen komplexere Lösungswege an.

 

Zentrales Ergebnis der Basler Forscher: Ist für eine Aufgabe die Anwendung fester Regeln und systematisches Entscheiden notwendig, dann behindert Multitasking eher. Kann eine Aufgabe aber durch eine einfache Strategie gelöst werden, erhöht Multitasking die Produktivität. Die Studienergebnisse sollen nun im Magazin Psychological Science veröffentlicht werden.

 

 

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Wer gerne viel auf einmal tut, ist meist nicht gut darin

Wer gerne viel auf einmal tut, ist meist nicht gut darin | Weiterbildung | Scoop.it
Sascha Reimann's insight:

Aus dem Text: Diejenigen, die am besten bei dem Test abschnitten, waren diejenigen, die im Alltag am wenigsten dem Multitasking frönten – und umgekehrt. Gleichzeitig glaubten allerdings die Probanden, die besonders häufig im Auto telefonierten oder andere Dinge gleichzeitig taten, sie seien besonders gut darin.

 

Von der Persönlichkeitsstruktur her waren die gewohnheitsmäßigen Multitasker eher impulsiv veranlagt, verstärkt auf der Suche nach Abwechslung und Neuem, langweilten sich schneller und waren auch eher bereit, Risiken einzugehen. “Unsere Daten zeigen, dass Menschen mehrere Dinge gleichzeitig tun, weil sie Schwierigkeiten haben, sich voll auf eine Aufgabe zu konzentrieren”, resümiert David Sanbonmatsu von der University of Utah.

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Psychologie: Druck kann leistungssteigernd wirken

Psychologie: Druck kann leistungssteigernd wirken | Weiterbildung | Scoop.it
Arbeiten Menschen besser, wenn sie unter Druck stehen? Bei bestimmten Aufgaben ist das tatsächlich der Fall, wie Psychologen in einer Studie herausgefunden haben. Doch Stress kann auch kontraproduktiv sein.
Sascha Reimann's insight:

Druck soll leistungssteigernd wirken? Immer wieder erstaunlich, was Studien so alles rauskriegen ;-) Viel interessanter ist folgendes Ergebnis:

 

Aus dem Text: Bisher gingen Experten immer davon aus, dass Berufstätige eher Fehler machen und schneller müde werden, wenn sie versuchen, mehrere Aufgaben parallel zu erledigen. Die Studie habe nun aber zeigen können, dass diese Annahme nicht immer zutreffe, sondern stark von den zu erledigenden Aufgaben abhänge, sagt Bettina von Helversen. "Als Daumenregel kann man sagen, dass Multitasking je eher zum Erfolg führt, desto komplexer die Aufgabe ist."

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Multitasking: Zwanzig Finger und vier Augen

Multitasking: Zwanzig Finger und vier Augen | Weiterbildung | Scoop.it

"Normalerweise ist die Vervielfältigung der Identität negativ belegt, so etwas gilt als krank, psychopathologisch. Aber im Zusammenhang mit Arbeit ist es positiv besetzt. Wir stehen alle unter einem ungeheuren Individualisierungsdruck. Selbstoptimierung ist eine Reaktion darauf."

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