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Wissenswertes über Führen, Denken und Lernen
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Führen in der digitalen Welt - Leadership 4.0

Führen in der digitalen Welt - Leadership 4.0 | Weiterbildung | Scoop.it

Die Digitalisierung ist nicht nur eine technologische Herausforderung. Sie stößt derzeit eine Kulturrevolution an, die das klassische Verständnis von Führung auf den Kopf stellt. Die neue Version heißt Digital Leadership – und verlangt von Managern nicht weniger als ein neues Mindset.

Sascha Reimann's insight:
Es wird immer schwerer, es zu ignorieren: Die Digitalisierung ist da. Und mit ihr ein permanenter Veränderungsdruck, der beschleunigte Entscheidungen, schnelle Umsetzung und ständige Innovationen fordert. Mit herkömmlichen Vorgehensweisen einer hierarchischen Führungskultur ist dies aber nicht zu schaffen. Denn wenn keiner sicher sein kann, wo es hingeht, ist es wenig sinnvoll, eine klare Marschrichtung vorzugeben und dafür zu sorgen, dass alle auf dem gleichen Kurs bleiben. Statt Kommando und Kontrolle brauchen Unternehmen deshalb Führungskräfte, die dafür sorgen, dass Mitarbeiter mitdenken und mithandeln – nicht nur, aber auch mithilfe digitaler Tools. Sie brauchen Digital Leader.
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Innere Konflikte bei schwierigen Entscheidungen

Innere Konflikte bei schwierigen Entscheidungen | Weiterbildung | Scoop.it

Es gibt Entscheidungen, die Führungskräfte treffen müssen, auch wenn sie als Mensch nicht damit einverstanden sind. Kündigungen oder Kürzungen sind solche Fälle, bei denen Manager zerrissen werden zwischen fachlichen und sozialen Maximen, zwischen dem Wunsch, das Unternehmen voran zu bringen, und dem Wunsch, ein anständiger Mensch zu sein. Psychologen sprechen von kognitiver Dissonanz. Die schlägt zu, wenn Handeln und Werte auseinanderklaffen, wenn man tut, was man nicht mit seinem Selbstbild vereinbaren kann. Wird die Dissonanz zu groß, fühlt man sich nicht mehr wohl in seiner Haut, man ist gereizt, gestresst, es drohen Burnout oder Depression. Ebenso gefährlich ist jedoch, was Menschen unbewusst tun, um den inneren Zwiespalt zu kitten und ihr positives Selbstbild aufrecht zu erhalten – was oft nur unter Ausblendung der Realität geht. Für Führungskräfte gibt es nur eine Lösung: Sie müssen Dissonanzen als Teil der Führungsrolle akzeptieren und lernen, einen souveränen Umgang damit zu finden.

Unsere aktuelle Titelgeschichte, wie immer auch als Podcast (auch für Nicht-Abonnenten kostenlos).

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Divide et impera - Spalte die Gruppe und beherrsche sie besser?

Divide et impera - Spalte die Gruppe und beherrsche sie besser? | Weiterbildung | Scoop.it

Führungspersonen verhindern manchmal, dass sich talentierte MitarbeiterInnen mit ihrer Gruppe vernetzen, um ihre eigene Machtposition zu wahren.


Teamwork, Kooperation und Zusammenhalt spielen im beruflichen Kontext eine zunehmend wichtige Rolle. Der Erfolg vieler Gruppen hängt davon ab, wie gut einzelne Mitglieder zusammenarbeiten und ihre Handlungen koordinieren. Führungskräfte sollten demnach ein Interesse daran haben, diese positiven Gruppenprozesse zwischen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu fördern.


Jedoch scheint der Zusammenhalt einer Gruppe für Führungspersonen auch Nachteile mit sich bringen zu können. Ein Beispiel hierfür findet sich im Tierreich bei unseren nächsten Verwandten, den Schimpansen. Die Ranghöchsten in der Hierarchie, die sogenannten Alpha-Tiere, versuchen in bestimmten Situationen Bindungen zwischen dem Beta-Tier und anderen Gruppenmitgliedern zu verhindern, um ihre eigene Machtposition nicht zu gefährden...

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Lean Management in der Dienstleistung - Es könnte so einfach sein ...

Lean Management in der Dienstleistung - Es könnte so einfach sein ... | Weiterbildung | Scoop.it

 Verschwendungsarmes – schlankes – Arbeiten nach Lean-Prinzipien ist in der Produktion seit Jahrzehnten an der Tagesordnung. Nicht so jedoch in Büros und im Dienstleistungssektor. Dort sind ineffektive, unnötig aufgeblähte Prozesse bis heute keine Seltenheit. Dabei wäre eine Schlankheitskur im Office- und Servicebereich leicht umzusetzen. Leichter als viele denken.

Sascha Reimann's insight:
Lean Management: In der Industrie verlässt man sich seit langem auf dieses Konzept, das vor allem durch den Autobauer Toyota bekannt wurde. Bei dem Ansatz geht es im Kern um eindeutig definierte Prozesse. Sie sollen höchstmögliche Effizienz in die Unternehmensführung bringen. Von den im Grundsatz simplen Prinzipien des Lean Managements könnte auch die Büro-, Wissens- und Servicearbeit profitieren. Wie, zeigt der Text.
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Führungsstrategien: Was Ökonomen zu Leadership sagen

Führungsstrategien: Was Ökonomen zu Leadership sagen | Weiterbildung | Scoop.it
In der traditionellen Ökonomie ist ein Konzept von Leadership, welches über das Setzen von Anreizen und Sanktionen hinausgeht,
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Umgang mit Komplexität - Knoten im Kopf

Umgang mit Komplexität - Knoten im Kopf | Weiterbildung | Scoop.it

Die Aufgaben werden immer mehr, die Veränderungszyklen immer kürzer, die Vernetzung wächst. Der Umgang mit Komplexität ist die Managementherausforderung schlechthin. Dabei kursieren zahlreiche Irrtümer über den erfolgreichen Umgang mit komplexen Systemen. Welche das sind und wie Führungskräfte ihnen nicht auf den Leim gehen.

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Managerkrankheit Zeitmangel - Und immer läuft die Zeit davon ...

Managerkrankheit Zeitmangel - Und immer läuft die Zeit davon ... | Weiterbildung | Scoop.it

Die Seuche heißt Arbeitsverdichtung, das Symptom ist Stress und das Medikament, das dafür seit Jahrzehnten verordnet wird, nennt sich Zeitmanagement. Wer sich gut organisiert und vernünftig mit seinen Energien umgeht, schafft sein Pensum, ohne dabei unter die Räder zu kommen – so das Wirkversprechen. Ist diese Pille noch zeitgemäß?

 

 

Sascha Reimann's insight:

Die Zeit optimieren: Das war lange eine Art Volkssport der arbeitenden Bevölkerung. Jahrzehnte lang vermittelten Trainer Tipps und Tricks, um aus den 24 Stunden, die jeder Tag hat, „mehr“ herauszuholen – und dabei auch noch die optimale Lebensbalance zu halten. Trotzdem nahm der Stress ständig zu. Die ersehnte Work-Life-Balance ist für viele bis heute ein ferner Traum. Kritiker glauben: Das Zeitmanagement mit seinem Fokus auf den Einzelnen, der seine Zeit und sich selbst optimieren soll, schießt am Ziel vorbei. Was es braucht, ist eine neue, soziale Form des Zeitmanagements.

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Neuroleadership - Tickt Führung richtig?

Neuroleadership - Tickt Führung richtig? | Weiterbildung | Scoop.it

Das Gehirn ist ein überzeugendes Argument. Immer mehr Bücher und Seminare führen Erkenntnisse der Hirnforschung ins Feld, wenn es darum geht, wie man richtig führt, motiviert, verkauft. 'Neuro' wird dabei oft zum Pseudo-Beleg für haltlose Wirkungsversprechen. Gibt es überhaupt so etwas wie gehirngerechte Führung?

Sascha Reimann's insight:

Inhalt:

- Falsche Versprechen: Warum es den Schlüssel zum Gehirn der Mitarbeiter nicht gibt

- Vernünftige Emotionen: Wie die Hirnforschung lehrt, auf das Herz zu hören

- Jedes Hirn tickt anders: Warum es nicht die eine richtige Motivation geben kann

- Ähnlich gleich gut: Welche Arbeitsweisen des Gehirns den Führungsalltag sabotieren

- Gestresste Gehirne: Was Führungskräfte mit Druck und übermäßiger Kontrolle anrichten

- Basis Beziehung: Wie Arbeit gehirngerechter gestaltet werden kann


Im Namen der 'Neuroleadership' werden oft Einzelbefunde der Hirnwissenschaft als allgemeingültige Lösungen verkauft, als praktische Tools für den schnellen Einsatz. Doch so einfach ist das nicht. Zwar liefern die Neurowissenschaften interessante Einsichten, wie wir Informationen verarbeiten und auf Reize reagieren. Daraus simple Führungsregeln abzuleiten, greift jedoch zu kurz. Der Wert der Neurobiologie besteht vielmehr darin, dass sie eine Reflexionsgrundlage darstellen, auf der Führungskräfte über die Bio-Kompatibilität ihres Verhaltens nachdenken – und häufige Führungsfehler vermeiden lernen – können. Der Text räumt mit falschen Vorstellungen über das Gehirn auf und zeigt, wie sich häufige Führungsfehler vermeiden lassen.

Extras:

Best of Bullshit: Die unsinnigsten Thesen übers Gehirn

Die häufigsten Führungsfehler aus neurobiologischer Sicht

Interview: 'Reflexion ist wichtiger als Tools'

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Bossing: "Es geht um Macht und Machtspielchen"

Bossing: "Es geht um Macht und Machtspielchen" | Weiterbildung | Scoop.it
Bossing ist Mobbing durch den Chef. Psychopathische Chefs suchen sich oft unsichere Mitarbeiter, um sie fertig zu machen, sagt die Managementberaterin Madeleine Leitner.
Sascha Reimann's insight:

Mehr dazu hier: http://www.managerseminare.de/ms_Artikel/Mobbing-Und-raus-bist-Du,157372 (kostenloser Download)

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Führungsstil beeinflusst psychische Gesundheit der Beschäftigten

Führungsstil beeinflusst psychische Gesundheit der Beschäftigten | Weiterbildung | Scoop.it
Gesundheitsförderliches Führungsverhalten wirkt sich positiv auf die psychische Gesundheit der Beschäftigten aus – und kann trainiert werden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).
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Emotionen im Unternehmen - Gefahrenzone Gefühle

Emotionen im Unternehmen - Gefahrenzone Gefühle | Weiterbildung | Scoop.it

Führungskräfte sollten stets ausgeglichen, wertschätzend und sachlich sein. Der Alltag sieht oft anders aus: Gestresst und gereizt verlieren Manager leicht die Kontrolle über ihre Gefühle und schaden damit sich selbst und ihren Mitarbeitern. Aber was tun, damit die Emotionen nicht hochkochen?

 

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Führungskräfte müssen auch unter Druck ruhig und sachlich bleiben. Sie müssen kritisieren und harte Entscheidungen treffen, dabei aber sensibel und wertschätzend bleiben. Und dabei müssen sie auch noch authentisch sein und Gefühle zeigen, sich jedoch niemals gehen lassen. 'Führungskräfte brauchen eine hohe Toleranz gegenüber emotionalen Widersprüchen', fasst Franz Hütter, Experte für Applied Cognitive Neuroscience an der Hochschule für angewandtes Management Erding, die Anforderungen an die Gefühlswelt von Managern zusammen. Das gilt besonders, wenn es ungemütlich wird: 'Es kann passieren, dass man einem Mitarbeiter ein wertschätzendes Feedback geben muss, obwohl man ihm eigentlich lieber eins überziehen würde', so der HR-Berater.

Es ist so banal wie zentral: Wer Menschen führt, muss seine Gefühle im Griff haben. Doch genau das fällt vielen Führungskräften offenbar schwer. Eine Studie, die der Weiterbildungsanbieter Comteam im Mai 2014 veröffentlich hat, belegt das: 'Selbstkontrolle und emotionale Stabilität werden am häufigsten genannt, wenn es um eigene Defizite und Weiterbildungsbedarf geht', erklärt Lorenz Forchhammer, Senior Partner bei Comteam, das Studienergebnis. Und anscheinend ist diese selbstkritische Einschätzung noch nicht kritisch genug: 'Der Vergleich von Selbst- und Fremdwahrnehmung zeigt, dass die Führungskräfte auf andere emotional noch weniger stabil wirken, als sie von sich selbst glauben', so Forchhammer.

Diese Instabilität ist riskant: Denn wenn Manager die Kontrolle über ihre Gefühle verlieren, gefährden sie die Bedingungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit – und die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Um das nachzuvollziehen, muss man nicht das Klischee des brüllenden Vorgesetzten bemühen, der sich an seinen Mitarbeitern abreagiert. Schon kleine Unkontrolliertheiten können den Mitarbeiter emotional treffen...

 

 

Sascha Reimann's insight:

Das Titelthema der aktuellen managerSeminare als kostenloser Podcast

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Google CEO, Eric Schmidt on Coaching - YouTube

Google CEO, Eric Schmidt talks about the benefits of coaching

Via Miklos Szilagyi
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Miklos Szilagyi's curator insight, August 20, 2014 2:43 AM

Well, what to add?! He is right...:-)))

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Überzeugend sprechen - Pimp Your Voice

Überzeugend sprechen - Pimp Your Voice | Weiterbildung | Scoop.it

Je tiefer die Stimme, desto souveräner die Wirkung: Das glauben viele Führungskräfte und pressen ihre Stimme daher künstlich herunter. Tatsächlich beeinflusst die Stimme, ob man Überzeugung ausstrahlt und Vertrauen erweckt. Doch kommt es nicht darauf an, künstlich tief zu sprechen. Vielmehr gilt es, in jeder Situation die Stimmbänder zu entspannen und so der Stimme mehr Ausdruck zu geben. Einige Übungen helfen, dass es mit der Stimme stimmt.

 

 

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Führung in flachen Hierarchien - Erfolgsfaktor EQ

Führung in flachen Hierarchien - Erfolgsfaktor EQ | Weiterbildung | Scoop.it

In partizipativen Teams mit flachen Hierarchien geht es emotional oft hoch her: Ohne einen Chef, der das letzte Wort hat, prallen die Interessen ungefiltert aufeinander. Was Teams – und ihre Führungskräfte – dann brauchen, ist die Fähigkeit, klug mit Gefühlen umzugehen: Sie brauchen emotionale Intelligenz.

Sascha Reimann's insight:
Moderne Arbeit fußt immer stärker auf Zusammenarbeit. Zusammenarbeit ist Beziehungsarbeit. Und Beziehungsarbeit funktioniert nicht ohne emotionale Intelligenz. Daher wird der EQ-Faktor heute mehr denn je zur Schlüsselkompetenz von Führungskräften, aber auch Mitarbeitern in Teams, deren Arbeitserfolg im Wesentlichen auf Kollaboration beruht.
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Kontrolle 4.0: Führung in der neuen Arbeitswelt 

Kontrolle 4.0: Führung in der neuen Arbeitswelt  | Weiterbildung | Scoop.it
Er ist das erklärte Feindbild aller, die sich im Unternehmen Motivation und Innovationsfreude wünschen: der Chef, der seine Mitarbeiter zu eng kontrolliert. In eigenverantwortlich arbeitenden Teams gibt es ihn nicht mehr. Was es aber nach wie vor gibt, ist das Bedürfnis nach Kontrolle – nur haben die Mitarbeiter dieses jetzt selbst. Was das ändert, lesen Sie hier.
Sascha Reimann's insight:
'Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser', heißt es im Kontext moderner Führungsmodelle oft. Tatsächlich jedoch hat Kontrolle im Arbeitsleben zahlreiche positive Wirkungen – auf die man auch dort nicht verzichten kann, wo man sich längt vom Chef als klassischer Kontrollinstanz verabschiedet hat. Doch wie sehen angemessene Kontrollmechanismen aus, wenn zunehmend selbstorganisiert, auf Augenhöhe zusammengearbeitet wird? Unter welchen Bedingungen konterkariert Kontrolle die konstruktive Zusammenarbeit nicht, sondern fördert sie?
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Das sind die Grundprinzipien guter Führung im digitalen Zeitalter

Das sind die Grundprinzipien guter Führung im digitalen Zeitalter | Weiterbildung | Scoop.it

Was macht gute Führung im Zeitalter der Digitalisierung aus?


Via projekt0708
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Werte im Management - Anstand auf Abwegen

Werte im Management - Anstand auf Abwegen | Weiterbildung | Scoop.it

Werteschwüre und Nachhaltigkeitsversprechen auf der einen, Manipulationen und Betrugsfälle auf der anderen Seite – in vielen Großunternehmen klafft eine riesige Lücke zwischen Wertekodex und Wertepraxis. Wie es dazu kommen konnte und was Manager tun müssen, um die Wertelücke zu schließen.

Sascha Reimann's insight:

Volkswagen ist kein Einzelfall. Beim Autobauer wurde an Dieselmotoren getrickst, andernorts werden Kunden abgezogen oder Produkte mit gefährlichen Mängeln auf den Markt gebracht. Immer wieder nehmen Unternehmen die schiefe Bahn. Häufig sind es große Namen, die nun zusammen mit Begriffen fallen wie 'Betrug', 'Manipulation', 'Anwendung unlauterer Mittel' oder 'Gesetzesverstoß im großen Stil'. Die ethische Wirklichkeit in der Beletage der Wirtschaftswelt ist düster. Geradezu bizarr mutet sie an, wenn man sie mit den moralischen Ansprüchen abgleicht, den diese Unternehmen für sich selbst formuliert haben. Hintergründe dieser ethischen Schizophrenie und mögliche Auswege.

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Brainstorm Questions, Not Solutions

Brainstorm Questions, Not Solutions | Weiterbildung | Scoop.it
Whether you’re establishing a startup or receiving a brief from a client, what is your first course of action? Your "proposed solution" is probably wrong

Via Edouard Siekierski, Fred Zimny
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Michael Allenberg's curator insight, January 13, 9:42 AM

This is an excellent way to modify your design-thinking!

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Strategien der Selbststeuerung - Mein Wille geschehe

Strategien der Selbststeuerung - Mein Wille geschehe | Weiterbildung | Scoop.it

Sofort essen oder auf mehr warten? Das ist die zentrale Frage des Marshmallow-Tests, der die Fähigkeit zum Belohnungsaufschub bei Kindern untersucht. Das Dilemma, das dahintersteckt, betrifft aber nicht nur sie: Es ist der ewige Kampf zwischen Impuls und Selbstkontrolle. Warum er uns nie loslässt – und mit welchen Strategien wir ins Geschehen eingreifen können.

Sascha Reimann's insight:

Selbstkontrolle lohnt sich nicht nur, wie der berühmte Marshmallow-Test aus den frühen 70er Jahren belegt. Sie lässt sich auch erlernen, so ein weiteres Ergebnis der Studien des damaligen Testleiters Walter Mischel. Die Selbststeuerungsstrategien, die der amerikanische Psychologe entdeckt hat, machen seine Arbeit deshalb auch für Manager interessant. Schließlich müssen sie heute immer selbstverantwortlicher arbeiten – und das oft unter hohem Stress, der die Selbstkontrolle nachweislich erschwert. Besonders hilfreich für die Selbststeuerung angesichts von zunehmender Unsicherheit, Komplexität und steigendem Druck sind zudem zwei neuere Methoden, die auf Mischels Erkenntnisse deutlich ausbauen – die so genannte Wenn-Dann-Pläne, die sein Kollge Peter Gollwitzer entwickelt hat, und die brandneue Technik WOOP von Motivationsforscherin Gabriele Oettinger. managerSeminare erklärt, wie die Selbststeuerungshilfen funktionieren und wann sie sich im Businessalltag nutzen lassen.

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Führen ohne Hierarchie - Macht in Bewegung

Führen ohne Hierarchie - Macht in Bewegung | Weiterbildung | Scoop.it

Wer wem was zu sagen hat, darüber entscheidet seit jeher die jeweilige Position im Unternehmen. Zunehmend zeichnet sich jedoch ab: Dieses Modell der strukturellen Macht stößt an seine Grenzen. Macht in Organisationen muss neu legitimiert und anders ausgeübt werden, um die Herausforderungen der gestiegenen Komplexität zu meistern.

Sascha Reimann's insight:

Inhalt:

- Der macht das schon: Warum klassische Machstrukturen Mitdenken verhindern

- Mächtiges Missverständnis: Warum sich die Macht in Organisationen nicht reduzieren lässt

- Führung und Identitätsstiftung: Die beiden mächtigsten Machtbasen

- Macht als intelligentes Wechselspiel: Das Modell der fluiden Organisation

- Macht sozial gedacht: Was Führungskräfte fürs Führen ohne Hierarchie mitbringen müssen

 
Zentrale Botschaft:

Strukturelle Macht scheint sich zunehmend zum Auslaufmodell zu entwickeln. Stattdessen setzen Unternehmen auf fluide Strukturen, in denen einzelne abwechselnd (Projekt-)verantwortung übernehmen, und demokratische Entscheidungsfindung. Die Macht an sich wird damit in den Unternehmen nicht weniger, kann sie gar nicht, sagen Experten. Denn Macht verhalte sich wie Energie – sie kann sich umformen, verwandeln, löst sich aber niemals auf. In flacheren Hierarchien wird vor allem informelle Macht an Bedeutung gewinnen, die braucht aber auch einen Rahmen. Denn sonst kommt es zu – meist subtilen, manchmal ganz offenen – Machtkämpfen, die Organisationen langsam machen und für deren Mitglieder Stress bedeuten. Um einen solchen zu setzen, brauchen Führungskräfte besonders gruppendynamisches Know-how. Von der Unternehmensführung ist vor allem klare Wertearbeit gefragt.

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Heinz Peter Wallner's curator insight, May 27, 2015 5:01 PM

Führen ohne Hierarchie - Macht in Bewegung

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Trendmethode Selbstcoaching - Gespräch mit dem inneren Du

Trendmethode Selbstcoaching - Gespräch mit dem inneren Du | Weiterbildung | Scoop.it

Sich selbst coachen? Das geht wahrscheinlich genauso gut, wie sich selbst am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen. Es ist noch gar nicht lange her, dass Selbstcoaching-Methoden mit großer Skepsis betrachtet wurden. Heute ist dieser Ansatz der Trend im Coaching mit dem stärksten Rückenwind. Was man mit welchen Übungen erreichen kann, wie sie wirken, und wo man als sein eigener Coach an Grenzen stößt.

 

Inhalt:
- Expeditionen ins Ich: Der gemeinsame Nenner von Selbstcoaching-Übungen
- Hemmende Gedanken bannen: Die erste Disziplin des Selbstcoachings
- Gedankenloses Schreiben: Die Cahier-Methode im Selbsttest und Fremdcheck
- Studienreisen ins Selbst: Die zweite Disziplin des Selbstcoachings
- Wer schreibt, der bleibt – beim Thema: Warum Selbsterkenntnis am besten schriftlich funktioniert
- Lösungsorientierter Selbst-Dialog: Die dritte Disziplin des Selbstcoachings
- Sprechende Symbole: Die Intuition als Ratgeber an den Tisch holen

Zentrale Botschaft:
Als vor gut zehn Jahren die ersten komplexeren Selbstcoaching-Konzepte auf den Markt kamen, war in der Fachwelt die Skepsis groß. Mittlerweile haben Forschung und Praxis bewiesen: Selbstcoaching ist möglich. Unter bestimmten Voraussetzungen. Bei bestimmten Anliegen. Wenn man einige grundlegende Regeln beachtet. Selbst viele Coachs, die von der Face-to-Face-Beratung leben, sehen Selbstcoaching durchaus positiv und verstehen die Angebote weniger als Konkurrenz denn als sinnvolle Ergänzung zu ihrem Angebot. Über die Möglichkeiten und Grenzen des Coachings ohne Coach.

Extras:
- Sechs Übungen: So coachen Sie sich selbst
- Literatur- und Linktipps

Sascha Reimann's insight:

Das aktuelle managerSeminare-Titelthema

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Führungskräfte über Führung: Gefangen im System

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Diese Botschaft hat es in sich: Laut einer aktuellen Studie hadern die meisten Führungskräfte damit, wie Führung heute praktiziert wird. Sie wollen eigentlich ganz anders arbeiten, haben auch gewisse Vorstellungen davon, wie. Doch der Weg vom Fühlen zum Tun ist steinig und weit.

 

 

Zum Einstieg ein Gedankenexperiment: Stellen Sie sich vor, eine Studie hätte ergeben, dass über 70 Prozent der deutschen Ärzte die Arbeitsweisen ihrer Profession ablehnen. Dass die Mediziner das Gefühl hätten: Es ist falsch, was wir hier machen, es sollte eigentlich ganz anders laufen. Gruselig, oder?

So eine Studie gibt es tatsächlich. Doch es wurden keine Ärzte befragt, sondern 400 deutsche Führungskräfte aus Konzernen und mittelständischen Betrieben – also Angehörige einer Berufsgruppe, bei der es immerhin nicht um Leben und Tod geht. Das allerdings macht die Sache nur einen Tick weniger brisant. Denn auch die Arbeit von Führungskräften beeinflusst das Leben vieler Menschen. Das zentrale Ergebnis der aktuellen Studie 'Führungskultur im Wandel' lässt daher aufhorchen: Rund 77 Prozent der deutschen Führungskräfte haben das Gefühl, dass die Art und Weise, wie Führung in Deutschland praktiziert wird, den Anforderungen nicht entspricht. Nicht den heutigen. Und erst recht nicht denen in Zukunft.

Die Studie wurde vom Bremer Beratungs- und Forschungsunternehmen Nextpractice GmbH unter dem Dach der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) durchgeführt. Bei ihrer Veröffentlichung im Herbst 2014 rief sie ein großes Echo hervor: Deutschlands Führungskräfte sind mit ihrer Arbeit nicht im Reinen? Sie wollen eigentlich ganz anders führen? Diese Nachricht elektrisierte Medien und Öffentlichkeit. Denn meist sind es ja die anderen – sind es Journalisten, Arbeitnehmervertreter, Personalmanager, Mitarbeiter, Berater und Politiker –, die Deutschlands Leadern die rote Karte zeigen und Veränderungen anmahnen. Dass große Teile der Chefs offenbar selbst mit ihrer Zunft hadern, verlieh der alten Debatte über die Qualität von Führung neue Brisanz...

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Für Chefs: Sechs Thesen zum richtigen Führen

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"Wenn der Chef glaubt, er führt, tue ich so, als ob ich arbeite": Wie schafft es ein Unternehmer, seine Mitarbeiter zu motivieren? Reden, lauschen und entscheiden, meint unser Experte. Die Prinzipien für gute Chefs in sechs Thesen.

Sascha Reimann's insight:

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1. Exzellenzkultur und Wertschätzungskultur schaffen

2. Für eine hierarchiefreie Kommunikation sorgen

3. Durch kluge Führung die intrinsische Motivation fördern

4. Die Kleinigkeiten nicht vergessen

5. Wichtige Führungswerkzeuge zur Motivation anwenden

6. Nicht jeder kann motivieren

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Leadership-Kompetenzen - Führen hierzulande die Falschen?

Leadership-Kompetenzen - Führen hierzulande die Falschen? | Weiterbildung | Scoop.it

Wer es am besten weiß, bestimmt – so lautet die Regel, nach der Unternehmen Führungspositionen besetzen. Was zählt, ist Fachwissen, ein dezidiertes Führungswissen ist in den Augen vieler Personalmanager hingegen kein entscheidendes Kriterium. Ein Fehler, sagen Kritiker. Führen in Deutschland die Falschen?

 

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Ein Chef sollte wissen, wovon er redet. Möchte man meinen. Fachwissen als Maßstab zu nehmen, nach dem Führungsposten besetzt werden, scheint daher eine gute Idee zu sein. Blöd nur, wenn auf den Chefsesseln dann Leute sitzen, die keine Ahnung haben, wie man Mitarbeiter führt. Die Teams nicht besser machen, sondern schlechter. Genau das passiert aber allzu oft, glaubt Joachim Sauer, Präsident des Bundesverbands der Personalmanager BPM: 'In Deutschland führen die Falschen', heißt das Buch, das er zusammen mit dem Professor für Wirtschafts-, Organisations- und Arbeitspsychologie Alexander Cisik im Juli 2014 veröffentlicht hat. Darin prangert er die mangelnde Professionalität von Führung in deutschen Unternehmen an. 'Wir bringen Leute nach vorne, die fachlich top sind. Wenn es um Menschen geht, hilft Fachwissen aber nicht weiter', so Sauer.

Die Führung von Mitarbeitern liegt in den Händen von Ingenieuren und Zahlenkennern, von Leuten, die Software-Architekturen, Marktanalysen oder Verhandlungstaktiken beherrschen – aber nicht den Umgang mit sensiblen Wissensarbeitern, mit Teamdynamiken oder belastenden Veränderungsprozessen. Auf solches explizites Führungswissen wird bei der Besetzung von Leitungspositionen kaum geschaut, beobachtet Sauer. Er glaubt: Unternehmen setzen damit auf das falsche Kriterium...

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Systemische Moderation - Das Ganze im Griff

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'Systemisches Denken – das ist nur was für Berater und Coachs!' Wer das glaubt, liegt weit daneben. Tatsächlich hilft das systemische Denken auch Führungskräften, und das in vielen Situationen des beruflichen Alltags. Kombiniert mit Moderationstools ermöglicht der systemische Blick ein Verfahren, das neue Perspektiven erschließt, Partizipation bewirkt und tragfähige Lösungen herbeiführt: die systemische Moderation.

 

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Sie setzen auf Sinn, sie suchen Gehör, sie wollen beteiligt werden – und das rasch: Die jungen Talente der Generation Y stellen Unternehmen vor besondere Herausforderungen. Als Kinder der neuen Medienwelt sind die nach 1980 Geborenen schnelle Prozesse, kurze Reaktionszeiten und sofortige Verfügbarkeit von Erkenntnissen gewohnt – und hegen an ihre Arbeitsumgebung entsprechende Erwartungen. Das verlangt nicht nur den HR-Spezialisten im Unternehmen, sondern jeder einzelnen Führungskraft innovative Konzepte und neue Vorgehensweisen ab, die das Engagement des Einzelnen und sein Mitwirken am großen Ganzen in den Vordergrund rücken.

Ein solches Konzept bzw. Vorgehen finden Führungskräfte in der Systemischen Moderation. Denn dieses Verfahren erzeugt Ergebnisse, die praktikabel sind und die aus der Gruppe kommen, statt von außen oktroyiert zu werden. Es ist schnell. Und es bezieht die verschiedenen Hintergründe und Perspektiven der Beteiligten ein. Letzteres ist umso bedeutender, als in einer globalisierten Welt gerade die Vielfalt der Dünger für weiteres Wachstum ist.

Der weite Blick auf die verschiedenen Perspektiven bei gleichzeitiger Fokussierung auf die Erarbeitung von Lösungen gelingt, indem die Systemische Moderation – wie der Begriff schon verrät – zwei Dinge kombiniert: 1. eine Grundhaltung und 2. das Handwerkszeug eines Moderators. Der Ansatz verbindet die systemische Denkweise mit einer systemischen Herangehensweise sowie etablierten Tools und Settings aus der interaktiven Moderation. Dabei geht es um sehr viel mehr als darum, Kärtchen zu beschriften und an Wände zu pinnen. Kreativitätstechniken und Konfliktlösungstools gehören ebenso zum Portfolio eines systemischen Moderators wie Workshops, Video-Konferenzen und Großgruppenveranstaltungen...

 

 

Sascha Reimann's insight:

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