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Wissenswertes über Führen, Denken und Lernen
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Das schlechte Gewissen ist ein guter Motivator

 

Führungskräfte sollten Fehlverhalten ihrer Mitarbeiter nicht unkommentiert durchgehen lassen. Wenn ein Mitarbeiter beispielsweise über einen Kollegen gelästert hat, sollte ihm sein Vorgesetzter deutlich machen, dass dieses Verhalten nicht erwünscht ist. Wie eine aktuelle Studie zeigt, ist das nicht nur wichtig, um weiteres Fehlverhalten zu vermeiden. Der Effekt reicht viel weiter. Denn das schlechte Gewissen nach einem negativen Feedback scheint Mitarbeiter dazu zu bringen, sich in der Folgezeit besonders engagiert für Kollegen und Unternehmen ins Zeug zu legen. Das zumindest lässt sich aus der Studie eines Forscherteams um Remus Ilies von der National University of Singapore folgern.

 

Die Wissenschaftler befragten 172 Technik- und Verwaltungsmitarbeiter einer Universität zunächst nach destruktivem Verhalten in der Vergangenheit. In einer Probandengruppe ließen sie die Angaben unkommentiert, in einer anderen wiesen sie die Missetäter auf die Schlechtigkeit und Unerwünschtheit ihres Verhaltens hin. Alle Teilnehmer wurden außerdem gefragt, wie schuldig sie sich fühlen und ob sie bereit wären, sich zukünftig stärker freiwillig zu engagieren. Bei einer Befragung drei Tage später zeigte sich: Wer nicht auf den schädigenden Effekt seines Tuns hingewiesen worden war, entwickelte weniger Schuldgefühle und zeigte kein vermehrtes positives Engagement. Die Feedback-Empfänger dagegen zeigten ausgeprägte Schuldgefühle, äußerten einen starken Willen, sich zukünftig stärker zu engagieren und taten das dann auch. Zumindest konnten sie nach drei Tagen weit mehr in der Zwischenzeit vollbrachte gute Taten nachweisen als die Vergleichsgruppe.

 

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Moralische Schwankungen: Morgens Engelchen – nachmittags Teufelchen

Moralapostel oder notorischer Lügner – die meisten Menschen sind irgendwas zwischen diesen beiden Extremen. Doch offenbar ist der moralische Charakter jedes einzelnen wiederum zusätzlich Schwankungen unterworfen – und zwar im Tagesverlauf: Morgens legen Menschen im Durchschnitt moralischeres Verhalten an den Tag als am Nachmittag, belegen Untersuchungen von zwei US-Forschern.

Sascha Reimann's insight:

"Es ist bereits bekannt, dass die Selbstdisziplin im Laufe des Tages nachlässt. Offenbar spiegelt sich diese Tendenz also auch beim moralischen Verhalten wider."

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Slavica Sovilj's curator insight, November 3, 2013 6:05 AM
via Sascha Reimann: " Sascha Reimann's insight: "Es ist bereits bekannt, dass die Selbstdisziplin im Laufe des Tages nachlässt. Offenbar spiegelt sich diese Tendenz also auch beim moralischen Verhalten wider."
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Der Markt killt die Moral

Als in Bangladesh eine Textilfabrik einstürzte und Hunderte Menschen, die dort u.a. für europäische Firmen schufteten, ums Leben kamen, ging ein Aufschrei durchs Land. 'Klamotten, die in Quasi-Sklaverei produziert werden, will ich nicht kaufen', sagten die meisten Bürger. Trotzdem kaufen sie weiter. Killt der Markt die Moral? Ein spektakuläres Experiment der Ökonomen Armin Falk von der Universität Bonn und Nora Szech von der Universität Bamberg konnte diese These nun erhärten...

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Die Konfrontation mit dem Farbkontrast Schwarz-Weiß kann „Schwarz-Weiß-Denken“ fördern

Die Konfrontation mit dem Farbkontrast Schwarz-Weiß kann „Schwarz-Weiß-Denken“ fördern | Weiterbildung | Scoop.it
Heinz M. hat Geld gestohlen, um ein lebensrettendes Medikament für seine todkranke Frau bezahlen zu können. Hat er richtig oder falsch gehandelt? „Ach, solch ein Schwarz-Weiß-Denken…“ sagen Sie sich jetzt vielleicht – aber warum eigentlich? Was haben die Farben Schwarz und Weiß mit unserem Denken zu tun? Sicher versinnbildlichen sie Gegensätze, die so charakteristisch für das „Schwarz-Weiß-Denken“ sind – da gibt es nur Richtig und Falsch oder Gut und Böse, jedoch keine „Grauzonen“ passend zur Mischfarbe von Schwarz und Weiß. Existiert also ein Zusammenhang zwischen Farben und unserer Art zu denken? Ja! – vermuteten die Forscherinnen Theodora Zarkadi und Simone Schnall. Tatsächlich hat Forschung bereits belegt, dass die Farbe Weiß mit moralischer Reinheit, die Farbe Schwarz hingegen eher mit Immoralität und Aggressivität assoziiert wird. Zarkadi und Schnall nahmen nun weiter an, dass der Kontrast zwischen Schwarz und Weiß sogar zu Schwarz-Weiß-Denken bei moralischen Urteilen führen kann. 
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Moralisches Missverständnis - Wir brauchen wieder Werte

Moralisches Missverständnis - Wir brauchen wieder Werte | Weiterbildung | Scoop.it

Wir rufen nach Werten. Der ehrbare Kaufmann soll wieder regieren, die Menschlichkeit soll wieder in die Chefetagen einziehen, wir brauchen wieder eine Orientierung. Das sind Forderungen, die – je nach Wirtschafts- und Nachrichtenlage – immer wieder laut werden. Dabei haben wir Werte in Hülle und Fülle. Wir ersticken geradezu an Werten. Wir haben also kein Mengenproblem, wir haben ein Qualitätsproblem.

 

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Moralisches Missverständnis - Führen heißt informieren

Moralisches Missverständnis - Führen heißt informieren | Weiterbildung | Scoop.it

Klare Analysen, klare Informationen, klare Ansagen. Viele Manager meinen, es komme allein auf den präzisen Informationsaustausch und klar formulierte Erwartungen an, um gut zu führen. Jeder soll wissen, was man von ihm erwartet. Diese Denkweise reduziert Mitarbeiter jedoch auf ihre Funktion, bestimmt durch die Faktoren Information und Appell. Der Mensch bleibt dabei auf der Strecke, denn er ist nicht nur Funktion, sondern auch Person. Und diese wird ausgemacht durch die Faktoren Selbstdarstellung und Beziehung. Für eine erfolgreiche Teamarbeit sind alle vier Faktoren entscheidend ...

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Lug und Trug: Gelogen wird immer

Lug und Trug: Gelogen wird immer | Weiterbildung | Scoop.it

Lügen als notwendige soziale Kompetenz

Sascha Reimann's insight:

Ebenfalls interessant: Das angehängte Interview mit der Düsseldorfer Professorin Simone Dietz: «Wer bei Verstand ist, hat auch das Lügen gelernt»

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Moralisches Missverständnis - Wir müssen alle gleich behandeln

Moralisches Missverständnis - Wir müssen alle gleich behandeln | Weiterbildung | Scoop.it

Wenn ein Unternehmen einen Betriebskindergarten einrichtet, ist das sozial. Sollte man meinen. Denn schließlich ist das eine große Hilfe für alle Eltern, die in dem Betrieb beschäftigt sind. Zugleich werden mit einer solchen Einrichtung aber auch Privilegien für einen Teil der Belegschaft geschaffen, während der Rest leer ausgeht. Ist das so gesehen immer noch sozial? Müsste es nicht einen Ausgleich für alle Nichteltern geben, die von der Sozialleistung ihres Arbeitgebers nicht profitieren? Kann etwas sozial sein, was dem Grundsatz der Gleichbehandlung offensichtlich widerspricht?

 

 

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Chefsessel – Körperhaltung beeinflusst Ehrlichkeit

Chefsessel – Körperhaltung beeinflusst Ehrlichkeit | Weiterbildung | Scoop.it
Niemand kann immer und überall die Wahrheit sagen, kleine Notlügen nutzt jeder mal. Doch laut einer neuen Studie wirkt sich noch etwas anderes darauf aus, ob wir ehrlich sind oder lügen - unsere Körperhaltung.
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Schon Fünfjährige fordern Gerechtigkeit ein

Von welchem Alter an kleine Kinder beim Teilen auf Fairness achten und Ressourcen gleich verteilen wollen, zeigt eine neue Studie des LMU-Psychologen Markus Paulus.


Mit dem sperrigen Wort „Verteilungsgerechtigkeit“ können Fünfjährige vielleicht nicht viel anfangen, aber sie handeln danach. Wie ein Team um den LMU-Psychologen Markus Paulus herausfand, achten sie beim Teilen sowohl auf die Bedürftigkeit anderer als auch darauf, wer in einer Gruppe wie viel hat. „Unsere Studie belegt erstmals, dass Vorschulkinder nicht nur eine dritte Person berücksichtigen, wenn es darum geht, mit einem anderen zu teilen. Sie achten dabei auch auf eine gerechte Verteilung. Der Fairness-Gedanke entwickelt sich bereits in diesem Alter sehr stark“, sagt Markus Paulus.

 

Bei der Studie befanden sich dreieinhalb- und fünfjährige Kinder in einer Dreipersonen-Situation, in der Spielzeug ungleich verteilt wurde. Das Kind erhielt etwas Spielzeug, während ein Mitspieler sehr viel und der andere gar nichts erhielt. Der arme Mitspieler bat nun das Kind darum, ihm etwas von seinen Spielsachen abzugeben. Die Kinder reagierten je nach Alter unterschiedlich. Dreijährige Kinder gaben etwas ab, ohne auf den dritten reichen Mitspieler zu achten. Die Fünfjährigen dagegen teilten nicht nur selbst, sondern forderten auch den reichen Dritten auf, der mehr besaß als sie selbst, dem armen Mitspieler etwas abzugeben. ...

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'Wer die Werte-Dose öffnet, kommt um eine Dauerdebatte nicht herum'

Nachhaltigkeit, Integrität, Vertrauen, Respekt, Mut, Verantwortung – in den Unternehmen wird zunehmend auf Werte Bezug genommen. Ist das nun Vertrauen erweckend oder bedenklich?

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Ulf D. Posé: Zum Führen geboren - ein Missverständnis

Ulf D. Posé: Zum Führen geboren - ein Missverständnis | Weiterbildung | Scoop.it

Chef ist man nicht einfach so. Wer führt, muss seine Handlungen vor der Instanz verantworten, die ihm die Führungsvollmacht verliehen hat. Wer oder was diese Instanz ist, darüber haben Führungskräfte aber ihre eigenen Ansichten, in denen sich das Bewusstsein spiegelt, aus dem heraus sie führen. Vier Haupttypen lassen sich unterscheiden...

 

 

Ulf D. Posé ist Präsident des Ethikverbandes der Deutschen Wirtschaft e.V. Für managerSeminare wirft er in seiner Kolumne 'Der ethische Kompass' regelmäßig einen kritischen Blick auf unser tägliches Handeln in Wirtschaft und Beruf, hinterfragt die Normen, die uns dabei leiten, und stellt allgemein akzeptierte Wertvorstellungen auf den Prüfstand.

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