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Wissenswertes über Führen, Denken und Lernen
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The Biggest Reason We Steal Other People's Ideas

The Biggest Reason We Steal Other People's Ideas | Weiterbildung | Scoop.it
The psychologist Dan Gilbert calls this kleptomnesia: generating an idea that you believe is novel, but in fact was created by someone else. It's accidental plagiarism, and it's all too common in creative work....

Via Miklos Szilagyi
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Miklos Szilagyi's curator insight, January 2, 5:56 AM

"Kleptomnesia („stealing” others’ ideas without realizing it and „owning” them)  happens due to a pragmatic, but peculiar, feature of how human memory is wired. When we encode information, we tend to pay more attention to the content than the source. Once we accept a piece of information as true, we no longer need to worry about where we acquired it..." - Very interesting... d'un côté everything is yours - contentwise -  independently from the sources, de l'autre côté it is fair to (try) to remember & to make the distinction and to mention thee source when appropriate....

Scooped by Sascha Reimann
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Durch Meinungswechsel überzeugen

Personen, die einen Standpunkt verwerfen und durch einen neuen ersetzen, wirken oft überzeugender als solche, die ihre Meinung fest vertreten und sie wiederholt äußern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Serie von Experimenten, die Taly Reich und Zakary L. Tormala von der Stanford Universität durchgeführt haben.

 

Bei den insgesamt fünf Versuchen, bei denen zwischen 70 und 215 Probanden teilgenommen haben, handelte es sich um angeleitete Gedankenexperimente. In einem sollten sich die Teilnehmer einen guten Freund vorstellen, der ihnen einen medizinischen Rat gibt. Die eine Hälfte der Probanden sollte sich vorstellen, dass sich der freundschaftliche Ratgeber innerhalb weniger Tage widerspricht, die zweite Hälfte, dass der Ratgeber die ursprüngliche Empfehlung durch zusätzliche Argumente untermauert. Die Meinungswechsler wurden im Schnitt als überzeugender empfunden.

 

Das Ergebnis widerspricht nicht nur einigen früheren Forschungsergebnissen, sondern auch dem gesunden Menschenverstand. Denn nach allgemeiner Meinung untergraben Meinungswechsel die Überzeugungskraft. Die Erklärung der Wissenschaftler: Die Meinungsschwankungen bringen Gesprächspartner dazu, sich näher mit den fremden Gedanken auseinanderzusetzen, denn Unvorhergesehenes verlange nach Erklärungen. In ihren Versuchen konnten die Wissenschaftler auch einige Voraussetzungen für diesen Effekt ermitteln: wenn die neue Meinung von starken Argumenten unterfüttert ist, und wenn es sich bei den Äußerungen um eine Quelle handelt, der vertraut wird. Sind diese Gegebenheiten nicht vorhanden, kann sich der Effekt leicht ins Gegenteil verklären.

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Junkfood, Kaffee und gute Bücher

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Zum Jahresbeginn empfiehlt der Hirnscanner den Kollegen einen guten Vorsatz: Bitte lernt, Ratten von Menschen zu unterscheiden – und nicht nur das. Denn in der Neuro-Berichterstattung nichts Neues: Auch 2014 geht es unkritisch und reißerisch zu.
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Podcast: Fehlentscheidungen vermeiden - Finten finden

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Wer viel entscheidet, liegt auch mal falsch – Fehlentscheidungen gehören zum Alltag einer jeden Führungskraft. Die gute Nachricht: Viele falsche Entscheidungen lassen sich vermeiden. Denn oft lassen sich Entscheider unbemerkt in die Irre führen. Dabei ist der größte Manipulator ihr eigenes Gehirn. Eine Analyse der häufigsten Finten bei der Entscheidungsfindung.

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Freier Wille = freie Entscheidung?

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Der Glaube an den freien Willen beeinflusst das Ausmaß, in dem Personen eigenständige Entscheidungen fällen.

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Wirtschaftspsychologie: Neuro-Mythen in der Personalarbeit

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Professor Uwe P. Kanning klärt die drei schlimmsten Neuro-Mythen auf:

 

Mythos 1: Menschen denken entweder mit der rechten oder der linken Hirnhälfte!

... Da beide Hirnhälften über das Brückenhirn ständig Informationen in beide Richtungen austauschen, ist eine entsprechende Verortung letztlich ohne praktische Bedeutung. Menschen denken immer mit beiden Hirnhälften. In der Ratgeberliteratur wird dies ignoriert, hier predigt man, dass Rechtshänder grundsätzlich analytische Typen seien, da sie eine dominante linke Hirnhälfte aufweisen sollen, während Linkshänder emotional und kreativ veranlagt erscheinen...

 

Beispiel 2: Der Mensch nutzt nur zehn Prozent seines Gehirns!

... Im Zuge der Evolution hätte sich ein Organ, das nur zu zehn Prozent eine nützliche Funktion erfüllt, als solches gar nicht in der vorhandenen Größe ausgebildet. Jedes einfache EEG widerlegt die Zehn-Prozent-These ebenso überzeugend wie die unzähligen Beispiele von Menschen, die nach vergleichsweise geringen Hirnverletzungen weitgehend aus der Bahn geworfen wurden.

 

Beispiel 3: Das Gehirn kann negative Informationen nicht verarbeiten!

... Eigentlich müsste man nur ein klein wenig nachdenken, um zu einem gegenteiligen Schluss zu gelangen: Warum laufen in Parkanlagen eigentlich nicht alle Leute über den Rasen, wenn sie hierzu doch durch Hinweisschilder ("Grünanlage bitte nicht betreten!") permanent aufgefordert werden? Wie oft haben Sie in Ihrem Leben auf eine glühende Herdplatte oder in einen laufenden Ventilator gegriffen, weil Ihre Eltern Sie davor gewarnt haben?

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Warum Menschen vor Risiken zurückschrecken - Die Wurzeln der ökonomischen Entscheidungstheorie

Warum Menschen vor Risiken zurückschrecken - Die Wurzeln der ökonomischen Entscheidungstheorie | Weiterbildung | Scoop.it

Menschen beurteilen Geldwerte zurückhaltender, als es die Mathematik nahelegt. Auf diesem Paradoxon fusst die ökonomische Entscheidungstheorie. Den Anstoss zu dieser Theorie gab ein Brief, den Nikolaus Bernoulli vor 300 Jahren schrieb.

An einem Spätsommertag vor 300 Jahren, am 9. September 1713, setzte sich der Mathematiker Nikolaus Bernoulli an seinen Schreibtisch und schrieb einen Brief an einen Bekannten in Frankreich, den Edelmann Pierre Rémond de Montmort. Am Beispiel eines Glücksspiels führte er darin vor Augen, dass zwischen unserer Risikobereitschaft und dem Gewinn, der gemäss Wahrscheinlichkeitsrechnung zu erwarten ist, ein krasses Missverhältnis besteht. Mit diesem Paradoxon nahm Bernoulli einen zentralen Begriff der modernen Entscheidungstheorie – und damit der gesamten Wirtschaftswissenschaften – vorweg: die Risikoaversion. 25 Jahre später lieferte Nikolaus' Vetter Daniel Bernoulli eine Erklärung für das vermeintliche Paradoxon. Damit machte er deutlich, wieso Hauseigentümer Versicherungsprämien zahlen und wieso Investoren bei risikoreichen Projekten höhere Renditen verlangen als bei gesicherten Kapitalanlagen.....

 


Via Thomas Menk
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Pssst … – Warum Geheimnisse faszinieren

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Eine neue Studie resümiert: Es reicht bisweilen schon, eine Information als geheim anzupreisen - und schon finden Menschen sie interessanter und glaubwürdiger.
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The Confirmation Bias: Why It’s Hard to Change Your Mind

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People search for information that confirms their view of the world and ignore what doesn’t fit.
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Wieners Wortblase - Von wegen Körpersprache

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Es gibt doch wahrhaftig schlaue Menschen, die behaupten, die Körpersprache sei wichtiger als der Inhalt einer Aussage. Dieser mache nur 7 Prozent der Wirkung der Kommunikation aus, Körpersprache 55 Prozent und der Klang der Stimme 38 Prozent. Derartige 'Rhetorik-Experten' behaupten auch noch, diese Regel sei durch viele wissenschaftliche Untersuchungen bewiesen.

 

Sicher kennen Sie faszinierende Menschen, deren körpersprachliche Wirkung so überzeugt, dass der Inhalt ihrer Aussagen zunächst einmal in den Hintergrund tritt. Die den Raum betreten, und im Mittelpunkt stehen. Steve Jobs war wohl so ein Mensch. Und meine Frau, wenn sie unsere Kinder andonnert, ihre Zimmer aufzuräumen. Sie tun es dann. Nicht, weil der Inhalt sie überzeugt. Sondern wegen Körpersprache und Stimmlage.

Aber sind solche Erfahrungen typisch für unser tägliches Verhalten? Lassen Sie sich z.B., nachdem Sie sich über die Vor- und Nachteile eines Produktes informiert haben, von einem Verkäufer aufgrund seiner Körpersprache ein ganz anderes Produkt andrehen? Setzt sich in der morgendlichen Produktionsbesprechung derjenige durch, der über die wirksamste Stimme verfügt? Nein. Zwar spielen Körpersprache und Stimme eine wichtige Rolle. Und sicher sind irrationale und emotionale Aspekte bei jeder Entscheidung beteiligt. Wie sehr uns der Anteil des Nonverbalen beeinflusst, ist jedoch in Abhängigkeit vom Thema, von der Situation und der Tragweite der inhaltlichen Argumente völlig unterschiedlich. Dennoch lehren viele Rhetorik-Experten: Verpackung geht vor Inhalt.

Doch auf welcher Grundlage? Aufgestellt hat die berühmte und von den 'Experten' bemühte 7:38:55-Formel der US-amerikanische Psychologe Albert Mehrabian, der an der University of California (UCLA) in Los Angeles forschte. Er führte dort Ende der Sechzigerjahre u.a. zwei Versuche durch ...

Sascha Reimann's insight:

In der neuen Kolumne von managerSeminare nimmt Berater Detlev Wiener gängige Irrtümer und Worthülsen aufs Korn.

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Wer gerne viel auf einmal tut, ist meist nicht gut darin

Wer gerne viel auf einmal tut, ist meist nicht gut darin | Weiterbildung | Scoop.it
Sascha Reimann's insight:

Aus dem Text: Diejenigen, die am besten bei dem Test abschnitten, waren diejenigen, die im Alltag am wenigsten dem Multitasking frönten – und umgekehrt. Gleichzeitig glaubten allerdings die Probanden, die besonders häufig im Auto telefonierten oder andere Dinge gleichzeitig taten, sie seien besonders gut darin.

 

Von der Persönlichkeitsstruktur her waren die gewohnheitsmäßigen Multitasker eher impulsiv veranlagt, verstärkt auf der Suche nach Abwechslung und Neuem, langweilten sich schneller und waren auch eher bereit, Risiken einzugehen. “Unsere Daten zeigen, dass Menschen mehrere Dinge gleichzeitig tun, weil sie Schwierigkeiten haben, sich voll auf eine Aufgabe zu konzentrieren”, resümiert David Sanbonmatsu von der University of Utah.

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Why People Believe Weird Things and 8 Ways to Change Their Minds — PsyBlog

Why People Believe Weird Things and 8 Ways to Change Their Minds — PsyBlog | Weiterbildung | Scoop.it
"Correcting misinformation is cognitively indistinguishable from misinforming people to replace their preexisting correct beliefs. It follows that it is important for the general public to have a basic understanding of misinformation effects... Widespread awareness of the fact that people may "throw mud" because they know it will "stick"...will contribute to a well-informed populace."
Via Ariana Amorim
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Ariana Amorim's curator insight, December 16, 2012 1:22 PM

Where misinformation comes from...

 

Why people believe misinformation

 

and 8 ways to counter misinformation

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Sturheit im Management - Kopf auf!

Sturheit im Management - Kopf auf! | Weiterbildung | Scoop.it

Eine einmal gefasste Meinung zu revidieren ist extrem schwierig. Selbst vom eindeutigen Gegenbeweis lassen wir uns oft nicht überzeugen. Die Psychologie nennt dieses Phänomen Belief Perseverance. Es ist eine der Hauptursachen für Fehler im Management- und Führungskontext. Warum wir alle an Starrköpfigkeit leiden und wie sie sich abschütteln lässt.

 

--

 

Als Blackberry im Februar sein neues Handy vorstellte, blieb manchem Medienvertreter der Mund offen stehen: Das Q20 besitzt, genau wie sein gefloptes Vorgängermodell, das Q10, eine physische Tastatur. Wohl kaum einer hatte damit gerechnet, dass sich das kanadische Unternehmen weiter dem unaufhaltsamen Touchscreen-Trend widersetzt. Während wohlwollende Kommentare den Kanadiern zumindest Hartnäckigkeit bescheinigten, wunderten sich andere offen über deren Sturheit.

Unter Psychologen lösen solche Fälle von Sturheit keine Verwunderung aus. Sie kennen das Phänomen unter dem Fachbegriff Belief Perseverance, der Neigung, von einmal gefassten Überzeugungen und Einstellungen nicht mehr abzuweichen, stellt sich die Realität auch noch so quer. 'Starrköpfigkeit ist keine Seltenheit, sondern die natürliche Geisteshaltung', erklärt der Sozialpsychologe Hans-Peter Erb von der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Dahinter stecke vor allem das Bedürfnis nach Konsistenz. 'Jeder Einstellungswechsel erzeugt eine als unangenehm empfundene Inkonsistenz, weil die neue Einstellung im Widerspruch zur alten steht', erläutert Erb.

Die Sozialpsychologie hat nachgewiesen, dass das Bedürfnis nach Konsistenz bei Menschen umso größer ist, je stärker sie im Fokus der Aufmerksamkeit stehen. Und weil die Aufmerksamkeit naturgemäß der Macht folgt, steigt mit letzterer tendenziell auch die Sturheit. Erb: 'Das ist der Hauptgrund, warum insbesondere in den oberen Managementetagen so oft Fälle von Starrköpfigkeit zu beobachten sind.' Eben solche wie der von Blackberry-Chef John Chen, der offensichtlich nicht von seiner Überzeugung abzubringen ist, dass der physischen Tastatur die Zukunft gehört. Zugespitzt ausgedrückt: je höher der Rang, desto sturer der Boss....

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57 Cognitive Biases That Screw Up How We Think

57 Cognitive Biases That Screw Up How We Think | Weiterbildung | Scoop.it
The Galatea effect, attentional bias, recency, and more. ;
Sascha Reimann's insight:

Umfassende Liste von typischen Denkmustern und -fehlern.

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Cognitive Biases: Why We Make Irrational Decisions — PsyBlog

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Explore some classic biases in everyday thinking – and how to avoid them.

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Rescooped by Sascha Reimann from Zentrum für multimediales Lehren und Lernen (LLZ)
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Neuromyths in Education: Prevalence and Predictors of Misconceptions among Teachers

Neuromyths in Education: Prevalence and Predictors of Misconceptions among Teachers | Weiterbildung | Scoop.it
The OECD’s Brain and Learning project (2002) emphasized that many misconceptions about the brain exist among professionals in the field of education.

Via Ana Cristina Pratas, Ulrike Grabe, LLZ Uni Halle
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Lon Woodbury's curator insight, December 17, 2013 2:34 PM

Look down to the appendix to see the list of statements they used. -Lon

LLZ Uni Halle's curator insight, December 18, 2013 2:26 AM

"...Results showed that on average, teachers believed 49% of the neuromyths, particularly myths related to commercialized educational programs. Around 70% of the general knowledge statements were answered correctly. Teachers who read popular science magazines achieved higher scores on general knowledge questions. More general knowledge also predicted an increased belief in neuromyths. These findings suggest that teachers who are enthusiastic about the possible application of neuroscience findings in the classroom find it difficult to distinguish pseudoscience from scientific facts. .."

Rescooped by Sascha Reimann from Empathy and Compassion
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7 myths about empathy - Doug Johnson

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Not just logic, but also EMPATHY. “What will distinguish those who thrive will be their ability to understand what makes their fellow woman or man tick, to forge relationships, and to care for others. Daniel Pink, A Whole New Mind

 

"I'm not quite sure why I did it, but I volunteered to speak about empathy at the Global Education Conferencecoming up in a couple weeks. So I spent some time this weekend trying to learn a little more about the topic.I've been interested in empathy as a possibly teachable/developable skill since reading Pink's A Whole New Mind book some years ago and thinking about how reading builds empathetic understandings.

 

What surprised me in my research, however, was not learning what empathy is - but what it is not. In trying to synthesize some things, here are a few "myths of empathy": "


Via Edwin Rutsch
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Paradoxe Effekte von Lob

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Kinder mit niedrigem Selbstwert verspüren nach einem Misserfolg wahrscheinlich verstärkt Scham, wenn sie zuvor ein personenbezogenes Lob erhalten haben.

 

Jeder Mensch freut sich über Lob – Kinder freuen sich über das Lob der Eltern oder über die Fleißbiene im Schulheft, Erwachsene freuen sich über lobende Worte des Chefs. Mit Lob soll eine gute Leistung honoriert und insbesondere in frühen Jahren auch das Selbstbewusstsein gestärkt werden. Doch führt Lob tatsächlich immer zu glücklicheren und selbstbewussteren Kindern?  Laut Eddie Brummelman und seinem Forschungsteam lautet die Antwort „Nein.“ Denn es kommt auf die Art des Lobes an. 

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Einmal Schubladendenken, immer Schubladendenken?

Einmal Schubladendenken, immer Schubladendenken? | Weiterbildung | Scoop.it

Die Einteilung von Objekten oder Menschen in Kategorien führt zu einer verzerrten Wahrnehmung, die auch dann noch bestehen bleibt, wenn die Kategorien aufgehoben werden.


Menschen kategorisieren – ob nun Objektklassen wie „Möbel“ oder „Nahrung“ unterschieden oder Menschen in Gruppen wie „Frauen“ oder „Rentner“ eingeteilt werden. Im Alltag kann das durchaus sinnvoll sein, denn das Einteilen in Kategorien macht einiges einfacher für uns. Wie der Informatiker sagen würde, wird dabei eine Menge an „Arbeitsspeicher“ in unserem Gehirn freigehalten, da Kategorisieren eine tiefere Verarbeitung überflüssig macht. Dieser freie „Speicherplatz“ steht uns dann für andere kognitive Prozesse zur Verfügung. Es führt allerdings auch dazu, dass wir nicht den ganzen Facettenreichtum eines Objekts betrachten. Wichtige Informationen kommen uns abhanden, da wir verstärkt auf die Eigenschaften fokussieren, die das Objekt zu einem Teil der Kategorie machen. Damit werden verschiedene Objekte einer Kategorie als ähnlich wahrgenommen. Frauen, die wir beispielsweise als „Karrierefrauen“ kategorisiert haben, werden wir automatisch als ehrgeizig und zielstrebig einstufen. Dass die Eine eine liebevolle Mutter und die Andere eine sehr gute Fußballerin ist, wird außer Betracht gelassen. Wir ignorieren also einen Teil ihrer Individualität und konzentrieren uns auf das, was sie ähnlich macht. Ein weiteres Problem gebildeter Kategorien ist auch ihre Hartnäckigkeit. Francesco Foroni und Myron Rothbart haben diesen Umstand näher untersucht. Sie betrachteten zum einen die erwähnten Auswirkungen von Kategorien auf das Ähnlichkeitsempfinden. Zum anderen versuchten sie durch Entkräften der Kategorie das Kategoriendenken zu reduzieren... 



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Wie falsche Erinnerungen entstehen

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Unschuldig verurteilt wegen falscher Aussagen eines Augenzeugen – für solche Justiz-Dramen gibt es viele Beispiele. In manchen Fällen zeigten neue Beweise erst Jahre nach der Verurteilung, dass der angebliche Verbrecher gar nicht am Tatort war. Doch der Augenzeuge muss keineswegs ein Lügner gewesen sein: Es kann durchaus sein, dass er sich bei seinen Aussagen völlig sicher war – aufgrund von falschen Erinnerungen. Nun sind Forscher dem Verständnis dieses Phänomens einen Schritt näher gekommen: Sie konnten es erstmals im Tiermodell simulieren, indem sie Mäusen künstlich falsche Erinnerungen einpflanzten – mit einem raffinierten Verfahren.

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Why Leaders' Thinking Is Often Wrong

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We like to think the decisions we make are good ones, based on solid reasoning. And when you're in charge of a function or selecting leaders for a company, you need to believe that. Second-guessing every judgment can lead to paralysis. And in a state like that, nothing gets done. Yet research into decision making shows that everyone is prey to serious cognitive flaws.


Via Miklos Szilagyi
Sascha Reimann's insight:

From the text: There are a handful of cognitive flaws that everyone -- executives included -- are particularly apt to fall prey to. Among them are:

Confirmation bias: We tend to search for things that confirm what we believe and ignore things that don't.Overconfidence effect: Our confidence in our judgment is generally higher than the actual accuracy of that judgment.Hindsight bias: This is the feeling that we "knew it all along" -- that our successes or failures were more predictable before they happened than they actually were.Bias for action: We tend to want to act or make decisions before we analyze or plan.

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Miklos Szilagyi's curator insight, July 5, 2013 1:36 AM

Being wrong? It happens... what to check, which ways we can go astray? A short reminder...:-)))

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Warum „Hätte ich doch“-Überlegungen nicht immer zielführend sind

Warum „Hätte ich doch“-Überlegungen nicht immer zielführend sind | Weiterbildung | Scoop.it

Jeder kennt wohl Gedanken wie: „Wenn ich heute Morgen fünf Minuten früher aufgestanden wäre, hätte ich noch meinen Zug bekommen“ oder „Wenn ich die Wettervorhersage gesehen hätte, hätte ich einen Regenschirm dabei und müsste jetzt nicht pitschnass zur Arbeit gehen“. Solche „Hätte ich doch“-Überlegungen (sogenannte kontrafaktische Gedanken) treten auf, wenn ein Ziel nicht erreicht wurde oder ein nicht erstrebenswerter Zustand beklagt wird. Diese Gedanken können durchaus sinnvoll sein: Wenn wir uns überlegen, was passiert wäre, wenn wir anders gehandelt hätten, reflektieren wir unser vergangenes Verhalten und mögen hierdurch erkennen, was wir das nächste Mal besser machen können.

 

Ein Forschungsteam um den Sozialpsychologen John Petrocelli nahm jedoch an, dass kontrafaktisches Denken auch negative Auswirkungen haben kann. Diese sollten sich besonders in Leistungssituationen zeigen, wenn kontrafaktisches Denken falsche Ursachen für verbesserungswürdige Ergebnisse aufdeckt. Hält man beispielsweise einen schlechten Vortrag und denkt, dass es besser gelaufen wäre, wenn man nur mehr geschlafen hätte, können solche Erklärungen die eigentlichen Ursachen verdecken – wie, dass man nicht gut vorbereitet war. Man mutmaßt also, dass man eigentlich kompetent ist und muss sich das nächste Mal nicht mehr anstrengen.

 

Zur Testung ihrer Annahmen untersuchte das Forschungsteam in einer Studie, wie kontrafaktisches Denken sich auf die Anstrengung und Leistung von Studierenden in einem  Leistungstest auswirkte. Die Teilnehmenden bearbeiteten zunächst einen Übungsdurchgang zur Ermittlung ihres Leistungsstands. Anschließend bekamen sie eine Rückmeldung darüber, welche Fragen sie falsch beantwortet hatten und was die richtige Lösung gewesen wäre. Nun wurden einige Teilnehmende gebeten, ihre ersten Gedanken zu der Rückmeldung aufzuschreiben, während die anderen beschreiben sollten, wie sie die Aufgaben richtig hätten lösen können. Letzteres sollte kontrafaktisches Denken hervorrufen. Danach konnten alle Teilnehmenden so lange sie wollten weiterüben, um in dem finalen Test eine optimale Leistung zu erzielen.

 

Die Ergebnisse entsprachen den Annahmen des Forschungsteams: Teilnehmende, die in kontrafaktisches Denken, wie „Hätte ich die Frage besser durchgelesen“, versetzt wurden waren, zeigten keine Leistungssteigerung vom ersten Übungsdurchgang zum finalen Test. Teilnehmende, die hingegen nur ihre ersten Gedanken notiert hatten, verbesserten sich deutlich. Obwohl beide Gruppen im Übungsdurchgang vergleichbar viele Fehler gemacht hatten, sahen jene mit kontrafaktischen Gedanken anscheinend keine Notwendigkeit, sich mehr anzustrengen – im Vergleich zu den anderen Teilnehmenden schätzten sie ihre Fähigkeiten als relativ hoch ein. So investierten sie tatsächlich weniger Zeit in weitere Übungen, was die ausbleibende Leistungssteigerung teilweise erklären konnte.

 

Sollten Sie sich, wenn etwas nicht optimal verlaufen ist, also am besten gar keine Gedanken machen? Das sicher nicht. Die vorliegenden Befunde warnen allerdings davor, Misslungenes einfach weg zu erklären anstatt einen kritischen Blick auf sich selbst zu werfen und sich bei einem neuen Anlauf mehr anzustrengen.

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Die Illusion, den anderen überlegen zu sein

Die Illusion, den anderen überlegen zu sein | Weiterbildung | Scoop.it

Menschen überschätzen ihre Stärken und unterschätzen ihre Schwächen. Diese Überlegenheitsillusion ist durchaus sinnvoll, sagen Psychologen – sie sorgt für Optimismus und ein positives Selbstbild. Der Optimismus ist dem Menschen gewissermaßen ins Gehirn geschrieben. Eine gesunde Portion Selbstüberschätzung, das wissen Psychologen schon lange, führt bei so gut wie allen Menschen dazu, die eigenen Stärken systematisch und konsequent zu überschätzen, die eigenen Schwächen aber zu unterschätzen. Dieses selbstwertdienliche Phänomen nennt sich "Überlegenheitsillusion" und bestimmt die Wahrnehmung in so ziemlich allen Lebensbereichen. Jeder hält sich insgeheim für ein bisschen schlauer und interessanter als die anderen, und gerne auch für beliebter und attraktiver. Das ist ganz und gar nicht verwerflich: Die Überlegenheitsillusion ist gut für das Selbstbild und motiviert. Glauben mag man eine so unangenehme Entlarvung selbst trotzdem meist nicht so recht – bei den anderen mag das vielleicht zutreffen, aber bei mir?....


Via Thomas Menk
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Thomas Menk's curator insight, March 1, 2013 7:49 AM

Das Forscherteam um Makiko Yamada vom National Institute of Radiological Sciences konnte zeigen, dass der Dopaminspiegel in bestimmten Regionen des Gehirns für die Überlegenheitsillusion verantwortlich ist.

http://www.nirs.go.jp/ENG/

Miklos Szilagyi's curator insight, March 3, 2013 4:40 AM

"Eine gesunde Portion Selbstüberschätzung..." macht gut... wir müssen doch überstreichen: "...gesunde Portion..."

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Are Cognitive Biases On The Increase?

Are Cognitive Biases On The Increase? | Weiterbildung | Scoop.it
Are we in Market Research spending less time than we should in thinking about the consequences of Behavioral Economics?

Via Thomas Faltin
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