Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-)
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Reinventing Discovery | Michael Nielsen

Reinventing Discovery | Michael Nielsen | Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-) | Scoop.it

"

I’m very excited to say that my new book, “Reinventing Discovery: The New Era of Networked Science”, has just been released!

 

The book is about networked science: the use of online tools to transform the way science is done. In the book I make the case that networked science has the potential to dramatically speed up the rate of scientific discovery, not just in one field, but across all of science. Furthermore, it won’t just speed up discovery, but will actually amplify our collective intelligence, expanding the range of scientific problems which can be attacked at all."


Via Howard Rheingold
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Howard Rheingold's curator insight, July 20, 2013 1:06 AM

I can't recommend this book highly enough -- six stars on a scale of five. The most detailed, well scaffolded with examples and supporting research, and well-written how-to do collective intelligence in the field of science. It's about open science as much as collective intelligence, but understanding each field illuminates understanding of the other.

Barbara Truman's curator insight, July 20, 2013 8:49 AM

Timely! My copy had just found its way to the top of my book pile to mention in my dissertation on transdisciplinarity. Imagine the FoldIT game where the whole family can play and be entertained while engaging in valuable citizen science and collective intelligence. Calling all leaders who can wield such superpowers. 

Anne-Marie Armstrong's curator insight, July 21, 2013 9:09 AM

Highly recommended by two people who I respect.

Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-)
Kollaborative Text- und Theorieproduktion in digitalen Diskursen oder irgend so ein Quatsch
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#Flipboard #reste von #kunst #fluxus #netart #ästhetischem handeln im #netz :-)

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... Sicherlich meine krudeste flipboard-Sammlung: alles, was nirgendwo anders hineinpasst, also das wirklich wichtige, oder? Resteverwertung als ästhetisches Handeln?

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Slavoj Žižek: Wir entkommen uns nicht

Slavoj Žižek: Wir entkommen uns nicht | Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-) | Scoop.it
In "Weniger als nichts" wartet Slavoj Žižek mit der These auf: Wir haben keine Chance, die Wirklichkeit zu erkennen. Warum man sich über das Buch ärgern kann.
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Theweleit: "Ohne online ist man ausgeschlossen" - Badische Zeitung

Theweleit: "Ohne online ist man ausgeschlossen" - Badische Zeitung | Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-) | Scoop.it
Theweleit: "Ohne online ist man ausgeschlossen"
Badische Zeitung
Februar 1942 in Ebenrode, Ostpreußen geboren. Er wuchs in Schleswig-Holstein auf und studierte in Kiel und Freiburg.

Via Klaus Meschede
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Diario de un curso magistral sobre el poder

Diario de un curso magistral sobre el poder | Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-) | Scoop.it
Gilles Deleuze dictó un curso en 1985 sobre Foucault que acaba de ser traducido y donde explicaba por qué Para “entender cualquier época” hay que ser foucaultiano.

Via Diego Levis, juandoming
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Merve 25. - heidi-paris

Merve 25. - heidi-paris | Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-) | Scoop.it
Rundfunkinterview von Hanns Zischler zum 25. Jahrestag des Merve Verlages15. März 1995

 

Was wirkt ‑ der (einzelne) Autoroder die Serie?
Wir haben uns immer bemüht, von einem Autor nach und nach mehrere Bücher herauszubringen, um die verschiedenen Facetten dieses schillernden Geistes oder seines weitgespannten Unternehmens zu zeigen. Wo das nicht geschehen ist, interessierte uns vielleicht nur ein gewisser Aspekt des Autors oder er hat eine Entwicklung genommen, die wir nicht mitvollziehen wollten, Ansonsten ist dazu zu sagen, eine Perlenkette ist eben nur dann schön, wenn jede einzelne Perle ein Gedicht ist. Nun haben wir an Gedichten im engeren Sinne nur Heiner Müller, Blixa Bargeld und Jean Genet verlegt, wo jeder für sich in gewisser Weise hochkarätig ist, aber wenn man diese 3 Namen nebebeinander stellt, sieht man doch schon in welch existentiellem Sinne Merve Dichtung versteht.
Inwieweit ist das mittlerweile rapide älter werdende Medium des Buches immer noch geeignet, gerade jene Texte zu propagieren / transportieren. weiche die Tauglichkeit dieses Trägers in Frage stellen, für obsolet erklären? Desk top? Disketten Buch?
Ich persönlich gehe lieber mit einem Buch ins Bett als mit einem Lap top. Auch lese ich eine Bedienungsanleitung für eine neue Software immer noch lieber in Buchform als am Bildschirm. Das ist das Prinzip: neuer Wein in alten Schläuchen. Im Bereich der Bücher, die die neuen Medien zum Gegenstand ihrer Betrachtung machen, sind die Texte und Autoren am besten aufgenommen worden, die unsere eigene Wahrnehmung seitens der Technik zum Gegenstand machten, also Paul Virilio mit seiner Geschwindigkeit, ein Baudrillard mit seinen Simulationsthesen. der Kybernetiker Heinz von Foerster. Publizistische Versuche, weiter in die naturwissenschaftliche Hardware einzudringen, scheitern, sobald mathematische Formeln auftauchen.
Wenn man dagegen das Buch im Medium der Presse und des Fernsehens betrachtet, dann ist das ein trauriges Kapitel. Man gewinnt den Eindruck, das Buch muß erst mundgerecht verwurstet werden, damit es von den Kanälen aufgenommen werden kann. Möglicherweise ist das ein Sprachproblem. Die italienische und französische Rhetorik ist geradezu wortgeil nach neuen ungewöhnlichen Begriffen, mit deren sie dann kunstvoll jonglieren, die deutsche Journalistenbranche ist da weniger aufgeschlossen gegennüber dem Ungewöhnlichen. Einen sperrigen Deleuze'schen Begriff wie 'Deterritorialisierung' würde doch eine Lea Rosch nicht in den Mund nehmen, obwohl sich damit einige Vorgänge des heutigen Geschehen bezeichnen ließen. Man kann natürlich dem eine gute Seite abgewinnen und behaupten, solange dies so ist, ist das Buch im Vorteil, weil es da immer noch etwas Ungesagtes zu entdecken gibt.
Verlegen heißt ja auch: wo anders hinlegen, also den Autor seines Textes berauben und diesen unter oder neben die andem Texte zu legen, Ist der Verleger der- oder dasjenige, dem das 'Gesetz der Serie' gehorcht? Der es 'schreibt'?
"Aus dem Zusammenhang reißen, in den Zusammenhang schmeißen", hat der Musikjournalist Diedrich Diedrichsen diese für uns typische verlegerische Haltung genannt. Er meinte die Tätigkeit, verstreut erschienene einzelne Aufsätze eines Autors wie Foucault z.B. unter einem Titel wie Mikrophysik der Machtzusammenzustellen. Diese kompositorische Tätigkeit ist eine für Merve typische Eigenheit. Und als gelungenes Beispiel dafür würde ich das Buch Der Faden ist gerissen bezeichnen, worin die Aufsätze von Foucault über Deleuze und von Deleuze über Foucault zusammengestellt sind.

 

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Study: Hypocrisy the golden rule in negotiations

Study: Hypocrisy the golden rule in negotiations | Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-) | Scoop.it
Folks with more bargaining power "behave more selfishly" but believe themselves fair.
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"Schicksal ist kein blindes Verhängnis" - Die unzeitgemäße Aktualität Max Horkheimers | Essay und Diskurs | Deutschlandfunk

"Schicksal ist kein blindes Verhängnis" - Die unzeitgemäße Aktualität Max Horkheimers | Essay und Diskurs | Deutschlandfunk | Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-) | Scoop.it
Vor 40 Jahren starb der Sozialphilosoph Max Horkheimer, Vordenker der Kritischen Theorie und Mitbegründer der Frankfurter Schule.

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"Horkheimers Kritik des Positivismus gipfelt in der These, dass mit der von diesem betriebenen Hypostasierung der Tatsachen die qualitativen Differenzen zwischen Erkenntnis und bloßer Ideologie verschwinden. Das Mantra allen ideologischen Bewusstseins lautet deshalb auch: "So ist's nun mal, daran lässt sich nichts ändern." Dass dies auch für die gegenwärtig erneut propagierte "Alternativlosigkeit" politischer Entscheidungen gilt, liegt auf der Hand. Der je vorgegebene gesellschaftliche Zustand wird zum schlechthin Absoluten, wodurch Wissenschaft sich der Chance begibt, die Gesellschaft noch spontan beurteilen zu können. 

So wie Horkheimer zufolge der Positivismus die Fakten nur verdoppelt, so auch die Kulturindustrie. Beide, Positivismus wie Massenkultur, vereinen sich denn auch im Refrain:

"Dies ist die Wirklichkeit, wie sie ist und sein sollte und sein wird."

So heißt es in der "Dialektik der Aufklärung": 

"Kulturindustrie hat die Tendenz, sich zum Inbegriff von Protokollsätzen zu machen und eben dadurch zum unwiderlegbaren Propheten des Bestehenden. Die Ideologie wird gespalten in die Fotografie des sturen Daseins und die nackte Lüge von seinem Sinn, die nicht ausgesprochen, sondern suggeriert und eingehämmert wird. Zur Demonstration seiner Göttlichkeit wird das Wirkliche immer bloß zynisch wiederholt. Kulturindustrie schlägt den Einwand gegen sich so gut nieder wie den gegen die Welt, die sie tendenzlos verdoppelt."

Durch diesen Vorgang der Präparierung des kulturindustriellen Produkts werden alle Möglichkeiten spontaner Erfahrungen systematisch ausgeklammert. Aktuell: Das alles verkabelnde Schema der Massenkultur nimmt die Regungen ihrer Konsumenten so in Beschlag, dass sie ihr Selbst preisgeben, bevor es sich artikulieren konnte. Kulturindustrie ist somit materialisierter Positivismus."

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Endlich lesbar auf Projekt Gutenberg-DE: Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften

Endlich lesbar auf Projekt Gutenberg-DE: Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften | Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-) | Scoop.it

Literaturdatenbank auf SPIEGEL ONLINE - mit 1800 Romanen, Erzählungen, Novellen und 6300 Märchen, Fabeln, Sagen.
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"Über dem Atlantik befand sich ein barometrisches Minimum; es wanderte ostwärts, einem über Rußland lagernden Maximum zu, und verriet noch nicht die Neigung, diesem nördlich auszuweichen. Die Isothermen und Isotheren taten ihre Schuldigkeit. Die Lufttemperatur stand in einem ordnungsgemäßen Verhältnis zur mittleren Jahrestemperatur, zur Temperatur des kältesten wie des wärmsten Monats und zur aperiodischen monatlichen Temperaturschwankung. Der Auf- und Untergang der Sonne, des Mondes, der Lichtwechsel des Mondes, der Venus, des Saturnringes und viele andere bedeutsame Erscheinungen entsprachen ihrer Voraussage in den astronomischen Jahrbüchern. Der Wasserdampf in der Luft hatte seine höchste Spannkraft, und die Feuchtigkeit der Luft war gering. Mit einem Wort, das das Tatsächliche recht gut bezeichnet, wenn es auch etwas altmodisch ist: Es war ein schöner Augusttag des Jahres 1913."

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The Art of Observation and How to Master the Crucial Difference Between Observation and Intuition | Brain Pickings

The Art of Observation and How to Master the Crucial Difference Between Observation and Intuition | Brain Pickings | Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-) | Scoop.it

By Maria Popova

 

:"“In the field of observation,” legendary disease prevention pioneer Louis Pasteur famously proclaimed in 1854, “chance favors only the prepared mind.” “Knowledge comes form noticing resemblances and recurrences in the events that happen around us,” neuroscience godfather Wilfred Trotter asserted. That keen observation is what transmutes information into knowledge is indisputable — look no further than Sherlock Holmes and his exquisite mindfulnessfor a proof — but how, exactly, does one cultivate that critical faculty?

 

"From The Art of Scientific Investigation (public library; public domain) by Cambridge University animal pathology professor W. I. B. Beveridge — the same fantastic 1957 compendium that explored the role of the intuition and imagination in science and how serendipity and “chance opportunism” fuel discovery — comes a timeless meditation on the art of observation, which he insists “is not passively watching but is an active mental process,” and the importance of distinguishing it from what we call intuition."


Via Jim Lerman
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Linda Allen's curator insight, April 2, 2013 1:08 PM

Observation and Listening..

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Student as producer: an institution of the common?

Student as producer: an institution of the common? | Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-) | Scoop.it

This paper presents the further development of the concept of student as producer from a project that seeks to radicalise the idea of the university by connecting research and teaching, to a vision of higher learning and revolutionary science based on the reconnection of the natural and the social sciences.

 

The argument is sustained and developed by a critical engagement with classical texts in management studies as well as Marxist writing that has emerged out of the recent wave of student protests against the increasing privatisation and financialisation of higher education. The paper provides a case study where the natural and the social sciences are being brought together in a postgraduate research education programme at the University of Lincoln. The case study includes a debate about the essence of revolutionary science through an exposition of the work of two major revolutionary scientists, Robert Grosseteste (1170–1253) and Karl Marx (1811–1883).

 

...

Publication Date: 25-07-2012

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Download this PDF  (429KB)

http://www.heacademy.ac.uk/assets/documents/disciplines/social-sciences/ELiSS0403A_Guest_paper.pdf

 

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Dichtung Digital: E-Mail von Deleuze/Guattari: Mille Plateau

Dichtung Digital: E-Mail von Deleuze/Guattari: Mille Plateau | Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-) | Scoop.it

In "Mille Plateaux" und den Ansätzen "deleuzianischer Netzarbeiten" (Deleuze Immedia) werden wir mit Schichtungen von textuellen Strömungen auf verschiedenen Ebenen konfrontiert ... mich interessiert vor allen der Werkzeugbegriff, von Texten und Theorien, mit denen LeserInnen experimentieren sollen. Deleuze/Guattari schreiben dazu in einer email:

...

"Findet die Stellen in einem Buch, mit denen ihr etwas anfangen könnt! Es gibt keinen Tod des Buches, sondern einen neue Art des Lesens. In einem Buch gibt's nichts zu verstehen, aber viel womit man etwas anfangen kann.…" (Paris, 1. 5. 1976)

Heiko Idensen's insight:

... Weitere Links zu Mille Plateaux:

https://www.diigo.com/user/web2write/MillePlateaux

...

Rhizom

 

Als Metapher der postliterarischen Kultur wird das Rhizom in der Netzkultur der neunziger Jahre verwendet, um Verknüpfungen von nichthierarchischen Netzwerken zu beschreiben. Das wesentliche Merkmal eines Rhizoms ist, daß an jeder beliebigen Stelle einer Sturktur neue Verzweigungen entstehen können. Abgeleitet aus einem biologischen Fachbegriff (unterirdische Wurzelknollen) anvanzierte der Begriff in der Theoriedebatte der 80er Jahre zum emphatischen Gegenmodell zu hierarchischen Machtstrukturen überhaupt und verbreitete sich, ausgehend von Deleuze/Guattaris "Anti-Ödipus", in den unterschiedlichsten Diskursen. Es ist insofern ein dynamischer, fließender, auch unscharfer Begriff. Ein Rizom kann genauso eine soziale Formation sein (Massen, Meuten, herumstreunende Jugendbanden, Guerilleros), wie es auch semiologische, kulturelle, technologische Netzwerke beschreiben kann.Die topologische Metapher vom Rhizom eignet sich ideal als Denkmodell für hypermediale Diskursverknüpfungen. Die Charakteristika einer rhizomatischen Struktur sind die folgenden:"a) Jeder Punkt des Rhizoms kann und muß mit jedem anderen Punkt verbunden werden.b) Es gibt keine Punkte oder Positionen in einem Rhizom; es gibt nur Linien.c) Ein Rhizom kann an jedem Punkt abgebrochen oder neu verbunden werden, indem man einer der Linien folgt.d) Das Rhizom ist anti-genealogisch. [...]f) Ein Rhizom ist kein Abdruck, sondern eine offene Karte: es kann abgebaut, umgedreht und beständig verändert werden. [...]h) Niemand kann eine globale Beschreibung eines ganzen Rhizoms liefern; nicht nur weil das Rhizom multidimensional kompliziert ist, sondern auch, weil seine Struktur sich in der Zeit ändert; darüber hinaus gibt es [...] auch die Möglichkeit widersprüchlicher Schlüsse [...] j) An keinem seiner Knoten kann man die globale Ansicht aller Möglichkeiten haben, sondern nur die lokale Ansicht der am nächsten gelegenen [...] und denken heißt, nach dem Weg zu tasten. Das ist der Typ von Labyrinth, an dem wir interessiert sind. Er stellt ein Modell für eine Enzyklopädie als regulative semiotische Hypothese dar. (Eco, Umberto: Im Labyrinth der Vernunft. Texte über Kunst und Zeichen, Leipzig 1990, 106, 107)(vgl. http://www.rhizome.org und Richard Barbrook: Die heiligen Narren. Deleuze, Guattari und die High-Tech Geschenkökonomie, http://www.heise.de/tp/deutsch/special/med/6344/1.html)und Stefan Wray: Rhizomes, Nomads, and Resistant Internet Use:http://www.nyu.edu/projects/wray/index.html

....

Quelle?

 http://www.netzliteratur.net/idensen/lexikon.html#Heading64

 

  

 

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Wohin diffundiert die Macht? | zeitrafferin

Wohin diffundiert die Macht? | zeitrafferin | Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-) | Scoop.it
Julia Seeliger. Journalistin, Bloggerin, Autorin. Kaufen Sie mich!

...

"In letzter Zeit hatte ich es mir verkniffen, auf Twitter allzu viel zu chatten – das stört meine Follower, was ich ja nicht möchte. Heute aber packte es mich mal wieder, mich in eine Theoriedebatte einzumischen. Und so ging es hin und her, mit alten Freunden, mit denen ich früher schon so manches Mal Tweet und Tweet hin und hergeschickt hatte.


Ausgangspunkt war ein Kommentar von Michael Kreil bei Michael Seemann.

.

http://mspr0.de/?p=3222#comment-11086

.

Die Kernfrage der Postprivacy: “Wie geht man damit um, wenn die Gesellschaft private Informationen (falsch) interpretiert?”

.

Michael Seeman bringt seinen Artikel “Die gesellschaftliche Singularität ist da”


http://www.heise.de/tp/artikel/35/35735/1.html


 und setzt hinzu, die Macht werde diffundieren – ungerichtet. Daraufhin wendet Friedemann Altrock ein, dass sich Diffusion an Konzentrationsgradienten ausrichtet,


https://twitter.com/fwg/status/296629392740859904


also nicht zufällig erfolgt.

Dem setze ich hinzu, dass Macht beim Beispiel Kapital bislang keinesfalls zu Zerfall neigt, sondern – auch nach Marx –

http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_640.htm


zu Konzentration neigt.

.

Julia Seelinger

Heiko Idensen's insight:

.... Nicht die Kommentare verpassen :-)

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Byung-Chul Han: "Das Glatte charakterisiert unsere Gegenwart"

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Byung-Chul Han
Heiko Idensen's insight:

Ach ja, das Schöne „smile“-Emoticon
"Han: Ich schreibe an einem neuen Buch über das Schöne. Den Entschluss habe ich gefasst, als ich ein Interview mit Botho Strauss las. Auf die Frage "Was fehlt Ihnen?" antwortet Botho Strauss: "Das Schöne." Mehr hat er nicht gesagt – mir fehlt das Schöne, und ich habe das begriffen. Dann dachte ich mir, ich schreibe ein Buch über das Schöne. ...
Ich nehme einen Zusammenhang wahr zwischen verschiedenen Dingen, die heute stattfinden oder die heute beliebt sind. Zum Beispiel Brazilian Waxing, die Skulpturen von Jeff Koons und das iPhone. ...
Die Gemeinsamkeit ist doch ganz einfach zu sehen: Es ist das Glatte. Das Glatte charakterisiert unsere Gegenwart. Kennen Sie das G Flex, ein Smartphone von LG? Dieses Smartphone ist mit einer besonderen Beschichtung versehen: Wenn Kratzer entstehen, dann verschwinden diese nach kürzester Zeit, es hat also eine selbst heilende Haut, fast eine organische Haut. Das heißt, das Smartphone bleibt ganz glatt. Ich frage mich: Warum stören einen ein paar Kratzer, die auf einem Gegenstand entstehen? Warum dieses Streben nach einer glatten Oberfläche? Schon eröffnet sich ein Zusammenhang zwischen dem glatten Smartphone, der glatten Haut und der Liebe. ...."
Schön!

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What We Do is Secret On Paul Virilio, Planetarity and Data Visualization (Benjamin H. Bratton)

"Present center/absent center. To visualize this point, consider it by way of Copernicus’s revision of the Ptolemaic cosmogram that shifted the Earth from the natural centripetal center, and replaced it with the royal Sun.34 Today any cosmogrammatic idea is complicated by the preponderance of dark matter and dark energy, expanding space, and these sorts of all-but-incomprehensible evidences. But thinking more locally, our neighborhood, the Milky Way, is composed of curving arcs, logarithmic spirals filled with millions of stars around which countless little planets twirl. At the center of our teaming local whirlpool, at the core of the Milky Way, is what we call the Galactic Center. Current astrophysics suggests that the Galactic Center is a Black Hole. A real, carnivorous void is what holds it all together. And so, to close, it’s not about de-centering exactly. There is a center that gives shape and weight and distance to all that encircles it. However the center is precisely absence.   

Exit has it backwards, but in an interesting way. I doubt very much if this describes more clearly what it is that Virilio’s philosophy looks like, but it may go some way toward describing what it sees. !

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Was war dein Traum von einer besseren Welt, Benjamin Heidersberger? - Netzpiloten.de

Was war dein Traum von einer besseren Welt, Benjamin Heidersberger? - Netzpiloten.de | Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-) | Scoop.it
Die Netzpiloten fragen Benjamin Heidersberger, Gründer und Geschäftsführer der Ponton-Lab GmbH, was war dein Traum von einer besseren Welt?
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Reinventing Discovery | Michael Nielsen

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I’m very excited to say that my new book, “Reinventing Discovery: The New Era of Networked Science”, has just been released!

 

The book is about networked science: the use of online tools to transform the way science is done. In the book I make the case that networked science has the potential to dramatically speed up the rate of scientific discovery, not just in one field, but across all of science. Furthermore, it won’t just speed up discovery, but will actually amplify our collective intelligence, expanding the range of scientific problems which can be attacked at all."


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Hyperbibliothek: Crashkurs Systemtheorie

Hyperbibliothek: Crashkurs Systemtheorie | Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-) | Scoop.it
Crashkurs Systemtheorie 2. Ordnung
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Die Entschuldung und Erneuerung der Gesellschaft - "Ökonomie des glücklichen Lebens" (3 3) - Vom | Essay und Diskurs | Deutschlandfunk

Die Entschuldung und Erneuerung der Gesellschaft - "Ökonomie des glücklichen Lebens" (3 3) - Vom | Essay und Diskurs | Deutschlandfunk | Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-) | Scoop.it
Die ökonomische Dauerkrise hat Fragen nach den ethischen Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften aufgeworfen.

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Die Entschuldung und Erneuerung der Gesellschaft"Ökonomie des glücklichen Lebens" (3/3) - Vom ethischen Umbau der WirtschaftDer Ethnologe David Graeber im Gespräch mit Stefan Fuchs

Die ökonomische Dauerkrise hat Fragen nach den ethischen Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften aufgeworfen. Der amerikanische Ethnologe und Anarchist David Graeber fordert einen generellen Schuldenerlass für alle und damit einen "Reset" des gesellschaftlichen Systems.

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Arbeiten mit einem Zettelkasten

Wie im letzten Beitrag schon beschrieben wurde, bin ich in Bezug auf das persönliche Wissensmanagement ein starker Befürworter des Zettelkastensystems von Niklas Luhmann. Im aktuellen Beitrag möchte ich zuerst mit zwei weit verbreiteten Missverständnissen über den Gebrauch von Zettelkästen aufräumen, bevor ich näher auf meine Erfahrungen mit einem Zettelkasten eingehe.

Das erste Missverständnis über den Zettelkastengebrauch ist die Annahme, dass es darum ginge, bedeutende Zitate und deren Herkunft zu sammeln. Das zweite Missverständnis ist die Annahme, dass sich mit einem Zettelkasten Bücher wie von selbst schreiben würden. Beide Fehlinterpretationen in Verbindung, also die Vorstellung, dass man nur genügend schlaue Textbausteine sammeln müsse, um sie dann spielend leicht in einer logischen Ordnung zusammenzufügen, führen dann zu diesen grässlichen Büchern, in denen eine Fußnote nach der anderen ein endlos langes Literaturverzeichnis generiert, ohne dass etwas entscheidend Neues gesagt würde. Leider gibt es noch immer genügend Leute, die sich von einer Auflistung großer Namen beeindrucken lassen und glauben, dass Autoren solcher Bücher wirklich belesen seien und etwas Wichtiges zu sagen haben müssten. Den beiden obigen Annahmen möchte ich meine Interpretation über den Sinn von Zettelkästen entgegenhalten.

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reste von kunst, fluxus, netart,...

reste von kunst, fluxus, netart,... | Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-) | Scoop.it

Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-)
Kollaborative Text-, Kunst- ... Theorieproduktion in digitalen Diskursen oder irgend ein anderer digitaler blödsinn ? Auf keinen Fall später lesen, wenn, dann gleich! don't read later...

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Communal constructivist theory: a response to Leask & Younie

Communal constructivist theory: a response to Leask & Younie | Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-) | Scoop.it
(2001). Communal constructivist theory: a response to Leask & Younie. Journal of Information Technology for Teacher Education: Vol. 10, No. 1-2, pp. 135-141. doi: 10.1080/14759390100200107

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This article argues that social constructivism is best seen as a descriptive theory of learning. By contrast, communal constructivism should be viewed as a pedagogic theory designed to identify effective and procedurally acceptable ways of using co-operative working to promote good learning. It is argued that the use of ICT has no necessary connection with this pedagogy, and can as easily be used to support practices based upon quite different philosophies and values. However, it is clear that researching an ICT-based approach to communal constructivism is likely to be a very productive strategy, and that this research has in part already begun.

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Literarische Weblogs als Roman? Der fiktive Autor? Eine Spielwiese mit Bruchstelle.

Literarische Weblogs als Roman? Der fiktive Autor? Eine Spielwiese mit Bruchstelle. | Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-) | Scoop.it
Immer wieder taucht eine an den Poststrukturalismus und das Postulat des Autorentodes angelehnte Auffassung auf, Literatur sei nicht nur das, was man zwischen zwei Buchdeckeln bisweilen findet oder in elektronischer Form als e-book, sondern ein Weblog, wenn es sich denn mit literarischen Themen beschäftigt und von einem Autor in literarischer Absicht und mit entsprechendem Sprachniveau geschrieben wird, sei selbst bereits Literatur oder ein Roman. Jüngste und aktuelle Vertreter dieser Auffassung, mit denen ich zumindest virtuell Bekanntschaft machen durfte, sind Alban Nikolai Herbst mit seinem Blog “Die Dschungel. Anderswelt” und der Betreiber des Weblogs “Aleatorik”, das von einer literarischen Figur “Alea Torik” betrieben wird und dessen Autor sich zumindest bisher bedeckt hielt. Bei Herbst heißt es ein wenig euphorisch zum Beispiel:

Insofern ist der gegenwärtig modernste Phantastische Raum das Internet, worin sich, zumal fast in Echtzeit, persönlich Reales mit Fiktivem vermischt. Alles wird hier Literatur und der Autor, bzw. die Autorin selbst zur literarischen Figur, die mit anderen, teils realen, teils ebenfalls erfundenen Figuren ein Netzwerk aus avataren Kommunikatoren bildet, um deren Erscheinung im Netz, das ich einen ortlosen Ort nennen möchte, sich ausgeprägte Nester bilden."

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"Literarisches Happening? Ein Roman, der sich selbst jeweils in Echtzeit schreibt. Wir sind nur noch Wesen der Cyberwelt, die in ihre Avatar-Kostüme schlüpfen, anonyme Chatroom-Besucher sollen Literatur produzieren? Sie produzieren sie, ohne es zu wissen, während das Herrschaftswissen sich auf den Blogbetreiber und einem Kreis von Eingeweihten verlagert hat. Vermintes, oft mit elitärem Anspruch geführtes Cyborg-Gelände der Ungleichheit? Sind wir als Weblog-Kommentierende denn immer nur Schatten unserer selbst? Ist Welt außerhalb des Romans, also z. b. das Weblog, immer nur Fiktion? Warum dann nur ein Weblog als Literatur bezeichnen und nicht gleich die ganze Welt? Ist Welt immer nur Text, in sich abgeschlossene Textur? In der literarischen Fiktion mag das stimmen, obwohl in dem Abbildungscharakter immer auch mehr mitschwingt als nur Buchstaben. Dabei kann die Absicht dahinter durchaus edel gemeint sein, immerhin entblößt sich auch der Blogbetreiber bis zu einem gewissen Grad. Gefährlich wird es immer nur dann, wenn er die Fäden nicht mehr alle in der Hand zu halten scheint, wenn sich Kritik zu lautstark verselbständigt oder gar den Autor hinter seiner Kunstfigur kritisiert."

 

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Jaron Lanier: the digital pioneer who became a web rebel –interview

Jaron Lanier: the digital pioneer who became a web rebel –interview | Theorie: Versuche, das U-topische zu schauen, das Unsichtbare :-) | Scoop.it

Lanier's been thinking along these lines for a while. An earlier book of his – You Are Not a Gadget: A Manifesto – argued that the internet was eroding human interaction, stifling creativity and changing us as people. Lanier was particularly scathing about remix culture, which he viewed as not only ethically dubious but also self-defeating in the long run. If we have a world in which original artists cannot earn a living from their work, ultimately we will run out of stuff to remix.

His new book takes that point of view a good deal further by articulating three big ideas. The first is that the internet encouraged us to treat information frivolously in the spirit expressed by the trope "information wants to be free". So we treat it as if it were free and thereby make it increasingly difficult for certain types of worker to earn decent livings. But once we get to the point where the world really is run by software, that relaxed view is going to be economically unsustainable.

The second idea is that the decisions we make in designing technology systems eventually come back to bite us. One of Lanier's heroes is Ted Nelson, the visionary who invented hypertext and foresaw a world in which everything ever written would be dynamically linked in such a way that humanity could be endlessly creative by combining ideas. But Nelson thought that the linking should be a two-way process and that it would also incorporate micro-payments, so that everyone would get paid whenever anyone used their stuff. In the end, we got a hypertext world in the form of the web, but with one-way linking only.

Finally, he borrows a metaphor from Homer to highlight what's wrong with our current ecosystem. The web has gone from being what geeks call a client-server model to one dominated by what Lanier calls "siren servers" such as Facebook, which hold billions of internet users in thrall without sharing the wealth that they generate with the people who create that wealth in the first place. In the Odyssey, Circe warns Odysseus against the Sirens "who enchant all who come near them". If anyone unwarily draws in too close to them, she says, "his wife and children will never welcome him home again, for they sit in a green field and warble him to death with the sweetness of their song". Facebook addicts, please copy."

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http://m.guardian.co.uk/profile/johnnaughtonJohn Naughton

John Naughton is professor of the public understanding of technology at the Open University

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Alles hat seine Struktur – Die Webdoku Analyse

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Bei den unterschiedlichsten Formen an Webdokus kann man schnell mal den Überblick verlieren: Linear, non-linear, Abzweigung hier, Menü da. Webdoku.de bringt Licht ins Dickicht und präsentiert sieben Muster von Webdokus. Mit den  dazugehörigen Beispielen sowie Vor- und Nachteilen.

 


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