|
Die Bologna-Reform hat zur Jagd nach Punkten an den Hochschulen geführt. Und zur Verabreichung des Wissens in fixen Rationen. Das dämpft Eigeninitiative und kritischen Geist. (Wo bleibt im Studienbetrieb die Bildung?
Via Klaus Meschede
EduAction - das Vorwort zum Buch
*** Aber die Begeisterung am Lernen kann niemand erzwingen oder anordnen. Sie lässt sich nur wecken. Die Zauberworte, mit denen sich die Begeisterung bei jedem Menschen wiedererwecken lässt, egal wie alt er ist und wie viele negative Erfahrungen er schon gemacht hat oder machen musste, sind ganz einfach: Man muss ihn einladen, ermutigen und inspirieren, sich noch einmal auf Neues einzulassen. Man muss ihm Gelegenheit geben zu erfahren, dass er doch etwas kann, dass das Entdecken und Gestalten und das Lernen Freude machen können, dass er so, wie er ist, gemocht wird, dass er mit seinen besonderen Fähigkeiten und Begabungen gebraucht wird, um gemeinsam mit anderen etwas zustande zu bringen, was keiner allein schaffen kann. Überall dort, wo das gelingt, entstehen diese wunderbaren Werkstätten, in denen junge Menschen unsere Zukunft gestalten. Treibhäuser der Zukunft heißt ein Film von Reinhard Kahl, dem Begründer des Netzwerks "Archiv der Zukunft". Hier werden Schulen vorgestellt, die solche Selbstbildungswerkstätten für Schüler geworden sind. In diesen Schulen herrscht ein besonderer Geist, und dort zeichnen sich die Lernbegleiter durch eine besondere Haltung aus. Supportive leaders heißen solche Führungskräfte in der Wirtschaft. Lernbegleiter stehen, wie der Schulleiter der Bodenseeschule in Friedrichshafen, morgens vor der Schule und begrüßen ihre Schülerinnen und Schüler als starke, kompetente Persönlichkeiten und laden sie dazu ein, in der Schule die in ihnen angelegten Potenziale zu entfalten. Die Schüler werden wertgeschätzt, und ihnen wird etwas zugetraut. Solche Schulen gibt es überall. Aber wenn sie nicht gezeigt und öffentlich gemacht werden, bleiben sie wie Stecknadeln in einem Heuhaufen versteckt. Die Robert Bosch Stiftung zeichnet solche Schulen jährlich mit dem Deutschen Schulpreis aus. In der Sinn-Stiftung, deren Präsident ich bin, gibt es eine Initiative "Schulen der Zukunft", die solche Beispiele des Gelingens zusammenträgt. Dort findet man unter anderem auch einen Hinweis auf die Evangelische Schule Berlin Zentrum, in der es Margret Rasfeld als Schulleiterin gelungen ist, eine vorbildliche Lern- und Beziehungskultur zu entwickeln. Schüler aus dieser Schule sind gefragte Trainer für Lehrerfortbildungsseminare. In Thüringen gibt es ein vom Kultusministerium unterstütztes Bildungsprogramm "Neue Lernkultur in Kommunen". Dort werden Kommunen dabei unterstützt, ihre Kindergärten und Schulen für all das zu öffnen, was es in den jeweiligen Dörfern oder Städten für Kinder und Jugendliche zu entdecken und zu gestalten gibt. Dort findet Schule also nicht mehr in der Schule, sondern im Leben statt. Dort dürfen Schüler die Erfahrung machen, wie viel Freude es macht und wie erfüllend es ist, wenn man sich gemeinsam mit allen anderen um etwas kümmern kann, was für die Gemeinde wichtig ist. Es lohnt sich auch, neue Schulmodelle außerhalb Deutschlands näher anzuschauen. Wer beispielsweise wissen will, wie Schulen es geschafft haben, zu Bildungseinrichtungen zu werden, in denen kein Schüler als "behindert" oder "unbeschulbar" ausgegrenzt wird, in denen alle Kinder in einer Gemeinschaftsschule lernen, worauf es im Leben später ankommt, kann sich zum Beispiel in Südtirol umschauen. Dort sind Integration und Inklusion Fremdworte. Dort wird nicht mehr über das gemeinsame Lernen geredet, dort findet es überall statt.
Aus einem multimedialen Erdkundeunterricht sind heute Google Maps und Google Earth als Hilfsmittel zur Visualisierung nicht mehr wegzudenken. Via Ulf Blanke
Die Adaption eines MOOCs in das institutionelle Umfeld Universität war – gelinde gesprochen eine Herausforderung. Diese haben Johannes, Volkmar und ich in einem englischen Beitrag reflektiert; dieser befindet sich jedoch noch im Reviewverfahren, ich werde die URL jedoch sobald verfügbar an dieser Stelle nachreichen. Hier schon einmal vorab die fünf Antagonismen, die es im Laufe des Blends auszugleichen galt, in Englisch, wie der Originaltext.
self-regulated vs. scripted learning creative chaos vs. need for structure established community of practice vs. time-limited learning group supposed digital natives vs. residents offline vs. online
Die Lehr- und Lernplattform mit sozialer Komponente „iversity“ verbindet die Vorteile des Internets mit dem Gedanken der länderübergreifenden Zusammenarbeit von Wissenschaftlern. Die Internet-Plattform wurde von Mitarbeitern einer Ausgründung der Freien Universität Berlin entwickelt. ... ... Versteckte Menüs? Fehlanzeige! Enorm ist das Potenzial auch deshalb, weil „iversity“ so einfach ist: Man erstellt einen Account und loggt sich anschließend mit einem Passwort, das die Dozentin oder der Dozent festlegt, in die jeweilige Lehrveranstaltung ein. Das war’s. Die Plattform ist so klar strukturiert und übersichtlich aufgebaut, dass man sich als Anwender im ersten Moment fragt, wo sie denn sind, die versteckten Menüs. Gleich darauf wird klar, dass es sie schlicht nicht gibt. „iversity“ ist weitgehend selbsterklärend und intuitiv. Die von den Machern „Social Reading“ getaufte Funktion beschreibt möglicherweise die „Killer-Feature“ von „iversity“. Gemeinsam kann man hier mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Dokumenten nach Belieben markieren, anmerken und Kommentare verfassen. Diese Änderungen werden im Dokument gespeichert und sind online sogleich für alle Mitnutzer einsehbar und verwertbar. ...
This is a collection of usefull web . and social media applications for anyone in education. I have tried them all and I have seen the potential in them. Now it is up to you and your imagination to use them in your teaching or when studying! ...
Via Frédéric DEBAILLEUL, Laurent Blanquer, Juergen Wagner
Vortrag im rahmen einer Fortbildungsveranstaltung Karl-Franzens-Universität Graz (Check out this presentation : Digitales Lehren und Lernen: Wie verändern N...)... (Digitales Lehren und Lernen: Wie verändern Neue Medien den Unterricht? Via Klaus Meschede
Ob ein Kind eine Lese-Rechtschreib-Schwäche hat, lässt sich offenbar schon im Kindergarten-Alter mit einem einfachen Test erkennen.
*** Authors Sandro Franceschini, Simone Gori, Milena Ruffino, Katia Pedrolli, Andrea FacoettiSee Affiliations Highlights Poor readers show impaired visual search and spatial cueing when prereaders About 60% of poor readers displayed visual-attention deficit when prereaders Visual attention in preschoolers specifically predicts future reading acquisition Efficient visual-attention is crucial for learning to read independently of phonology Summary Reading is a unique, cognitive human skill crucial to life in modern societies, but, for about 10% of the children, learning to read is extremely difficult. They are affected by a neurodevelopmental disorder called dyslexia [1,2]. Although impaired auditory and speech sound processing is widely assumed to characterize dyslexic individuals [1,2,3,4,5], emerging evidence suggests that dyslexia could arise from a more basic cross-modal letter-to-speech sound integration deficit [6,7,8,9]. Letters have to be precisely selected from irrelevant and cluttering letters [10,11] by rapid orienting of visual attention before the correct letter-to-speech sound integration applies [12,13,14,15,16,17]. Here we ask whether prereading visual parietal-attention functioning may explain future reading emergence and development. The present 3 year longitudinal study shows that prereading attentional orienting—assessed by serial search performance and spatial cueing facilitation—captures future reading acquisition skills in grades 1 and 2 after controlling for age, nonverbal IQ, speech-sound processing, and nonalphabetic cross-modal mapping. Our findings provide the first evidence that visual spatial attention in preschoolers specifically predicts future reading acquisition, suggesting new approaches for early identification and efficient prevention of dyslexia. *** http://www.cell.com/current-biology/abstract/S0960-9822(12)00270-9
Ein dynamisches Betreuungsmodell, um auch Kompetenzdefizite bei Fachtutoren auszugleichen und die Motivation der Lernenden zu erhöhen.
*** Das Split-Tutor-Konzept Als Lösungsansatz für die Betreuung im E-Learning gibt es von der Uni Duisburg das so genannte Split-Tutor-Konzept (split role tutoring)1. Es teilt die Betreuung in einen Fachtutor und einen Lerngruppentutor auf. Der Fachtutor ist für die fachliche Betreuung zuständig, während der Lerngruppentutor die persönliche Betreuung der Lernenden übernimmt. Das Konzept liefert jedoch nur ein stark vereinfachtes Bild des Betreuungsverhältnisses.
Wer vor versammelter Klasse ein Referat halten muss, oder seinen Standpunkt in einer Debatte behaupten möchte, muss nicht nur sein...
Unser Schulwiki wurde auf diesem Blog schon häufig in unterschiedlichen Posts und Unterrichtszusammenhängen erwähnt. Die Oberstufe der KAS arbeitet fast flächendeckend mehr oder weniger intensiv auf dem Wiki. Bemerkenswert war in den letzten Wochen der Wachstum des “Forum Sozialwissenschaften” auf dieser Wissensplattform, welches seit seinem Launch nach den Sommerferien schon beachtlich an Inhalten gewonnen hat. Die Mittelstufe ist ebenfalls schon mit verschiedenen Beiträgen und Kursen auf dem Wiki vertreten und auch die Klasse 6a ist seit letzter Woche komplett mit allen Schülern auf dem Wiki angemeldet und wird in Kürze Inhalte zur Notenschrift und anderen Themen auf dem Wiki mit den iPads erstellen. Zur Grundbedienung des Wikis haben wir im Unterricht auch ein Anleitungsvideo erstellt. ... Seit letzter Woche hat auch die Klasse 5a eine eigene Wikiseite. In dieser Klasse werden ebenfalls alle Schülerinnen und Schüler in den nächsten Wochen im Wiki angemeldet.
Schule 2.0: iPads statt Schulbücher. Veröffentlicht am 7. Februar 2012 von Danielle. Ergänzend zu der Linksammlung “Digitales Lernen” habe ich dieses interessante Video gefunden. Es diskutieren Klaus Goldhammer, Michael Praetorius ... Via Klaus Meschede
Feedback is one of the most powerful influences on learning and achievement, but this impact can be either positive or negative. Its power is frequently mentioned in articles about learning and teaching, but surprisingly few recent studies have systematically investigated its meaning. This article provides a conceptual analysis of feedback and reviews the evidence related to its impact on learning and achievement. This evidence shows that although feedback is among the major influences, the type of feedback and the way it is given can be differentially effective. A model of feedback is then proposed that identifies the particular properties and circumstances that make it effective, and some typically thorny issues are discussed, including the timing of feedback and the effects of positive and negative feedback. Finally, this analysis is used to suggest ways in which feedback can be used to enhance its effectiveness in classrooms. Via Heinz Krettek, Volkmar Langer
|
12.04.2012, Patrick Beuth nach einer Meldung von http://techcrunch.com/2012/04/11/facebook-file-sharing/ ... In Facebooks neuen "Gruppen in Schulen" – zugänglich jeweils nur für Schüler derselben Schule – wird es ein Filesharing-Tool geben. Auch Google+ und Pinterest bauen um. ... Das neue Filesharing-Tool wird Teil von Facebooks "Groups for Schools": Nutzer können auf Facebook dann Gruppen einrichten, zu denen nur Schüler derselben Schule Zugang haben. Sichergestellt wird das über ihre einheitliche E-Mail-Adresse – in den USA muss es eine .edu-Adresse der jeweiligen Schule sein. In Deutschland werden sie "Gruppen in Schulen" heißen. ... Die Funktion erinnert an die Anfangstage von Facebook, als es noch kein globales Netzwerk war, sondern eines für den College-Campus. "Gruppen in Schulen" wurde seit Dezember an wenigen US-Schulen getestet und wird nun schrittweise ausgeweitet, zunächst in den USA, danach international. Die Gruppen können sich aus Klassenkameraden zusammensetzen, aus Lerngruppen oder Arbeitsgemeinschaften. Die Mitglieder können untereinander kommunizieren und Inhalte posten, die niemand außerhalb der Gruppe sehen kann. Außer Facebook selbst natürlich.
At first glance, the intersections between Montessori education and high-quality digital learning are not immediately apparent.
Via Stephanie Sandifer
Für Shana Kleeberg ist wichtig, dass sie sich an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum die Inhalte und die Zeit der einzelnen Fächer selbst einteilen kann. Die Schulleiterin Margret Rasfeld würde am liebsten auch nach der 8.
Wunderbare Online Plattform, um aus Youtube-Videos Lern-Einheiten herzustellen: mit Fragen, zusätzlichem Material, Interaktionen, Quizfragen ... ein Tool für den Flipped Classroom! ********************************************** Use engaging videos on TED-Ed to create customized lessons. You can use, tweak, or completely redo any lesson featured on TED-Ed, or create lessons from scratch based on any video from YouTube. The "flip this video" button allows you to turn a video into a customized lesson that can be assigned to students or shared more widely. You can add context, questions and follow-up suggestions. Why is contextualizing a lesson important? ... ... What kind of supplementary materials can you customize when you flip a video? So why is it called "flipping" a video? ... What is flip teaching? How to flipp a video?? "The conference series is calling the process “flipping a video,” a reference to the idea of “flipping the classroom” that has been popularized by Salman Khan and his YouTube school Khan Academy. When a teacher flips the classroom, they assign lectures to watch at home and save class time for working on homework together. When a teacher flips a video, they add supplemental content such as questions and additional resources. Here’s how it works: Users can search YouTube from TED Ed’s new website. When they find a video they’d like to use as a lesson, they hit a “flip it” button. TED Ed’s lesson editor makes it easy to add a brief description, questions, additional resources and closing thoughts to the video. "
Bundestag kritisiert Rückstand des digitalen Lernens an deutschen SchulenDigital LernenIm Entwurf des ersten Zwischenberichts der Arbeitsgruppe „Bildung und Forschung“ der Enquete Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Deutschen...
Via Klaus Meschede
teaching.org, das Multimediakontor Hamburg, studiumdigitale (Universität Frankfurt) und der Weiterbildungsblogger Jochen Robes laden Interessierte zu einem offenen Online-Kurs (OPCO) zu den Themen E-Learning und E-Teaching ein. In 14 Wochen werden ab dem 16. April die sechs Trends des Horizon Reports 2012 unter die Lupe genommen. Die offizielle Auftaktveranstaltung des OPCO12 findet am 18. April statt. Mobile Apps, Tablet Computing, Game-Based Learning, Learning Analytics, Gesture-Based Computing und Internet of Things sechs Trends, die laut Horizon Report 2012 das E-Learning und E-Teaching der nächsten Jahre bestimmen werden.
... Die Studie, die jährlich vom New Media Consortium und der EDUCAUSE-Learning-Initiative herausgegeben wird, ist einer der renommiertesten Trendberichte für den Bereich der Bildungstechnologien im Hochschulbereich. Die letzten 40 Jahre haben allerdings gezeigt, dass viele propagierte Konzepte, Technologien und Werkzeuge nicht im Bildungsalltag angekommen sind. Wie zuverlässig sind Trendstudien also wirklich? Was kann konkret erwartet werden? Woran kann angeknüpft werden?
4. Persönlichkeitsbildung und -veränderung durch Kompetenzentwicklung.
Laut dem chilenischen Neurobiologen und Philosophen Humberto Romesín Maturana „erzeugen wir die Welt, in der wir leben, buchstäblich dadurch, dass wir sie leben". Aus dieser konstruktivistischen Perspektive, hat jeder Mensch eine einmalige Chance das Leben zu leben, dass er sich erträumt hat. Lernen und Entwicklung von Fähigkeiten und Kompetenzen können vor diesem Hintergrund als die entscheidenden Faktoren qualifiziert werden. Da wir aber nicht jeder einzelner für sich, sondern in sozialen Systemen leben, beeinflussen wir das Leben, das Lernen, die Entwicklung von Fähigkeiten und Kompetenzen anderer.
Ein Stop-Motion-Film, inspiriert von Ernest Hemingway's Kurzgeschichte “the old man and the sea“. Semesterarbeit zu „Bild und Kommunikation“, Prof.
Via Ana Cristina Pratas
Interessanter Artikel in der “New York Times”: Viele Menschen der arbeitenden Bevölkerung entscheiden sich derzeit, statt einer Fremdsprache eine Programmiersprache zu lernen. Besonders Web- und App-Entwicklung hat es ihnen angetan.
Via Andreas Link
Sie haben aber den gewaltigen Vorteil, dass webbasierte Anwendungen bequem von jedem beliebigen internetfähigen Endgerät aus genutzt werden können. Das mobile Lernen mittels Smartphones und Tablets erfreut sich, ... Via Klaus Meschede
Monika E. König @mons7 Ein Thema (oder schon fast eine Mission), das (die) mir (herrührend aus meiner eigenen Lernbiographie) am Herzen liegt, ist die Öffnung geschlossener Lernräume – z.B. an der Hochschule. Ein geschlossener Lernraum ist z.B. der Seminarraum oder (aufgrund der pot. Masse der Anwesenden) schon als offener daherkommende Vorlesungssaal, aufs virtuelle übertragen der virtuelle Klassenraum im Learning Management System. Am anderen Ende des Kontinuums ist dann wohl ein MOOC wie der #opco11 zu verorten. Und dann gibt’s noch allerhand dazwischen. ... Positionierung(en) und vorgebrachte Argumente ... Argumente PRO geschlossene Lernräume CONTRA offene ... PRO offene Lernräume CONTRA geschlossene
|
| 1 | 2 | 3 | 4 | ![]() |
5 |
|
Next |

