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Beim Training neu erlernter Fähigkeiten entstehen im Gehirn Schlaferlebnisse.
Wer mit MP3-Player und Kopfhörern in überfüllten Straßen- oder U-Bahnen zur Arbeit fährt, will nicht nur etwas Schönes hören. Wir verändern damit auch den Raum, den wir als den "unseren" begreifen, und vergrößern dadurch unser Wohlgefühl, berichten britische Forscher in einer Studie.
Die Purdue Universität in den USA berichtete kürzlich über die Untersuchungsergebnisse zum Thema „soziale, emotionale und körperliche Schmerzen“.
Wie wahrscheinlich ist es, ausgeraubt zu werden, Alzheimer zu bekommen oder gar an Krebs zu sterben? Beim Einschätzen ihres persönlichen Risikos halten Menschen gerne an unrealistischem Optimismus fest. Forscher vom University College in London haben untersucht, wie Menschen ihr persönliches Risiko einschätzen. Der Studie zufolge sind Menschen eher bereit, ihre Einschätzung von Risiken zu revidieren, wenn neue Informationen darüber positiv für sie ausfallen. Ist die Wahrscheinlichkeit beispielsweise an Krebs zu sterben, jedoch höher als bisher angenommen, behalten sie ihren Optimismus bei.
Einen Sinn für Gerechtigkeit besitzen Kleinkinder schon viel früher als bislang angenommen. Erst vor einigen Monaten wurde festgestellt, dass bereits Dreijährige über einen Sinn für Fairness verfügen, nun sind deutsche und US-amerikanische Forscher zu der Erkenntnis gelangt, dass Kleinkinder schon im Alter von 15 Monaten diesen besitzen.In ihrer Studie sind 47 Kindern im Alter von 15 Monaten Videos gezeigt worden, in denen Kekse oder Milch zwischen Menschen einmal gerecht und einmal ungerecht aufgeteilt wurden. Dabei haben die Wissenschaftler der Universität von Washington und des Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie gemessen, wie intensiv die Kleinkinder den einzelnen Szenen gefolgt sind. Bekannt ist, dass Kleinkinder auf eine überraschende Situation mit besonderer Aufmerksamkeit reagieren. Erwarten sie ein faires Verhalten, aber es folgt eine Ungerechtigkeit, reagiert das beobachtende Kind erstaunt.
Lachen vertreibt nicht nur Sorgen, sondern dämpft anscheinend akute Schmerzen. Das fanden britische Forscher mit Hilfe einiger tapferer Probanden heraus. Die konnten zwar lustige Filmchen sehen, mussten dabei aber Kälte und Druck standhalten. Wer lacht, nimmt Schmerzen weniger intensiv wahr. Ganz neu ist diese Erkenntnis nicht, doch britische Forscher haben sie nun noch einmal eindrucksvoll bestätigt. Das Lachen, vor allem in Gruppen, könnte Endorphine freisetzen und die Reizschwelle erhöhen, berichten die Wissenschaftler um Robin Dunbar von der Oxford University im Fachmagazin "Proceedings of the Royal Society B".
Der Effekt ist wohlbekannt: Beim Betrachten schmackhafter Speisen läuft einem das Wasser im Mund zusammen - zumindest wenn man hungrig ist. Forscher haben nun die gleiche Reaktion in Bezug auf Geld und Sportwagen beobachtet. Seit den Versuchen von Iwan Petrowitsch Pawlow ist der Speichelfluss ein seriöses Untersuchungsobjekt. Pawlow hatte zu Beginn des 20. Jahrhunderts gezeigt, dass man die natürlichen Auslöser von Reflexen durch andere ersetzen kann.
Friedrich Salomon „Fritz“ Perls (*1893 in Berlin - †1970 in Chicago) war ein Psychiater und Psychotherapeut deutsch-jüdischer Herkunft und gilt als einer der maßgeblichen Begründer der Gestalttherapie.
Leistung war gestern. Heute sind Höchstleistungen gefragt. Ob es darum geht, den Job zu behalten oder eine heiß umkämpfte Stelle auf dem Arbeitsmarkt zu erobern: Gut zu sein ist oftmals nicht genug. Manch einer greift da zur Pille.
Wir haben Penicillin, Raumschiffe, Hochleistungs-Computer und sogar künstliche Herzen entwickelt. Aber viel mehr kommt nach Ansicht einiger Wissenschaftler nicht. Die Evolution des menschlichen Gehirns soll am Ende sein. Laut einer Untersuchung der Universität Cambridge ist eine physische Grenze erreicht. Um noch klüger zu werden, müssten wir dafür mehr Energie und Sauerstoff aufbringen - und das kann der Körper schlicht nicht leisten. "Wir konnten nachweisen, dass das Gehirn bei seiner Arbeit Energie verbraucht", sagt Professor Simon Laughlin.Wie intelligent ein Mensch ist, hängt vor allem davon ab, wie gut die einzelnen Hirnregionen untereinander verbunden sind. Und: Eine größer Anzahl dieser Verbindungen könnte nicht mehr ausreichend versorgt werden.Außerdem gibt es nach Ansicht anderer Forscher nicht genügend Raum für noch komplexere Netzwerke in unserem Kopf.
Wie in kaum einem anderen Land ist in den USA der Glaube verbreitet, dass man selbst des Glückes Schmied ist. Das gilt auch für Amerikanerinnen, die mittlerweile mehrheitlich davon überzeugt sind, dass sie am Arbeitsplatz nicht diskriminiert werden. Wie eine Studie zeigt, kann genau dieser Glaube zur Aufrechterhaltung von Karrierehürden für Frauen beitragen.
Das kollektive Gedächtnis beeinflusst die persönliche Erinnerung ganz maßgeblich. Das könnte ein evolutionärer Vorteil sein.Geteilte Erinnerungen sind gemeinsame Erinnerungen. So ist es manchmal schwierig, die eigenen Gedanken von Erzählungen anderer zu trennen – besonders dann, wenn Geschehnisse lange zurückliegen. Wie leicht das Gedächtnis manipuliert werden kann, haben nun Neurobiologen aus Israel und England festgestellt. Ein wenig sozialer Druck reicht aus, um Erinnerungen langfristig zu verfälschen.
Das Milgram-Experiment in moderner, französischer Form ... Immer wieder verwirrend!
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Trainingsstrategie beeinflusst den Sitz des Gedächtnisses für Bewegungsabläufe im Gehirn.
Verstehen braucht mehr als Worte. Miteinander reden ist mittlerweile nur noch eine von vielen Kommunikationsformen. Heute telefonieren bzw. skypen wir, wir mailen, chatten, simsen oder twittern. Damit ist der Austausch zwar vielfältiger, aber nicht unbedingt besser geworden. Denn das Verständnis kann beim körperlosen Austausch mitunter auf der Strecke bleiben. Zwei aktuelle Studien betonen die wichtige Rolle des körperlichen Kontextes, beim Begreifen von Inhalten sowie bei der Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken. Breites Ausdrucksrepertoire Sich mitteilen und einander zu verstehen, ist das Kernziel jeglicher zwischenmenschlichen Kommunikation. Im klassischen Gespräch stehen einem dafür eine ganze Reihe von Mitteln zur Verfügung.
Es gibt reichlich Forschungen die beweisen, dass Ihr Gehirn auch nicht den Unterschied zwischen einer realen und imaginären Bedrohung erkennt. Die physische, körperliche Reaktion ist identisch.
Midlife-Krise war gestern: Jetzt geht es um die Sinnkrise der jungen Erwachsenen zwischen 25 und 30: "Quarterlife-Crisis" nennen Psychologen das. Wenn zu viel Freiheit zur Last wird: Die ständige Angst sich falsch zu entscheiden und etwas zu verpassen, treibt immer mehr Endzwanziger in eine Identitätskrise, die Psychologen als "Quarterlife-Crisis" bezeichnen.
Rostocker Forscher gehen einen neuen Weg gegen Alzheimer: An Mäusen haben sie erfolgreich ein Mittel erprobt, das ursprünglich gegen Übelkeit eingesetzt wurde. Jetzt soll der Wirkstoff bei Menschen getestet werden.
Warum verhalten sich Menschen eigennützig und nehmen negative Konsequenzen für andere in Kauf? Dieser Frage sind Dr. Astrid Matthey und Dr. Tobias Regner vom Jenaer Max-Planck-Institut für Ökonomik in einem Laborexperiment nachgegangen. Ihr Ergebnis: Verhalten hängt oft davon ab, ob Informationen über die Konsequenzen für Dritte ausgeblendet werden können. Nach Ansicht der Forscher lassen die Ergebnisse Rückschlüsse darauf zu, wie sich beispielsweise fair gehandelte Produkte besser vermarkten lassen.
Eine neue Art von Mentaltraining soll ständig Gestressten ebenso helfen wie Sportlern, Schwerhörigen oder Depressiven. Introvision nennt sich die Psychotechnik, die Burnout-Forscher überrascht - weil etwas "derart Simples helfen kann". Die Hamburgerin Bettina Wollesen, 38, ist eine pragmatische Frau. Studium, Kleinkind, eine weitere Schwangerschaft und dann auch noch das Diplom: Das alles schien der Beachvolleyballspielerin machbar. Doch dann verbummelte sie die knappe Zeit. Sie putzte Fenster, machte To-Do-Listen und ärgerte sich.
Der Familienvater, der seine Homosexualität heimlich auslebt, der Arbeitslose, der so tut, als hätte er noch einen Job - Doppelleben sind selten, aber es gibt sie. Wer ein großes Geheimnis vor den Mitmenschen verbirgt, gefährdet seine Gesundheit, doch manchmal ist es der bessere Weg.
Viele glauben, das mit dem Lernen ist so: eine Schublade auf, Wissen rein, Schublade wieder zu und erst wieder auf, wenn man das Wissen braucht. Doch das Gehirn hat keine Schubladen. Und Lernen funktioniert ganz anderes. «Lernen ist keine psychologische Sache», sagt Professor Henning Scheich, Direktor am Leibnitz Institut für Neurobiologie Magdeburg. Viel eher sind es Prozesse, die im Gehirn ablaufen und nicht mit dem Speichervorgang eines Computers zu vergleichen seien. Wenn Menschen lernen, dann ist das viel eher ein elektro-chemischer Vorgang.
Ob ein Mensch technisch interessiert oder eher sozial engagiert ist, wird laut einer Studie schon im Mutterleib festgelegt. Psychologen der Universität Konstanz haben herausgefunden, was im Körper die spätere berufliche Orientierung steuert. Wie gewinnt man Mädchen für den Ingenieursberuf? Und was tun, damit mehr Jungen mehr Zugang zu sozialen Tätigkeitsfeldern wie Erzieher oder Krankenpfleger finden? Initiativen wie der bundesweite Girls‘ Day versuchen genau das. Einen Tag lang gewinnen Schülerinnen dabei Einblicke in typische Männerberufe.
In einer neuen Studie fand der Organisationspsychologe Jason L. Huang zusammen mit Ann Marie Ryan heraus, dass sich Persönlichkeitsanteile je nach Situation und Handlung änderten. Persönlichkeitseigenschaften gelten als unverrückbar, stabil und robust gegenüber äußeren Einflüssen. Doch der Mensch ist kein hundert Jahre intakter Kochtopf aus Edelstahl. Und selbst ein Kochtopf erwärmt sich von Zeit zu Zeit. Also wäre es doch vernünftiger anzunehmen, dass das, was sich als Persönlichkeit zeigt, veränderbar ist. Dass die Persönlichkeit eines Menschen darauf reagiert, wovon er umgeben ist, was er tut.
Ängstlich, frustriert oder gewissenhaft? 50 Jahre lang haben US-Forscher an Hunderten Menschen erkundet, was Gewicht mit dem Charakter verbindet.Wir alle werden dicker, wenn wir altern. Statistisch gesehen jedenfalls. Denn ein 60-Jähriger wiegt im Schnitt immer mehr als ein 30-Jähriger. Schuld daran ist der Stoffwechsel. Denn er braucht mit den Lebensjahren immer weniger Energie. Weil wir aber trotzdem gleichbleibende oder gar größere Mengen zu uns nehmen, bleibt kaum jemand davon verschont, kletternde Zahlen auf der Waage beobachten zu müssen. Die schöne Sommerhose, die jahrelang so locker saß, kneift dann irgendwann.
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