Lernen mit Social Media
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Einsatz von Web 2.0 Anwendungen in der Lehre
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Neues Release der arvato Learning Suite - CHECK.point eLearning

Neues Release der arvato Learning Suite - CHECK.point eLearning | Lernen mit Social Media | Scoop.it
Neues Release der arvato Learning SuiteCHECK.point eLearningGütersloh, Dezember 2012 - Die nächste LEARNTEC vom 29. bis zum 31. Januar 2013 in Karlsruhe wirft ihre Schatten voraus und sorgt für vollen Einsatz bei arvato Systems.
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Rescooped by Tanja Kastner from Social Media Lernen: aktives Lernen im Web 2.0
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Notizen aus der Lernwelt: Social Learning - Worüber reden wir eigentlich (nicht)?

Notizen aus der Lernwelt: Social Learning - Worüber reden wir eigentlich (nicht)? | Lernen mit Social Media | Scoop.it

Social Learning, aus der Perspektive der Lernenden, wird als eigenständige Aneignung der Lerninhalte, mit eigener Schwerpunktsetzung nach persönlichen Bedürfnissen und Interessen beschrieben. Das leuchtet als erfolgsversprechend ein, solange eine ausreichend hohe Motivation vorhanden ist. Hohes Interesse, Erfolgsaussicht im Hinblick auf die Lernbemühungen und persönlicher Nutzen sind seit jeher Bedingung und Garantie für positive Lernerlebnisse. Was aber, wenn es nicht um persönliches Interesse geht sondern um Lernaufträge? Betriebliche Weiterbildung ist keine Frage von persönlichen Interessen. Reden wir über den CNC-Kurs, die Software-Schulung, neue Steuervorschriften. Alles Social? Und wo liegt der Nutzen?

Ein anderer Punkt ist der oft ins Spiel gebrachte unbeschränkte Zugang zu allen Informationen dieser Welt. Die Medien verschaffen uns diesen Zugang und wir sollen nun glauben, dass damit automatisch auch ein Lernen einherginge. Jedenfalls hört man das so von einigen Verfechtern des "neuen Lernens". Zugang zu Informationen bedeutet aber keineswegs Verstehen. Dazu gehört auch weiterhin das einordnen, verknüpfen, strukturieren und bewerten, kurz: die Informationen nutzbar machen für den eigenen Kontext. Können wir wirklich davon ausgehen, dass diese Form des eigenständigen Lernens der heutige Standard ist? Oder reden wir über eine kleine Elite und lassen die Mehrheit
der Lernenden völlig außer Acht?
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Und wer sagt eigentlich, dass Lernen in der Community immer zu besseren Ergebnissen führt? In einer Studie mit dem seltsamen deutschen Titel: Wien wartet auf Dich, untersuchten Tom DeMarco und Timothy Lister 1999 die Arbeitsbedingungen von Programmierern. Es ging um die Frage, was die besten und die schlechtesten Programmierer ausmacht. Sie stellten fest, dass die besten Programmierer in Firmen arbeiteten, die ihren Mitarbeitern ein Maximum an Privatsphäre, persönlicher Freiheit und Entscheidungsspielraum zugestanden. Und nun?

Ich könnte die Beispiele noch ellenlang fortführen. Was ist beispielsweise mit Menschen in Beschäftigungsverhältnissen mit geringer Entscheidungskompetenz, Menschen mit Pflichtschulabschluss, Menschen mit geringer Vernetzung? Für sie kann Social Learning beziehungsweise die dafür erforderlichen Kompetenzen eine Barriere sein, die zur Lernabstinenz und Ausschluss führt.


Via Heiko Idensen
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