Wofür werfen sich Kreative ins Zeug? Kleiner Tipp: Geld ist es nicht. | Kreativitätsdenken | Scoop.it

Wer ein Gehalt bezahlt, erwirbt damit den Anspruch, den Empfänger im vereinbarten Umfang für seine Zwecke einzusetzen. Kurz gesagt: Geld gegen Lebenszeit. Wer kreative Leistungen möchte, muss ein bisschen mehr bieten. Oder besser: etwas anderes. Dass Sonderzahlungen kein Garant für gute Leistungen sind, ist spätestens mit dem Thema Banker-Boni im Bewusstsein der Allgemeinheit angekommen. Umso mehr gilt dies für ehrgeizige schöpferische Aufgaben. Immer noch viel zu oft erwarten Manager kreative Höchstleistungen, „weil sie ja schließlich teuer dafür bezahlen“, heißt es in 99%, einer aus der Plattform Behance hervorgegangene Best-Practice-Initiative. Dabei sollten sie es besser wissen. Seit über zwanzig Jahren ist Reinhardt Sprengers Managementklassiker „Mythos Motivation“ im Umlauf; mindestens ebenso lange rügt die Harvard-Professorin Teresa Amabile Kreativitätskiller-Praktiken, zuletzt im McKinsey Quarterly.