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Nach der heftigen Kritik an seinen Äußerungen über Intimitäten mit Kindern verzichtet Daniel Cohn-Bendit auf den Deutsch-Französischen Medienpreis.
Der Publizist Constantin Seibt erklärt, warum der Begriff „Qualitätsjournalismus“ Quatsch ist und Seriosität allein nicht reicht. ... sonntaz: Herr Seibt, Sie fordern die Neuerfindung des Journalismus. Skizzieren Sie das bitte. Constantin Seibt: Der Journalismus hat zwei Kernprobleme: Sein Geschäftsmodell zerbricht, weil die Werbung ins Netz geht. Und die Beziehung zum Publikum verändert sich fundamental. Früher verkauften Informationsmedien neben Informationen eine der stärksten Drogen überhaupt: Gewohnheiten. Ein Frühstück ohne Zeitung fühlte sich unvollständig an. So wie ein Abendessen ohne „Tagesschau“. Daraus folgte, dass Journalisten primär den Job hatten, niemanden zu vertreiben. Nicht zu enttäuschen genügte, um ein Gewohnheitspublikum bei der Stange zu halten. ... Noch eine These von Ihnen: Opposition gegen die Herrschenden ist letztlich auch nur Opportunismus und Geschäftsinteresse, weil damit die Zeitung verkauft werden soll. Auch für Zeitungen gilt, was Hitchcock sagte: Je größer der Schurke, desto besser der Film. Der Kampf gegen Mächtige ist immer auch eine gute Show. Also ein Geschäft. Deshalb rentiert sich zahnloser Nachrichtenjournalismus auch nicht: So wie ein zahnloser Hundekampf.
von Andreas Floemer 27.03.2013 "Die beliebte News-App Flipboard für iOS hat ein großes Update erhalten. Mithilfe von Flipboard 2.0 hat der Nutzer nun die Möglichkeit, sein eigenes Magazin aus beliebigen Quellen zu erstellen. ... https://itunes.apple.com/de/app/flipboard-deine-soziale-nachrichten/id358801284?affId=1836524 ... Hat man sein Produkt fertig „gesetzt“, besteht die Möglichkeit, das Werk über diverse soziale Kanäle wie Facebook, Twitter oder Google+ zu verteilen, aber auch die mittlerweile klassisch anmutende E-Mail kann genutzt werden. Das Magazin kann optional privat oder öffentlich angelegt werden. Nicht nur über die Flipboard-App lassen sich übrigens Inhalte zum Magazin hinzufügen, sondern auch mittels eines Bookmarklets , das im Desktop-Browser installiert wird. ... https://share.flipboard.com/ ... Das Ganze erhält zudem noch eine weitere soziale Komponente, denn die öffentlich angelegten oder geteilten Magazine können von Lesern kommentiert, „geliked“ oder abonniert werden. Mit der neuen Flipboard-Version kann quasi jeder zum Kurator seines eigenen kleinen Magazins werden. Durch dieses neue Feature-Set könnte Flipboard eine Reihe neuer User begeistern. Vor allem mit dem Ende des Google Readers dürften manche Nutzer das neue Tool für sich entdecken, zumal die App nach Angaben des Entwicklers auch schneller geworden ist. Wer allerdings auf eine schnelle Newsübersicht wert legt, wird vermutlich eher Feedly wählen oder auf eine andere der vielen aus dem Boden sprießenden Google-Reader Alternativen zurückgreifen. ... http://t3n.de/news/5-alternativen-google-reader-340092/ .... Besonders nach dem jüngst verabschiedeten Leistungsschutzrecht ist es spannend zu sehen, wie Verlage mit dieser neuen „Bedrohung“ in Form von Do-It-Yourself-Magazinen wie Flipboard umgehen.
"Die Dynamik und Interaktion des Social Web macht aus dem ehemals überschaubaren Online Kanal, der oft nur aus der Website bestand, ein heute vielfältiges Gemisch aus Corporate Websites, Microsites, Kampagnensites, Online Marketing Kampagnen, eigenen Communities, externen Communities, Presseportalen, Branchenportalen und Suchmaschinen. Eigene Themen können in diesen Kanälen immer noch geplant und umgesetzt werden, doch mehr und mehr ist eine schnelle, authentische und passende Reaktion auf Themen und Trends im Netz gefragt. Der klassische Themenplan ist damit vielleicht nicht tot, aber Konzepte wie eine Themen-Anlass Matrix werden klar an Bedeutung gewinnen. http://www.text-gold.de/internes/der-themenplan-ist-tot/
Durch Existenz und vermehrter Akzeptanz sozialer Medien kommen also weitere Herausforderungen auf Redakteure in der Bereitstellung von Content zu. Waren Redakteure einst eher im gefühlten Back-Office angesiedelt, stehen sie heute oft im direkten Kundenkontakt. Hier haben sich ganz neue berufliche Rollen, wie z. B. die eines Social Media Managers, etabliert, die sich ganz konkret mit dem Dialog in der Community befassen. Reaktionen im Netz sind unvorhersehbar und können unter Umständen geschäftskritische Auswirkungen (z.B. Imageverlust) zur Folge haben. „Das erfordert eine redaktionelle Metaebene, die alle Kanäle im Blick hat“, meint Anja Sickert. In der heutigen Zeit reicht das bloße zur Schaustellen von Informationen nicht mehr aus. User wollen sich nicht abspeisen lassen. Sie weiß aus Erfahrung: „Kunden erwarten oft eine zeitnahe und individuelle Antwort. Kritische Kommentare zu löschen oder zu übergehen, könnte zum gefährlichen Bumerang werden.“ Es wird nicht nur ein privates Interesse des Redakteurs für das soziale Netz voraussetzt. Er bleibt auch als Absender seines Textes nicht mehr anonym. Anja Sickert: “Der Redakteur 2.0 wird öffentlich.” " ... Romy Heineken — 20. Februar 2013 — http://besser20.de/author/romy_heineken/
Jeder Nutzer bekommt bei Google personalisierte Treffer angezeigt. Der Medientheoretiker Felix Stalder fragt sich, woher das Unternehmen weiß, was das Beste für einen ist. .... " Weil es gezeigt hat, dass diese ursprüngliche Idee, dass es so etwas wie allgemeines Ranking gibt, wo das Wichtigste oben steht und die weniger wichtigen Sachen weiter unten, kaum mehr stimmt. Was wir finden, hängt in ganz großem Maße von unserer Person ab – oder von dem, wofür uns Google hält. Das fängt bei dem Standort an, von dem wir suchen, unseren Spracheinstellungen und geht weiter über das, was wir in der Vergangenheit gesucht haben, bis hin zu den Informationen, die Google aus seinen anderen Diensten wie etwa Gmail und Adsense über uns gesammelt hat. 44, beschäftigt sich als Professor für Digitale Kultur an der Zürcher Hochschule der Künste mit politischen, ökonomischen und kulturellen Dimensionen der Wissengesellschaft. Er ist am Wiener World Information Institute tätig und twittert als @stalfel. Der Autor Eli Pariser, auf den der Begriff der Filter Bubble zurückgeht, bringt ein Beispiel, in dem der eine Benutzer auf Google das Stichwort „BP“ suchte und Nachrichten zu Investitionsmöglichkeiten erhielt, während ein anderer Nutzer mit derselben Suchanfrage Informationen über die von der BP-Bohrplattform „Deepwater Horizon“ verursachte Ölpest bekam. Ist das nicht ein sehr extremes Beispiel? Das ist sicher extrem. Aber ich denke, es ist in der Tendenz nicht ungewöhnlich, weil es in der Logik der Personalisierung die Nutzer in Gruppen einteilt. Und dann wird gefragt: Mit welchen Augen sieht diese Gruppe die Welt? Denen eines Investors oder denen eines Umweltschützers?" Felix Stalder, TAZ
"User-generierte Themenwahl, personalisierte Zeitungen und Crowdfunding: Wie kann man die drei Schritte eines Textes bis zu seiner Veröffentlichung offen gestalten? Der Internet-Forscher Benedikt Fecher denkt in seinem Essay über Alternativen im Open Journalism nach und stellt Beispiele vor, bei denen die Einbeziehung der Öffentlichkeit funktioniert. * Angesichts der Printkrise lohnt es sich vielleicht das Produktionsschema von Information zu überdenken, die Zeitung in Transition und die Informationsproduktion als Prozess zu betrachten. Stichwort Open Journalism. Wir denken dabei an Open Innovation und Crowdsourcing – also im weitesten Sinne an die Öffnung der Verlagsgrenzen für die strategische Nutzung von externem Input. Wo und wie kann man die journalistische Wertschöpfungskette für Externe öffnen? Wie könnte eine Zeitung von einer Öffnung profitieren? Und führt das auch automatisch zu einem besseren Produkt? Wie haben uns hierzu ein paar Gedanken gemacht und entlang der ‘journalistischen Wertschöpfungskette’ Beispiele gesammelt, die bereits mit der Einbeziehung Dritter arbeiten. Vorab: Wertschöpfungskette, Informationsproduktion und Open Innovation – es sei eingangs erwähnt, dass unser Brainstorming etwas einseitig-ökonomisch ist. Die politische Perspektive haben wir ausgeklammert (z.B. Was würde eine Öffnung der journalistischen Wertschöpfungskette für die Rolle als vierte Gewalt im Staat bedeuten?) – der Entry ist so schon lang genug." Benedikt Fecher http://berlinergazette.de/author/benedikt-fecher/
Die Geschichte, die Andy Ellwood in diesen Tagen erlebt, ist unter dem Titel “Viral wider Willen” durchaus kinotauglich. Es geht um einen betrunkenen Fluggast, die Kraft der Medien und den...
Die ZEIT und der SPIEGEL haben unlängst versucht, den Fall Mollath in einem anderen Licht darzustellen und die These vom Justizirrtum zu widerlegen. Der Versuch, die Meinungsführerschaft der Süddeutschen zu brechen, war beiden Artikeln gemein. Beide Artikel bieten Anlass dafür, sich über die Seriosität und Ausgewogenheit der Berichterstattung Gedanken zu machen.
Seit der Insolvenz von Frankfurter Rundschau und dem Aus der FTD überschlagen sich wieder einmal die Analytiker. Die eine einen, wie Werner D’Inka, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, verdammen das Internet. Die anderen, wie Wolfgang Michal, wiederholen die zehn Jahre alte Litanei, die Verlage hätten das Internet verschlafen.
Ich glaube, dass beide Seiten falsch liegen. Natürlich ist es unsinnig das Internet zu verdammen. Auf der anderen Seite gehört es aber seit Jahren zur Lebenslüge der Digitalen Avantgarde, die sich zum Journalismus äußert, dass die Verlage das mit dem Internet nur mal richtig begreifen müssten und dann wären alle Probleme gelöst.
Ich möchte an dieser Stelle beispielhaft zehn Überzeugen von beiden Seiten nennen, die aus meiner Sicht schlicht nicht stimmen. Und ganz am Ende möchte ich sogar einen Lichtblick für den Onlinejournalismus aufzeigen.
Fünf Lebenslügen der Digitalen Avantgarde
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Das geplante Leistungsschutzrecht für Presseverleger lässt sich durch kein sachliches Argument rechtfertigen. Zu diesem Fazit kommt ein Positionspapier einer ganze Reihe an Wissenschaftlern um das Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht. Die Unterzeichner sehen unabsehbare negative Folgen für die Volkswirtschaft und die Informationsfreiheit in Deutschland.
Via Widder
Die Initiative “Leistungsschutzrecht stoppen” hat bereits seit längerer Zeit für WordPress ein Plugin zur Verfügung gestellt. Damit werden sämtliche Links, die auf Verlage die das Leistungsschutzrecht (LSR) unterstützen, auf eine Informationsseite umleitet. Ich habe das bei mir mal installiert und z.B. diese (Focus) oder jene (Welt) Seite dürfte nicht mehr direkt erreichbar sein. Viele weitere Verlage sind enthalten und werden – je nach Ablehnung oder Befürwortung des LSR – kontinuierlich gepflegt.
Einfach mal nutzen, um ggf. die breite Fläche der Nutzer aufzuklären?
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Mit einer Handvoll Bloggern fing alles an, bald folgte ein rasanter Aufstieg: Arianna Huffington hat ihre Huffington Post binnen weniger Jahre zu einer der größten Nachrichtenseiten der USA gemacht.
... Bau Dir ein Magazin in Sekunden und teile es mit der Welt. Seit letzter Nacht gibt es Flipboard 2.0 – eine atemberaubende Weiterentwicklung der besten Tablet-App seit Erfindung des iPads. Das Leistungsschutzrecht ist keine 5 Tage alt, da wird es von der digitalen Wirklichkeit bereits ad Absurdum geführt. Mit Flipboard 2.0 lassen sich in sekundenschnelle eigene Zeitschriften bauen und veröffentlichen, gespeist aus Zeitungen, Zeitschriften, Blogs und sonstigen Netzfundstücken. Was ist neu? Wie schon bei der ersten Version lassen sich mit Flipboard kinderleicht Texte, Videos, sogar Musik zu einem persönlichen Magazin zusammenstellen. Die Suchfunktion des Vorgängers wurde um eine “+”-Funktion erweitert, mit der sich Inhalte zu neuen Zeitschriften-Titeln remixen lassen.
27. März 2013, 13:38 Uhr Von Robert Vossen http://www.basicthinking.de/blog/author/rvo/
"Für die beliebte Flipboard-App wurde gestern ein großes Update veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung: User können nun eigene Magazine kreieren und diese mit der Welt teilen. Eine sehr hübsche Idee, die in Deutschland allerdings Fragen nach dem Leistungsschutzrecht aufwirft. Flipboard hat 50 Millionen User Die Idee von Flipboard ist schon in der ursprünglichen Version super. Die iPad-App des Jahres 2010 kuriert aus Social Media-Feeds und Online-Nachrichtenquellen ein persönliches Magazin, das nicht nur per Algorithmus individualisiert zusammengestellt wird, sondern auch noch gut aussieht. Wie Flipboard mitteilt, nutzen bereits 50 Millionen User die App, ein paar Millionen davon täglich. Mit der neuen Version kann jeder User eigene Magazine zu jedem x-beliebigen Thema erstellen und diese bei Bedarf auch mit der Welt teilen. Andere User können dem neu entworfenen Magazin dann folgen und es kommentieren. Natürlich kann man auch ein Magazin unveröffentlicht lassen. Dabei bleibt das Ganze natürlich nicht statisch – findet man einen neuen Artikel oder ein interessantes Video, lässt sich dieses mit einem Klick zu einem bereits bestehenden Magazin hinzufügen. Über ein Firefox-Plugin lassen sich auch Web-Inhalte als Lesezeichen ablegen und in ein Magazin integrieren. Bislang ist die neue Version nur für Apple-Geräte verfügbar – Androiden sollen aber auch bald unterstützt werden. Vom Newsreader zum mächtigen Publishing-Tool Auch wenn die clevere Funktion im Grunde nicht viel mehr als eine grafisch ansprechende Bookmark-Liste ist, so zeigt die neue Version, was im mobilen Lesebereich so alles möglich ist und ist auch für Verlage und Unternehmen eine interessante Option, zusätzlich Leser und Aufmerksamkeit zu gewinnen. So hat zum Beispiel das amerikanische Online-Magazin „The Verge“ in einem ersten Schritt alle lesenswerten Interviews zu einem Flipboard-Magazin zusammengefasst. Walt Mossberg, Journalist bei „All Things D“,
..." von Robert Vossen
Anscheinend sind wir alle einem fälschlichen Bildvergleich aufgesessen (http://www.presseverein.ch/2013/03/misslungener-vergleich-zum-medienwandel) – ich habe das Meinige mit einem Tweet dazu beigetragen. Niemals hätte ich mit einem solch viralen Feedback gerechnet. Wie sich nun herausgestellt hat, taugt das Bild tatsächlich nur bedingt als Vergleich – einen total misslungenen würde ich ihn allerdings nicht nennen.
" Konrad Weber
Social-Media-Schulungen
In unzähligen Schulungen zu Twitter, Social Media und Verifikation durfte ich in Zusammenarbeit mit Kollege Alexander Sautter oder in Eigenregie Journalistinnen und Journalisten von den Möglichkeiten der digitalen Medien begeistern. Einen Überblick über die Inhalte bilden folgende Seiten:
Datenjournalismus zielt auf vertiefte Berichterstattung und nutzt dazu verfügbare Daten und neue Visualisierungsformen, die sich oft deutlich von der klassischen Informationsgrafik unterscheiden.
Designed by journalists, Newsmodo is a revolutionary platform that allows media professionals to source or sell newsworthy content worldwide. Organisations can access the secure site to find the images, video and copy they need for print, tv and online publications. Reporters and camera operators in every continent can submit their work for sale and respond to real assignments, getting the stories newsrooms need, fast and cost effectively. Contributors to newsmodo will build their own portfolio, monetize their work, undertake assignments and develop relationships with the media. Using the latest in geo-tagging, payment gateways and video encoding technologies, Newsmodo delivers content securely and immediately.
Pleiten, Selbstmitleid, Selbstzerfleischung - die Zeitungsbranche dreht sich in der Krise um sich selbst, und in den Verlagen staut sich Frust. Höchste Zeit, dagegen anzuschreiben. Einmal wenigstens. Therapeutisch
.... Print stirbt, heißt es. Aber es geht nicht ums Papier, ums Drucken, sondern um mehr: Es geht um die freie Presse. Zu der gehören mehr denn je Internetangebote, Tablet-Zeitungen und Mobilportale. "Zeitung", das sind längst alle Kanäle und Produkte einer ursprünglichen Print-Marke. Die Gedruckt-gegen-Online-Debatte nervt deshalb, ebenso wie die Krokodilstränen nach jeder Pleite, die Besserwisserei, die Häme und die Selbstgerechtigkeit in der Branche, von der einige Blender sogar leben können. So schlecht kann's uns ja nicht gehen, wenn für Scharmützel noch Zeit ist. Die Krise hat auch so genügend Dimensionen.
Zeit Online: Nutzungsbedingungen: Instagram will Nutzerfotos ungefragt verkaufen heute.de: Instagram will Fotos der Nutzer verkaufen – ohne zu fragen Golem.de: Nutzungsbedingungen: Instagram nimmt sich das Recht zum Verkauf aller Nutzerfotos - ... Dabei ist die Antwort so einfach wie schrecklich: Die überwiegende Mehrheit der deutschen Journalisten hat ein simples, verzerrtes Bild vom Web und den Unternehmen darin. Dieses Bild ist überwiegend negativ bis maximal skeptisch und zeigt sich jedes Mal, wenn über Webdienste berichtet werden muss. Denn dieses Bild formt natürlich Berichterstattung über und Haltung zu allen Internetthemen.
Die deutsche Presse ist mehrheitlich auch nach Jahren nicht in der Lage, halbwegs objektiv über erfolgreiche, also große, in der Regel aus den USA kommende Webdienste zu berichten. Das lässt sich nur mit Vorurteilen gegenüber der Internet-Branche erklären.
“Der Journalismus ist nicht kaputt” - Dass Google den Zeitungshäusern Geld geben soll, hält er für falsch: Richard Gutjahr ist Journalist und Blogger.
Wenn man dem Internet einen LSR-Trip einwirft, ist die Chance sehr groß, dass daraus ein Horror-Trip wird und der Patient Internet in der von Google geschlossenen Anstalt landet. Da fällt die Parallele auf, dass LSD gerne als Paper verabreicht wurde. LSR wird auch vom und auf Verlagspapier gereicht.
Wollen wir hoffen, dass es genug politische Kräfte gibt, die nicht so sehr verführbar und erpressbar sind und sich mit klarem Kopf gegen das LSR stellen.
Genau genommen, hätte ich anstelle der "(2)" im Titel auch "(1)" schreiben können, denn die Lügen, die Christoph Keese, Außenminister der Axel Springer AG,...
Via Widder
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