Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU? | "GE" | Global Economy - Küresel Ekonomi | Scoop.it

Das von US-Präsident Obama in seiner Rede zur Lage der Nation angesprochene Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU wäre eine einmalige Chance, überlappen sich die Interessen der beiden Wirtschaftsräume doch grösstenteils. Dennoch müssten noch viele Punkte geklärt werden.


Nachdem nun auch Barack Obama ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU offiziell bei seiner Rede zur Lage der Nation vor dem US-Kongress erhoben hat, ist eigentlich fest davon auszugehen, dass es zu einem Verhandlungsbeginn kommen wird. Die EU hat bereits sichdafür ausgesprochen. Die Bundesregierung ist dafür. Die Briten sowieso. Grundsätzlich sind also die wichtigsten Akteure im Prinzip dabei. Der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Es ist zugleich auch das Eingeständnis, dass die Doha-Runde gescheitert ist. Der Versuch ein multilaterales Handelssystem eines diskriminierungsfreien Welthandels weiterzuentwickeln, scheitert an den konträren Interessen der Spitzenakteure. Insbesondere China auf der Gegenseite hat sich als Hürde erwiesen. Der Versuch die G20 stärker in die Verantwortung für ein multilaterales Handelssystem zu ziehen, ist auch in einer Sackgasse gelandet.