Micro Four Thirds ist tot | Stefan Groenveld | Fuji X-Pro1 | Scoop.it


Als Fuji es geschafft hat, eine kleine spiegellose Kamera mit einem APS-C Sensor zu versehen und zu einem halbwegs erträglichen Preis auf den Markt zu bringen, dachte ich mir: Micro Four Thirds ist tot. Diese Sensorgröße mit dem Verlängerungsfaktor 2 und dem Format 4:3 hatte bei seiner Entwicklung von Panasonic und Olympus seine Berechtigung, aber mittlerweile sind die Preise für Fotosensoren gesunken und selbst Einstiegsmodelle im gehobenen DSLR Bereich haben einen Vollformatsensor. Im Gegensatz zu den “ausgewachsenen” DSLR Kameras spricht für die kleinen spiegellosen Modelle deren Größe, aber ein APS-C Sensor ist rund 40% größer als ein µFT Sensor und das bedeutet viele Vorteile: bessere Freistellungsmöglichkeiten, weniger Rauschanfälligkeit, bessere Weitwinkeloptionen, … Also: warum eine mikro-fourthirds Kamera kaufen, wenn es für ähnliches Geld eine bessere Kamera gibt? Diese Frage stellte ich mir, da ich ja schon öfter eine Lumix µFT Kamera (eins, zwei, drei) in der Hand hielt, beantwortete sie mit “Mikro Four Thirds ist tot” und kaufte mir selbst eine Fuji X-E1 für unterwegs......