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Wolkenkuckucksheim – Wikipedia

Das Wort Wolkenkuckucksheim ist eine Lehnübersetzung des altgriechischen Νεφελοκοκκυγία Nephelokokkygia, das aus Aristophanes’ Komödie Die Vögel stammt. Es bezeichnet eine Stadt in den Wolken, die sich die Vögel als Zwischenreich gebaut haben. Mittlerweile wird der Begriff ähnlich wie der des Luftschlosses verwendet: als eine Utopie ohne Bodenhaftung, also ohne Realitätssinn.

Der Philosoph Arthur Schopenhauer übersetzte das Wort bereits 1813 in seiner Schrift Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde auf diese Weise[1], insgleichen später in seinem Hauptwerk Die Welt als Wille und Vorstellung[2] und anderswo. Er gab ihm dabei auch die erweiterte Bedeutung, indem er anderen Philosophen vorwarf, eben nur von „Wolkenkuckucksheim“ zu reden. Während einige Aristophanes-Übersetzer zuvor etwa „Wolkenkuckucksburg“ oder „Kuckuckswolkenhof“ gesetzt hatten, hat Ludwig Seeger ebenfalls diese Form gewählt.

Karl Kraus verfasste 1923 eine modernere Version von Die Vögel mit dem Titel Wolkenkuckucksheim.

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Ferne Lichter

Titel
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Kabelknistern oder Kabelgeknister

Dub-Titel
Torben Lentge's insight:

Kabelknistern scheint mir momentan vom Klang her angenehmer...

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Vitriole – Wikipedia

Vitriol ist der Trivialname für die kristallwasserhaltigen Sulfate (Salze der Schwefelsäure) von zweiwertigen Metallen, zum Beispiel den Zink- oder weißen Vitriol (Zinksulfat, ZnSO4 · 7 H2O, das Mineral Goslarit), den Eisen- oder grünen Vitriol (Eisen(II)-sulfat, FeSO4 · 7 H2O, das Mineral Melanterit) und den Kupfer- oder blauen Vitriol (Kupfersulfat, CuSO4 · 5 H2O, das Mineral Chalkanthit). Ein Gemisch aus Kupfervitriol und Eisenvitriol wird auch als Adlervitriol bezeichnet.

Bis zum Anfang der Neuzeit nannte man die Vitriole auf Latein allgemein atramentum sutorium ‚Schusterschwärze‘, weil sie hauptsächlich zur Lederschwärzung genutzt wurden, oder mit dem griechischen Wort chalcanthum (von griech. τὸ χάλκανθον oder ὁ/ἡ χάλκανθος ‚Erz- oder Kupferblume oder -blüte‘)[1]. Die Bezeichnung Vitriol (von lateinisch vitreolus, vitriolus ‚gar fein gläsern‘[2], zu vitrum ‚Glas‘) taucht zuerst im VIII. Jahrhundert in einer lateinischen Übersetzung der Compositiones ad tingenda[3] und dann wieder in dem Werk Mineralia des Albertus Magnus als atramentum viride quod a quibusdam vitreolum vocatur – ‚die grüne Lederschwärze, die von einigen die gläserne genannt wird,‘ auf[4]; der Name erklärt sich daher, daß die Kristalle grünem Glase ähneln. Noch Georgius Agricola benutzte im Jahre 1546 in De natura fossilium die Bezeichnung atramentum mit dem Vermerk, daß sich vitriolum zu verbreiten beginne.[5]

Von Vitriol leitet sich auch Vitriolöl als Bezeichnung für Schwefelsäure ab, die früher aus Eisenvitriol hergestellt wurde.

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Totem – Wikipedia

Das Wort Totem stammt aus der Algonkin-Sprache des südlichen Kanada und bedeutet „Verwandtschaft“, „Familienabzeichen“ oder auch „persönlicher Schutzgeist“. Totem bezeichnet etwas Ähnliches wie heute der Nachname, schließt aber eine animistische Vorstellungswelt und eine besondere Form der Verwandtschaftsbeziehung mit ein (siehe auch Totemismus). Er ist ein wesentliches Merkmal etlicher (aber nicht aller) alten Gesellschaften und wurde insbesondere durch einige Indianergruppen in Nordamerika und die Aborigines in Australien bekannt.

Das Totem wird als Wesen empfunden, von dem die Person abstammt – also der Urahn eines Menschen oder seiner Gruppe. Das Totem ist daher auch eine Art Schutzgeist, meist eine Pflanze oder ein Tier, die/das für die Gesellschaft eine bestimmte Bedeutung hat. Manchmal stellen Totems auch Naturerscheinungen, Berge, Steine oder Flüsse dar.

Für das Totem muss die Person bestimmte Tabus respektieren, Regeln, deren Missachtung als Inzest oder schweres Vergehen bestraft wurden – zumeist mit dem Tod oder dem Ausschluss aus der Gesellschaft. In aller Regel durften Totems weder getötet noch verletzt oder gegessen werden, aber hier gibt es auch Ausnahmen. In Zeiten großer Not durften die Totem-Tiere beispielsweise nur noch von Personen getötet werden, die diesem Totem angehören.

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Fragment – Wikipedia

Fragment (lat. frangere brechen, frāgmentum, ‘(Bruch)Stück’, ‘Überbleibsel‘), teils auch deutsch Bruchstück, bezeichnet:

Siehe auch:

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Alaune – Wikipedia

Alaun (englisch: Alum, französisch: Alun, lateinisch: Alumen) wurde früher nur das kristallisierte wasserhaltige schwefelsaure Doppelsalz von Kalium und Aluminium (Kaliumaluminiumsulfat) genannt. Neuerdings bezeichnet man so bisweilen auch das entsprechende Ammoniumaluminiumsalz, während der Name Alaune für alle schwefelsauren Doppelverbindungen gleichartiger chemischer Konstitution gilt, wobei dann das für Kalium bzw. Aluminium eintretende Metall der Bezeichnung vorgesetzt wird, zum Beispiel Chromalaun für das schwefelsaure Doppelsalz von Kalium und Chrom. Alaune haben immer die Zusammensetzung MIMIII(SO4)2·12 H2O, wobei MI einwertige Metallkationen wie die Alkalimetalle Natrium, Kalium, Rubidium und Caesium, – mit Ausnahme von Lithium, da es nicht ohne Stabilitätsverlust eingebaut werden kann – Thallium oder auch Ammonium und seine organisch substituierten Derivate sein können; MIII können folgende dreifach positiv geladenen Metallkationen sein: Aluminium, Gallium, Indium, Titan, Vanadium, Chrom, Mangan, Eisen, Cobalt, Rhodium, Iridium und zum Teil auch Thallium.[1] Die typischen Alaune sind die mit Aluminium, Chrom und Eisen. Sämtliche Alaune kristallisieren im kubischen System, meist in der Oktaederform und immer mit 12 Molekülen Kristallwasser. Vom Natrium sind ferner nur zwei sehr unbeständige Alaune bekannt, der Aluminium- und der Chrom-Alaun.

Die Ägypter nutzten Alaun bereits als Flammschutzmittel für Holz. Gefundene Stücke stammen aus dem Jahr 450 vor Christus. Auch die Römer nutzten es zu diesem Zweck und versetzten es zusätzlich mit Essig. Ferner benutzten sie es als Deodorant: „er entfernt den Gestank unter den Achseln sowie auch den Schweiß“.[2]

Während des 14. und 15. Jahrhunderts besaß die Florentiner Familie der Medici das alleinige Vergütungsrecht auf dieses zur Tuchherstellung nötige Mineral. Sie betrieben zusammen mit der Kirche das erste europäische Alaunwerk in Tolfa.

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