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News aus der Welt von Crossmedia-Marketing & Multichannel-Publishing
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Die 8 Hebel des strategischen Content Marketings

Die 8 Hebel des strategischen Content Marketings | Crossmedia | Scoop.it
Eine Errungenschaft von „Content Marketing“ ist, dass Unternehmen anfangen „empathischer“ denken, also mehr aus der Sicht der Kunden. Aber das ist erst der Anfang. Wir brauchen „Personas“, keine Frage. Wir müssen uns über deren „Customer Journey“ Gedanken machen, das ist Pflicht. Aber selbst das reicht noch nicht. Wir brauchen vor allem eine „holistische Sicht“ über alle möglichen „Touch Points“. Dieser Artikel soll die Bereiche aufzeigen, wo unsere Bezugsgruppen mit „Content“ in Kontakt kommen, der uns betrifft. Um effektiv zu kommunizieren, müssen wir als Kommunikatoren Einfluss auf alle Bereiche bekommen. Und deutlich wird vor allem eins: Wie notwendig es ist, dass die häufig eher in Silos organisierten Bereiche zusammenarbeiten. Gute, moderne Unternehmen machen das bereits. Wie eng das werden sollte (oder könnte) will dieser Beitrag zeigen.  Wer anfängt, sich mit „Content“ oder „Social Media“ zu beschäftigen, stößt früher oder später auf „das Chart mit drei Kreisen“, in dem drei Medienarten dargestellt sind: Owned Media , Earned Media und Paid Media. Gemeint sind damit tatsächlich „Medien“, also Kommunikationsmittel, und konkret meint das Modell die Kanäle, oder noch genauer, ob und wie ich als Kommunikator die Kanäle nutzen kann. Über die eigenen Kanäle („Owned Media“) kann ich komplett selbst verfügen und dort posten und schreiben, was ich mag, z.B. auf der eigenen Website. Owned Media ist das eigene Auto, Paid Media das Taxi und Earned Media ist per Anhalter Click To Tweet Die „Paid Media“ darf ich nur nutzen, wenn ich für sie bezahle, also vor allem Werbung. Und damit ich in die „Earned Media“ komme, also in die redaktionelle Berichterstattung, muss ich mir das vorher erst „verdienen“, meistens durch PR. Anders gesagt: „Owned Media“ ist das eigene Auto, „Paid Media“ das Taxi und bei „Earned Media“ fahre ich per Anhalter. Das „Media-Modell“ ist überholt und nicht ausreichend! „Erst im Dreiklang von Botschaft, Akzeptanz und Reichweite generiert Content Marketing Werte“ Click To Tweet Wer aber tiefer in das Thema Content Strategie einsteigt, der stellt irgendwann fest, wie überholt und ungenügend dieses Modell ist. Denn es macht den gleichen Fehler wie so viele der (alten) Marketingtheorien: Es schaut nicht aus der Perspektive des Nutzers. Und es berücksichtigt nicht die Besonderheiten der digitalen Welt. Denn erstens ist es inzwischen nur mittelbar wichtig „wo“ ich spreche, viel wichtiger ist, „was“ ich sage. Und zweitens nimmt der Empfänger ja nicht nur das wahr, was „Ich“ sage, im Internet vermischt sich eben alles zu einer unglaublichen Polyphonie, und zu schnell kann es passieren, dass daraus eine Kakophonie wird. Dann werden meine schön ausgestalteten Botschaften entweder überlagert oder konterkariert. Wer also „strategisch denkt“, d.h. zielorientiert, der tut gut daran, wenn er sich überlegt, was der „Empfängerhorizont“ ist. Und er stellt sich die Frage: Wie können wir als Kommunikatoren kontrollieren, welche „Inhalte“ die Zielgruppe empfängt? Wie managen wir die „Poly-Phonie“ ( = viele Stimmen), verhindern eine „Kako-Phonie“ (= schlechte Stimmen) und verursachen vielleicht sogar eine „Sym-Phonie“ (=  mit gemeinsamer Stimme)? Und hier nun die zentrale Grafik: (Bitte klicken Sie auf die Grafik, um sie zu vergrößern, oder laden sich hier das PDF herunter) Die Dimensionen der Content-Kontrolle „Ein systematisches Verständnis von Content: Acht Hebel für den Einfluss“ Click To Tweet „Content-Kontrolle“ ist ein scheußliches Wort, oder? Muss man denn alles immer „kontrollieren“? Spontan wird man ohnehin sagen müssen: Wir haben keine Kontrolle! Und je nach Gusto kann man da auch noch ein „mehr“ hinzufügen. Der „Kontrollverlust“ in Zeiten von Social Media ist geradezu sprichwörtlich. Zunächst einmal stellt man bei genauerer Betrachtung fest, dass „Content“ drei Dimensionen hat: Das Verständnis der der Inhalte, die Reichweite und die Akzeptanz. Wir müssen uns von eine Kontrollbegriff verabschieden, der die Herrschaft über jedes Detail hat. So eine Kontrolle gibt es nicht und gab es auch noch nie. Aber wir können „Kontrolle“ als Steuerung des Gesamteindrucks verstehen. Wie bei einem Girokonto. Unsere Aufgabe ist es, unser Reputationskonto im Plus zu halten. Und auch wenn es „unkontrollierte Abhebungen“ gibt, können wir das Konto trotzdem ausgleichen. Und genau das ist modernes Kommunikationsmanagement: Wissen, an welcher Stelle abgehoben wird, ob es relevant ist, und wenn ja das Konto hier gezielt wieder auffüllen. Die vier Grundarten von Content Und in einem etwas veränderten Modell des „Medien-Modells“ können wir alle drei Dimensionen gut darstellen. Die Begriffe sind ähnlich, allerdings beziehen sie sich nicht auf das „Medium“, sondern auf den „Content“. Denn aus Empfängersicht ist der Kanal irrelevant, ihn interessieren nur die Inhalte, die er über diese Kanäle bekommt. Und heutzutage vermischen sich in den Kanälen die Content-Arten, in jedem Medium findet man alle Arten von Content: Bezahlte Inhalte (Werbung), redaktionelle Inhalte, von Unternehmen gestaltete Inhalte (siehe Advertorials und Native Advertising) und Inhalte der Leser in Form von Kommentaren. Im Detail ergeben sich daraus drei Grundarten von Content: Die Mischformen von Content Interessant an diesem Modell sind die Mischformen. Denn an den Schnittstellen entstehen weitere Content-Arten: Die acht Hebel der Content-Kontrolle „Es kommt nicht darauf an, OB man in einem Kanal präsent ist. Sondern WOMIT.“ Click To Tweet Und hier sind die nun, die acht Hebel. Das Modell hilft, im Content Marketing die Orchestrierung des Contents besser zu gestalten – und zwar des Contents, der beim User (potenziell) ankommt. Wer also „Content“ und „Content-Marketing“ ernst nimmt, hat acht „Hebel“, die er nutzen kann. Und bei allen Hebeln tritt er mit unterschiedlichen Zielen und mit unterschiedlichen Rollen auf (siehe oben). Wer wirklich gut sein will, der nutzt alle „orchestriert“ diese Hebel und orchestriert sie auch. Aber ich will noch einmal wiederholen: Es kommt auf den Content an! Es kommt nicht darauf an, „ob man in dem Kanal steht“, also beispielsweise ein „Clipping“ in der „FAZ“ hat. Das ist die kanalorientierte Denkweise. Es kommt darauf an, was in dem Kanal steht.  Und dann ist noch wichtig, dass die anderen Content-Typen in dem Kanal nicht zu der oben beschriebenen Kakophonie führen, und zum Beispiel sich alle User in den Kommentaren bei faz-online.de und auf Facebook (im Kommentar zu dem Link dahin) darüber beschweren, was für ein Schmarrn der Artikel ist (Social Content). Oder wenn in dem Artikel ein Link zur Website ist, wo dann auf einmal andere Botschaften stehen (Owned Content). Es kommt auf den …
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Neues PANTONE PLUS System

PANTONE hat seit 2010 insgesamt 644 neue Farben zum PANTONE PLUSsystem (früher PANTONE matching System) hinzugefügt, das jetzt aus 1.761 Farben besteht. Die letzten 84 neuen Farben wurden im März 2014 ergänzt.
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Interaktive Druckanwendungen gewinnen an Akzeptanz

Interaktive Druckanwendungen gewinnen an Akzeptanz | Crossmedia | Scoop.it
Erstmals Bilderkennungsverfahren vor QR-Code-Anwendung
Fabian Lipp's insight:

Lipp Crossmedia beherrscht mit der PriView-App (Print-Viewer) nicht nur beide Technologien sondern bietet zudem ein leistungsfähiges und kostenfreies Verwaltungs-Tool für crossmediale Marketing-Kampagnen.

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Was passiert nach dem Klick? – internetworld.de

Was passiert nach dem Klick? – internetworld.de | Crossmedia | Scoop.it
Wie engagiert sind Besucher, die von sozialen Medien auf Webseiten kommen? Das hängt stark vom Netzwerk ab. Shareholic hat das Post-Klick-Verhalten von 250 Millionen Besuchern untersucht.
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Crossmedia: Die Chance für Druck- und Mediendienstleister

Crossmedia: Die Chance für Druck- und Mediendienstleister | Crossmedia | Scoop.it
Crossmedia wird als DIE zukünftige Ausrichtung der Druck- und Mediendienstleister angesehen: Direkte Kommunikation mit dem Kunden, und zwar als Partner!
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