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Austrian Standards News
Neues aus der Welt der Normung: Pressemeldungen, Veranstaltungen, Produkte, Dienstleistungen, Kooperationen und vieles mehr
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IEEE-Standards schon bald bei Austrian Standards

IEEE-Standards schon bald bei Austrian Standards | Austrian Standards News | Scoop.it

Austrian Standards, das österreichische Kompetenzzentrum für Normen und Regelwerke, bietet seinen Kunden demnächst auch Zugang zu den Standards des weltweit tätigen Regelsetzers IEEE – Institute of Electrical and Electronics Engineers. Dazu haben Spitzenvertreter beider Organisation am 10. April 2013 in Wien Gespräche geführt und ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet.

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Gewaltige Exportchancen im Rahmen der Zollunion

Gewaltige Exportchancen im Rahmen der Zollunion | Austrian Standards News | Scoop.it

Russland, Weißrussland und Kasachstan haben per 1. Jänner 2010 die Gründung einer Zollunion beschlossen. Damit ist faktisch ein neuer einheitlicher Wirtschaftsraum entstanden, in dem es keine Zollgebühren oder wirtschaftlichen Einschränkungen gibt. Dieser aufstrebende Absatzmarkt mit seinen rund 170 Millionen Einwohnern bietet der österreichischen Wirtschaft enorme Exportchancen. Über das Potential dieser Zollunion und die Bedeutung der gemeinsamen Normen und technischen Vorschriften informierte Austrian Standards am 22. April 2013 im Rahmen einer internationalen Expertenkonferenz.

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Ingenieurdienstleistungen europaweit anbieten

Ingenieurdienstleistungen europaweit anbieten | Austrian Standards News | Scoop.it

Der Europäische Binnenmarkt ist heute weitgehend Realität und in vielen Bereichen selbstverständlich. Entwicklungspotential gibt es aber nach wie vor, speziell im Bereich der Dienstleistungen und dabei ganz besonders für Ingenieure.

Damit diese künftig ihre Beratungsdienstleistungen außerhalb ihres Heimatlands einfacher anbieten können, wurden auf Initiative Frankreichs und nach einer europaweit durchgeführten Erhebung der European Federation of Engineering Consultancy Association die beiden Europäische Normen EN 16310 und EN 16311 entwickelt. Seit 1. April 2013 liegen sie als ÖNORMEN vor und liefern die Terminologie bzw. Schlüsselbegriffe für Ingenieurdienstleistungen, wie sie beim Bau von Gebäuden, Infrastruktur- und Industrieanlagen (EN 1610) bzw. bei industriellen Produkten (EN 16311) zum Einsatz kommen.

Ziel der beiden Normen ist es, wie das zuständige Europäische Komitee CEN/TC 395 betont, einen Beitrag zu gleichen Wettbewerbsbedingungen für Anbieter von Ingenieurdienstleistungen (einschließlich Architekten) innerhalb Europas zu leisten. Konkret sollen damit Hürden beseitigt werden, mit denen Anbieter bei grenzüberschreitenden Arbeiten infolge unterschiedlicher Interpretationen relevanter Begriffe in einzelnen europäischen Ländern oftmals konfrontiertsind

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Gartengestaltung und Landschaftsbau sind Vertrauenssache

Gartengestaltung und Landschaftsbau sind Vertrauenssache | Austrian Standards News | Scoop.it

Mit dem nahenden Frühling zaubern frische Bepflanzungen wieder blühende Augenweiden auf die vom Winter ausgelaugten Freiflächen. Dazu bedarf es auch der Kunstfertigkeit von Landschaftsarchitekten und Gartengestaltern. Damit es dabei keine unliebsamen Überraschungen gibt, empfiehlt es sich, die zu erbringenden Leistungen in einem Werkvertrag zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer festzuhalten.

Die allgemeinen Vertragsbestimmungen dafür enthält die ÖNORM B 2241, die derzeit aktualisiert wird und noch bis Mitte April als Entwurf zur Stellungnahme aufliegt. Die Norm kann sowohl für den Privatbereich wie auch für ausschreibungspflichtige öffentliche Vorhaben Anwendung finden. Anlass für die kommende Neuauflage des Regelwerks waren Änderungen bei Vertragsbestandteilen und auch bei Passagen, die nicht in den Werkvertrag einfließen.

Die Vertragsbestimmungen wurden an die grundlegende Bauvertragsnorm ÖNORM B 2110 angepasst, die vor kurzem neu herausgegeben wurde. Darüber hinaus integriert die künftige Version der ÖNORM B 2241 zusätzliche Erfordernisse für bestimmte Pflanzen, etwa für Ansaaten mit Wildsaatgut, und konkretisiert Übernahmekriterien, etwa für Gehölze, Stauden und Gräser.

Neuerungen gibt es auch in den Anhängen: So beinhalten diese nun eine Gegenüberstellung von Leistungen und Zeiträumen für die Anwuchs-, Entwicklungs- und Erhaltungspflege sowie zusätzliche relevante Begriffe.

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Wie viel Wärme geht durch die Vorhangfassade

Wie viel Wärme geht durch die Vorhangfassade | Austrian Standards News | Scoop.it

Vorhangfassaden an Gebäuden bestehen oft aus verschiedenen Materialien, die auf unterschiedliche Weise miteinander verbunden sind und zahlreiche geometrische Formen aufweisen können. In derart komplexen Konstruktionen ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass Wärmebrücken innerhalb der Gebäudehülle entstehen. Die Bemessung und der Bau von Vorhangfassaden sind daher komplexe Aufgaben.

Die Neuausgabe der Internationalen und Europäischen Norm ÖNORM EN ISO 12631 legt ein Verfahren zur Ermittlung des Wärmedurchgangskoeffizienten von Vorhangfassaden fest, die aus verglasten und/oder opaken Paneelen bestehen, die in Rahmen eingebaut werden oder mit Rahmen verbunden sind.

Die Berechnung umfasst auch unterschiedliche Verglasungsarten, z. B. aus Glas oder Kunststoff, einfache und mehrfache Verglasungen, Verglasungen mit oder ohne Beschichtungen mit niedrigem Emissionsgrad sowie Verglasungen mit einem Zwischenraum, der mit Luft oder anderen Gasen gefüllt ist.

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Kälteanlagen & Wärmepumpen: Sicher ist sicher

Kälteanlagen & Wärmepumpen: Sicher ist sicher | Austrian Standards News | Scoop.it

Sicherheitstechnische und umweltrelevante Anforderungen für Konstruktion, Bau, Herstellung, Aufstellung, Betrieb, Instandhaltung, Instandsetzung und Entsorgung von Kälteanlagen und Kühlgeräten im Hinblick auf die lokale und globale Umwelt regelt die aktuelle Neuausgabe des Teils 1 der ÖNORM EN 378.

Zweck der ÖNORM EN 378-1 ist es, die von Kälteanlagen und Kältemitteln ausgehenden möglichen Gefährdungen von Personen, Sachen und Umwelt auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Diese Gefährdungen sind wesentlich mit den physikalischen und chemischen Eigenschaften der Kältemittel sowie den in Kältemittelkreisläufen auftretenden Drücken und Temperaturen verbunden.

Diese Norm gilt für neue Anlagen sowie für Änderungen an bestehenden Kälteanlagen, wenn die Art des Kältemittels gewechselt oder Druckbehälter ausgetauscht werden.

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Energie sparen beim Aufzug fahren

Energie sparen beim Aufzug fahren | Austrian Standards News | Scoop.it

Eine möglichst effiziente Nutzung von Energie ist – so wie bei allen Anlagen – auch bei Aufzügen, Fahrtreppen und Fahrsteigen ein aktuelles Thema. Einheitliche Grundlagen für die Messung und Überprüfung der Energieeffizienz liefert die neue ÖNORM EN ISO 25745-1.

Sie definiert die Verfahren zur Messung des tatsächlichen Energieverbrauchs auf der Grundlage von Messungen an Einzelanlagen sowie der regelmäßigen Überprüfungen des Energieverbrauchs im Betrieb.

Diese Internationale Norm wurde als Reaktion auf die rasch ansteigende Notwendigkeit zur Sicherstellung und Unterstützung einer effizienten und effektiven Nutzung der Energie verfasst.

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Ein Markt mit 170 Mio. Menschen wartet

Ein Markt mit 170 Mio. Menschen wartet | Austrian Standards News | Scoop.it

Wie man die Chancen der Zollunion Russland – Weißrussland – Kasachstan am besten nutzt, ist Thema einer Konferenz am 22. April bei Austrian Standards.

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Neue Norm für Fenstersicherungen schützt Kinder

Neue Norm für Fenstersicherungen schützt Kinder | Austrian Standards News | Scoop.it

Eine Studie der GfK Finanzmarktforschung im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) belegt, dass bei Kindern bis fünf Jahren nur jeder zehnte Unfall im Straßenverkehr passiert, aber mehrheitlich Kleinkinder zuhause verunglücken. Die meisten Unfälle sind Stürze, die in der Mehrzahl Kopfverletzungen nach sich ziehen, nicht selten mit tödlichen Folgen. In Österreich sind 2010 laut Unfallstatistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit 19 Kinder aus dem Fenster gestürzt, drei davon starben.

Eine unnötige Gefährdung unserer Kinder, wie Experten meinen.

Aus Sicht von Dipl.-Ing. Dr. Franz Fiala, der als Leiter des Verbraucherrats bei Austrian Standards an der Untersuchung mitgewirkt hat, eine völlig unzumutbare Situation. Gemeinsam mit Kollegen aus Skandinavien entwickelte er die Grundlagen für ein Mandat der Europäischen Kommission zu Prüfanforderungen für derartige Kinderschutzprodukte an das Europäische Komitee für Normung CEN. Der nachfolgende Normungsprozess führte – unter federführender Beteiligung des Verbraucherrats – zur eben veröffentlichten ÖNORM EN 16281 „Kinderschutzprodukte – Vom Verbraucher anzubringende kindersichernde Verschlussvorrichtungen für Fenster und Balkontüren – Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren“.

 

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Management der Kreditwürdigkeit

Management der Kreditwürdigkeit | Austrian Standards News | Scoop.it

Forderungen stellen häufig einen erheblichen Teil der Vermögenswerte eines Unternehmens dar und haben entsprechenden Einfluss auf Liquidität und Rentabilität. Ausfälle können zudem oft existenzbedrohend werden. Um eine zu hohe Kapitalbindungsdauer durch Außenstände zu vermeiden, benötigen Unternehmer ein professionelles Credit Management.

Das Debitoren- oder Credit Management dient dazu, Forderungsausfälle zu vermeiden. Sei es durch frühzeitiges Erkennen von Zahlungsausfallrisiken oder durch die Beschleunigung der Zahlungseingänge. Dem entsprechend legt die neue ÖNORM D 1040 die Anforderungen an Organisation, Prozesse, Infrastruktur und Mitarbeiter im Bereich des Credit Management von Unternehmen und Organisationen fest.

Austrian Standards plus Certification wird dazu eine Unternehmenszertifizierung für ein regelkonformes Credit Management anbieten. Die Zertifizierung befindet sich derzeit in der Pilotphase und steht voraussichtlich im Frühjahr 2013 zur Verfügung.

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Patientensicherheit im Brennpunkt

Patientensicherheit im Brennpunkt | Austrian Standards News | Scoop.it

Die Sicherheit von Patienten bei bester medizinischer Versorgung ist eine der großen Herausforderungen im Krankenhausalltag. Zahlreiche Strategien, Qualitätsprogramme und Risikoanalysen wurden dazu in den letzten Jahren entwickelt und implementiert.

Einer der vielversprechendsten Ansatzpunkte dabei ist die Orientierung an Instrumenten und Erfahrungen, wie sie in sogenannten „High Reliability Organisations“ (HROs), etwa in der militärischen und zivilen Luftfahrt, Raumfahrt oder der Petrochemie, schon seit längerem üblich sind.

Wie diese Ansätze für Gesundheitseinrichtungen adaptieren und „klinisch nutzbar“ gemacht werden können, haben der Mediziner und Experte für Patientensicherheit, Univ.Prof. Dr. Norbert Pateisky, und AUA-Kapitän und Flugsicherheitsexperte Hans Härting in der neuen, soeben bei Austrian Standards erschienen QuickInfo „Patientensicherheit im Krankenhaus“ zusammengefasst.

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Compliance Management Systeme

Fast täglich berichten die Medien über Verdachtsfälle von Betrug, Bestechung oder Korruption bei Geldgeschäften und Auftragsvergaben. Im Brennpunkt stehen dabei neben den politisch Verantwortlichen meist auch Mitarbeiter namhafter Unternehmen. Compliance Management Systeme können dabei helfen, Straftaten in Unternehmen vorzubeugen. Den richtigen Einsatz erläutert die neue ONR 192050.

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Neue Direktorin für Austrian Standards

Neue Direktorin für Austrian Standards | Austrian Standards News | Scoop.it

Am 1. Februar 2013 übernimmt DDr. Elisabeth Stampfl-Blaha, 55, die Führung von Austrian Standards, dem österreichischen Kompetenzzentrum für Normen und Standards, mit Sitz in Wien. Sie folgt damit Ing. Dr. Gerhard Hartmann nach, der nach 23 Jahren an der Spitze des Unternehmens in den Ruhestand geht.

In ihrer Funktion an der Spitze eines eher männerdominierten Bereichs leitet sie ab sofort eine Organisation mit 125 MitarbeiterInnen. Zentrale Aufgabe von Austrian Standards ist es, die qualifizierte Plattform bereitzustellen, damit Unternehmen und Organisationen Standards entwickeln können, um am internationalen Markt wettbewerbsfähig zu sein.

In ihrer neuen Funktion als Direktorin von Austrian Standards will die Managerin die lösungsorientierte Tradition ihres Vorgängers weiterführen, wobei ihr das aktive Zugehen auf Kunden und Partner sowie die Positionierung als zukunftsorientierter Dienstleister besonders wichtig sind.

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Nachlese Töchtertag 2013

Nachlese Töchtertag 2013 | Austrian Standards News | Scoop.it

Am 26. April 2013 fand der Wiener Töchtertag statt - Austrian Standards Institute nahm heuer wieder als Gastgeber-Unternehmen teil und bot acht Schülerinnen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren einen abwechslungsreichen Vormittag.

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Managementsysteme: Praktikable Anleitungen für Prozesse

Managementsysteme: Praktikable Anleitungen für Prozesse | Austrian Standards News | Scoop.it

Mit der Einführung von (Qualitäts-)Managementsystemen in Unternehmen ab den 1980er Jahren hat sich auch das Modell der Prozessorganisation etabliert. Dominierte früher der hierarchische Aufbau eines Unternehmens die Abläufe, so trat dieser bald zugunsten einer Ablauforganisation im Sinne der Kundeninteressen in den Hintergrund. Dieser Perspektivenwechsel war einerseits der höheren Marktdynamik und der dadurch erforderlichen Flexibilität geschuldet, zum anderen lockte die daraus resultierende ganzheitliche Sichtweise mit einer verbesserten Wertschöpfung.

Während sich in Großbetrieben und Konzernen oft ganze Abteilungen Prozessen und Managementsystemen widmen, war der professionelle Zugang zum Thema für kleine und mittelständische Unternehmen aus finanziellen wie auch methodischen Gründen bislang oft schwierig. Abhilfe für Personen, die sich bislang noch wenig mit dem Thema auseinandergesetzt haben, schafft die neu erschienene ÖNORM A 9009 Prozesse in Managementsystemen – Anleitungen.

Die ÖNORM A 9009 bietet eine vollständige Übersicht der wesentlichen Begriffe und Zusammenhänge für Prozesse in Managementsystemen. Als qualitativ hochwertiger und leicht nachvollziehbarer „Startbaukasten“  ist sie eine sinnvolle Unterstützung für die praktische Anwendung. Zum Schnelleinstieg in das Thema findet sich im Anhang ein sehr gut durchdachtes Set typischer Prozesse.

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Die fachgerechte Bewertung von Bodenfunktionen

Die fachgerechte Bewertung von Bodenfunktionen | Austrian Standards News | Scoop.it

Der Boden zählt zu den wesentlichen Lebensgrundlagen des Menschen. Während zum Schutz von Luft und Wasser längst Maßnahmen etabliert sind, dringt die Schutzwürdigkeit des Bodens erst langsam ins öffentliche Bewusstsein. In der Vergangenheit oft fälschlich als „Verbrauchsgut“ wahrgenommen, setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass Boden eine äußerst kostbare und nicht erneuerbare Umweltressource ist. Die neue ÖNORM L 1076 trägt der vielfältigen Bedeutung des Bodens Rechnung und hat eine einheitliche Bewertung der unterschiedlichen Bodenfunktionen zum Ziel.

Täglich gehen allein in Österreich zwanzig Hektar an kostbarem Boden durch Versiegelung, Bebauung oder Verfrachtung verloren. Und dies unwiederbringlich. Denn je nach Höhenlage und Klimabereich benötigt die Neubildung von Boden 10 000 oder auch 100 000 Jahre. Zudem ist Boden eine äußerst sensible Ressource, die sehr leicht gestört werden kann. Die neue ÖNORM L 1076 „Grundlagen zur Bodenfunktionsbewertung“ legt die relevanten Begriffe, eine Systematik der Bodenfunktionen, den generellen Ablauf der Bodenfunktionsbewertung sowie die Mindestanforderungen an Bewertungsmethoden fest.

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Tauwasser und Schimmelpilz rechnerisch ausschließen

Tauwasser und Schimmelpilz rechnerisch ausschließen | Austrian Standards News | Scoop.it

Hohe Luftfeuchtigkeit in Räumen kann zum Problem werden. Tauwasserbildung und Schimmelbefall mit negativen gesundheitlichen Auswirkungen sind die möglichen Folgen. Ausschlaggebend dafür ist oft das wärme- und feuchtetechnische Verhaltenvon Bauteilen und Bauelementen. In Summe aber ist der Feuchtetransport ein äußerst komplexer Vorgang, und die Kenntnis der verschiedenen Mechanismen und Materialeigenschaften sowie der Ausgangs- und Randbedingungen ist oft begrenzt.

Die mit 1. April 2013 erscheinende ÖNORM EN ISO 13788 liefert nun ein vereinfachtes Verfahren zur Berechnung der raumseitigen Oberflächentemperatur von Bauteilen oder Bauelementen, unterhalb der – bei einer gegebenen Innentemperatur und relativen Luftfeuchte – ein Befall durch Schimmel wahrscheinlich ist. Das Verfahren kann auch eingesetzt werden, um das Risiko zu beurteilen, ob weitere Probleme im Zusammenhang mit der Tauwasserbildung auf der raumseitigen Oberfläche zu erwarten sind.

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Was Zertifizierer können müssen

Was Zertifizierer können müssen | Austrian Standards News | Scoop.it

Die Zertifizierung ist ein Instrument, um sicherzustellen, dass Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen den Anforderungen, wie sie in Normen und anderen normativen Dokumenten festgelegt sind, entsprechen.

Einige Zertifizierungsprogramme für Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen können eine Erstprüfung oder Inspektion und die Begutachtung der Qualitätsmanagementsysteme ihrer Anbieter umfassen, gefolgt von einer Überwachung, die das Qualitätsmanagementsystem und die Prüfung oder Inspektion von Mustern aus der Produktion bzw. vom Markt berücksichtigt. Andere Programme setzen auf Erstprüfungen und Wiederholungsprüfungen, während wieder andere nur die Typprüfung umfassen.

Die Anforderungen an Stellen und Einrichtungen, die Zertifizierungen durchführen, sind in der Internationalen Norm ISO/IEC 17065 geregelt. Sie enthält Anforderungen an die Kompetenz, die einheitliche Arbeitsweise und die Unparteilichkeit von Zertifizierungsstellen, die Konformitätsbewertungstätigkeiten durchführen, und liegt seit 1. Februar 2013 in einer Neufassung als ÖVE/ÖNORM vor.

Ziel dieser Norm ist es, dass Zertifizierungsprogramme durch die Zertifizierungsstellen kompetent, konsequent und unparteiisch betrieben werden. Dadurch werden die Anerkennung solcher Stellen sowie die Akzeptanz zertifizierter Produkte, Prozesse und Dienstleistungen auf nationaler und internationaler Ebene erleichtert und der internationale Handel gefördert.

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Neue Prüfvorschriften für Krane und Hebezeuge

Neue Prüfvorschriften für Krane und Hebezeuge | Austrian Standards News | Scoop.it

Die aktualisierte ÖNORM M 9602 regelt die Prüfung von Kranen und Hebezeugen vor der ersten Inbetriebnahme, wiederkehrende Prüfungen, die Prüfung nach außergewöhnlichen Ereignissen und die Prüfung nach Aufstellung.

Um ein möglichst hohes Maß an Sicherheit bei Kranen- und Hebezeugen sicherzustellen, gibt es eine Reihe von gesetzlichen Vorschriften und Normen.

In der Arbeitsmittelverordnung (AM-VO) ist u. a. geregelt, welche Arbeitsmittel Prüfungen zu unterziehen sind, welche Inhalte diese Prüfungen mindestens umfassen müssen, ebenso die erforderlichen Prüfintervalle sowie Personen und Stellen, die diese Prüfungen durchführen dürfen. In Ergänzung zur AM-VO werden in der ÖNORM M 9602 die durchzuführenden Prüfungen für Krane und Hebezeuge festgelegt.

Eine detaillierte Auflistung von Vorschriften und Normen für Krane, Kranbahnen und Hebezeuge enthält ONR 139600 „Krane, Kranbahnen und Hebezeuge - Vorschriften und Normen“.

Mit 1. April 2013 ist auch das aktualisierte Prüfbuch für Krane und Hebezeuge ON-ZP M 9602 Bbl 1 erschienen.

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Benzin: neue Anforderungen und Prüfverfahren

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Die Anforderungen und Prüfverfahren für unverbleite Ottokraftstoffe sind in der Neuausgabe der ÖNORM EN 228 geregelt.

ÖNORM EN 228 gilt für zwei Sorten von unverbleiten Kraftstoffen: eine mit einem Sauerstoffgehalt von höchstens 3,7 % und einem Ethanolgehalt von maximal 10,0 % sowie eine Sorte für ältere Fahrzeuge, die für den Betrieb mit unverbleiten Ottokraftstoffen mit einem höheren Biokraftstoffgehalt nicht zugelassen sind (Sauerstoffgehalt von höchstens 2,7 % und einem Höchstgehalt an Ethanol von 5,0 %.

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Facility Management – der Vergleich macht besser

Um Facility Management wirkungsvoll umsetzen zu können, wurde unter maßgeblicher österreichischer Beteiligung die mehrteilige Europäische Norm EN 15221 entwickelt. Sie ist die Grundlage für ein koordiniertes und ganzheitliches Management aller dafür notwendigen Prozesse. Was bisher fehlte, war ein Instrument, um Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit im Facility Management beurteilen zu können. Zwar hat sich auch hier, wie in vielen anderen Managementbereichen die Methode des Benchmarking, also des Vergleichs mit anderen Organisationen, etabliert, allerdings mit unterschiedlicher Methodik und daher bisweilen mit wenig aussagekräftigen Resultaten. Hier schafft nun der neue Teil 7 der ÖNORM EN 15221 Abhilfe. Er liefert Leitlinien für das Leistungs-Benchmarking im Facility Management.

Erklärtes Ziel dieser Norm: den offenkundig komplexen Vorgang des Benchmarkings so weit wie möglich zu vereinfachen. Wesentlich ist dabei u. a. eine genaue Festlegung der Ziele.

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Wie stabil sind alte Häuser?

Wie stabil sind alte Häuser? | Austrian Standards News | Scoop.it

Mehr als ein Drittel aller Wohnbauten in Österreich wurde vor 1960 errichtet. Mehr als 1,4 Millionen der 3,9 Millionen Wohnungen befinden sich in älteren, teilweise bis zu 150 Jahren alten Gebäuden. Um diese heute noch nutzen zu können, sind vielfach Umbauten, Erweiterungen oder Sanierungen notwendig.

Die neue ONR 24009 „Bewertung der Tragfähigkeit bestehender Hochbauten“ – sie liegt derzeit als Entwurf vor – hilft nun dabei, mögliche Beeinträchtigungen der Zuverlässigkeit aufzuzeigen und unnötigen Einsatz von Geld und Material zu vermeiden. Dementsprechend soll das Regelwerk auch für eine sinnvolle Weiternutzung und Erweiterung bestehender Gebäude im Hinblick auf eine ressourcenschonende und nachhaltige Siedlungspolitik – Stichwort verdichteter Wohnbau – dienen.

Zudem bietet sie die notwendige Rechtssicherheit für eine möglichst wirklichkeitsnahe Bewertung der Tragfähigkeit und auch der Gebrauchstauglichkeit bestehender Hochbauten.

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Grundlagen für die bauphysikalische Berechnung

Grundlagen für die bauphysikalische Berechnung | Austrian Standards News | Scoop.it

Die thermische Optimierung von Gebäuden wird immer wichtiger. In Österreich benötigen neu zu errichtende Gebäude seit 2008 verpflichtend eine energetische Bewertung durch den Energieausweis. Seit 2009 ist dieser auch für Bestandsobjekte bei Sanierung, Zu- und Umbauten sowie bei Verkauf, Verpachtung oder Vermietung vorgeschrieben. Der Mitte März 2013 erscheinende Teil 7 der ÖNORM B 8110 „Wärmeschutz im Hochbau“ ist ein zuverlässiger Ratgeber bei der Ermittlung der notwendigen wärmeschutztechnischen Bemessungswerte für Bauprodukte.

Um die Leistungswerte der neuen Norm anwenderfreundlich zugänglich zu machen, werden die empfohlenen Wärmeschutzrechenwerte tagesaktuell und kostenfrei online unter www.baubook.at zur Verfügung gestellt.

Auf Basis einer Vereinbarung von Austrian Standards mit der Baustoffdatenbank Baubook stehen die Kennwerte in einer frei zugänglichen Datenbank allen Energieausweiserstellern, Baumeistern, Architekten und Planern kostenfrei zur Verfügung und können über standardisierte Schnittstellen in Programme für bauphysikalische Berechnungen importiert werden. Damit ist eine möglichst große Verbreitung dieser für die Vergleichbarkeit und Qualität von bauphysikalischen Berechnungen entscheidenden Norm gewährleistet.

 

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Umfrage ISO 14001

Normen werden in regelmäßigen Abständen auf ihre Aktualität überprüft. Dabei gilt es auch, Erfahrungen aus der praktischen Anwendung zu erheben, etwa: Was hat sich bewährt und wo gibt es Verbesserungspotentiale?

Eine solche Umfrage unter Anwendern wurde nun für ISO 14001 gestartet. Ziel ist es, auf Grundlage der Bedürfnisse der Anwender und anderer interessierter Kreise eine fundierte Entscheidung für eine Überarbeitung der ISO 14001 treffen zu können.

Zu finden ist die Umfrage unter www.iso.org/14001survey2013. Stellungnahmen können bis längstens 25. April 2013 abgegeben werden. Sie werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

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meinNormenRadar

meinNormenRadar | Austrian Standards News | Scoop.it

„Immer am Schirm, wie Standards sich ändern!“ Unter diesem Motto steht die neueste Innovation von Austrian Standards. Das weltweit einzigartige Online-Tool „meinNormenRadar“ visualisiert Entwicklung und Lebenszyklen von Normen.

Welche Normen erscheinen demnächst? Welche Normen werden überarbeitet, welche zurückgezogen? Oder welche Version war vor zehn Jahren gültig? Fragen dieser Art stellen sich viele Unternehmen nahezu täglich.

Die Antworten darauf sind jetzt noch leichter zu finden: Austrian Standards, das österreichische Dienstleistungszentrum rund um Normen, hat soeben das neue, weltweit einzigartige Online-Tool „meinNormenRadar“ gestartet. Wer wissen will, wie sich Normen verändern, findet dort rund um die Uhr klare Antworten.

Mit „meinNormenRadar“ bringt Austrian Standards eine neue Qualität in die Darstellung der Informationen. Bezieher des neuen Services erfahren damit bereits im Vorfeld, welche Norm-Vorhaben geplant sind oder welche Revisionen und Zurückziehungen anstehen – samt den voraussichtlichen Terminen.

Somit können sie zeitgerecht die richtigen Schritte für ihr Unternehmen setzen und notwendige Änderungen ihrer Produkte und Dienstleistungen in die Wege leiten, aber auch zu Norm-Entwürfen Stellung nehmen.

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