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Aktuelle Meldungen aus der Agrarforschung
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Ernährung und soziale Medien:Wie das Internet das Essen verändert

Ernährung und soziale Medien:Wie das Internet das Essen verändert | Agrarforschung | Scoop.it
Der Ausspruch „Du bist, was du isst“ gilt mehr denn je. Die Arbeitswelt und soziale Netzwerke verändern unsere Essgewohnheiten. Konzerne wie Nestlé oder Ikea wollen davon profitieren – genauso wie die Politik.
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"Grass Fed" Label Dropped by USDA for Beef (VIDEO)

"Grass Fed" Label Dropped by USDA for Beef (VIDEO) | Agrarforschung | Scoop.it

In den USAThe “grass fed” beef label is going out to pasture, along with “naturally raised” claims for other livestock.

USDA Agricultural Marketing Service (AMS) is getting rid of a labeling program focusing on grass fed beef and naturally raised claims on livestock.

AckerbauHalle's insight:

In den USA geht die Kennzeichnung anscheinend in eine andere Richtung. "Gras fed und "naturally raised" wird vom amerikanischen Landwirtschaftsministerium (USDA) nicht mehr unterstützt. 

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Grüne Woche: Alles nur eine große, grüne Show

Grüne Woche: Alles nur eine große, grüne Show | Agrarforschung | Scoop.it
Grüne Woche: Sie soll den Verbrauchern das Vertrauen in die Landwirtschaft zurückgeben - aber das wird nicht klappen.
AckerbauHalle's insight:
Die SZ zur grünen Woche #igw2016
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Sind Vegetarier die größeren Umweltsünder?

Sind Vegetarier die größeren Umweltsünder? | Agrarforschung | Scoop.it
Dachten Veggies nicht lange, dass Fleischessen auch deshalb böse sei, weil zu seiner Produktion viel, sehr viel Land (beziehungsweise ehemaliger Regenwald), Energie für den Transport und Wasser notwendig ist? Und weil die Rinder nicht unerhebliche Mengen des extrem schädlichen Klimagases Methan ausstoßen? Um nur mal eine unvollständige Liste der Umweltsünden zu skizzieren?

Wissenschaftler der Carnegie Mellon University veröffentlichten vor kurzem eine Studie, die genau das Gegenteil zu beweisen schien. Was verschiedenen Medien dankbar aufgriffen.

Jetzt sehen sich die Autoren genötigt, ihre Aussage zu präzisieren. "Man kann nicht alle Gemüsesorten zusammenwerfen und sagen, sie seien gut", sagte der Wissenschaftler Paul Fischbeck der Huffington Post. Und Fleisch sei nicht pauschal umweltschädlicher als Obst und Gemüse.
AckerbauHalle's insight:

Selbst GEO relativiert jetzt noch einmal die Fehlinterpretationen der  amerikanische Studie zu den Umweltwirkungen unterschiedlicher Ernährungsstile. 

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Bioland-Präsident: "Wir können gar nicht so viel liefern, wie verkauft wird" - SPIEGEL ONLINE

Bioland-Präsident: "Wir können gar nicht so viel liefern, wie verkauft wird" - SPIEGEL ONLINE | Agrarforschung | Scoop.it
2016 könnte für die Biobranche ein Jahr des Triumphs werden: Die Einkommen der konventionellen Bauern sind auf die Hälfte gefallen. Die Ökobranche wird sich jetzt aus der Nische befreien, sagt Bioland-Präsident Jan Plagge.
AckerbauHalle's insight:
Ökolandbau mit großen Hoffnungen
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Volksbegehren ist erfolgreich – 104.000 Unterschriften gegen Massentierhaltung

Volksbegehren ist erfolgreich – 104.000 Unterschriften gegen Massentierhaltung | Agrarforschung | Scoop.it
Potsdam. Riesenjubel der Gegner von Massentierhaltung in Brandenburg. Das Volksbegehren gegen Riesenställe und für mehr Tierwohl war erfolgreich. Die Initiatoren konnten 1040000 Stimmen sammeln, nötig gewesen wären 80.000. Das teilte der Landeswahlleiter Bruno Küpper am Donnerstagabend mit. Demnach sammelten die Tierschützer exakt 103.891 gültige Unterschriften.

Langer Jubel und lauter Applaus der Tierschützer

Im Potsdamer Haus der Natur quittierten am Donnerstagabend gut 80 Unterstützer das Ergebnis mit langanhaltendem Jubel und Applaus. Kampagnen-Sprecher Michael Wimmer dankte den Unterstützern. Es habe „super funktioniert, die Leute hinter die Kampagne zu bekommen“.

„Ich bin begeistert“, sagte der umweltpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion im Landtag, Benjamin Raschke. „Es war eine Graswurzelkampagne, die von unglaublich vielen Menschen getragen wurde, und das hat sich ausgezahlt.“

„Das Ergebnis übertrifft alle unsere Erwartungen“, sagte Friedhelm Schmitz-Jersch, Vorsitzender des Naturschutzbundes Brandenburg. „Ich bin überwältigt, wie viele Brandenburger eine andere Landwirtschaftspolitik fordern. Wir sind der festen Überzeugung, dass sich die Landwirtschaftspolitik nach diesem Tag von Grund auf ändern wird“, sagte er.

Axel Kruschat, Landeschef des Bunds für Umwelt und Naturschutz, wertete das Ergebnis auch als Signal für eine grundlegende Wende. „Brandenburg muss den Weg zurück zu einer Landwirtschaft der bäuerlichen Haltung finden. Der Antibiotikaeinsatz in den Ställen muss reduziert werden“, sagte er.
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IVA verteidigt Studie: „Erträge im Ökolandbau sind 51 % geringer!“

IVA verteidigt Studie: „Erträge im Ökolandbau sind 51 % geringer!“ | Agrarforschung | Scoop.it
Um die Studie zu den Ertragsunterschieden Öko versus konventioneller Landbau, die der Industrieverband Agrar (IVA) am 11. Januar veröffentlicht hatte, gibt es erwartungsgemäß viel Kritik von Seiten der Biolandwirtschaft.
Zuletzt warf der BÖLW dem Marktforschungsinstitut HFFA, das bestehende Studien neutral auswertete und zusammenfasste, vor, im Auftrag der Industrie „pseudowissenschaftliche Propaganda“ zu betreiben. Aus Sicht der Ökoverbände missbrauche der IVA Zahlen des Thünen-Instituts, das seit Jahren für die offizielle Statistik Vergleichsdaten über die Erträge ökologisch und konventionell wirtschaftender Betriebe erhebt.
AckerbauHalle's insight:

Studie zum Ökolandbau in der Kritik

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Grüne wollen Pflanzenschutz reduzieren

Grüne wollen Pflanzenschutz reduzieren | Agrarforschung | Scoop.it
Für die Reduzierung des Einsatzes von Schädlingsbekämpfungsmitteln in der Landwirtschaft setzt sich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ein.

Die Fraktion fordert in einem Antrag, Pflanzenschutzmittel zu reduzieren und dadurch Mensch und Umwelt zu schützen. Es wird ein "Pestizidreduktionsprogramm" angeregt, das die Landwirtschaft langfristig in die Lage versetzen soll, weitestgehend ohne die Mittel auszukommen. Darüber hinaus soll ein Maßnahmenpaket erstellt werden, um den Einsatz des Wirkstoffes Glyphosat in Unkrautvernichtungsmitteln in der Landwirtschaft zu beenden.

Auf EU-Ebene soll für eine grundlegende Reform des Zulassungsverfahrens von Wirkstoffen geworben werden, die dem Stand der Wissenschaft Rechnung trage und eine Risikobewertung unabhängig von Einflüssen der Hersteller ermöglicht. Zudem soll auf EU-Ebene eine Zulassungsverlängerung bei Wirkstoffen abgelehnt werden, wenn an deren Sicherheit wissenschaftlich begründete Zweifel bestehen.

Die Bundesregierung soll darüber hinaus aufgefordert werden, sich in der EU für Anwendungsbeschränkungen entsprechender Substanzen öffentlich wahrnehmbar einzusetzen. Außerdem sollen alle nationalen Handlungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden, ein repräsentatives Monitoring zur Belastung von Menschen, Böden und Gewässern aufzubauen, das die im großen Umfang eingesetzten Wirkstoffe wie Glyphosat umfasst.
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Verbraucherzentrale fordert ein großes, nationales Tierwohlsiegel

Verbraucherzentrale fordert ein großes, nationales Tierwohlsiegel | Agrarforschung | Scoop.it
In Deutschland gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Siegeln, die für mehr Tierwohl, artgerechte oder ökologische Haltung stehen. Das Problem: 86 % der Verbraucher fällt bei der Kaufentscheidung im Laden kein einziges davon ein. Und wenn doch, ist vielen unklar, was die Unterschiede sind und ob es sich nicht doch um einen Werbetrick der Hersteller handele.
Lösung könne nur ein zentrales, bundeseinheitliches Tierwohlsiegel in Deutschland sein, das vom Bundesagrarministerium (BMEL) betreut wird. Das erklärten Prof. Dr. Achim Spiller von der Uni Göttingen und Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) am Mittwoch in Berlin.
Wie Müller erläuterte, geht das Siegel „Eine Frage der Haltung“ des BMEL nicht weit genug, bei der „Initiative Tierwohl“ sei der Standard zu niedrig, das „Tierschutzlabel“ des Tierschutzbundes sei kaum im Laden zu finden und die Eigensiegel des LEH seien umstritten. „Es gibt zuviele Initiativen, die alle zu wenig genutzt werden“, sagte Müller. Die Zahlungsbereitschaft der Kunden sei ja da, nur durch die Fülle der verwirrenden Labels, die viele Verbraucher gar nicht verstehen, leide die Glaubwürdigkeit. Laut dem obersten Verbraucherschützer steht das Agrarministerium in der Pflicht, hier eine Lösung vorzugeben.
 
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Fleischkonsum: Mästen für den Export

Fleischkonsum: Mästen für den Export | Agrarforschung | Scoop.it
Ethischer Konsum ist im Trend, vegetarische oder vegane Ernährung auch. Viele Deutsche essen weniger Fleisch, und eine steigende Anzahl ist bereit, mehr Geld für fair oder bio erzeugte Würste auszugeben. Seit Jahren geht der Fleischverzehr pro Kopf in Deutschland leicht zurück.
Dennoch haben die großen deutschen Mastbetriebe hohe Beträge investiert, um ihre Produktion auszuweiten. Der Überschuss geht in den Export. Das zeigt der neue Fleischatlas von Heinrich-Böll-Stiftung und BUND, pünktlich veröffentlicht zur Grünen Woche, die in wenigen Tagen beginnt.
AckerbauHalle's insight:

Im Vorfeld der Grünen Woche erreicht Landwirtschaft wieder die Medien

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Technical Platform on the Measurement and Reduction of Food Loss and Waste | FAO | Food and Agriculture Organization of the United Nations

Technical Platform on the Measurement and Reduction of Food Loss and Waste | FAO | Food and Agriculture Organization of the United Nations | Agrarforschung | Scoop.it
"It will bring new expertise and knowledge for improving metrics. It will also respond to countries’ need for knowledge and good practices"
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Trotz Bedenken des Kartellamts: Gabriel erlaubt Fusion von Edeka und Tengelmann - SPIEGEL ONLINE

Trotz Bedenken des Kartellamts: Gabriel erlaubt Fusion von Edeka und Tengelmann - SPIEGEL ONLINE | Agrarforschung | Scoop.it
Bundeswirtschaftsminister Gabriel wird die umstrittene Übernahme der Supermarktkette Kaiser's Tengelmann durch den Handelsriesen Edeka genehmigen - per Ministererlaubnis und gegen den Willen des Kartellamts.
AckerbauHalle's insight:

Konzentration im LEH schreitet weiter weiter voran. 

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Einfluss von vegetarischer und veganer Ernährung auf die Gesundheit

Einfluss von vegetarischer und veganer Ernährung auf die Gesundheit | Agrarforschung | Scoop.it

Vegetarians... constitute a significant minority of the world's population. Lacto-ovo-vegetarians consume dairy products and/or eggs, whereas vegans do not eat any foods derived... from animals. Concerns over the health, environmental and economic consequences of a diet rich in meat and other animal products have focussed attention on those who exclude some or all of these foods from their diet.

 

There has been extensive research into the nutritional adequacy of vegetarian diets, but less is known about the long-term health of vegetarians and vegans. We summarise the main findings from large cross-sectional and prospective cohort studies in western countries with a high proportion of vegetarian participants.

 

Vegetarians have a lower prevalence of overweight and obesity and a lower risk of IHD... whereas the data are equivocal for stroke. For cancer, there is some evidence that the risk for all cancer sites combined is slightly lower in vegetarians... but findings for individual cancer sites are inconclusive. Vegetarians have also been found to have lower risks for diabetes, diverticular disease and eye cataract.

 

Overall mortality is similar for vegetarians and comparable non-vegetarians, but vegetarian groups compare favourably with the general population. The long-term health of vegetarians appears to be generally good, and for some diseases and medical conditions it may be better than that of comparable omnivores...

 

http://dx.doi.org/10.1017/S0029665115004334

 


Via Alexander J. Stein
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Who gets what when you buy an orange?

Who gets what when you buy an orange? | Agrarforschung | Scoop.it
If you've ever wondered how much the farmer gets for the fruit you're holding in your hand, orange growers want to tell you this summer they're getting very little or nothing at all.

A survey of the supply chain for six fresh foods found that shops get as high as a 76 per cent share of the final price while growers, especially of oranges and apples, feel the squeeze.

Valencia orange grower Tania Chapman said she is getting 25¢ per kilogram, which barely cover her rising production costs. Others are getting as low as 17¢/kg and losing money.
AckerbauHalle's insight:

Auch in Australien werden die geringen Anteile thematisiert, die die Landwirte vom Verkaufspreis erhalten. 

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Grüne Woche in Berlin: Zank ums Land

Grüne Woche in Berlin: Zank ums Land | Agrarforschung | Scoop.it
Wenn die Fahnen flattern, steckt der Verstand in der Trompete, sagt ein Sprichwort. In diesem Sinne kann man auf jeder Demonstration halbgare Sprüche entdecken - etwa auf solchen, auf denen sich die Leute mit Schweine- und Hühnergewändern verkleiden, sich tot stellen und behaupten, Monsanto und ein Freihandelsabkommen sei an allem schuld.
AckerbauHalle's insight:

Na da bin ich froh, dass sich noch ein halbwegs abgeklärter Kommentar zu der gestrigen Demonstration in Berlin findet. Jan Grossarth von der FAZ befasst sich mit der "Wir haben es satt" Demonstration. Nicht erwähnt ist die kleine Aktion, die vorher auf dem Vorplatz des Berliner HBF stattfand. All das ist zu diskutieren. Gut dass morgen wieder Vorlesung ist. 

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Boosting Farm Yields to Restore Habitats Could Create Greenhouse Gas 'Sink' | SciTech Connect

Boosting Farm Yields to Restore Habitats Could Create Greenhouse Gas 'Sink' | SciTech Connect | Agrarforschung | Scoop.it
New study using UK data is first to show that raising farm yields and allowing ‘spared’ land to be reclaimed for woodlands and wetlands could offset greenhouse gas produced by farming industry to meet national target of 80% emissions reduction by 2050.

New research into the potential for sparing land from food production to balance greenhouse gas emissions has shown that emissions from the UK farming industry could be largely offset by 2050. This could be achieved if the UK increased agricultural yields and coupled this with expanding the areas of natural forests and wetlands to match its European neighbours.

The new study suggests that by upping forest cover from 12% to 30% of UK land over the next 35 years – close to that of France and Germany, but still less than the European average – and restoring 700,000 hectares of wet peatland, these habitats would act as a carbon ‘sink’: sucking in and storing carbon.
AckerbauHalle's insight:

Ertragssteigerungen laut einer englischen Studie zur deutlichen Verminderung von Treibhausgasen aus der Landwirtschaft beitragen, wenn die dann freiwerdende Fläche für Naturschutz genutzt werden. 

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respect your farmer

David, ein junger Landwirt, macht sich wie jeden Morgen auf den Weg zum Stall. Im Laufe des Tages begegnet er einigen kuriosen Persönlichkeiten, unter andere...
AckerbauHalle's insight:

Es hat wieder reinen Wettbewerb zur PR für die Landwirtschaft in Form von Videos gegeben. Dies ist das Siegervideo. Bilde sich jeder seine eigene Meinung. 

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Vegetarische Ernährung belastet die Umwelt geringer - laut Zahlen für Deutschland

This post is written by Michelle Tom, lead author of Energy use, blue water footprint, and greenhouse gas emissions for current food consumption patterns and dietary recommendations in the US, and provides further commentary on her paper. Michelle is a research associate at Carnegie Mellon University who recently earned a PhD in Civil and Environmental Engineering at CMU. Her research investigates the relationship between human health and natural resource use and greenhouse gas emissions within the transportation and food supply sectors of the U.S. 
AckerbauHalle's insight:

In den letzten Wochen hat eine US amerikanische Studie für Furore in den Medien gesorgt, weil hier für eine Ernährung mit Fleisch geringere negative Umweltwirkungen als bei einer fleischarmen Ernährung berechnet wurden. Ich hatte schon auf die unterschiedlichen Ansätze (und medialen Fehlinterpretationen) hingewiesen. Nun hat sich die Hauptautorin nochmals zu diesem Thema geäußert und geht auch auf unsere Studie zu diesem Thema ein. 

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Grüne Woche: Schmidt und Rukwied geschlossen in der Agrarpolitik

Grüne Woche: Schmidt und Rukwied geschlossen in der Agrarpolitik | Agrarforschung | Scoop.it
Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied will bei den Regeln für die Direktzahlungen bis 2020 keine Zugeständnisse machen. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt stellt sich ebenfalls gegen Veränderungen in der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP). Das wird zu Diskussionen in der Bundesregierung führen.

Geschlossenheit haben Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) und der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) Joachim Rukwied zur anstehenden Halbzeitbewertung der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) gezeigt. „Bei der Situation der Landwirte von heute können wir nicht noch eins auf die Schüppe drauf legen“, sagte Schmidt zur Weiterentwicklung der GAP auf der gemeinsamen Pressekonferenz zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin.

Konflikt mit SPD zur Halbzeitbilanz programmiert
Im Jahr 2017 steht die Halbzeitbilanz der GAP an. Schmidts Kabinettskollegin Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat sich zu dem Anlass bereits darauf festgelegt, den Prozentsatz für das Greening von fünf auf sieben Prozent in Deutschland erhöhen zu wollen. Außerdem plädiert sie für eine Umschichtung von mehr Geld von den Direktzahlungen in die zweite Säule der GAP in die Agrarumweltprogramme. Davon will Schmidt nichts wissen. Begründen tut er dies mit folgendem Argument: „Wir müssen den Landwirten in Deutschland Existenz und Erwerbsmöglichkeiten erhalten“, sagte er auf der IGW.

Rukwied stellt Maximalforderungen
Bauernpräsident Rukwied formuliert es deutlicher. „Wir wollen keine Erhöhung des Prozentsatzes beim Greening und keine Umverteilung zwischen der ersten und der zweiten Säule“, sagte er. Aus seiner Sicht müsse nach der Reform von 2013 „Kontinuität bis zum Jahr 2020“ herrschen. Für die dann folgende EU-Agrarreform 2020 machte er jedoch schon klar, dass er sich mit dem neuen System aus Direktzahlungen plus Greening angefreundet hat. „Das System hat sich etabliert auch was das Greening anbelangt und ist fortzuführen“, sagte er. Wichtig ist Rukwied in der GAP zunächst ein Bürokratieabbau. Des Weiteren forderte er ein parallel zum EU-Haushalt wachsendes Agrarbudget.
AckerbauHalle's insight:

Ich bin mir nicht so sicher, ob dies eine so gute Nachricht ist. 

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hffa research

hffa research | Agrarforschung | Scoop.it

Studie: Gemessen am Ertrag verursacht Ökolandbau größere Biodiversitätsverluste als konventioneller Ackerbau

 

 

(Berlin, 14. Januar 2016)  Die weithin verbreitete Vorstellung, dass ökologischer Landbau vorteilhafter für den Erhalt der Artenvielfalt sei als konventioneller Landbau, hält einer gründlichen wissenschaftlichen Überprüfung nur sehr bedingt stand. Lediglich bei einer Betrachtung, die allein die bewirtschaftete Ackerfläche zum Maßstab nimmt, schneidet er besser ab. Bezogen auf den Ernteertrag (z. B. eine Tonne Weizen je Hektar) geht dagegen deutlich weniger Artenvielfalt bei konventioneller Bewirtschaftung verloren. Die Ursache dafür ist der mehr als doppelt so hohe Flächenertrag der produktiveren modernen Landwirtschaft. Zu diesem Ergebnis kommt eine heute im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2016 in Berlin vorgestellte Studie der HFFA Research GmbH, der Forschungs- und Politikberatungsgesellschaft des Humboldt Forum for Food and Agriculture e. V. (HFFA). In Auftrag gegeben hatte die Studie der Industrieverband Agrar e. V. (IVA).

 

Für die Studie hatte der Autor und Geschäftsführer der HFFA Research GmbH, Dr. Steffen Noleppa, Daten aus dem Testbetriebsnetz des Bundeslandwirtschaftsministeriums ausgewertet, um die Ertragsunterschiede zwischen ökologischem und konventionellem Landbau in Deutschland zu bestimmen. Im gewogenen Mittel aller Ackerbaukulturen erzielte der ökologische Landbau in den Wirtschaftsjahren 2010/11 bis 2013/14 durchschnittlich 51 Prozent geringere Erträge – was im Umkehrschluss bedeutet, dass der Flächenbedarf für die Herstellung der gleichen Erntemenge mehr als doppelt so hoch war.

 

Weniger groß sind dagegen die Unterschiede bei den Verlusten an Artenvielfalt, die die beiden Bewirtschaftungsformen nach sich ziehen, wie eine im Rahmen der Studie vorgenommene Auswertung einschlägiger wissenschaftlicher Studien zeigte. Verglichen mit einem natürlichen Ökosystem weist eine Agrarfläche in ökologischer Bewirtschaftung bereits eine durchschnittlich um 67 Prozent geringere Artenvielfalt auf; denn auch der Bio-Bauer schützt sinnvoller Weise durch zahlreiche Maßnahmen seine Kulturpflanzen vor Unkräutern, Pilzen oder Schädlingen. Durch die Eingriffe im konventionellen Landbau, zu denen auch Maßnahmen des chemischen Pflanzenschutzes gehören, geht die Artenvielfalt im Mittel um 86 Prozent gegenüber einem natürlichen Ökosystem zurück.

 

Bei der vergleichenden Bewertung der Effekte von ökologischem und konventionellem Landbau auf die Artenvielfalt braucht es nach Ansicht von Noleppa eine mehrdimensionale Perspektive. Eine eindimensionale, nur auf die Fläche bezogene Betrachtung übersieht das primäre Ziel des Ackerbaus, nämlich die Produktion von Nahrungsmitteln und anderen Agrarrohstoffen. Angemessen ist nach Auffassung des Wissenschaftlers daher, die Biodiversitätsverluste in Beziehung zu setzen zur Erntemenge je Flächeneinheit. Berücksichtigt man die deutlich höheren Flächenerträge im konventionellen Anbau, zeigt sich dann, dass der ökologische Landbau einen um 55 Prozent größeren Verlust an Artenvielfalt je Ertragseinheit verursacht.

 

Der Agrarökonom Noleppa veranschaulicht mit einem Beispiel, warum diese mehrdimensionale Betrachtung erforderlich ist: „Wenn wir den Spritverbrauch eines Linienbusses mit dem eines PKW vergleichen, schneidet bei eindimensionaler Betrachtung das Auto immer besser ab. Aber kein vernünftiger Mensch würde deshalb dem Individualverkehr Vorrang einräumen, denn viel wichtiger ist die Frage, wie viele Menschen für die gleiche Menge Diesel oder Benzin befördert werden. Da gewinnt der Bus, weil er die Ressource Treibstoff effizienter einsetzt als der PKW.“ Analog, so Noleppa, müsse auch bei der Bewertung landwirtschaftlicher Methoden auf die relevante Zielgröße abgestellt werden – nämlich nicht auf die kultivierte Fläche allein, sondern auf den Ertrag pro Fläche.

 

In der EU-Zulassungsverordnung 1107/2009 hat der europäische Gesetzgeber vorgegeben, dass Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf die biologische Vielfalt und das Ökosystem zu berücksichtigen sind, soweit es wissenschaftlich anerkannte Methoden dafür gibt. „Alle bisher bekannten Ansätze dazu bleiben eindimensional, weil sie allein auf die Agrarflächen abstellen, die Ertragseffekte aber ausblenden. Das ist nicht nur sachfremd, sondern womöglich auch kontraproduktiv: Denn je Ertragseinheit, z. B. einer Tonne Weizen je Hektar, verursacht moderner Ackerbau in Deutschland geringere Verluste an Biodiversität als der Ökolandbau oder Importe aus anderen Weltregionen“, kommentierte IVA-Präsident Dr. Helmut Schramm die HFFA-Studie: „Wir brauchen eine mehrdimensionale Bewertung der Effekte, die die moderne Landwirtschaft und ihr Pflanzenschutzeinsatz auf die regionale und globale Biodiversität haben.“

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Wieder mehr Bauern stellen auf Bio um

Wieder mehr Bauern stellen auf Bio um | Agrarforschung | Scoop.it
Es ist eindeutig eine Trendwende», sagte Jan Plagge, der Vorstandsvorsitzende des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft, am Mittwoch in Berlin. Er sprach für 2015 von fünf- bis zehnmal so hohen Zahlen wie im Vorjahr, konkrete Daten würden im Februar vorgestellt. Gründe für den Zuwachs seien Förderzusagen der Politik, gute Verkaufspreise für Bio-Produkte und längerfristige Verträge mit dem Handel.

Der Verband warnte jedoch davor, dass in einigen Bundesländern nun das Fördergeld ausgehe und mahnte Gegenmaßnahmen an. Rund sechs Prozent der deutschen Ackerfläche werden biologisch bewirtschaftet. Die Zahl der Betriebe war seit 2010 nur sehr noch langsam gestiegen.
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Agrarstudentenzahl mit höchstem Zuwachs - Sachsen-Anhalt - Agrarticker Ost - Bauernzeitung.de

Agrarstudentenzahl mit höchstem Zuwachs - Sachsen-Anhalt - Agrarticker Ost - Bauernzeitung.de | Agrarforschung | Scoop.it
Halle. Der Anteil der Studenten in den Studiengängen der Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften machte im Wintersemester 2014/15 zwar lediglich knapp sechs Prozent an den insgesamt rund 55 000 Studierenden in Sachsen-Anhalt aus. Mit 3 176 Studenten an den Universitäten sowie Hoch- und Fachhochschulen des Landes verzeichnete der grüne Sektor aber den höchsten Zugewinn aller Fächer hierzulande seit Anfang der 1990er Jahre.Gegenüber dem Wintersemester 1992/93, als 882 Studierende hier eingeschrieben waren, legte dieser Bereich um 360 % zu.
AckerbauHalle's insight:

Warum diese Meldung jetzt erscheint, wer weiß, aber gut ist es trotzdem.

OC 

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Agrarökonom wirft Politik Versagen beim Dialog zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft vor

Agrarökonom wirft Politik Versagen beim Dialog zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft vor | Agrarforschung | Scoop.it
Bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin treffen die Interessen von Gesellschaft und Landwirten bei der Lebensmittelerzeugung frontal auf einander. Der Agrarökonom Harald Grethe kritisiert im Vorfeld die mangelnde Bereitschaft miteinander über Missstände und Auswege zu reden. Die Politik hat aus seiner Sicht bisher bei der Moderation versagt.

„Es ist jedes Jahr das Gleiche, kurz vor Beginn und während der Grünen Woche, dem größten Branchentreff der deutschen Landwirtschaft: Die Kritiker halten der modernen Landwirtschaft vor, sie sei grundsätzlich „nicht nachhaltig“, und der organisierte Berufsstand verteidigt sich damit, dass jeder Landwirt schon aus eigenem Interesse die Umwelt schütze und seine Tiere tiergerecht halte. Das Befremdliche dabei ist, dass von beiden Seiten in dieser Auseinandersetzung oft gar kein wirklicher Dialog angestrebt wird“, schreibt Grethe in einem Gastkommentar, der in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ veröffentlicht ist. Stattdessen würden vielmehr „politische Kampfbegriffe“ und „pauschale Defensivparolen“ ausgetauscht, kritisiert er weiter. Beide Seiten würden nur auf den Beifall der eigenen Klientel ausgerichtet sein.
AckerbauHalle's insight:

wie wahr - guter Beitrag von Prof. Harald Grethe

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Taking on the GMO labeling question

Taking on the GMO labeling question | Agrarforschung | Scoop.it
The food industry has been battling the GMO labeling question, dumping millions of dollars into programs that aim to defeat local and state-wide votes for labels. One food maker - Campbell, know for soup but they make plenty more than that - isn't throwing in the towel on the issue, but last week decided to change the conversation.

The company announced that it supported a federal, single, mandatory labeling standard for foods derived from genetically modified organisms. As part of the move the company notes in a media statement it will withdraw from all efforts led by coalitions and groups opposing such measures. The company still opposes what it calls a patchwork of state by state labeling laws, which it "believes are incomplete, impractical and create unnecessary confusion for consumers."
AckerbauHalle's insight:

Änderung bei der Kennzeichnung von GVOs in den USA?

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Mortality in vegetarians and comparable nonvegetarians in the United Kingdom. - PubMed - NCBI

Mortality in vegetarians and comparable nonvegetarians in the United Kingdom. - PubMed - NCBI | Agrarforschung | Scoop.it
Abstract
BACKGROUND:
Vegetarians and others who do not eat meat have been observed to have lower incidence rates than meat eaters of some chronic diseases, but it is unclear whether this translates into lower mortality.
OBJECTIVE:
The purpose of this study was to describe mortality in vegetarians and comparable nonvegetarians in a large United Kingdom cohort.
DESIGN:
The study involved a pooled analysis of data from 2 prospective studies that included 60,310 persons living in the United Kingdom, comprising 18,431 regular meat eaters (who ate meat ≥5 times/wk on average), 13,039 low (less-frequent) meat eaters, 8516 fish eaters (who ate fish but not meat), and 20,324 vegetarians (including 2228 vegans who did not eat any animal foods). Mortality by diet group for each of 18 common causes of death was estimated with the use of Cox proportional hazards models.
RESULTS:
There were 5294 deaths before age 90 in >1 million y of follow-up. There was no significant difference in overall (all-cause) mortality between the diet groups: HRs in low meat eaters, fish eaters, and vegetarians compared with regular meat eaters were 0.93 (95% CI: 0.86, 1.00), 0.96 (95% CI: 0.86, 1.06), and 1.02 (95% CI: 0.94, 1.10), respectively; P-heterogeneity of risks = 0.082. There were significant differences in risk compared with regular meat eaters for deaths from circulatory disease [higher in fish eaters (HR: 1.22; 95% CI: 1.02, 1.46)]; malignant cancer [lower in fish eaters (HR: 0.82; 95% CI: 0.70, 0.97)], including pancreatic cancer [lower in low meat eaters and vegetarians (HR: 0.55; 95% CI: 0.36, 0.86 and HR: 0.48; 95% CI: 0.28, 0.82, respectively)] and cancers of the lymphatic/hematopoietic tissue [lower in vegetarians (HR: 0.50; 95% CI: 0.32, 0.79)]; respiratory disease [lower in low meat eaters (HR: 0.70; 95% CI: 0.53, 0.92)]; and all other causes [lower in low meat eaters (HR: 0.74; 95% CI: 0.56, 0.99)]. Further adjustment for body mass index left these associations largely unchanged.
CONCLUSIONS:
United Kingdom-based vegetarians and comparable nonvegetarians have similar all-cause mortality. Differences found for specific causes of death merit further investigation.
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