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Kooperation Universität Halle - DLG

Kooperation Universität Halle - DLG | Agrarforschung | Scoop.it
Fachausstellungen und Tagungen für die Land -und Ernährungswirtschaft, Qualitätstests: Nahrungsmittel (Sensorik), Urlaub auf dem Bauernhof, Maschinen und Betriebsmittel für die Landwirtschaft
AckerbauHalle's insight:

Kleiner Hinweis auf drei Masterarbeiten, die in Kooperation mit der DLG am Standort Bernburg angelaufen sind.

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Agrarforschung
Aktuelle Meldungen aus der Agrarforschung
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Willkommen im Allgemeinen Pflanzenbau / Ökologischen Landbau der Universität Halle

Willkommen im Allgemeinen Pflanzenbau / Ökologischen Landbau der Universität Halle | Agrarforschung | Scoop.it

Informationen rund um die Agrar- und Ernährungswissenschaften.

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Akademien nehmen Stellung zur Grünen Gentechnik

Akademien nehmen Stellung zur Grünen Gentechnik | Agrarforschung | Scoop.it
Neuartige Methoden der Pflanzenzüchtung auf Basis molekulargenetischer Verfahren ermöglichen die Anpassung des Erbguts von Kulturpflanzen an bestimmte Anbaubedingungen und an die Nachfrage. Die resultierenden Sorten lassen sich mitunter nicht mehr von den durch konventionelle Züchtung gewonnenen Pflanzen unterscheiden. Die Nationale Akademie Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften haben aus diesem Anlass eine Stellungnahme mit Empfehlungen zum Umgang mit Methoden molekularer Züchtung veröffentlicht.

Seit Mitte der 1990er Jahre nimmt der Anbau molekulargenetisch veränderter Kulturpflanzen stetig zu. Diese Pflanzen unterscheiden sich von den Ursprungssorten dadurch, dass gezielt Gene in die Pflanzen eingebracht oder bestehende modifiziert werden. Dadurch wird beispielsweise die Resistenz gegenüber Pflanzenschädlingen erhöht oder die Zusammensetzung von Vitaminen und Speicherprodukten, wie Stärke und Fettsäuren, angepasst. Gentechnisch veränderte Organismen (GVO) wurden 2014 bereits auf 13% des weltweit bearbeiteten Ackerlandes angebaut. Wissenschaftlich erhobene Daten zeigen, dass der Einsatz von GVO in Ertragssteigerungen, höheren Einkommen für die Landwirte und einem verringerten Einsatz von Insektiziden resultieren kann. Der internationale Trend zu vermehrtem GVO-Anbau ist klar erkennbar; er steht jedoch im Gegensatz zur politisch-rechtlich bedingten Situation in Deutschland, wo inzwischen weder Feldversuche noch kommerzieller Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen stattfinden.

Fraglich ist, ob der spezifisch an bestimmte Verfahren der genetischen Veränderung anknüpfende Regelungsansatz des deutschen Gentechnikgesetzes noch praktikabel und zweckmäßig ist. Einige neue molekulargenetische Methoden sind von den nicht regulierten, als konventionelle Züchtung geltenden Verfahren im Ergebnis kaum oder gar nicht mehr unterscheidbar. Zudem können mit herkömmlichen Züchtungsmethoden ähnliche Pflanzen, allerdings mit sehr geringer Effizienz und großer zeitlicher Verzögerung, erzeugt werden.

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften – acatech und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften empfehlen, für die Risikobewertung zukünftig vor allem auf die spezifischen Eigenschaften neuer Pflanzensorten und nicht auf den Prozess ihrer Erzeugung abzustellen. Die Akademien sprechen sich gegen wissenschaftlich unbegründete pauschale Anbauverbote für GVO aus und empfehlen mit Nachdruck wissenschaftsbasierte Einzelfallprüfungen. Sie sehen durch solche Anbauverbote in Deutschland die Forschungs- und Berufsfreiheit, den Schutz des Eigentums sowie die allgemeine Handlungsfreiheit und damit die Chancen der Erforschung, Weiterentwicklung und kommerziellen Nutzung der Grünen Gentechnik akut bedroht. Die für die Risikobeurteilung von GVO unerlässlichen Freilandversuche, insbesondere Feldversuche mit zugelassenen GVO, werden durch pauschale Anbauverbote in Deutschland unmöglich.
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Paläo-Diät : Uns fehlen die richtigen Darmbakterien - Spektrum der Wissenschaft

Paläo-Diät : Uns fehlen die richtigen Darmbakterien - Spektrum der Wissenschaft | Agrarforschung | Scoop.it
Sich so zu ernähren, wie es unsere steinzeitlichen Vorfahren vermutlich einst taten, gilt einigen Menschen als Weg zu einem gesunden Lebensstil. Doch möglicherweise ist es mit der reinen Auswahl ursprünglicher Nahrungsmittel nicht getan. Wie sich zeigt, unterscheidet sich auch die Darmflora von Menschen mit traditionellem Lebensstil eindeutig von der eines Durchschnittswestlers.

Insbesondere eine Bakteriengattung fällt durch ihr völliges Fehlen bei Menschen aus Industrieländern auf: die der Treponema. Wissenschaftler um Cecil Lewis von der University of Oklahoma in Norman bestätigen diesen an namibischen Jägern und Sammlern gemachten Befund durch eigene Analysen beim Volk der Matses in Peru. Nicht nur tummelten sich in deren Stuhlproben die zu den Spirochäten gehörenden Treponema-Bakterien, die Bewohner des Amazonasregenwalds hatten insgesamt auch eine auffällig vielfältigere Darmflora als Menschen der Kontrollgruppe aus Oklahoma.


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Verschiedene Treponema-Arten sind als Krankheitskeim bekannt, etwa als Syphilliserreger. Die bei den Matses entdeckten Stämme ähneln allerdings anderen Arten, die man unter anderem aus dem Schweinedarm kennt, wo sie für die Verdauung von Kohlenhydraten zuständig zu sein scheinen. Da sich Treponema bei den vielen voneinander isolierten traditionellen Gesellschaften weltweit zeigt und zudem auch bei uns verwandten Primaten nachweisbar ist, halten Lewis und Kollegen das Bakterium für einen alten Begleiter, der Menschen aus Industrieländern offenbar irgendwie abhanden gekommen ist, berichtet das Magazin "Science".

Die entscheidende Frage sei nun, welche Funktion Treponema im menschlichen Darm übernimmt und welche Folgen ihr Fehlen hat. Es zeige sich immer deutlicher, dass ein vielfältiges Darm-Mikrobiom eine Schutzfunktion ausübt, erläutert Koautorin Christina Warinner, ebenfalls von der University of Oklahoma. Es verhelfe der Verdauung zu einer gewissen Flexibilität und Widerstandskraft. "Also selbst wenn man eine echte Paläo-Ernährung nachbilden könnte, würden immer noch die ursprünglichen Darmbakterien fehlen, die bei der Verdauung im Paläo-Darm mitwirkten", fasst Lewis zusammen.
AckerbauHalle's insight:

Die Geschichte mit der Plato-Diät scheint doch etwas komplizierter zu sein. 

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Bioland fordert scharfe Bodenschutzvorgaben

Bioland fordert scharfe Bodenschutzvorgaben | Agrarforschung | Scoop.it
Um unsere Böden steht es nach Ansicht von Bioland schlecht. 24 Mrd. t fruchtbarer Boden gehen nach Informationen des Anbauverbandes weltweit jedes Jahr verloren. Und auch in Europa seien schon mehr als 25 % des EU-Gebiets von Erosion durch Wasser betroffen.
Bioland fordert daher eine umfassende Strategie zum Bodenschutz und eine Förderung bodenschonender Landwirtschaft - nach dem Vorbild des Biolandbaus. Intensive Landwirtschaft, Pestizide, Überdüngung und Bodenverdichtung durch schwere Maschinen seien maßgeblich Schuld am Bodenverlust. Aus diesem Grund haben die Bundesdelegierten von Bioland am Montag in Fulda eine Resolution zur Rettung der Böden verabschiedet.
Darin fordern sie eine ressort- und länderübergreifende Politik zum Schutz des Bodens. „Deutschland muss sich für eine Bodenschutz-Rahmenrichtlinie auf europäischer Ebene einsetzen“, erklärt Bioland-Präsident Jan Plagge. Der Biolandbau zeigt, wie man Böden fruchtbar macht und erhält: durch Humusaufbau, Fruchtfolgen und den Anbau von Hülsenfrüchten, sogenannten Leguminosen. „Humusaufbau ist essentiell für den Schutz des Bodens und sollte entsprechend honoriert werden.“

Bioland fordert zudem, Forschung, Züchtung und Anbau von Leguminosen stärker zu fördern. Denn diese binden Stickstoff aus der Luft, sorgen so für eine natürliche Düngung des Bodens und schützen das Klima.
Gesunde Böden würden außerdem vor Hochwasser schützen, da sie mehr Feuchtigkeit speichern können. Ökologisch bewirtschaftete Felder könnten sogar 39 % mehr Wasser aufnehmen als die Flächen der konventionellen Landwirtschaft, heißt es.
Bioland fordert darüber hinaus ein Verbot des Totalherbizids Glyphosat, das auf rund 40 % der deutschen Äcker ausgebracht wird.
AckerbauHalle's insight:

Das ist interessant. Bioland fordert einen Schutz der Böden. Das ist ein lobenswertes Ziel. Ob allerdings eine Bewirtschaftung nach den Richtlinien des ÖL hier der beste Weg ist, möchte ich zumindest nach unseren Erkenntnissen hinsichtlich der Bodenphysik bezweifeln. Die Anzahl der Überfahrten ist teilweise extrem hoch, so dass eventuelle andere positive Effekte der Bewirtschaftung gleich wieder nivelliert werden. Auch bei der Erosion wäre ich daher eher vorsichtig, denn eine pfluglose Bewirtschaftung im ÖL ist halt eher die Ausnahme. Die Gründe sind bekannt. Der völlige Verzicht auf Bodenbearbeitung ist i.d.R. (dahinter verbirgt sich massiver Forschungsbedarf) nur mit dem Einsatz entsprechende Herbizide möglich. Ob gut oder schlecht, hier muss abgewogen werden, aber es ist sicherlich nicht schwarz-weiß. 

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German government risk specialists comment on glyphosate carcinogen classifications.

German government risk specialists comment on glyphosate carcinogen classifications. | Agrarforschung | Scoop.it
Der Pflanzenschutzmittelwirkstoff Glyphosat ist von den für die gesundheitliche Bewertung zuständigen nationalen, europäischen und anderen internationalen Institutionen einschließlich des WHO/FAO Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR) nach Prüfung aller vorliegenden Studien als nicht krebserzeugend bewertet worden.
Auf einer Sitzung der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation WHO im März 2015 in Lyon haben nun dort versammelte Experten Glyphosat auf Basis der ihnen zur Verfügung stehenden Studien andersartig eingestuft, nämlich als Kanzerogen Gruppe 2A, also wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen. Diese Einstufung wurde in einem kurzen Bericht in der Zeitschrift „Lancet“ am 20. März 2015 veröffentlicht.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kommentiert als Berichterstatter für den Wirkstoff Glyphosat im Zuge der EU-Neuevaluation diese Einstufung durch die IARC auf Basis des veröffentlichten Kurzberichts.
17 Experten aus 11 Ländern haben sich im März 2015 in der „International Agency for Research on Cancer“ (IARC; Lyon, France) getroffen, um die krebserzeugende bzw. potentiell krebserzeugende Wirkung von 4 Organophosphaten und Glyphosat zu bewerten, die alle von den zuständigen Europäischen Institutionen weder als kanzerogen noch als mutagen eingestuft sind.
In der Publikation vom 20. März 2015 in der Zeitschrift „Lancet“ ist die Einstufung von Glyphosat als Kanzerogen Gruppe 2A (probably carcinogenic to humans, wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen) für das BfR auf Basis der vorliegenden Informationen wissenschaftlich schlecht nachvollziehbar und offenbar nur mit wenigen Studien belegt. Die Entscheidung der IARC kann jedoch nicht abschließend beurteilt werden, da die finale IARCMonographie, in der die Entscheidung ausführlicher begründet werden wird, noch nicht vorliegt.
Die jetzt publizierte IARC-Einstufung basiert zum einen auf Anhaltspunkten für kanzerogene Wirkung in Studien am Menschen, d.h. einem statistischen Zusammenhang zwischen Glyphosatexposition und einem erhöhten Risiko für Non-Hodgkin Lymphome. Dieses Risiko wird aus drei epidemiologischen Studien aus den USA, Kanada und Schweden abgeleitet. 

Allerdings wurde diese Einschätzung in einer sehr großen Kohorte der ebenfalls zitierten „Agricultural Health Study“ sowie weiteren Studien nicht bestätigt. Im aktuellen Bericht des BfR an die EU wurden jedoch über 30 epidemiologische Studien ausgewertet. In der Gesamteinschätzung ergab sich kein gesicherter Zusammenhang zwischen Glyphosatexposition und einem erhöhten Risiko für Non-Hodgkin Lymphome oder andere Krebsarten.
Zum anderen führt die IARC Befunde aus tierexperimentellen Studien als Beleg für eine kanzerogene
Wirkung von Glyphosat auf. Alle diese Befunde wurden ebenfalls in den Glyphosat-
Bewertungen des BfR, der EU-Institutionen und dem für die Bewertung von Pestizidwirkstoffen zuständigen Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR) der FAO/WHO berücksichtigt. Diese Gremien sind zur Gesamtschlussfolgerung gekommen, dass Glyphosat nicht
kanzerogen ist. Dem BfR ist nicht bekannt, wie viele der 11 vom BfR als valide eingeschätzten Langzeitstudien an Ratten und Mäusen dem IARC vorgelegen haben.

Auch die in einer Studie postulierte Förderung von Hauttumoren durch eine hochkonzentrierte, hautreizende Formulierung mit dem Wirkstoff wurde von den Institutionen in der EU nicht als Beleg für kanzerogene Eigenschaften von Glyphosat betrachtet.
Die Anhaltspunkte für ein genotoxisches Potential von Glyphosat können aus dem von der IARC veröffentlichten Kurzbericht nicht nachvollzogen werden, zumal auch hier Studien mit nicht näher spezifizierten Formulierungen in die Bewertung einbezogen wurden.
Dass verschiedene Gremien aufgrund unterschiedlicher Informationen und Einschätzungen von experimentellen Daten Sachverhalte unterschiedlich bewerten, gehört zum Alltag in der Risikobewertung. Das BfR wird die von der IARC vorgenommene Einstufung nach dem Vorliegen der Monografie gründlich prüfen.
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Anuga FoodTec - Nachhaltigkeitsleistungen der Gastronomie - erfolgreich quantifizieren, optimieren und kommunizieren

Anuga FoodTec - Nachhaltigkeitsleistungen der Gastronomie - erfolgreich quantifizieren, optimieren und kommunizieren | Agrarforschung | Scoop.it
15:30 - 15:35 Uhr
Titel: Eröffnung und Chairman
Referent: Prof. Dr. Olaf Christen - Universität Halle-Wittenberg / DLG e.V. 

15:35 - 16:05 Uhr
Titel: Bilanzierung und Kommunikation von Nachhaltigkeitsleistungen in der Gastronomie
Referent: Dr. Toni Meier -  Universität Halle-Wittenberg

16:05 - 16:35 Uhr
Titel: Erfolgreiches Abfallmanagement im Außerhausmarkt: Reduktion von Lebensmittelabfällen - ein Beitrag zur Steigerung der Ressourceneffizienz
Referent: Christine Göbel - Institut für nachhaltige Ernährung und Ernährungswirtschaft (isun), Fachhochschule Münster 

16:35 - 17:05 Uhr
Titel: Zukunftsfähige Organisationsentwicklung durch das Empowerment von nachhaltigkeitsorientierten Mitarbeitern
Referent: Christoph Harrach - Karmakonsum und Technische Universität Berlin
AckerbauHalle's insight:

Es besteht immer die Forderung, dass zwischen der Ernährungsindustrie und der Agrarwirtschaft mehr gesprochen werden muss - auf der Anura Food Tec gibt es dazu heute eine Veranstaltung. 

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Vegane Ernährung: Fleischgenuss ohne Fleisch

Vegane Ernährung: Fleischgenuss ohne Fleisch | Agrarforschung | Scoop.it
Veganes Ersatzfleisch ähnelt verblüffend seinem Vorbild. Die falschen Würste und Schenkel sind moralisch einwandfrei, aber höchst künstlich.
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GMO Science Deniers: Monsanto and the USDA

GMO Science Deniers: Monsanto and the USDA | Agrarforschung | Scoop.it
Perhaps no group of science deniers has been more ridiculed than those who deny the science of evolution. What you may not know is that Monsanto and our United States Department of Agriculture (USDA) are among them. That's right: for decades, Monsanto and its enablers inside the USDA have denied the central tenets of evolutionary biology, namely natural selection and adaptation. And this denial of basic science by the company and our government threatens the future viability of American agriculture.
AckerbauHalle's insight:

Dass die Huffington Post dann doch keine seriöse Quelle ist (was vermutlich am Geschäftsmodel liegt), lassen wir einmal am Rand. Dieser Beitrag ist ein kleine Polemik bezüglich des Verständnisses von Evolution, die sicherlich besser im US-amerikanischen Kontext dieser Debatte verständlich ist. Pikanterweise nimmt der Autor Glyphosat als Beispiel.

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Nachhaltige Ernährung in den USA

U.S. Dietary Guidelines Report – What’s the Fuss Over Sustainability?
When I was giving my public seminar in 2002 for the position I now hold at MSU, one of the first questions was, “Are you for sustainability?”  My answer was, “Who would say they aren’t for sustainability?”  Everyone nodded, and my next comment was, “but then, the devil’s in the details.”  This seems to be the tenor in a number of the public comments and the swirl occurring in Washington regarding the recently released Scientific Report of the 2015 [U.S.] Dietary Guidelines Advisory Committee.
AckerbauHalle's insight:

Was ist eigentlich "nachhaltige Ernährung"? Hier ein Beitrag aus den USA 

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Niedersachsen hat ernstes Gülle- und Gärresteproblem

Niedersachsen hat ernstes Gülle- und Gärresteproblem | Agrarforschung | Scoop.it
Hannover - Niedersachsen hat nach Ansicht seines Landwirtschaftsministers Christian Meyer ein ernstes Gülle- und Gärresteproblem. Bestätigt sieht sich der Ressortchef durch die Ergebnisse des zweiten Nährstoffberichtes, der am Dienstag in Hannover vorgestellt wurde.

Landwirtschaftsministers Christian Meyer will Güllesee in Niedersachsen trocken legen. (c) proplanta
Laut der von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen durchgeführten Erhebung ist der Nährstoffanfall aus Dung und Gärresten im Wirtschaftsjahr 2013/14 gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Mio. t auf 59,2 Mio. t gestiegen. In fünf Landkreisen der Weser-Ems-Region sind laut Ministerium die Überschüsse so hoch, dass 65.000 ha Ausbringungsflächen fehlen. Obwohl sich dort die an andere Regionen abgegebene Menge an Wirtschaftsdünger um 500.000 t auf 2,28 Mio. t erhöht hat, blieb das Flächendefizit fast unverändert.

„Das ist alarmierend und macht mir große Sorgen“, sagteMeyer und beklagte, dass Niedersachsen in einigen Landesteilen zu viele Tiere und Biogasanlagen auf zu geringer Fläche habe und zu wenige Nährstoffe in andere Landesteile verbracht würden. Der Grünen-Politiker forderte deshalb den Bund auf, die Düngeverordnung endlich an das Mengenproblem anzupassen und für Datentransparenz bei der Überwachung zu sorgen.

Der Präsident des Niedersächsischen Landvolks, Werner Hilse, betonte, dass auch die Landwirte die Nährstoffverteilung im Land verbessern wollten. „Unsere Tierhalter nehmen die umwelt- und pflanzengerechte Nutzung der anfallenden Wirtschaftsdünger als eine besondere Herausforderung an. Es werden bereits viele Stellschrauben genutzt, um die Regionen mit intensiver Tierhaltung zu entlasten“, erklärte der Landvolkpräsident.

Der Agrarsprecher der CDU-Landtagsfraktion, Helmut Dammann-Tamke, kritisierte die späte Veröffentlichung des Berichtes und das Fehlen eines bereits im Mai 2014 angekündigten Runderlasses zur Verbesserung der düngerrechtlichen Überwachung. „Ein effektives Nährstoffmanagement ist unter diesen Bedingen schlicht nicht möglich“, so Dammann-Tamke.

Mehr Rinder und Geflügel

Dem Nährstoffbericht zufolge liegt die Ursache für den höheren Dung- und Gärresteanfall maßgeblich darin, dass die Zahl der Rinder im Vergleich zu 2012/13 um 3,1 % auf 2,6 Millionen Stück und die von Geflügel um 2,3 % auf rund 105 Millionen Tiere zugenommen hat. Hinzu kommt, dass sich der Substrat-Input bei Biogasanlagen und damit auch der Gärreste-Output erheblich erhöht haben. Gestiegen ist seit dem ersten Nährstoffbericht auch die gemeldete Bruttoabgabemenge an Wirtschaftsdüngern einschließlich Gärresten, und zwar um 15 % auf 31,5 Mio. t. Dies zeige, so die Autoren des Berichts, dass der Großteil der Betriebe mit Nährstoffüberschüssen die Wirtschaftsdünger überbetrieblich verbringen würden.

Insgesamt wurde von den 8.400 abgebenden Betrieben eine Nettomenge von 17,7 Mio. t gemeldet, die von 17.300 Betrieben aufgenommen wurde. Die dabei überregional verbrachte Menge an Wirtschaftsdüngern ist laut Bericht gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2012/13 um 24 % auf 2,67 Mio. t gestiegen. Mit einem Anteil von mehr als 80 % lag dabei die Region Weser-Ems klar an der Spitze der Abgaberegionen, während die Region Hannover mit 34 % die meiste Gülle und Gärreste aufnahm.

Düngernovelle verschärft Überschussproblem

Beim Stickstoffanfall aus Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft kam es nach den Verbringungen der Studie zufolge nur in den beiden Landkreisen Cloppenburg mit durchschnittlich 172 kg N/ha und Vechta mit 178 kg N/ha zu einer Überschreitung der in der Düngerverordnung festgelegten Grenze von 170 kg N je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche (LF).

Im Landesdurchschnitt lag die aus der tierischen Erzeugung stammende Stickstoffmenge nur bei 99 kg/ha und damit unter dem Düngebedarf der Pflanzen. In der vom Bundeslandwirtschaftsministerium vorgelegten Novelle zur Düngeverordnung ist jedoch vorgesehen, auch Gärreste oder Klärschlamm in die Stickstoffobergrenze einzubeziehen. Sollte dies gesetzliche Realität werden, würde sich die Überschusssituation verschärfen, und es würden weitere fünf niedersächsische Landkreise die Obergrenze von 170 kg N/ha überschreiten.

Mehr Transparenz durch Ordnungsrecht

Angesichts der aus seiner Sicht besorgniserregenden Zahlen des Nährstoffberichtes stellte Meyer fest, „dass freiwillige Appelle nicht mehr fruchten und dass die Datentransparenz zur Überwachung sowie das Ordnungsrecht verschärft werden muss“. Der Minister kündigte an, gemeinsam mit den Landkreisen, den Gülletransportunternehmen und der Landwirtschaftskammer in einigen Modellkreisen vorangehen zu wollen, um „den Güllesee trocken zu legen“.

Zudem werde es einen gemeinsamen Runderlass von Agrar-, Umwelt- und Sozialministerium zur Zusammenarbeit von Dünge- und Baubehörden geben, der die Grundlage für eine bessere Überwachung von Neu- und Bestandsanlagen ermögliche. Ziel sei, den Austausch der Daten über Flächen, Tiere undWirtschaftsdünger zu optimieren. Diese lägen ohnehin vor, würden bisher aber nicht verglichen, erläuterte der Minister. Der gemeinsame Runderlass schaffe die nötige Transparenz, „um potentielle Übeltäter zur ordnungsgemäßen Verbringung anzuhalten“. Dazu gehört laut Meyer auch, „dass unseriösen Güllehändlern das Handwerk gelegt wird.Wir werden eine Zertifizierung von Transportunternehmen und Güllebörsen anstreben“. (AgE)
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Schleswig-Holstein will heimisches Eiweiß und bundesweites Gentechnikverbot

Schleswig-Holstein will heimisches Eiweiß und bundesweites Gentechnikverbot | Agrarforschung | Scoop.it
Immer mehr Bundesländer schlagen den Weg zu einer von Importen unabhängigen Eiweißversorgung ein. Nachdem zuletzt Hessen angekündigt hatte, den Eiweißpflanzenanbau zu fördern, zieht nun Schleswig-Holstein nach. Hintergrund sind die Sojaimporte aus Südamerika, wo in der Regel gentechnisch veränderte Sorten angebaut werden.
Presseberichten zufolge hat das Agrarministerium in Kiel nun das Landesprogramm ländlicher Raum (LPLR) um eine spezielle Förderung ergänzt. Wer auf mindestens 10 % der Ackerfläche Leguminosen wie Bohnen oder Erbsen anbaut, bekommt dafür 55 bis 110 Euro/ha.
Insgesamt sollen bis zu 5,9 Mio. Euro EU-Mittel zur Verfügung stehen, die Schleswig-Holstein um 1,9 Mio. Euro aufstockt. Sofern die EU ihr OK gibt, kann das Antragsverfahren im Frühjahr starten.

Habeck fordert bundesweites GVO-Verbot
Schleswig-Holsteins Landwirtschafts- und Umweltminister Robert Habeck hat unterdessen ein bundesweites Anbauverbot von gentechnisch veränderten Pflanzen gefordert. "Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt will sich aus der Verantwortung stehlen und es den Ländern überlassen, die Regelungen zu treffen. Damit müssten die Länder die komplette rechtliche Verantwortung tragen – und der Bund macht sich hier einen schlanken Fuß. Das darf nicht sein", sagte Habeck in Bad Homburg in Hessen.
"Die Folge wäre zudem ein Flickenteppich – was in einem Land verboten ist, könnte im Nachbarbundesland erlaubt oder erst später verboten sein. Hoher Aufwand und Kosten für alle Beteiligten bis auf den Bund wären die Folge. Es haben sich daher alle Bundesländer für ein bundesweites und rechtssicheres Verbot ausgesprochen, genauso das Bundesumweltministerium – nur Herr Schmidt nicht", sagte Habeck weiter.

"Bienen sind Ländergrenzen hinreichend egal. Und Verbraucher im Zweifel auch. Sie lehnen mehrheitlich diese Technik ab: Bei allem Respekt vorm Föderalismus, hier macht er keinen Sinn."
AckerbauHalle's insight:

Jetzt wollen anscheinend immer mehr Bundesländer hinsichtlich des heimischen Leguminosenanbaus nichtig aufs Gaspedal drücken - zumindest wenn man diese Pressemitteilungen sieht. Ich bin sehr gespannt, ob das funktioniert, denn die Summen, die hier als Förderung genannt werden sind wirklich bescheiden und ohne heimische Züchtung wird es wohl funktionieren. Auch sein noch einmal betont. Der große Verlierer dieser Entwicklung wird der Ökolandbau sein, denn Krankheiten und Schädlingen bei den Leguminosen werden unweigerlich deutlich zunehmen, wenn der Anbau ausgeweitet wird. Für die Biodiversität (Kultupflanzendiversität wäre der bessere Begriff) und Stabilität der Systeme, wäre es trotzdem sicherlich eine Verbesserung. Ob in der Diskussion auch der Raps noch einmal auftaucht? Spannend. 

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Falling Short - Landline - ABC

Falling Short - Landline - ABC | Agrarforschung | Scoop.it
A minuscule percentage of the Australian grain crop is grown organically, without the use of herbicides, pesticides or chemical fertilisers. With the summer harvest over, crisis meetings are now being held because of crippling shortages of organic wheat, rye, oats and other lesser-known cereals. As Prue Adams reports, with record prices being paid for the tiny tonnages, the industry is scrambling to find solutions to a problem of demand massively outstripping supply.
AckerbauHalle's insight:

In Australien kann der Bedarf nach Ökoprodukten nicht mehr mit Inlandsware gedeckt werden. 

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An American Plate That Is Palatable for Human and Planetary Health

An American Plate That Is Palatable for Human and Planetary Health | Agrarforschung | Scoop.it
What we eat determines our health. It also decides the health of our planet. In the newly proposed Dietary Guidelines, the US is finally moving towards acknowledging the fundamental connections between human and planetary health. The improved diets suggested in the guidelines, offers the US a major opportunity to position itself as a global frontrunner in tackling both the public health and environmental challenges of today.

Every five years the federal government issues advice on what constitutes a healthy diet, through by the Dietary Guidelines Advisory Committee (DGAC). The newly proposed Dietary Guidelines for the first time recognizes the unequivocal connections between the health of humans and the planet. The US government is yet to decide whether to adopt the recommendations - a process which has been rendered all the more tenuous by the outcry of the meat industry.

The controversy surrounds the DGAC's assessment that a diet higher in plant-based foods and lower in animal-based foods could significantly reduce the environmental impacts of the US food and agriculture sector, and thereby ensuring access to sufficient, nutritious and safe food for both the current population and future generations. We find this controversy very regrettable, as the DGAC conclusion is backed by the mandated panel of experts' broad range of consultations and robust body of scientific literature.

Food systems, both in the US and globally, currently operate in ways that are unsustainable both for human and planetary health. While food is one of the most vital human needs, food production is also one of the most resource demanding human activities. Agriculture is responsible for up to 30% of global greenhouse gas emissions, with 14.5% of global emissions caused by livestock production alone. In general, one calorie of animal protein requires more than 11 times as much fossil energy input as producing one calorie of plant protein.

This has, for instance, led the European Union to adjust its dietary recommendations - through its Roadmap to a Resource Efficient Europe - to less animal-based and more plant-based foods. The time has come for the US to do the same. Today, there is enough scientific evidence in support of benefits for human health of adopting a sustainable low-animal protein, plant-based diet for such an integration to be part of modern dietary guidelines. Not acknowledging this would be to deny the most recent science.

With current trends in population growth and changing dietary preferences following economic development, an estimated 50-70% more food must be produced by 2050 to meet the demands of a larger and wealthier world population estimated to reach 9-10 billion. With unsustainable diets kept unabated, this would likely result in the emissions from food systems alone pushing the world across the critical threshold of 2°C globalwarming.
AckerbauHalle's insight:

Ich bin ja bekanntermaßen kein so großer Freund der Huffington Post, aber dieser Beitrag ist - wg. Inhalt und Autoren - sehr lesenswert. Wie sieht eigentlich eine nachhaltige Ernährung aus. 

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Bauern kritisieren Gutachten: Wie glücklich muss ein Schwein sein?

Bauern kritisieren Gutachten: Wie glücklich muss ein Schwein sein? | Agrarforschung | Scoop.it
Die Massentierhaltung müsse sich um 180 Grad drehen, fordern Wissenschaftler. Doch die Bauern werfen den Gutachtern Weltferne vor. Und Agrarminister Christian Schmidt? Der duckt sich weg.
AckerbauHalle's insight:

FAZ online folgt der Diskussion um das Gutachten des Beirates für Agrarpolitik zur Nutztierhaltung in D

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Die größte Indoor Vertical Farm der Welt braucht weder Sonne noch Boden

Die größte Indoor Vertical Farm der Welt braucht weder Sonne noch Boden | Agrarforschung | Scoop.it
Das neue Anbausystem braucht weder Sonne noch Boden, nur wenig Wasser und ist extrem produktiv: eine potentielle Lösung für baldige Probleme?
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Landwirtschaft: Gutachter fordern radikale Wende in der Tierhaltung

Landwirtschaft: Gutachter fordern radikale Wende in der Tierhaltung | Agrarforschung | Scoop.it
Bürger sind kritisch, Bauern unter Druck. Der Bund gab ein Gutachten in Auftrag. Es fordert enorme Änderungen - im Alleingang. Das wird teuer.

 

Die Tierhaltung in Deutschland ist in ihrer jetzigen Form nicht zukunftsfähig. Zu diesem drastischen Schluss kommen mehrere Wissenschaftler in einem Gutachten im Auftrag der Bundesregierung. Die Wissenschaftler bilden den Beirat für Agrarpolitik zur Nutztierhaltung. Das Gutachten soll an diesem Mittwoch der Öffentlichkeit vorgestellt und in Berlin Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) übergeben werden. Wie diese Zeitung erfuhr, fordern die Professoren weitreichende Änderungen; die Haltungsbedingungen eines Großteils der Nutztiere seien nicht zukunftsfähig, sie bräuchten etwa grundsätzlich Auslauf ins Freie und viel mehr Platz, wie es heute nur in Bio-Ställen der Fall ist.

 

Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik besteht seit 65 Jahren, dieses Gutachten ist schon sein achtzigstes. Doch es wird vermutlich mehr Aufsehen erregen als alle anderen, denn diesmal stand eine Frage von besonderer gesellschaftlicher und politischer Brisanz im Zentrum: Wie soll die Politik damit umgehen, dass Tierschutz und artgerechte Haltung Verbrauchern offenkundig immer wichtiger werden und gängige Haltungsformen nicht mehr als akzeptabel angesehen werden? Dazu gehört, dass schnellwachsende Geflügelrassen gehäuft gesundheitliche Mängel aufweisen, dass Schwänze von Schweinen kupiert werden, männliche Küken zu Millionen getötet, weil sie nicht verwertbar sind. Andererseits gab es Verbesserungen; zum Beispiel ist die Haltung von Rindern heute viel komfortabler und tiergerechter als vor Jahrzehnten. Und Länder wie Niedersachsen, NRW und zuletzt auch der Bund haben schon teils verbindliche, teils freiwillige Ausstiegspläne für manche Praktiken formuliert.

Die neue Botschaft der Professoren an Agrarminister Schmidt geht darüber hinaus; sie ist für ihn hart, steht er doch, wie letztlich jeder Agrarminister der Unionsparteien vor ihm, unter Druck der Grünen, die das Landwirtschaftssystem grundlegend auf ökologisch und fleischärmer umstellen wollen. Nach Informationen dieser Zeitung steht im Gutachten: Mehr Tierschutz sei dringend erforderlich; aus fachwissenschaftlicher Sicht, auch aus Gründen gesellschaftlicher Akzeptanz. Er sei machbar, aber sehr teuer. Jedoch seien die Mehrkosten für Landwirte zumutbar und sollten teils über EU-Geld finanziert werden. Die Rede ist von bis zu fünf Milliarden Euro im Jahr.

Im Schnitt 25.000 Euro Mehrkosten je Betrieb

Laut dem Bauernverband gab es 2013 in Deutschland noch knapp 200.000 tierhaltende Betriebe, das waren rund 70 Prozent aller Höfe. Auf einen Betrieb umgerechnet, hieße das, ein Maß an Tierschutz, das die Wissenschaftler und angeblich „die Gesellschaft“ einfordern, müsste je Betrieb im Durchschnitt bis zu 25.000 Euro Mehrkosten verursachen. Offenbar geht aus dem Gutachten auch die Empfehlung an Schmidt hervor, Deutschland solle die Empfehlungen des Rates auch dann umsetzen, wenn andere Staaten in Europa nicht mitmachten - notfalls also wieder ein deutscher Alleingang.

Dem Beirat gehören Professoren verschiedener agrarwissenschaftlicher Disziplinen an, wie der Agrarökonom Matin Qaim (Göttingen), Alfons Balmann (Betriebsführung, Halle), Jürgen Bauhus (Forst, Freiburg), Harald Grethe (Agrarpolitik, Hohenheim), Achim Spiller (Marketing, Göttingen) oder Matthias Gauly (Tierhaltung, Bozen). Am Mittwoch wird sich zeigen, ob Agrarminister Schmidt die Anregungen aufgreifen wird. Die Ankündigung der Übergabe formulierte sein Haus jedenfalls zurückhaltend: Die Nutztierhaltung habe sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer sehr erfolgreichen Wirtschaftsbranche entwickelt, jedoch nehme die Akzeptanz der modernen Nutztierhaltung ab. Der Wissenschaftliche Beirat gebe langfristige Empfehlungen an Bund, Länder, EU und die Wirtschaft.

Die Hinweise auf Details des Gutachtens lassen sich aus einem Vortrag, den der Beiratsvorsitzende Harald Grethe öffentlich hielt, entnehmen. Landwirte müssten auf Amputationen von Schnäbeln und Schwänzen der Tiere verzichten, Ställe müssten sich deutlich vergrößern, um etwa 50 Prozent beim Geflügel je Tier. Auslauf nach draußen sei nötig. In dem Vortrag ist die Rede von Kostenerhöhungen von rund 20 Prozent. Das alles werde zu einer teilweisen Abwanderung der Produktion ins Ausland führen. Das Ziel müsse „weitgehender“ Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit sein. Der Staat sollte Musterbetriebe fördern und EU-Geld für Tierhaltung umschichten. Änderungen sind in ferner Zukunft nicht ausgeschlossen: Das Mensch-Tier-Verhältnis ändere sich dynamisch im Zeitablauf.

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Widely used herbicide linked to cancer

Widely used herbicide linked to cancer | Agrarforschung | Scoop.it
The cancer-research arm of the World Health Organization last week announced that glyphosate, the world’s most widely used herbicide, is probably carcinogenic to humans.1 But the assessment, by the International Agency for Research on Cancer (IARC) in Lyon, France, has been followed by an immediate backlash from industry groups.

On 23 March, Robb Fraley, chief technology officer at the agrochemical company Monsanto in St Louis, Missouri, which sells much of the world’s glyphosate, accused the IARC of “cherry picking” data. “We are outraged with this assessment,” he said in a statement. Nature explains the controversy.
AckerbauHalle's insight:

Nature zu der Kontroverse über Glyphosat

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Feldmauspopulation baut sich weiter auf

Feldmauspopulation baut sich weiter auf | Agrarforschung | Scoop.it
Dichteermittlungen auf Getreide- und Winterrapsflächen zeigten eine unverminderte Aktivität der Feldmäuse in vielen Regionen Thüringens. Das starke Auftreten der Schadnager ist in diesem Frühjahr nicht nur auf die bisher bekannten Befallsgebiete in Thüringen beschränkt. Anzeichen für ein Zusammenbrechen der Population sind derzeit nicht sichtbar, so dass momentan für 2015 von einem Starkbefallsjahr auszugehen ist.

Jetzt mit Vegetationsbeginn steht nur noch ein enges Zeitfenster zur Bekämpfung der Feldmäuse zur Verfügung. Da sich der Befall zumeist auf der gesamten Fläche ausgebreitet hat, ist der Zeitaufwand sehr hoch, um mit Legeflinten eine Reduzierung des Befalls zu erreichen. Das Ausbringen von Ködermitteln auf der Wirkstoffbasis von Zinkphoshid (Giftgetreide/-linsen; 5 Stück/Loch) mittels Legeflinte muss tief und unzugänglich für Vögel und andere Tiere in die Feldmausgänge erfolgen. Für das Auslegen der Köder sind möglichst trockene Witterungsabschnitte zu wählen, da der Wirkstoff Zinkphoshid bei feuchten Bedingungen vergast und von den Mäusen nicht angenommen wird.

Die Ergebnisse der Feldmausdichteermittlungen ab Jahresbeginn können nachfolgender Übersicht entnommen werden:
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Die Feldmäuse werden in diesem Jahr vermutlich eine ernsthaftes Problem. Dass in dem Beitrag nur eine chemische Bekämpfung erwähnt wird, zeigt das Dilemma. 

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Umstrittene Studie: Schwächelt der Golfstrom? - SPIEGEL ONLINE

Umstrittene Studie: Schwächelt der Golfstrom? - SPIEGEL ONLINE | Agrarforschung | Scoop.it
Der Golfstrom stand einst im Mittelpunkt der Klimadebatte. 2004 ließ Hollywood-Regisseur Roland Emmerich in "The Day After Tomorrow" die Meeresströmung abrupt zum Erliegen kommen - und die komplette Nordhalbkugel im Eiltempo vereisen. Doch seitdem haben Erkenntnisse der Klimaforschung dem Golfstrom seinen Schrecken genommen: Die Meeresströmung, die maßgeblich für die milden Temperaturen und West- und Mitteleuropa verantwortlich ist, stellte sich als weniger sensibel heraus als befürchtet.

Jetzt warnt eine Studie erneut vor einem Erlahmen des Golfstroms. Er habe sich im Laufe des 20. Jahrhunderts so stark verlangsamt wie anscheinend seit 1000 Jahren nicht, berichtet ein internationales Forscherteam um Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Besonders in den letzten Jahrzehnten habe sich die warme Meeresströmung deutlich abgeschwächt, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt "Nature Climate Change". Mögliche Ursache sei der Klimawandel.
AckerbauHalle's insight:

Diese Hypothese wird schon seit einiger Zeit diskutiert. Sollte es so kommen, wird es in Europa nicht wärmer, sondern deutlich kühler. Wesentlich schwieriger für die Landwirtschaft 

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Udo Pollmer: Der Veganerfresser

Udo Pollmer: Der Veganerfresser | Agrarforschung | Scoop.it
Früher war Udo Pollmer der Feind der Agrarindustrie, weil er Bücher über Hormonfleisch und Pestizid-Gemüse schrieb. Jetzt warnt er mit giftigem Humor vor Veganismus - und macht sich Greenpeace und Co zu Gegnern. Wer ist dieser Mann?
AckerbauHalle's insight:

Einmal ein Porträt von Udo Pollmer und die Hintergründe seines Tuns. 

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Udo Pollmer kritisiert die Informations- und Siegelflut

und Si

AckerbauHalle's insight:

Runden wir das Bild der Meinungen zu Ernährung ab. Udo Pollmer (aus dem mein Korrekturprogramm immer Udo Polymer machet) ätz und versucht zu informieren. 

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Eine Welt ohne Geflügel

AckerbauHalle's insight:

In seiner neusten Ausgabe widmet sich der New Scientist der Vision einer Welt ohne Geflügel - spannend. 

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Tagung am Rande der agra 2015 in Leipzig

Tagung am Rande der agra 2015 in Leipzig | Agrarforschung | Scoop.it
DLG). Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) führt am 24. April im Rahmen der mitteldeutschen Landwirtschaftsausstellung „agra 2015" in Leipzig eine Fachtagung „Ackerbau“ durch. Sie steht unter dem Thema „Intensiver Ackerbau – wo liegen die Grenzen in der Bodenbearbeitung, im Pflanzenschutz und in der Düngung?“. Die Veranstaltung findet auf dem Leipziger Messegelände, Mehrzweckfläche 4, im Congress Center Leipzig (CCL) statt und beginnt um 10.00 Uhr. Für Besucher der agra 2015 (gültige Eintrittskarte) ist die Teilnahme an dieser DLG-Fachtagung kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 
Dr. Jan Rücknagel von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beschreibt die Grenzen in der Bodenbearbeitung. Dr. Stephan Deike von der Landberatung GmbH in Wefensleben geht auf die Grenzen im Pflanzenschutz ein, und Dr. Michael Grunert vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Nossen analysiert die Grenzen in der Düngung. Die Moderation übernimmt Dr. Reinhard Roßberg, Projektleiter im DLG-Fachzentrum Landwirtschaft.
 
Im Anschluss an die Veranstaltung lädt die DLG die Teilnehmer zu einem Empfang auf ihren Messestand in der Halle 2 (F09) ein. Hier sind unter anderem auch die aktuellen DLG-Merkblätter für Ackerbauern „Nachhaltige Landwirtschaft“, „Bodenschonender Einsatz von Landmaschinen“ und „Glyphosat“ kostenfrei erhältlich.
 
Interessenten erhalten das Programm der Fachtagung „Ackerbau" bei der DLG. Ansprechpartner ist Michael Biallowons, DLG-Marketing, Tel.: 069/24788-209 oder E-mail: m.biallowons@dlg.org. Ausführliche Informationen sind auch im Internet unter http://www.dlg.org/fachtagung_ackerbau.html verfügbar.
AckerbauHalle's insight:

Kleiner Veranstaltungshinweis auf eine Tagung am Rande der agra 2015 in Leipzig. Außerdem wird es auch wieder einen Stand des Institutes für Agrar- und Ernährungswissenschaften geben. 

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Die Grünen mögen keine runden Sachen! - Landwirte müssen umstellen - Waldecker Tagblatt

Die Grünen mögen keine runden Sachen! - Landwirte müssen umstellen - Waldecker Tagblatt | Agrarforschung | Scoop.it
BRÜSSEL/BERLIN/WALDECK-FRANKENBERG. (wat) Bündnis 90/Die Grünen wollen die Rundballen abschaffen. Landwirte drehen durch. Das die Grünen keine runden...

 

Das die Grünen keine runden Sachen mögen, ist hinlänglich bekannt. Bei den Landwirten ecken die Ökofaschisten mit ihrer Forderung, runde Stroh- und Heuballen zu verbieten jedenfalls an. Die Grünen erklären die Forderung nach Abschaffung von Rundballen mit den Hanglagen der Mittelgebirgslandschaft in Waldeck-Frankenberg. Nachdem bereits im letzten Jahr einige Rundballen an abschüssigen Stellen ins Rollen kamen und Zäune und Hecken niederwalzten, wurde das Thema Rundballen sofort über Berlin nach Brüssel getragen um in einer eilig anberaumten Sondersitzung das Gefahrenpotenzial anhand einer 3-D Grafik im Europaparlament zu demonstrieren.

 

Während Cem Özdemir von den Grünen das Thema gern verschoben hätte um es im Bundeswahlkampf 2016 ordentlich auszuschlachten, sieht Claudia Roth bereits jetzt Handlungsbedarf: "Das Thema Rundballen ist fast so wichtig wie die Asylpolitik in Deutschland und daher plädiere ich für ein sofortiges Pressverbot von Rundballen im ganzen EU-Raum", so die hübsche Politikerin gegenüber waldecker-tagblatt.de. Als Alternative zu den Rundballen haben die Grünen rechteckige Heu- und Strohballen anzubieten und beweihräuchern sich damit, nicht nur Verbote aussprechen zu wollen, sondern auch Lösungsvorschläge abliefern zu können. Chem Özdemir: "Wir schlagen vor, dass ähnlich wie beim Fladenbrot die neuen Strohballen 30cm hoch, 120 cm lang und 80 cm breit sind, eben nur etwas überdimensionaler", bestätigt der Politiker die genialste Erfindung seit  Bildung der Grünen-Bewegung im Jahre 1980.

 

Die leidtragenden Landwirte hingegen müssen mal wieder ihren Maschinenpark neu ordnen und kräftig investieren. Landwirt Michael Müller aus Diemelsee hat bereits im letzten Jahr eine neue Rundballenpresse gekauft und wird diese vermutlich dem Schrotthändler übergeben. Landwirt Müller: "36.000 Euro sind mal wieder weg, die Grünen sind die Geißel der Menschheit, wenn es die Grünen vor über 2000 Jahren gegeben hätte, wären die als 11. Plage in die Bibel mit aufgenommen worden", ist sich der 36-jährige Diemelseer ganz sicher. Die Grünen hingegen verweisen auf die enormen Subventionszahlungen, die gerade die Landwirte in Diemelsee jedes Jahr aus Brüssel erhalten  und dankend annehmen.

AckerbauHalle's insight:

Ich hoffe, dass das eine Satire ist. 

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Landwirtschaft: Sämtliche Antibiotika sollen auf den Prüfstand

Landwirtschaft: Sämtliche Antibiotika sollen auf den Prüfstand | Agrarforschung | Scoop.it
In deutschen Ställen werden tonnenweise Antibiotika an Tiere verabreicht. Nach Ansicht vieler eine Gefahr für die Wirksamkeit der Mittel auch beim Menschen. Nun könnten einige Arzneien verboten werden.
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