Agrarforschung
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Da haben wir den Salat

Da haben wir den Salat | Agrarforschung | Scoop.it
Pferdefleisch-Skandal, Schweinepest, Rinderwahn, Analogkäse: Wundert es noch jemanden, dass immer mehr Menschen Vegetarier und veganer werden?
AckerbauHalle's insight:

Die SZ online Ausgabe entdeckt vegane Ernährung als Lifestyle. Schade, dass der Beitrag dann alles durcheinander bringt. 

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Agrarforschung
Aktuelle Meldungen aus der Agrarforschung
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Willkommen im Allgemeinen Pflanzenbau / Ökologischen Landbau der Universität Halle

Willkommen im Allgemeinen Pflanzenbau / Ökologischen Landbau der Universität Halle | Agrarforschung | Scoop.it

Informationen rund um die Agrar- und Ernährungswissenschaften.

AckerbauHalle's insight:

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YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCHQN_QeKjti97UWb7-XWNDA?feature=guide

Blogger: http://agronomyontour.blogspot.de

 

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Bioland: Bioland-Bauer Josef Braun ist Bodenbotschafter auf der Expo 2015

Bioland: Bioland-Bauer Josef Braun ist Bodenbotschafter auf der Expo 2015 | Agrarforschung | Scoop.it
m Deutschen Pavillon auf der Expo in Mailand präsentiert Bioland-Bauer Josef Braun sein Wissen über die Rolle eines gesunden, ökologisch genutzten Bodens. Bereits seit mehr als 30 Jahren bewirtschaftet Braun seinen Betrieb in Freising biologisch und beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit. Um den Boden zu schonen, nutzt er leichte Landtechnikmaschinen und bearbeitet den Boden pfluglos. Zudem fördert Braun die richtigen Lebensbedingungen für Regenwürmer. Denn sie sind die Grundlage für einen fruchtbaren Boden. „Ein guter Boden mit einem gesunden Bodenleben ist der Schlüssel für ertragreiche und nachhaltige Landwirtschaft ohne chemisch-synthetische Pestizide und Düngemittel“, sagt Bioland-Bauer Braun. „Die Expo ist eine tolle Möglichkeit die Bedeutung des Bodens in den Mittelpunkt zu rücken.“
AckerbauHalle's insight:

putzig - vergessen wird, dass die pfluglose Bewirtschaftung im Ökolandbau die Ausnahme ist, aber was sag ich

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Webcam Bilder wenig hilfreich

Webcam Bilder wenig hilfreich | Agrarforschung | Scoop.it
Webcam Bilder von Ställen werden weder große Aufmerksamkeit noch reges Interesse erreichen. Zu diesem Schluss kommt Prof. Dr. Achim Spiller von der Universität Göttingen in seiner Studie im Auftrag der Edmund Rehwinkel Stiftung. Die Studie zum Neuromarketing von Bildern ist jetzt im 31. Band der Schriftenreihe der Rentenbank erschienen.
 
Konkret gehe es darum, wie Bilder aus der modernen Tierhaltung auf den Verbraucher wirken. Es gebe signifikante Unterschiede zwischen der Interpretation von Bildern durch Verbraucher und Landwirte.
 
Grundsätzlich sei der Blickverlauf zwischen beiden Gruppen ähnlich. Innerhalb der ersten beiden Sekunden, dies entspräche der typischen flüchtigen Betrachtungsdauer für Bilder in Zeitungen, würden vor allem Gesichter und Körper der Tiere erkannt. Die Bodengestaltung komme durchschnittlich erst in der dritten und vierten Sekunde hinzu. Der Wirkung der Bilder, vor allem der Gesichter der Tiere, komme somit eine zentrale Bedeutung zu. Forschungen zur optimalen Bildgestaltung steckten im Agrarbereich aber noch in den Kinderschuhen. In anderen Bereichen wie z.B. der Automobilindustrie seien solche Studien schon lange Standard.

Zielgruppe beachten

Je nach Zielgruppe des Fotos müsse beachtet werden, dass gleiche Dinge anders interpretiert würden. Liegende Schweine werden von Landwirten als entspannt empfunden, wobei der Verbraucher diese krank einschätzt, so Prof. Spiller. Insgesamt würden die Bilder sogenannten Framing-Mustern unterliegen. Dies sind Deutungsmuster, die dem Betrachter bei der Einordnung der Bilder helfen. So erinnerten sich 20% der Verbraucher daran, in einem Schweinestall mit Vollspaltenboden Stroh gesehen zu haben. Dort war aber kein Stroh vorhanden.
 
Anstatt der reizarmen Webcam Bilder sollten verschiedene Bildelemente mit abwechslungsreichen Stalleinrichtungen und mehr Farbe verwendet werden. Nach Spiller ist dies eine Win-Win Situation, da solch eine Umgebung für Mensch und Tier reizvoller ist.
 
Spiller konstatiert, dass Landwirte und Verbraucher dieselbe Sprache sprechen müssen. Die Sender- und Empfänger-Botschaft müsse sich unbedingt decken. Nur so könnten Missverständnisse konsequent vermieden werden.
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Kundenmehrheit gegenüber Lebensmittel-Onlinehandel aufgeschlossen

Kundenmehrheit gegenüber Lebensmittel-Onlinehandel aufgeschlossen | Agrarforschung | Scoop.it
Der Verkauf von Lebensmitteln über das Internet und die Lieferung nach Hause können ein Wettbewerbsvorteil für den Handel darstellen. Zu diesem Schluss sind Wissenschaftler der Fachhochschule für Betriebswirtschaftslehre in Köln (Cologne Business School - CBS) nach Auswertung einer Konsumentenbefragung gekommen, deren Ergebnisse vergangene Woche veröffentlicht wurden.

Laut Untersuchung haben fast 71 % der befragten Konsumenten bisher noch nie Lebensmittel online erworben, stehen diesem Trend aber aufgeschlossen gegenüber. Entscheidende Bedeutung für den Markteintritt habe die Kommunikation zum Kunden, betonten die CBS-Wissenschaftler. Insgesamt 80 % der Befragten hätten noch niemals Informationen zum möglichen Online-Einkauf in ihren stationären Einkaufsstätten wahrgenommen. Prof. Christoph Willers vom CBS riet daher dem Handel, aufgeschlossene Kunden gezielt anzusprechen, um schließlich auch die Widerstände bei den Skeptikern zu überwinden.

Ein Großteil der Befragten wünscht der Umfrage zufolge bei einer Online-Bestellung auch eine Lieferung der Lebensmittel nach Hause, insbesondere am selben Tag oder in einem „zielgruppenspezifischen Lieferfenster“. Vor allem in ländlichen Regionen sei aber eine verlässliche und gleichzeitig rentable Auslieferung für die Händler bisher kaum realisierbar.

„Lebensmittelhändler müssen die letzte Meile als Teil ihrer Lieferkette begreifen“, so Prof. Carsten Deckert. Der Logistiker werde beim Online-Handel zum „Face-to-the-customer“. Hier sei ein Umdenken nötig, da diese Rolle bei den Lebensmitteln bislang vom Einzelhändler wahrgenommen werde.
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EU dropped pesticide laws due to US pressure over TTIP, documents reveal

EU dropped pesticide laws due to US pressure over TTIP, documents reveal | Agrarforschung | Scoop.it
US trade officials pushed EU to shelve action on endocrine-disrupting chemicals linked to cancer and male infertility to facilitate TTIP free trade deal
AckerbauHalle's insight:

Sollte dies so stimmen, ist es wahrlich ein interessanter Sachverhalt. Laut Guardian hat sich die EU bei der Regulation der Pflanzenschutzmittel schon jetzt auf die TTIP-Verhandlungen eingestellt und die - vermutete - hormonelle Wirkung in der Umwelt  erst einmal nicht weiter beachtet. Wie gesagt, eine Meldung im Guardian. 

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Darf man für mehr Tierwohl mehr Strukturwandel in Kauf nehmen?

Darf man für mehr Tierwohl mehr Strukturwandel in Kauf nehmen? | Agrarforschung | Scoop.it
Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Tierwohl und Betriebsgröße. Diese Aussage aus dem vieldiskutierten Gutachten „Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung“ des Wissenschaftlichen Beirats Agrarpolitik untermauerte Prof. Dr. Regina Birner von der Universität Hohenheim auf der Fachtagung des Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion (ZDS) gestern in Melle, Niedersachsen. Die Wissenschaftlerin schlussfolgerte daraus unter anderem, dass man für mehr Tierwohl den Strukturwandel in der Landwirtschaft nicht aufhalten müsse. Möglicherweise werde man für mehr Tierwohl sogar einen verschärften Strukturwandel hinnehmen müssen.
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Maiswurzelbohrer fressen sich weiter durch

Maiswurzelbohrer fressen sich weiter durch | Agrarforschung | Scoop.it
Mehr Maiswurzelbohrer als je zuvor – das ist die alarmierende Bilanz in Bayern aus 2014. Seit der Aufhebung des Quarantänestatus vor über einem Jahr verbreitet sich der Käfer offensichtlich jetzt zügiger.
 
„Bayernweit haben wir an 230 Fallenstandorten ca. 1400 Käfer gefangen“, berichtet Prof. Dr. Michael Zellner von der Bayerischen LfL. Betroffen waren vor allem das südliche Ober- und Niederbayern. Bemerkbar machte sich in 2014 auch der höhere Zuflugdruck aus südlichen Ländern wie Österreich. In Baden-Württemberg hat der Befall mit 2500 Käfern im Vergleich zum Vorjahr leicht zugenommen. Grund für das höhere Befallsniveau ist der insgesamt höhere Anteil von Monomais bzw. Saatmaisflächen.
 
„Wichtigste Vorsorge ist und bleibt die Fruchtfolge“, so Dr. Zellner gegenüber top agrar. „Wer auf derselben Fläche nur alle 2 Jahre Mais anbaut, wird mit dem Wurzelbohrer keine Probleme bekommen, vorausgesetzt auf der Nachbarfläche steht kein Monomais.“ Dass ein Maisanteil von 66 % in der Fruchtfolge (2 mal Mais in 3 Jahren) bei eher niedrigem Wurzelbohrerdruck in der Regel ausreicht, zeigen Ergebnisse des Julius Kühn-Instituts. Bei dieser Variante ist allerdings ein Monitoring notwendig, um bei steigenden Käferzahlen den Fruchtfolgeanteil des Maises wieder zu senken.
 
Wer meint, dass künftig gentechnisch veränderter Bt-Mais eine Lösung gegen den Käfer werden könnte, der irrt. Aktuelle Erfahrungen von Landwirten in den USA zeigen, dass nach fast 20-jährigem Anbau in Teilen von Iowa und Illinois starke Resistenzen des Wurzelbohrers gegenüber Bt-Mais auftreten. Sogar Sorten mit drei Bt-Proteinen können den Angriff en nicht mehr standhalten.
 
Empfehlung: Achten Sie vor allem in Befallsgebieten unbedingt auch weiterhin auf die Fruchtfolgestellung des Maises. Nur so ist der Schädling langfristig auf einem Niveau zu halten, auf dem keine Ertragsverluste zu befürchten sind.
AckerbauHalle's insight:

Erst wird gekämpft, dass die Einstufung als Quarantäneschädling fällt und nun wird auf die Einhaltung von Fruchtfolgen - auf freiwilliger Basis - verwiesen. schauen wir einmal, ob es reicht. 

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Greenpeace mit sieben Grundsätzen für eine bessere Landwirtschaft

Greenpeace mit sieben Grundsätzen für eine bessere Landwirtschaft | Agrarforschung | Scoop.it
Als Antwort auf den Agrarbericht der Bundesregierung hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace in einem Gegenentwurf sieben Grundsätze mit ihrer Vision einer zukunftsfähigen und ökologisch nachhaltigen Landwirtschaft vorgestellt.
 
„Die Agrarpolitik fördert immer noch massiv eine kranke industrialisierte Landwirtschaft“, sagt Dirk Zimmermann von Greenpeace. „Umwelt- und Ressourcenschutz sind Ziele auf dem Papier, die Bundesregierung verfehlt sie jedoch. Nitrat aus der Massentierhaltung belastet das Grundwasser, der Einsatz von immer mehr Pestiziden bedroht die Artenvielfalt.“

Zimmermann erinnert an das Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen Deutschland wegen Nitratbelastung der Gewässer. „Wir brauchen eine radikale Wende. Die Zukunft der europäischen und deutschen Landwirtschaft liegt in den Händen von Bio-Bauern. Nur eine gesunde Landwirtschaft kann gesunde Lebensmittel produzieren“, sagt Zimmermann.

Die sieben Grundsätze

Der neue Greenpeace-Report benennt sieben Grundsätze für eine zukunftsfähige Landwirtschaft:

Erzeuger und Verbraucher sollten über die Lebensmittelproduktion entscheiden und den Konzernen die Kontrolle entziehen.

Arbeitende in der Landwirtschaft weltweit müssen von ihrer Tätigkeit leben können, um gute und gesunde Lebensmittel zu produzieren.

Für eine gerechte Verteilung von Essen für alle müssen höhere Erträge mit ökologischen Mitteln erzielt und die nicht-nachhaltige Nutzung verringert werden (Lebensmittelabfälle reduzieren, Fleischkonsum einschränken, Flächen für die Bioenergiegewinnung minimieren).

Vielfalt vom Saatgut bis zum Teller ist Grundlage für stabile Erträge und für umweltschonende Anbaumethoden.

Böden und Wasser müssen geschützt werden.

Landwirte setzen keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel ein. Ökolandbau verleiht landwirtschaftlichen Betrieben und unserem Ernährungssystem die Fähigkeit, sich schnell und effektiv an neue klimatische und wirtschaftliche Bedingungen anzupassen.
Greenpeace fordert Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt auf, eine nachhaltige  und ökologische Landwirtschaft zu unterstützen und die Forschung zu alternativen sowie nichtchemischen Methoden in der Landwirtschaft zu fördern.
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Wir wurden systematisch fertiggemacht!

Wir wurden systematisch fertiggemacht! | Agrarforschung | Scoop.it
Was Bauernfamilien in Deutschland teilweise mitmachen müssen, nur weil sie ihren Betrieb und ihre Lebensgrundlage weiterentwickeln wollen, schildert ein Leserbriefschreiber in der am Freitag erscheinenden top agrar 6/2015. Er möchte ungenannt bleiben:
 
„Als wir Ihren Artikel (Anm. d. Red.: „Über Nacht fühlten wir uns wie Verbrecher“, top agrar 4/2015, Seite 176) gelesen hatten, kam alles wieder hoch, was wir längst verdrängt und vergessen glaubten. Vor einigen Jahren wollten wir unseren Betrieb um einen Hähnchenstall und eine Biogasanlage erweitern. Was dann kam, damit hätten wir nie im Leben gerechnet. Über Nacht bildete sich in unserem 400-Seelen-Dorf eine Bürgerinitiative, die fortan mächtig Stimmung gegen uns machte.
 
Die Dörfler riefen dazu auf, „nicht mehr bei denen zu kaufen und nicht mehr mit denen zu reden“. Unsere Verpächter forderte man auf, uns die Pachtflächen zu kündigen, was diese auch taten. Es gab 13 Anzeigen gegen uns. Auf der Straße wurde vor uns ausgespuckt, man drehte sich weg und grüßte uns nicht mehr. Immer wieder gab es neue Flugblätter, Unterschriftenaktionen, Transparente an vielen Häusern im Dorf und anonyme Briefe.
 
Gezielt wurden Gerüchte gestreut. Mal gab es angebliche Hügelgräber auf unserem Acker und einige Tage später eine ehemalige Mülldeponie. Mit immer neuen Gutachten konnten wir alles entkräften.
 
Selbst vor unseren vier Kindern zwischen damals neun und zwölf Jahren machte man nicht halt. Wir haben sie aus ihrer Schule nehmen müssen! Sie gehen nun in einem anderen Landkreis zur Schule! Ihren neuen Freunden würden sie niemals von ihrer Vergangenheit erzählen. Eine meiner Töchter sagte: Wenn sie groß sei, wolle sie weg von diesem Ort. Das, was sie hier erlebt habe, sei eine Zumutung. Das wolle sie ihren Kindern nicht bieten! Da fehlen einem als Eltern die Worte.
 
Wie gehen wir und unsere Kinder mit all den vielen Wunden und dem Leid um, das man uns zugefügt hat? Wir wissen es nicht. Wie geht unsere Gesellschaft mit Landwirten um? Darüber muss auch die Politik nachdenken!
 
Wir wollten den Hof nur zukunftsfähig machen. Heute, drei Jahre nachdem wir den Antrag und die Pläne für den Hähnchenstall und die Biogasanlage zurückgezogen haben, steht keine Kuh mehr im Stall. Der Betrieb ist nicht mehr zukunftsfähig. Und der Ortsvorsteher rief uns noch hinterher: „Interessiert doch eh niemanden, was aus Euch und Eurem Betrieb wird!“ Bald gibt es im Dorf keinen Landwirt mehr. Dann ist es ein Dorf ohne Zukunft und ohne dörflichen Frieden."

Lesen Sie auch:
Morddrohung gegen Landwirtssohn (30.4.2015)
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ZDF Frontal 21 zu Glyphosat

ZDF Frontal 21 zu Glyphosat | Agrarforschung | Scoop.it

Vor wenigen Wochen hat die Weltgesundheitsorganisation WHO klar gemacht: Das weltweit verwendete Pflanzenschutzmittel Glyphosat ist “wahrscheinlich krebserzeugend“ bei Menschen.
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Das ist ein Paukenschlag, schließlich hatten Zulassungsbehörden das Pflanzengift bisher als weitgehend ungefährlich eingestuft, trotz Warnungen unabhängiger Wissenschaftler. Doch nun wird ein weiterer Verdacht immer drängender: Glyphosat könnte auch Ursache für Totgeburten und Missbildungen bei Neugeborenen sein - bei Nutztieren und möglichweise sogar bei Menschen.
Nach Angaben der WHO wurde das Pestizid in geringen Konzentrationen bereits in Lebensmitteln, im Wasser und in der Luft nachgewiesen. So wird Glyphosat nicht nur in der Landwirtschaft eingesetzt, sondern auch als Unkrautvernichtungsmittel in Baumärkten und Gartencentern an Hobbygärtner verkauft.
Frontal 21 auf den Spuren eines Giftes, an dem Chemiekonzerne nach wie vor gut verdienen, von dem die Landwirtschaft abhängiger denn je ist und bei dem das Vertrauen in staatliche Kontrollbehörden erschüttert ist.

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Elf Fragen zu Vegetarismus

Elf Fragen zu Vegetarismus | Agrarforschung | Scoop.it
Rund vier Millionen Vegetarier gibt es in Deutschland. Die fleischlose Ernährung wurde erst skeptisch beäugt und dann zum Trend ausgerufen. Wir ...
AckerbauHalle's insight:

GEO widmet sich in der online Ausgabe einigen der wichtigsten Fragen einer vegetarischen Ernährung. 

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Greening lässt Getreideanbau in Niedersachsen ansteigen

Greening lässt Getreideanbau in Niedersachsen ansteigen | Agrarforschung | Scoop.it
Hannover - Das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) prognostiziert eine deutliche Vergrößerung der Getreidefläche in dem Bundesland gegenüber 2014.

(c) proplanta
Laut einer ersten Trendberechnung wird sich die entsprechende Gesamtfläche auf voraussichtlich 846.800 ha belaufen; das entspricht einem Zuwachs von knapp 4 %. Die größte Steigerung verzeichneten demzufolge Sommergetreidearten mit einem Plus im Vergleich zum Vorjahr von 26 %, gefolgt von Hafer und Sommerweizen mit jeweils 11 %.

Als Grund für den Anstieg nannten die Statistiker die neuen EU-Regelungen zur Anbaudiversifizierung. Fachberater der Landwirtschaftskammer wiesen darauf hin, dass es aus ackerbaulicher Sicht zweckdienlich sei, mehr Sommerungen anzubauen. Daraus ergebe sich unter anderem die Möglichkeit, Ungräser wie den Ackerfuchsschwanz, die kaum auf Pflanzenschutzmittel reagierten, zu bekämpfen.

Wie weiter aus der LSN-Prognose hervorgeht, weitet sich die Stilllegungsfläche in Niedersachsen um gut ein Drittel aus. Der stärkste Rückgang wird bei den Zuckerrüben mit einem Minus von 14 % erwartet. Als Hauptursachen werden die ungewöhnlich hohen Ernteerträge des vergangenen Jahres angeführt, aufgrund derer die Lieferkontingente für das aktuelle Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits teilweise erfüllt seien.

Mit einem Minus von knapp 9 % verringere sich auch die Rapsfläche den aktuellen Berechnungen zufolge deutlich. Die Anbauflächen fürMais und Kartoffeln dürften laut LSN nahezu stabil bleiben. (AgE)
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Rescooped by AckerbauHalle from Food Policy
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The Big Waste: Why Do We Throw Away So Much Food? - Yale Env 360 (2015)

The Big Waste: Why Do We Throw Away So Much Food? - Yale Env 360 (2015) | Agrarforschung | Scoop.it

A glaring paradox of the U.S. food system is that while no country produces food as efficiently, no country wastes as much. Every year, 30 to 40 percent of what is grown and raised in the United States is thrown away or rots between farms and kitchens. That’s a startling 133 billion pounds of food – more than enough to feed the 800 million people worldwide who face hunger every day...

Washington, and the U.S. as a whole, has taken only minor steps to reduce this enormous waste and its related human and environmental costs. By contrast, Seoul has adopted innovative programs to minimize the amount of food that ends up going to landfills to rot... 

The environmental impact of our wastefulness is extraordinarily high, considering the huge amount of fuel, fertilizer, pesticides, and other resources needed to grow and transport food. And when it is dumped in landfills, decaying garbage releases vast amounts of methane. If global food waste were a country, it would rank third in terms of greenhouse gas emissions.

The bounty most people in the U.S. enjoy has given rise to a culture of waste. “I think if you really dig down to what’s going on here... it’s that people don’t value their food.”

 

http://e360.yale.edu/feature/the_big_waste_why_do_we_throw_away_so_much_food/2874/

 


Via Alexander J. Stein
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Image der Landwirtschaft trägt zu steigender Zahl an Veganern bei

Image der Landwirtschaft trägt zu steigender Zahl an Veganern bei | Agrarforschung | Scoop.it
Eine steigende Zahl von Verbrauchern sieht keine andere Möglichkeit mehr, Tiere zu schützen, als auf tierische Produkte zu verzichten und sich vegan zu ernähren. Zu diesem Schluss kommt Prof. Dr. Ulrich Hamm von der Universität Kassel. Diese Entwicklung werde noch solange weitergehen, wie Medien Negativbeispiele für tierquälerische Haltungsbedingungen finden könnten.
 
Prof. Hamm erstellte die Studie zum Image der Landwirtschaft unter Veganern im Auftrag der Edmund Rehwinkel Stiftung. Die Studie ist jetzt im 31. Band der Schriftenreihe der Rentenbank erschienen.

Verbraucher hat romantisierte Vorstellung der Landwirtschaft

Das Bild einer tiergerechten Landwirtschaft sei unter Verbrauchern sehr stark von romantisierenden Darstellungen aus Bilderbüchern, Zeitschriften, Werbefilmen oder Fernsehserien beeinflusst. Deshalb könne auch eine um Objektivität bemühte Darstellung der modernen Landwirtschaft das Image beim Verbraucher nicht positiv beeinflussen. Images seien Schlussfolgerungen von verschiedenen Eindrücken und Gefühlen, die umso stärker wirkten, je größer die Entfremdung vom Gegenstand sei. Bilder, die mit moderner Tierhaltung deren Artgerechtigkeit zu belegen versuchen, wirken in ihrer oft technikbetonten Darstellungsweise daher eher abschreckend, konstatiert Hamm.
 
Die Landwirtschaft sollte deshalb auch keine Werbefilme produzieren, in der die Realität schöngefärbt werde, sondern bereits bestehende positive Zusammenhänge hervorheben. Es gebe derer deutlich mehr als bisher bekannt seien.

Der Veganer bekomme beim Kauf seiner Produkte das gute Gewissen der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes quasi mitgeliefert.
Für unsere Branche sei solch eine Wirkung auch möglich. Hier wäre exemplarisch zu nennen: die Erhöhung der Biodiversität bei extensiver Weidehaltung. Dieser und weitere Vorteile müssten dem Verbraucher aber verständlicher erklärt werden.

Es gibt zwei Gruppen von Veganern

Die Gruppe der Veganer könne in zwei Untergruppen eingeteilt werden. Die 1. Gruppe kritisiere die Intensivtierhaltung. Darunter befänden sich auch Personen, die trotz dessen Wildfleisch essen. Ihnen gehe es hauptsächlich um die vermeintlich schlechten Haltungsbedingungen. Sie seien relativ offen für Gespräche. Auch der Anteil besonders hoch gebildeter Menschen ist hier sehr groß, sagt Prof. Hamm.
Ebenso gebe es viele Promis, die vegan leben und dies auch offen kommunizieren. Diese Personengruppen seien oft sehr gut vernetzt, weshalb Sie auch als Multiplikatoren für negativ-Schlagzeilen aus der Landwirtschaft auftreten. Daraus folgert Hamm, dass Sie auf gesellschaftliche Entwicklungen einen immensen Einfluss haben.
 
Die zweite Gruppe seien die Antispeziesisten. Sie sprächen Menschen und Tieren gleiche Rechte zu und agierten aus Überzeugung, weshalb Sie jegliche Tierhaltung ablehnten. Bei ihnen werde die landwirtschaftliche Tierhaltung auch in Zukunft keine Akzeptanz finden. Der Umgang sollte trotz dessen von Offenheit und gegenseitigem Respekt geprägt sein.
 
Gesamt konstatiert Hamm, dass es in der aktuellen gesellschaftlichen Debatte kaum möglich sein wird, die intensive Tierhaltung mit einem positivem Image zu besetzen.
AckerbauHalle's insight:

wie gering die Möglichkeit der Diskussion ist, zeigen die Kommentare 

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Welthungerbericht 2015: 800 Millionen Menschen leiden Hunger

Welthungerbericht 2015: 800 Millionen Menschen leiden Hunger | Agrarforschung | Scoop.it
Die Zahl der hungernden Menschen in der Welt ist nach einem UN-Bericht weiter gesunken. Dennoch haben immer noch etwa 795 Millionen Menschen – das ist ungefähr jeder Neunte auf der Welt – nicht genug zu essen. Das geht aus dem Welthungerbericht 2015 von drei UN-Ernährungsorganisationen hervor, der in Rom vorgestellt wurde. Zu Beginn der 1990er Jahre habe die Zahl bei mehr als einer Milliarde hungernder Menschen gelegen.

Grund für die positive Entwicklung seien unter anderem das Wirtschaftswachstum in Ländern wie China oder Indien und eine produktivere Landwirtschaft. Die meisten unterernährten Menschen lebten weiter in Asien und Afrika, dabei vor allem in Breitengraden südlich der Sahara.

72 von 129 Ländern hätten das sogenannte Millenniumsziel der Vereinten Nationen erreicht, den Anteil der hungernden Bevölkerung um die Hälfte zu reduzieren, heißt es in dem Bericht. "Die Tatsache, dass wir fast die Millenniumsziele zum Hunger erreicht haben, zeigt uns, dass wir die Geißel des Hungers ganz auslöschen können", sagte der Generaldirektor der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO), José Graziano da Silva.

Den Bericht stellten neben der FAO das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) und der Internationale Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) vor. Zu der positiven Entwicklung sei es trotz politischer und wirtschaftlicher Krisen in vielen Ländern und einem Wachstum der Weltbevölkerung um 1,9 Milliarden Menschen seit 1990 gekommen. 
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Policies and actions to shift eating patterns: What works? | Food Climate Research Network (FCRN)

Policies and actions to shift eating patterns: What works? | Food Climate Research Network (FCRN) | Agrarforschung | Scoop.it
This literature review, undertaken by the Food Climate Research Network and Chatham House (link is external), and in association with EAT who also kindly supported the work, considers what the evidence has to say about effective ways of shifting people’s consumption patterns in more sustainable and healthy directions.

Having summarised the current state of knowledge on what sustainable healthy eating patterns look like, it focuses on four key eating practices that potentially offer win-wins for health and sustainability (while acknowledging qualifiers and caveats).  These are 1. Increased consumption of plant based foods including fruit and vegetables; 2. Reduced meat consumption; 3. Shifts in palm oil consumption (i.e. not always or necessarily reductions); and 4. Reductions in sugar intakes. It also considers, 5. a fifth area where health and environmental goals diverge – the case of fish.

The review clusters interventions into the following categories as set out in the following table (see page 19 of the report) and uses this typology to structure the health and environmental evidence base and the research findings.
AckerbauHalle's insight:

Welche Optionen gibt es zu Veränderung des Verbraucherverhaltens? Hier einmal eine systematische Aufstellung. 

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Feast or Famine: The Flow of Nitrogen - Interactive Graphic

Feast or Famine: The Flow of Nitrogen - Interactive Graphic | Agrarforschung | Scoop.it
Synthetic fertilizer provides most of the nitrogen that makes soil fertile worldwide. Almost half the nitrogen is then harvested with crops; the rest is lost through leaching, erosion, and emissions.
AckerbauHalle's insight:

Sehr illustrative Seite zur globalen Situation der N-Überschüsse

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Parlamentsbeschluss: Französische Supermärkte dürfen keine Lebensmittel mehr wegwerfen

Parlamentsbeschluss: Französische Supermärkte dürfen keine Lebensmittel mehr wegwerfen | Agrarforschung | Scoop.it
Frankreich geht radikal gegen die Verschwendung von Lebensmitteln vor. Große Supermärkte dürfen unverkaufte Nahrungsmittel künftig nicht mehr wegwerfen, wie das Parlament in Paris am Donnerstagabend in seltener Einmütigkeit beschloss. Insbesondere wird es den Händlern im Lebensmittelbereich verboten, ihre unverkaufte Ware für den Konsum ungeeignet zu machen. Ein Abgeordneter prangerte es als „skandalös“ an, dass zum Beispiel Chlor über Mülleimer mit noch nutzbaren Lebensmitteln verteilt werde.
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UFOP-Modellanbau Clearfield-Raps abschließend beurteilt

UFOP-Modellanbau Clearfield-Raps abschließend beurteilt | Agrarforschung | Scoop.it
Berlin - Das aus der Kombination des Herbizids Clearfield®-Vantiga® D und einer Clearfield-Winterrapssorte bestehende Clearfield-Produktionssystem ist eine gute Ergänzung der langjährig in Deutschland etablierten Produktionssysteme, die auf einer Herbizid-Strategie mit Vorauflauf- oder Nachauflaufbehandlung basieren.

(c) proplanta
Im Mittel der Erntejahre 2012 bis 2014 und der Standorte in sechs Bundesländern war im Modellanbau keine signifikante wirtschaftliche Vorzüglichkeit eines der geprüften Herbizid-Systeme zu erkennen.

Dies sind die wesentlichen Ergebnisse eines von der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) unterstützten Projektes. Ziel des unter Federführung von Professor Dr. Bernhard C. Schäfer  und Carolin Merker, Fachhochschule Südwestfalen, durchgeführten Vorhabens war eine objektive Beurteilung der Leistungsfähigkeit des Clearfield-Produktionssystems hinsichtlich der Bestandsentwicklung im Herbst, der Bekämpfung von Problemunkräutern, des Ertrages und des Ölgehalts als Qualitätskriterium im Vergleich zum Standardsystem.

Als Problemunkräuter für den Rapsanbau fanden u. a. Rauke-Arten, Storchschnabel-Arten und Hirtentäschel Berücksichtigung. Dazu wurde ein Modellanbau in sechs verschiedenen Bundesländern für die Dauer von drei Jahren angelegt und ausgewertet. Dieser Modellanbau erfolgte in Zusammenarbeit mit den Länderdienststellen der Offizialberatung, den Rapszüchterhäusern Pioneer Hi-Bred Northern Europe Sales Division GmbH, Monsanto Agrar Deutschland GmbH, Deutsche Saatveredelung AG und Norddeutsche Pflanzenzucht Hans-Georg Lembke KG sowie dem Pflanzenschutzmittelhersteller BASF SE.

Als Standardsystem sind die in der Praxis breit etablierten Vorauflauf- und Nachauflaufbehandlungen gegen Unkräuter/Ungräser in Verbindung mit vom Bundessortenamt zugelassenen Rapshybriden ohne Resistenz gegen den Clearfield-Wirkstoff Imazamox zu verstehen. Die Versuchsergebnisse wurden einer ökonomischen Bewertung – sowohl in den einzelnen Versuchsjahren als auch im dreijährigen Mittel – unterzogen. (ufop)
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Tiere bleiben ein Megathema

Tiere bleiben ein Megathema | Agrarforschung | Scoop.it
Eine Stellungnahme von Prof. Dr. Peter Kunzmann, AG Ethik an der Tierärztlichen Hochschule Hannover:
 
Wut und leidenschaftliches Unverständnis herrscht auf beiden Seiten, sobald es um die Tiere und die „Massentierhaltung“ geht. Beim Wort schon schwillt einigen der Kamm. Auf beiden Seiten. Vielleicht hilft es, die gegenwärtige Diskussion um die Nutztierhaltung zu verstehen, wenn wir sie in eine längerfristige Perspektive stellen. Dann werden zumindest die Gründe für die aktuelle Debatte klarer.
 
Die Gesellschaft hat über Jahrzehnte immer mehr Vorgänge aus ihrer Lebenswelt verbannt, die mit Tieren für Nahrungszwecke verbunden sind. Zum Beispiel dadurch, dass es keine Schlachthöfe mehr in den Städten gibt. Deswegen haben immer weniger Erfahrung mit Nutztieren. Sie kennen nur ihre Produkte.
 
Jetzt reißt diese Gesellschaft die Stalltüren auf und will sehen, was dort mit den Tieren geschieht. Dabei wird deutlich, dass die Bürger inzwischen eine ganz andere Vorstellung von dem entwickelt haben, was Tiere sein können oder sein sollen. Sie machen ihre Erfahrungen mit Tieren als Hausgenossen, sehen in ihnen intelligente, empfindsame Wesen mit Bedürfnissen.
 
Das wird getragen und unterstützt von vielen kleinen und großen Strömungen in unserer Kultur und Wissenschaft, die zusammenfließen in eine mächtige Bewegung, die den Tieren einen anderen Stellenwert im Leben der Menschen zuschreiben.
 
Tiere sind ein Megathema der Gesellschaft geworden, weit über die Nutztierhaltung und auch weit über die Agrarwissenschaften und die Biologie hinaus. Mit Tieren befassen sich auch die Kultur- und Geisteswissenschaften, wie sie das in unserem Kulturkreis noch nie getan haben, so auch Ethiker und Juristen.
 
Deswegen wird das Interesse am Tier keine Mode bleiben, es wird unsere Kultur und die Rolle der Tiere in dieser Kultur dauerhaft verändern. Hier ist eine Revolution im Gange, mit allem was dazugehört: Polarisierung und Polemik, der schweren Suche nach Orientierung und Kompromissen.
 
Zu Letzterem sind auch nicht mehr alle bereit, denn zu Revolutionen gehören auch Radikale, im Falle der Tiere die kleine, aber schlagkräftige Truppe der Tierrechtler. Sie wird mutmaßlich umso kräftigeren Zuspruch bekommen, je langsamer sich die Zustände allseits erkennbar zu mehr „Tierwohl“ verändern. Dieses Anliegen ist unseren Zeitgenossen ernst und wird es bleiben. Auch wenn es den Profis in der Tierhaltung schwer fallen wird, sich mit 80 Millionen Tierschutzexperten auseinanderzusetzen.
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Artenschutz: Jede dritte Art in Deutschland ist bedroht

Artenschutz: Jede dritte Art in Deutschland ist bedroht | Agrarforschung | Scoop.it
Das Ergebnis des ersten Artenschutzberichts des Bundesamts für Naturschutz (BfN) ist eindeutig: Um Deutschlands Natur ist es schlecht bestellt. Von den rund 72.000 bekannten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten hierzulande sei rund ein Drittel in ihrem Bestand bedroht. Dem nicht genug: Das nationale Ziel, den Verlust aufzuhalten, habe man "bisher verfehlt". Die bisherigen Maßnahmen reichen nicht aus, um die Arten vor dem Aussterben zu bewahren.
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26 charts and maps that show the world is getting much, much better

The press — and humans in general — have a strong negativity bias. Bad economic news gets more coverage than good news. Negative experiences affect people more, and for longer, than positive ones. So it's natural for things like Russia's incursion into Ukraine or the rise of ISIS or the Ebola outbreak to weigh on us more than, say, the fact that extreme poverty has fallen by half since 1990, or that life expectancy is increasing, especially in poor countries. But it's worth paying some attention to the latter factors. The world is getting much, much better on a whole variety of dimensions. Here are just a few.
AckerbauHalle's insight:

Eine ganze Reihe von Abbildungen, die zeigen, dass die Welt sich in den letzten Jahrzehnten (teilweise Jahrhunderten) deutlich verbessert hat. Interessant: Als ein Beispiel wird auch der sinkende Anteil an Ausgaben für Nahrungsmittel genannt. 

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Gentechnik: Ertrinken in der Siegelflut - SPIEGEL ONLINE

Gentechnik: Ertrinken in der Siegelflut - SPIEGEL ONLINE | Agrarforschung | Scoop.it

Bier noch einmal Wenn es um Gentechnik geht, läuft Horst Rehberger innerhalb von Sekunden heiß. Der Ex-Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt sieht das Volk bei diesem Thema auf breiter Basis "verarscht".
Das deutsche Gentechnikgesetz, das gentechnikfreien Produkten Spuren von Verunreinigung erlaubt? Hält der sonst ruhige Rehberger für Volksverdummung. Gentechnikfreie Regionen? "Eine Illusion." Fast jede Jeans stamme inzwischen doch aus gentechnisch veränderter Baumwolle. Rehberger fordert nun völlige Transparenz. Er tritt deshalb für eine umfassende Kennzeichnung aller Produkte ein, die mit Gentechnik in Berührung gekommen sind. Es geht ihm dabei nicht nur um Gentech-Baumwolle oder Milch von Kühen, die Gensoja zu fressen bekommen. Auch gentechnisch hergestellte Enzyme in Waschmitteln müssten auf der Verpackung gekennzeichnet werden.
Eine entsprechende Petition an den Bundestag hat er heute gestellt. Sie soll die "festgefahrene Gentechnikdebatte" endlich voranbringen. Einige prominente Unterstützer hat Rehberger auch schon dabei: Neben der Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard konnte er etwa seinen Parteikollegen, den FDP-Vorsitzenden Christian Lindner, für die Kampagne gewinnen. Wenn Rehberger nun wirkt wie ein Gentechnik-Skeptiker, dann täuscht das. Kaum einer hat sich so um die Gentechnik verdient gemacht wie der ehemalige Politiker, der inzwischen Vorsitzender des Vereins "Forum Grüne Vernunft" ist.

Das Ziel der Lobbytruppe scheint eine Labelflut in den Regalen zu sein, die den Verbrauchern suggeriert, der Gentechnik sei nicht mehr zu entkommen. "Wenn die Bevölkerung sieht, dass Gentechnik längst Alltag ist, dann werden Ängste abgebaut", glaubt Rehberger. Das Zeichen "Mit Gentechnik" könnte langfristig gar ein Gütesiegel werden, so die Hoffnung.

Für die Gentechnik-Fans ist die Kennzeichnungskampagne eine krasse Kehrtwende. Lange hielt etwa Rehbergers Lobby-Kollegin Christel Happach-Kasan eine Label-Pflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel für eine Diskriminierung. Sie seien schließlich qualitativ gleichwertig. Doch mit ihrem Ideal der sogenannten qualitativen Äquivalenz, gibt Happach-Kasan zu, käme man in Europa "nicht voran". Und müsse nun andere Wege gehen.

AckerbauHalle's insight:

Hier noch einmal der entsprechende Bericht von SPON

 

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Pflanzenschutzintensität auf Praxisbetrieben

AckerbauHalle's insight:

Sehr interessante Veröffentlichung zur Pflanzenschutzintensität auf Praxisbetrieben. 

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Komplettausstieg aus Anbindehaltung erntet Kritik

Komplettausstieg aus Anbindehaltung erntet Kritik | Agrarforschung | Scoop.it
Mit scharfer Kritik hat der Präsident des Hessischen Bauernverbandes (HBV), Friedhelm Schneider, auf die Forderung der Bundestierärztekammer (BTK) reagiert, vollständig aus der Anbindehaltung von Rindern auszusteigen und diese Haltungsform über die Cross-Compliance-Kontrollen zu sanktionieren.

(c) proplanta
Trotz der hohen Arbeitsintensität sei die Anbindehaltung auch heute noch in mehr als 50 % der milchviehhaltenden Betriebe in Hessen vorzufinden, erklärte Schneider diese Woche in Friedrichsdorf. Die Position der BTK sei somit als „massiver Angriff auf die hessischen Milchviehbetriebe und die dahinter stehenden Familien“ zu werten.

In einem Schreiben an BTK-Präsident Prof. Theodor Mantel warnte Schneider vor einer pauschalen Verunglimpfung der Tierhalter. Er verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass die Anbindehaltung nach EU-Recht gestattet sei, wenn dem Bedürfnis der Tiere nach ausreichender Bewegungsfreiheit trotzdem genüge getan werde und die Rinder nicht litten.

Auch die geforderte Verschärfung der bestehenden Rechtslage über die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung wies der Landesbauernpräsident vehement zurück: „Die rechtlichen Grundlagen für Kontrollen und mögliche Sanktionierungen sind längst gegeben und müssen nicht zusätzlich geschaffen werden.“
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