Agrarforschung
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FAO's Animal Production and Health Division

FAO's Animal Production and Health Division | Agrarforschung | Scoop.it
AGA, Animal Production and Health Division, Food and Agriculture Organization,FAO
AckerbauHalle's insight:

Schöne Webseite, um die eigene Grundbildung in landwirtschaftlichen Fragen zu überprüfen. 

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Agrarforschung
Aktuelle Meldungen aus der Agrarforschung
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Willkommen im Allgemeinen Pflanzenbau / Ökologischen Landbau der Universität Halle

Willkommen im Allgemeinen Pflanzenbau / Ökologischen Landbau der Universität Halle | Agrarforschung | Scoop.it

Informationen rund um die Agrar- und Ernährungswissenschaften.

AckerbauHalle's insight:

Sie finden uns auch auf

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Facebook:https://www.facebook.com/pages/Allgemeiner-Pflanzenbau-Universität-Halle/184570258232015

Blogger: http://agronomyontour.blogspot.de

 

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Teaching the Geography of Food

Teaching the Geography of Food | Agrarforschung | Scoop.it

"Food. It’s something we all think about, talk about, and need. Food has been one major topic of interest at National Geographic because it connects all of us to our environment. The recent global population projections for the year 2100 just went up from 9 billion to 11 billion, making the issues of food production and distribution all the more important.  For the last 3 years I’ve stored podcasts, articles, videos, and other resources on my personal site on a wide range of geographic issues, including food resources.  I thought that sharing 10 of my personal favorite resources on the geography of food would be helpful to understand our changing global food systems."


Via Seth Dixon
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Seth Dixon, ein Geografie-Dozent aus den USA, der sehr in den sozialen Medien aktiv ist, hat einmal seinen "interessantesten Seiten" über Landwirtschaft zusammengestellt. 

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Seth Dixon's curator insight, February 26, 1:32 PM

I've posted here several resources about the food systems and the geography of food production and distribution.  In this article for National Geographic Education I share ten of my favorites. 


Tagsfoodeconomicfood production, agribusiness, agriculture.

Bonnie Bracey Sutton's curator insight, March 3, 7:38 AM

This is geography that everyone should know. POWERFUL!

Alexandra Piggott's curator insight, March 3, 6:30 PM

A great collection of a range of resources to teach the geography of food in all its dimensions.

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KTG Agrar investiert in gentechnikfreies Soja

KTG Agrar investiert in gentechnikfreies Soja | Agrarforschung | Scoop.it

o Die KTG Agrar SE hat ihre Marktstellung als Erzeuger von gentechnikfreiem Soja weiter ausgebaut. Wie der Konzern mitteilt, wurden dazu während der Messe BioFach in Nürnberg Rahmenverträge im Volumen von 12 Mio Euro abgeschlossen.

AckerbauHalle's insight:

Jetzt deutet sich an, wo in Zukunft Soja herkommt. 

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Agrochemikalien stellen ein globales Risiko für Gewässer dar - Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ - Forschen für die Umwelt

Agrochemikalien stellen ein globales Risiko für Gewässer dar - Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ - Forschen für die Umwelt | Agrarforschung | Scoop.it
Leipzig/Landau. Agrochemikalien stellen ein globales Risiko für Fließgewässer auf rund 40 Prozent der Erdoberfläche dar. Da in die Untersuchung auch viele Gewässer in unbeeinflussten Gebieten wie Gebirgen und Wäldern einbezogen wurden, seien diese Chemikalien somit ein Problem für die überwiegende Mehrzahl an Gewässern in landwirtschaftlichen Gebieten. Das geht aus der ersten modellierten Weltkarte zum Austrag von landwirtschaftlich genutzten Insektenvernichtungsmitteln in Gewässern hervor, die Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der Universität Koblenz-Landau zusammen mit den Universitäten Mailand, Aarhus und Aachen jetzt im Fachjournal Environmental Pollution veröffentlicht haben. Ein besonderes Risiko besteht demnach für Gewässer im Mittelmeerraum, den USA, Mittelamerika und Südostasien.

Globale Risikokarte durch den Eintrag von Insektiziden in Fließgewässern.
Quelle: Environmental Pollution/ Elsevier
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Einsatz von Insektiziden im Westjordanland. Die Untersuchung zeigte, dass mit höheren Durchschnittstemperaturen auch mehr Insektizide eingesetzt werden und daher Fließgewässer in wärmeren Regionen stärker gefährdet sind als in kälteren.
Foto: André Künzelmann/ UFZ
Zoom
Im Gegensatz zu anderen Chemikalien werden Pflanzenschutzmittel gezielt in der Umwelt freigesetzt, um Schädlinge und Unkräuter in der Landwirtschaft unter Kontrolle zu halten. Sie können sich daher negativ auf die Ökosysteme an Land und durch Abfluss mit dem Regenwasser auch in den Oberflächengewässern auswirken. Schätzungen zufolge werden weltweit jedes Jahr etwa 4 Millionen Tonnen an Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft ausgebracht. Das entspricht im Schnitt 0,27 Kilogramm pro Hektar der Landfläche der Erde. „Von früheren Untersuchungen wissen wir zum Beispiel, dass diese Pflanzenschutzmittel die Artenvielfalt von wirbellosen Tieren in Fließgewässern um bis zu 42 Prozent reduzieren können und dass durch den Klimawandel mit einem verstärkten Einsatz dieser Stoffe zu rechnen ist“, erklärt Prof. Dr. Matthias Liess vom UFZ, der kürzlich für fünf Jahre in den wissenschaftlichen Beirat "Nationaler Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln" berufen wurde und dort das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) berät. Auch in vielen Entwicklungsländern könne der Einsatz häufiger werden, wenn Landwirte zunehmend von einer traditionellen extensiven auf eine intensive Landwirtschaft umsteigen, so Liess weiter. Bisher war die globale Dimension der möglichen Gewässerbelastung durch den Einsatz von Insektenvernichtungsm
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Veranstaltungshinweis "Elsevier Publishing and Reviewer Workshop"

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Am 20.3. findet an der Uni Halle eine Veranstaltung zum wissenschaftlichen Publikationswesen einschließlich eines Workshops für Reviewer und Autoren statt. 

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Kartoffelkäfer: Mit Gentechnik gegen den internationalen Superschädling

Kartoffelkäfer: Mit Gentechnik gegen den internationalen Superschädling | Agrarforschung | Scoop.it
"Jetzt fressen sie, wohin man schaut, Kartoffelkraut, Kartoffelkraut. Die Stauden, erst so herrlich grün, sie werden kahl, sie schwinden hin. Der Bauer schreit: 'Was muss ich seh'n? Gleich wird's Euch an den Kragen geh’n!'" Was der Lyriker Josef Guggenmos einst im Versmaß androhte, haben deutsche Forscher jetzt in die Tat umgesetzt. Im Fachblatt Science präsentieren sie eine Kartoffelpflanze, die Kartoffelkäfern den Appetit verdirbt.

Kartoffelkäfer-Abwehrdienst

1811 wurde der Schädling erstmals in Colorado entdeckt, 1859 kam es in Nebraska zur ersten Massenvermehrung des "Coloradokäfers", der kaum natürliche Feinde hat. In den 1920er Jahren setzte er nach Europa über und zerstörte 250 Quadratkilometer Kartoffelfelder bei Bordeaux. 1935 wurde in Deutschland ein "Kartoffelkäfer-Abwehrdienst" eingerichtet, der die Käfer von den Pflanzen sammelte. In der DDR gab es noch bis in die sechziger Jahre solche Sammelaktionen gegen den "Amikäfer".

Dem Insekt ist nur schwer beizukommen. Anfangs versuchte man es mit Kalk-Arsen, dann wurden Pyrethroide das Standard-Insektizid. Heute kommen verschiedene Pestizidklassen zum Einsatz. Doch gegen alle hat der Käfer inzwischen Resistenzen entwickelt, sodass er als "internationaler Superschädling" gilt.

Keine Chance dürfte der Käfer gegen das System haben, das von Ralph Bocks Team vom Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenzüchtung in Potsdam-Golm und dem Jenaer Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie entwickelt wurde. Bock nutzt Gentechnik, verändert aber nicht das Erbgut der Kartoffel, sondern nur die DNS in den Photosynthese-Organen der Pflanze, den Chloroplasten. Dort schleust er ein Gen ein, das große Mengen doppelsträngige RNS (dsRNS) produziert. "Es ist schon länger bekannt, dass man mit doppelsträngiger RNS Insekten bekämpfen kann", sagt Bock. Die Insekten sterben daran, wenn die dsRNS die gleiche Bausteinabfolge hat wie eines ihrer lebenswichtigen Gene. Das liegt daran, dass die dsRNS die Übersetzung des lebenswichtigen Gens in ein Protein unterbricht. Das Gen wird gewissermaßen stillgelegt – ein Prozess namens RNS-Interferenz, dessen Entdeckung 2006 mit dem Nobelpreis belohnt wurde und inzwischen auch in der Medikamentenentwicklung genutzt wird.
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Kochboxen: Das Geschäft der Online-Lieferdienste

Kochboxen: Das Geschäft der Online-Lieferdienste | Agrarforschung | Scoop.it
Das wollen sich derzeit gleich mehrere Anbieter zunutze machen - mit vorgefertigten Kochboxen aus dem Internet. Sie richten sich an Menschen, die lieber selbst kochen statt den Pizzadienst zu rufen, zum Selbsteinkaufen aber keine Zeit haben oder keine Lust.

Die Konzepte erinnern an «Malen nach Zahlen» für Hobbyköche: Kunden bekommen zu festgelegten Zeiten Boxen mit mundgerecht abgepackten Lebensmitteln und dem dazu passenden Rezept nach Hause geliefert. Auf letzterem wird dann mit Fotos und in einzelnen Schritten erklärt, wie die einzelnen Teile zu einer fertigen Mahlzeit verarbeitet werden. Ich halte das Konzept für extrem vielversprechend», sagt Handelsexperte Wolf Wagner vom Beratungsunternehmen EY in Stuttgart. «Solche Boxen decken gleich mehrere Trends wie den zum gemeinsamen Kochen und zum Einkaufen im Netz ab.»

Einer EY-Studie zufolge dürften 2020 rund 10 Prozent der Lebensmittel im Netz gekauft werden. Derzeit ist der Anteil mit etwa einem halben Prozent allerdings noch verschwindend gering. Zuletzt gaben die Deutschen demnach jährlich etwa 175 Milliarden Euro für Lebensmittel aus. Ein Grund für den geringen Online-Anteil ist Wolf zufolge auch die Logistik. Derzeit müssen sich Kochbox-Kunden in der Regel auf feste Lieferzeiten festlegen, zu denen die Gerichte kommen.

Zugleich wird der Markt enger: Neben Hello Fresh, Kochhaus, KommtEssen und Co drängen mit Marley Spoon und Home eat Home neue Anbieter ins Geschäft. Letzterer hat einen Großkonzern im Rücken: Coca-Cola unterstützt das Start-up finanziell. «Das ist keine karitative Veranstaltung», betont Mitgründer Sebastian Esser. Das Geld, das der Getränkehersteller in die Firma pumpt, solle zu einem gewissen Zeitpunkt in Anteile umgewandelt werden.

Anders als Hello Fresh & Co, die ihre Boxen zumeist im Abo und übers Netz vertreiben, arbeitet Home eat Home vornehmlich mit festen Abholstationen. In Fitnessstudios, Bürogebäuden oder Spätis können sich Kunden - bisher nur in Berlin - die Do-it-yourself-Kochsets abholen. Die Expansion in weitere Großstädte wie Hamburg ist geplant. Seit Neustem können Kunden die Boxen auch per Lieferservice übers Internet bestellen.

Das Abo-Konzept der Konkurrenz hält Experte Wagner aber für besonders lohnend: «Ich binde die Kunden an mich und habe bessere Planbarkeit. Auch für die Kunden ist es bequem», erklärt er. Bei Hello Fresh, einem der bekanntesten Anbieter, legen sich Nutzer auf eine Box mit drei Gerichten fest, die wöchentlich kommt, wenn man sie nicht kündigt. Neben Deutschland liefert Hello Fresh auch nach Österreich, die Niederlande, Belgien, die USA, Großbritannien und Australien.

Aber lässt sich damit auch Geld verdienen? «Die Kochboxen können profitabel sein, insbesondere wenn sie in Kombination mit anderen Dingen verschickt werden», sagt Wagner. Derzeit geben Anbieter die Boxen ihm zufolge noch zu billig ab. «Aber wenn man darüber nachdenkt, den Inhalt anders zu finanzieren, dann sind neue Geschäftsmodelle denkbar.»

Hilfreich seien Kooperationen mit Herstellern, die Produkte zur Verfügung stellten, um für sich zu werben. Home eat Home arbeitete nach eigenen Angaben bereits mit einem Gewürzhersteller zusammen, dessen Produkte in die Rezepte integriert wurden.

Zu ihren Bilanzen halten sich die Anbieter derzeit noch bedeckt. Profitabel sind wohl die wenigsten. Das gilt auch für Newcomer Marley Spoon. «Für uns geht es erstmal um Wachstum», betont Marketingchef Jonas Erich. «Wir wollen das Konzept global bekanntmachen.» Im August 2014 ging der Lieferdienst an den Start, schon im November brachten die Macher das Konzept in die Niederlande und nach England.

Mit 9,50 Euro pro Gericht ist Marley Spoon deutlich teurer als die Konkurrenz, deren Gerichte zum Teil weniger als 5 Euro pro Person kosten. Der Lieferdienst richtet sich allerdings auch an andere Zielgruppen.
«Die Frage ist, wie viele Player langfristig nebeneinander existieren können», sagt Erich. «Noch profitieren wir aber voneinander, weil das Konzept so bekannter wird.» (dpa)
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Der Blick zurück #5 - YouTube #Landwirtschaft #Nachhaltigkeit #Gluten #Welternährung #Weizen

Kurz und knapp, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und völlig subjektiv in der Auswahl. Was ist mir aufgefallen in der letzten Woche in Umfeld Agrarwissenscha...
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Der kleine Wochenrückblick 

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Industrielle Landwirtschaft nicht ohne Folgen

Industrielle Landwirtschaft nicht ohne Folgen | Agrarforschung | Scoop.it

In Betrieben mit wiederholten und gravierenden Rechtsverstößen müsse es häufiger Kontrollen geben, sagte Aeikens am Donnerstag in einer Regierungserklärung im Landtag. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe diskutiere außerdem die Frage, ob man besonders auffällige Betriebe zwingen könne, auf eigene Kosten einen amtlichen Tierarzt zu beschäftigen.

In Sachsen-Anhalt hatte das Vorgehen des Kreises Jerichower Land gegen den Schweinezüchter Adrianus Straathof, der als einer der größten Schweinezüchter Europas gilt, hohe Wellen geschlagen. Nach dem Tierhaltungsverbot des Landkreises hatte Straathof die Geschäftsführung seiner Anlagen abgegeben und die Gerichte angerufen.

Aeikens betonte zugleich, dass die übergroße Mehrheit der Tierhalter ihrer Verantwortung gewissenhaft nachkomme. Sachsen-Anhalt wolle eine erfolgreiche Tierzucht im Land. «Wir sind schon das viehärmste Flächenland in Deutschland», sagte Aeikens.

#Zweites wichtiges Thema von Aeikens Regierungserklärung waren die seit Jahren massiv steigenden Bodenpreise. In den vergangenen sieben Jahren hätten sich die Preise für Äcker verdoppelt, sagte Aeikens. Agrarkonzerne zögen für die Bewirtschaftung großer Flächen schon heute mit Technik und Personal von Ort zu Ort, die Wertschöpfung bleibe dann aber nicht mehr in den Dörfern.

Aeikens verwies auf das Beispiel Schottland, wo vor rund 200 Jahren Landflächen in große Einheiten von 8000 bis 20.000 Hektar aufgeteilt und verkauft worden seien. Daraufhin habe dort industriell betriebene Landwirtschaft ein Gebiet mit einst 1,5 bis 2,0 Millionen Einwohnern entvölkert. Heute beschäftige sich die Politik in Schottland mit der Neubesiedelung dieser Gebiete.

Die Grünen-Abgeordnete Dorothea Frederking sagte, ein Schweinestall mit 60.000 Tieren gehöre eher in ein Industriegebiet statt in ein Dorf. Zudem sei es nahezu unmöglich, in einem Stall dieser Größe eine gesetzeskonforme Tierhaltung zu betreiben. Der CDU-Abgeordnete Thomas Leimbach sagte, das Land müsse die Behörden zur entschlossenen Umsetzung des Tierschutzgesetzes ermutigen und angemessen ausstatten.

Der Linke-Politiker Hans-Jörg Krause sagte zu den Bodenpreisen, die Regierung müsse einen «inakzeptablen Ausverkauf» verhindern. (dpa)

AckerbauHalle's insight:

Minister Aeikens geht mit der Landwirtschaft durchaus hart ins Gericht. Interessant ist der Verweis auf die Highland Clearances.
http://de.wikipedia.org/wiki/Highland_Clearances ;

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Video: How to prevent a sheep traffic jam

Video: How to prevent a sheep traffic jam | Agrarforschung | Scoop.it
Studying flocks could help prevent human gridlock
AckerbauHalle's insight:

Das Verhalten von Schafen kann für die Untersuchungen von Stau auf Verkehrswegen interessant sein. 

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Satellit beobachtet Vegetation: Hoffnung für Landwirtschaft

Satellit beobachtet Vegetation: Hoffnung für Landwirtschaft | Agrarforschung | Scoop.it
Satelliten sollen künftig Wälder und Felder erfassen, damit diese effizienter bewirtschaft werden.
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AfroPop Music Video on Healthy Eating--through Beans! - YouTube

"Rwanda’s top musicians promote beans, a nutritious food that improves children's and women's health! The artistes (King James, Miss Jojo, Riderman,Tom Close, and Urban Boyz) have donated their talent for a healthier Rwanda. Help Rwanda say goodbye to malnutrition by sharing this great song! Swahili with English subtitles."


Via Mary Williams
AckerbauHalle's insight:

Ich finde die spassbefreiten Aktivisten für irgendetwas "Gutes" immer ziemlich traurig, aber so ist halt Deutschland.

Hier ist einmal ein Beispiel, dass es anders geht. Eine Werbung für Bohnen und gesunde Ernährung aus Ruanda. 

You got to lay it load  

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Mary Williams's curator insight, February 25, 8:37 AM

I was trying to find photos of biofortified crops and I did even better - I found a cheerful video about iron-biofortified beans, developed by HarvestPlus. Great way to start your lesson on micronutrients!

Here's a crop biofortification update, too:

http://www.glopan.org/news/press

Se connecter's comment, February 25, 11:42 AM
Cool the Youtube video !
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Hochschulchefin nimmt Elternzeit: "Oh, das wird spannend" - SPIEGEL ONLINE

Hochschulchefin nimmt Elternzeit: "Oh, das wird spannend" - SPIEGEL ONLINE | Agrarforschung | Scoop.it
Kaum da, schon wieder weg? Muriel Kim Helbig war gerade Präsidentin der FH Lübeck geworden, da machte sie ihre Elternzeitpläne bekannt. Jetzt ist ihr Chefinnen-Platz drei Monate verwaist. Eine Premiere an einer deutschen Hochschule.
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Büros durchsucht: Agrar-Großhändler unter Kartellverdacht

Büros durchsucht: Agrar-Großhändler unter Kartellverdacht | Agrarforschung | Scoop.it
Das Kartellamt vermutet, dass Agrar-Großhändler illegal Preise abgesprochen haben. Büros von sieben Unternehmen hat die Behörde daher durchsuchen lassen. Auch BayWa zählt zu den Verdächtigen.
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Landwirtschaft bleibt ein Problem

Landwirtschaft bleibt ein Problem | Agrarforschung | Scoop.it
Zu intensive Landwirtschaft trägt zur Degradation der Böden bei und erhöht das Risiko von Erosion. Die Europäische Umweltagentur (EEA) mahnt einen größeren Beitrag der Agrarpolitik zum Umweltschutz an.
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Porridge: Heißer Brei

Porridge: Heißer Brei | Agrarforschung | Scoop.it
Das Frühstück, die wichtigste Mahlzeit des Tages, kommt oft zu kurz. Ausgerechnet der einst verhasste Haferschleim könnte das ändern – neu verkauft als Porridge.
AckerbauHalle's insight:

Na wer weiß - angeblich kommt das englische Porridge (bei uns bekannt als "Haferschleim") zurück auf den Frühstückstisch. Schade, dass in dem Beitrag die berühmte Frage von Oliver Twist (Dickens) nicht erwähnt ist. 
https://www.youtube.com/watch?v=sZrgxHvNNUc 

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Deutschland einig Vegetarierland? - Landwirtschaftliches Wochenblatt Westfalen-Lippe

Deutschland einig Vegetarierland? - Landwirtschaftliches Wochenblatt Westfalen-Lippe | Agrarforschung | Scoop.it
Wer in die Medien schaut, könnte glauben, vegan sei "angesagt", die Bevölkerung in Deutschland ernähre sich hauptsächlich vegetarisch. Doch schon die...
AckerbauHalle's insight:

etwas widersprüchliche Ergebnisse einer Befragung zum Konsumverhalten

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Verminderung von Nachernte- und Lagerungsverlusten

AckerbauHalle's insight:

die Verminderung von Verlusten sind ein entscheidender Schritt zur Sicherung der globalen Nahrungsmittelversorgung. 

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Warum haben Sie unser Essen satt, Herr Lemke?

Warum haben Sie unser Essen satt, Herr Lemke? | Agrarforschung | Scoop.it
GEO: Ihre These lautet: Unsere Esskultur braucht eine "gastrosophische Revolution". Bevor wir zur Revolution kommen - was ist denn Gastrosophie?
Lemke: Das ist die Lehre von der Weisheit des Essens. Als Gastrosoph möchte ich Sie mit einem philosophischen Gefühl dafür ausstatten, dass Ihr Essen keine Privatangelegenheit ist, sondern ein politischer Akt.



© Enver Hirsch
Harald Lemke, 49, lehrt als Philosoph an den Universitäten Hamburg und Salzburg, ist Gastprofessor in Kyoto und Shanghai, lebt, gärtnert und kocht in Hamburg. Zuletzt erschien von ihm "Über das Essen" (Wilhelm Fink Verlag)
Tun Sie uns da nicht ein bisschen viel auf?
Wer isst, schlägt sich nicht bloß den Bauch voll, er stellt vielerlei Weltbezüge her: Landeigentum, Klimawandel, Gentechnik, Tierethik, Alltagskultur, Gesundheit. Die Gastrosophie führt all diese Felder auf ihre gemeinsame Quelle zurück: das tägliche Essen.

Darf ich es mir auch einfach schmecken lassen?
Auch das! Es geht um das Kochen als eine Lebenskunst. Sobald Sie darüber sinnieren, ob Sie den Gästen vegane Entenbrust servieren oder lieber Lachsfilet auf mit Algen umwickeltem Tofu, sautiert in Orangenpfeffersaft - sobald Sie über solche Dinge ins Philosophieren kommen, sind Sie Gastrosoph.

Das klingt, als müsste ich dazu Vegetarier sein.
Viele Probleme entstehen aus unserer fantasiearmen Fleischküche: das Leid der Tiere in den Fleischfabriken, die Zerstörung der Regenwälder für den Anbau von Futterpflanzen, die prekären Arbeitsbedingungen in Schlachthöfen, die Skandale in der Fleischindustrie, die Gesundheitsschäden, die wir uns durch zu viel Wurst- und Fleischkonsum zufügen.


Also müssen wir alle Veganer werden, wenn wir reinen Gewissens auf Erden wandeln wollen?
Die Veganer sind mir oft zu dogmatisch, zu lustfeindlich. Gastrosophie verbindet Politik mit Genuss. Entscheidend ist nicht moralischer Rigorismus, sondern die Verbindung von Ästhetik und Ethik, das sinnlich-sittliche Zusammenspiel von gutem Geschmack und gutem Gewissen.

Also kein Veggie Day, kein fleischloser Tag, wie ihn die Grünen uns einst verordnen wollten?
Schon Kant sah das Problem einer Ethik, die "freudenlos, finster und mürrisch ist" und so die "Tugend selbst verhasst macht". Eine Ethik, die das Fleischessen kategorisch verbietet, wird vermutlich keine breite Anhängerschaft finden.

Mit einem leckeren Burger in der Hand kann sich der Gastrosoph also nicht sehen lassen?
Ich esse auch mal Fleisch oder Fast Food. Aber ich erhoffe mir ein langsames Absterben jener kulinarischen Tradition, die stumpf auf Fleisch setzt. Nur so können wir die Menschheit in ihrer kulturellen Entwicklung voranbringen.

Wie soll sie gelingen, die Revolution unserer Esskultur?
Mit kulinarischer Neugier! Gastrosophische Forschungsfragen wären etwa: Was wird aus Knollensellerie, wenn man ihn vakuumiert oder bei Niedrigtemperatur gart? Was müssen wir mit Hirtentäschel und Giersch anstellen, um die Welt zu verändern? Wer mit Artischocke oder Süßdolde umzugehen weiß, braucht keine Kalbsknochen, um Kraft in einen Fond zu bekommen.

Verstehen wir richtig: Fleischessen ist eine schlechte Angewohnheit, die wir uns abgewöhnen sollen, wie das Rauchen?
Was ist schon Fleisch? Eine kulinarische Konstruktion. Wir brauchen, um diese Lust beim Essen zu erfahren, kein Tier zu töten. Zumal wenn die Menschheit dadurch ein planetares Problem verursacht. Aber das Wunderbare ist: Wir können etwa von den Weisheiten der alt-asiatischen Küche lernen ...

Die Zukunft gehört also dem Tofu-Würstchen?
Es hat etwas Despektierliches, Tofu und Seitan zu schmähen, daraus spricht eine ideengeschichtliche Ignoranz gegenüber Hochkulturen, die sich über Jahrhunderte fleischlos ernähren - und sehr raffiniert. Fleisch? Braucht kein Mensch.

Bei uns haben Fleischersatzprodukte aber kein gutes Image.
Das stimmt nur bedingt. Noch vor wenigen Jahren hatte der durchschnittliche Supermarkt kein einziges Fleischersatzprodukt im Regal stehen. Kaum jemand wusste, wie pflanzlicher Brotaufstrich schmeckt. Inzwischen verbucht der Lebensmittelhandel rasant steigende Nachfrage nach fleischlosem Hack, Tofu-Würsten oder vegetarischem Zwiebelschmalz. Wir befinden uns schon inmitten eines epochalen Umdenkens.

Woher rührt der ausgeprägte Fleischhunger unserer Kultur?
Je dicker das Steak, desto wichtiger der Esser - das ist die Tradition, in der wir stehen. Uns wurde eingeredet, dass Fleischkonsum bedeutsam ist, weil er einst ein aristokratisches Privileg war. Das Rindersteak ist Relikt einer Herrschaftssymbolik.

Wie viel Tier können wir denn guten Gewissens essen?
Deutsche essen 60 Kilogramm Fleisch pro Jahr. Das jedenfalls ist kein vernünftiges Maß. Wir können Tiere durchaus als Nahrungsergänzung nutzen. Ihre Haltung ist aber nur auf Flächen sinnvoll, wo entweder kein Nutzpflanzenanbau möglich ist oder Tierhaltung zur Landschaftsgestaltung dient. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird dann ein vernünftiges Maß bei weniger als einer Fleischration pro Woche liegen.

Und wer teilt das zu? Gibt es Bezugsscheine für Fleisch?
Das ist jetzt eine abwegige Diskussion. Ich würde eher diesen Aspekt betonen: dass wir Fleisch nicht wirklich brauchen. Sie haben es angesprochen – es ist wie mit dem Rauchen. Gegen das Rauchen geht der Gesetzgeber vor, mit Verboten und Strafsteuern. Ich kann mir vorstellen, dass ein Verhalten, das so viele Folgekosten verursacht, ähnlich sanktioniert wird. Wie reagieren wir auf knappe Ressourcen? Indem wir sie teurer machen.

Das heißt, Fleisch wird ein Stück Luxus.
Ja. War es ja die längste Zeit der Geschichte. Früher gab es keine Massentierhaltung, und wir sollten sie unbedingt wieder abschaffen. Fleisch ist eben ein an sich teures Produkt. Zurück also zum Sonntagsbraten.

Jetzt sind Sie aber bei nicht einem Veggie Day pro Woche, sondern bei deren sechs. Ist das realistisch?
Ja, weil unsere Ressourcen für den weltverschleißenden Konsum nicht reichen. Fleisch wird zur Nebensache.

Das Kilo Hühnerbrust vom Ökohof für 25 Euro als Gaumenfreude der wohlhabenden Schichten – sozial geht anders.
Halt! Die Ausgaben für Lebensmittel sinken in reichen Ländern seit Jahrzehnten. Nie wurde so wenig Geld für eine der wertvollsten Quellen unserer Lebensqualität ausgegeben. Die meisten zahlen lieber mehr für Motoröl als für das Salatöl, das sie sich selbst einverleiben. Je billiger das Essen, desto mehr Geld für anderen Konsum - das ist unser Wertesystem.

Dass Menschen sich über erschwingliche Lebensmittel freuen können, ist doch keine geringe Errungenschaft.
Billigware ist doch nur billig, weil sie nicht die ökologischen und sozialen Kosten spiegelt. Die sind ausgelagert, auf die Wasserrechnung oder die Krankenkassenbeiträge, die werden dem Steuerzahler oder künftigen Generationen aufgebürdet.

Es ist auch eine Frage gesellschaftlicher Prioritäten. Im Zweifel kaufen die Leute fast immer das Sonderangebot.
Stimmt, der uralte Wunschtraum vom Schlaraffenland ist Realität geworden - für einen kleinen Teil der Menschheit. Wirleben in diesem Schlaraffenland, aber auf Kosten anderer, und es wird regiert von tragischer Unvernunft. Es bleibt dabei: Die gastrosophische Revolution beginnt mit dem gerechten Preis.

Welche Rolle spielt dabei der einzelne Konsument?
Wir entscheiden. Die Käuferklasse ist sehr mächtig. Wir sind viele, und wir bestimmen über Erfolg oder Misserfolg von Produkten, Firmen, ganzen Branchen. Die Macht unserer Kaufentscheidungen ist wirksamer, als wählen zu gehen. Im Supermarkt stimmen alle kaufkräftigen Bürger über politische Angelegenheiten ab. So entscheiden wir, welche Wirtschaft wir wollen.

Wo kommt das Produkt her, ist es gesund, was sagen die Artenschützer? Können Sie verstehen, dass wir bisweilen überfordert sind von der ethisch korrekten Nahrungssuche?
Dass ich im Supermarkt die ganze Last der Informationsbeschaffung aufgebürdet bekomme: unhaltbar! Ich wünsche mir, dass ich im Regal nur korrekte Produkte finde. Dass ich bloß noch darüber nachdenken muss, was mir schmeckt. Qualitätskontrollen müssen ausgebaut werden. Da sehe ich den Gesetzgeber in der Pflicht. Für alles andere können wir selbst sorgen.

Kaum vier Prozent der Deutschen sind Vegetarier. Kann es sein, dass Ihrer Idee etwas Wunschdenken innewohnt?
Nein! Wenn man sieht, wie in wenigen Jahrzehnten jene gesellschaftlichen Kräfte herangewachsen sind, denen die Zukunft eines ethisch guten Essens nicht als Utopie erscheint, wie sich eine blühende Alternativkultur entwickelt hat: Da tut sich viel!

Welche gesellschaftlichen Kräfte meinen Sie?
Etwa die Slow-Food-Bewegung. Öko, Bio, Fairtrade. Oder Selbsternte-Angebote, Biokisten, Mitkochzentralen, solidarische Landwirtschaft, Urban Gardening. Getragen von Menschen, die sich der gastrosophischen Revolution verpflichtet fühlen.

Beteiligen Sie sich selbst an solchen Projekten?
Ich bin Teil eines Urban-Gardening-Projekts im Hamburger Karoviertel. Es heißt "Keimzelle".

Gärtnern als Politik? Oder eher als Politik-Ersatz? Ist Urban Gardening nicht ein Hobby romantischer Städter?
Im öffentlichen Raum zu gärtnern ist doch konkrete Stadtteilpolitik. Wir wollen Gärten sehen, wo heute Parkplätze sind. Urban Gardening ist aber auch avantgardistische Lebens- kunst, und es ist eine internationale Bewegung. Sogar Michelle Obama, die Frau des mächtigsten Mannes der Welt, legt in Washington zusammen mit Schülern Gemüsebeete vor dem Weißen Haus an.

Ein schönes Symbol. Den meisten von uns fehlt aber leider die Zeit für landwirtschaftliche Nebentätigkeiten.
Für eine kommende Gesellschaft wünsche ich mir deshalb neue Arbeitsmodelle. Jeder soll sich das Leben so einrichten können, dass er Zeit hat, einen Teil seiner Nahrung selbst zu produzieren. Es wurden viele konkrete Alternativen entwickelt, für die müssen wir Platz schaffen in unserem Leben. Auch zeitlich.

Kochshows sind beliebt wie nie. Millionen Zuschauer in Deutschland ergötzen sich daran. Ein Signal der Hoffnung?
Die Scheinwelt der TV-Köchelei ist ein Kontrastprogramm zur Wirklichkeit des Küchenalltags. Köche wie Jamie Oliver oder Tim Mälzer sind zu bildungsbürgerlichen Popstars geworden. Spitzensportler in ihrer Disziplin, da macht das Zuschauen Spaß. Wie bei Sportsendungen kann so jeder auf angenehm-untätige Weise in den Genuss von Hochleistungen kommen. Das ist wie Bundesliga gucken.

Welcher Star-Koch brutzelt denn nach gastrosophischen Maßstäben, wen würden Sie uns empfehlen?
Michael Hoffmann zum Beispiel. Er verwandelt Rüben in geschmackliche Wunderwerke. Sellerie kandiert er oder macht daraus mit Butter und Sahne ein zartes Püree, die Blätter verwendet er als Basis für Sellerie-Eis. Auch er schöpft aus den Geschmacksquellen des eigenen Gartens: Haferwurzel und Sauerampfer, Teltower Rübchen, Winterheckenzwiebeln oder Ackersenf. Hoffmann beweist: Nicht Allesfresserei, sondern Feinschmeckertum macht den Menschen zum Menschen.

Sein Restaurant in Berlin hat er leider aufgegeben. Müssen wir wohl doch wieder selber kochen?
Ist ja mein Reden. Und ich sehe, dass eine kulinarisch lieblos aufgewachsene Generation sich neu erfindet. Leckere Speisen gemeinsam zubereiten wird von immer mehr Menschen als eine Lebenslust entdeckt, die nicht bloß vom Geldbeutel abhängt. Die neue Kultur der kulinarischen Geselligkeit ist Teil der gastrosophischen Revolution.
AckerbauHalle's insight:

Auch GEO befasst sich mit Ernährung. Übrigens in der entsprechenden Grint-Ausgabe war ein exzellenter Bericht über demographischen Wandel. 

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Tierhaltung - Vorgetäuschte Gutshof-Idylle

Tierhaltung - Vorgetäuschte Gutshof-Idylle | Agrarforschung | Scoop.it
Wer abgepacktes Fleisch im Supermarkt kauft, bekommt nur wenige oder gar falsche Hinweise auf die Herkunft und Haltungsbedingungen der Tiere. Viele Hersteller benutzen Markennamen wie "Wiesenhof" oder "Grafschafter". Entsprechend idyllisch ist die Verpackung: freilaufende Hühner und grasende Rinder. Glauben die Verbraucher das? Alles Betrug, kritisieren Verbraucher.

Es gibt sie in fast jedem Supermarkt: Fleischprodukte von Gutshöfen. "Mühlenhof", "Gut Ponholz", "Birkenhof" – klingt idyllisch. Und auf jeder Verpackung ist auch ein Bild des Gutshofs: Ob reetgedecktes Fachwerkhaus oder herrschaftliches Anwesen – es sieht nach Bauernhof und glücklichen Tieren aus. Aber stimmt das auch? Gibt es diese Höfe wirklich? Oder ist es nur eine Marketing-Strategie? Was denken die Verbraucher?

Mit sechs Gutshof-Produkten von verschiedenen Supermärkten bin ich unterwegs in der Münchner Innenstadt: "Glauben Sie, dass das von dem Gutshof kommt?"

"Ja, das hoff ich doch!"

"Mühlenhof. Ja, Mühlenhof. Könnte es schon hier geben, würde ich mal behaupten."

"Ja, auf den ersten Blick ganz klar, man denkt, das kommt aus einer Landwirtschaft, von einer schönen Landwirtschaft."

Vermeintliche Gutshöfe sind nur Markennamen

Und wo sind diese schönen Landwirtschaften? Ich schreibe die Supermarktketten an: Tengelmann verkauft Birkenhof-Produkte, Netto vertreibt Gut Ponholz und Penny Fleisch vom Mühlenhof. Penny antwortet gar nicht. Netto schreibt: "Der Namensursprung unserer Eigenmarke Gut Ponholz bezieht sich auf einen ehemaligen Gutshof in unmittelbarer Nähe unseres Unternehmenssitzes." Gut Ponholz gibt es also gar nicht mehr.

Und Tengelmann antwortet: "Es gibt keinen Gutshof namens Birkenhof, unter diesem Namen firmieren unsere drei modernen Fleischwerke in Viersen, Perwenitz und Donauwörth." Den Birkenhof hat es nie gegeben. Heißt im Klartext: Das Fleisch kommt von großen Schlachthöfen in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Bayern. Und aus vielen anonymen Mastställen.

Empörte und getäuschte Verbraucher

Was sagen die Verbraucher dazu?

"Betrug oder?"

"Frechheit, man geht davon aus, man kauft irgendwo Fleisch aus einem schönen Bauernhof."

"Das ist dann Beschiss! Beschiss dem Kunden gegenüber oder dem Verbraucher."

"Find ich nicht ok. Ich will ja wissen, was ich kaufe und von woher ich das kaufe. Und ich zahl ja auch mein Geld dafür."

Die meisten Kunden fühlen sich getäuscht.

Ist es überhaupt erlaubt, mit Gutshöfen zu werben, die es gar nicht gibt? Ich frage bei Daniela Krehl von der Verbraucherzentrale nach: "Es ist leider legal, weil es als sogenannte Marke gilt. Also Mühlenhof ist dann tatsächlich eine angemeldete Marke. Es ist aber für den Verbraucher trotzdem unverständlich und einfach auch ärgerlich, weil man doch dahinter irgendwie so eine kleinbäuerliche Gemeinschaft sieht."

Auch Bio-Marken werben mit Gutshof-Idylle

Auch im Bio-Bereich gibt es solche Beispiele: Die Bio-Supermarktkette Alnatura verkauft Fleisch vom Packlhof im oberbayerischen Eurasburg. Vorne auf der Verpackung groß das Logo vom Packlhof. Auf der Rückseite wirbt der Geschäftsführer sogar persönlich für seinen Hof – mit einem Foto von sich mitten im Kuhstall des Packlhofs. Doch im Kleingedruckten steht der Hinweis: Das Fleisch kommt aus Österreich.

Der Geschäftsführer schreibt: „Durch die große Nachfrage nach Fleisch und Wurstspezialitäten vom Packlhof war schnell eine Absatzmenge erreicht, die der eigene Hof nicht mehr erzeugen konnte." Deswegen kauft der Packlhof mittlerweile bei anderen Erzeugern zu. Und weiter: "Mittlerweile haben wir bereits neue Steakverpackungen ohne Bild vom Geschäftsführer bestellt. Wir werden auf diese, sobald geliefert, umstellen."

Herkunft von Fleisch schwer nachzuvollziehen

Immerhin tut sich hier etwas. Trotzdem, für die Verbraucher gilt: Wenn sie wissen wollen, wo ihr Fleisch herkommt, müssen sie schon ganz genau hinschauen.


WEITERFÜHRENDE INFORMATION

BUND-Studie - Massentierhaltung fördert antibiotikaresistente Keime
(Deutschlandfunk, Umwelt und Verbraucher, 12.01.2015)

Massentierhaltung - Schockbilder in der Fußgängerzone
(Deutschlandradio Kultur, Reportage, 29.04.2014)

Tierschutz - Skandal bei "Neuland"-Fleisch soll aufgeklärt werden
(Deutschlandfunk, Umwelt und Verbraucher, 23.04.2014)

Landwirtschaft - Wie Niedersachsen die Agrarwende umsetzen will
(Deutschlandfunk, Länderzeit, 23.04.2014)

Fleischatlas 2014 - Hunger auf Fleisch ungebrochen
(Deutschlandfunk, Umwelt und Verbraucher, 09.01.2014)
AckerbauHalle's insight:

Das Internet mit landwirtschaftlicher Prägung erregt sich über einen Bericht im Deutschlandfunk.  

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Landwirte experimentieren mit Leguminosen

Landwirte experimentieren mit Leguminosen | Agrarforschung | Scoop.it
Nach Schätzungen des Landwirtschaftsministeriums der Vereinigten Staaten erzeugt Brasilien 2014/15 etwa 29 Mio. t Sojaschrot. Davon soll fast die Hälfte exportiert werden. Deutschland hat 2013/14 fast 1,7 Mio. t eingeführt.

Eine Alternative dazu will der Verein Donau Soja fördern. Er steht für Gentechnik-freies, herkunftsgesichertes Qualitätssoja aus der Donauregion – als Beitrag zur europäischen Eiweißversorgung.

Auch in Niedersachsen experimentieren einige Landwirte mit Sojabohnen und gliedern althergebrachte Leguminosen wie die Ackerbohne wieder in die Fruchtfolge ein. Wie das Landvolk schreibt, sollen der Anbau und die Verfütterung von heimischen Körnerleguminosen hierzulande ausgeweitet werden. „In der konventionellen Schweinemast werden sie bislang kaum eingesetzt, weil sie kaum verfügbar sind“, sagt Andrea Meyer von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Mit Blick auf die Mastergebnisse spricht nach ihrer Einschätzung nichts gegen einen vermehrten Einsatz. 

Ackerbohnen und Erbsen enthalten gegenüber Soja- und Rapsextraktionsschrot weniger Rohprotein. Bei Ackerbohnen sind es etwa 25 bis 26 %, bei Erbsen 20 bis 22 %, Soja- und Rapsschrot bringen es dagegen auf etwa 30 % und enthalten ein sehr hochwertiges Eiweißmuster.

Rapsschrot ist die wichtigste heimische Quelle für Protein in der Tierfütterung. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat bereits Fütterungsversuche bei Mastschweinen mit Ackerbohnen als Eiweißfuttermittel ausgewertet. Die Futterkosten waren etwa gleich, es gab keine Unterschiede in der Mastleistung und in den Futterpreisen. „Durch die Verfütterung von Ackerbohnen ließen sich rund 9,6 Kilogramm Soja- und 7,8 Kilogramm Rapsextraktionsschrot je Mastschwein einsparen“, sagt Meyer. Diese beiden Futtermittel sind allerdings sogenannte Nebenprodukte, sie fallen bei der Ölgewinnung an und werden über den Futtertrog zusätzlich verwertet.
Im ökologischen Landbau sind Leguminosen traditionell ein elementarer Baustein der Fütterung. Insgesamt wurden vergangenes Jahr laut Landesamt für Statistik von 2,6 Mio. ha landwirtschaftlich genutzter Fläche in Niedersachsen 1,9 Mio. ha als Ackerland ausgewiesen. Der größte Teil davon oder knapp 900.000 ha wurde mit Getreide bestellt. Angeführt wird die Beliebtheitsskala vom Winterweizen mit 406.000 ha vor der Wintergerste mit 140.500 ha und dem Roggen mit 135.000 ha. Kartoffeln wurden auf 105.300 ha angebaut, Silomais auf 522.900 ha. Die Anbaufläche für Leguminosen bleibt trotz Zuwachs mit 8.000 ha bescheiden.
AckerbauHalle's insight:

Der heimische Anbau von Leguminosen soll gefördert werden und mit unterschiedlichen Ansätzen wird in Deutschland (und einigen Nachbarländern) versucht die Anbaufläche auszuweiten. Sollte dies gelingen, dann ist bereits ein großer Verlierer absehbar: Der ökologische Landbau. Bislang findet der Anbau in einer Nische statt, so daß der Krankheitsbefall allein auf Grund des geringen Anbauumfanges gering ist. Steigt die Anbaufläche signifikant ist es damit vorbei; Leguminosen werden dann auch stärker von entsprechenden Pathogenese heimgesucht und die Probleme wachsen mit der Zeit. Übrigens: wird dann die Anbaufläche wieder vermindert, kehrt sich diese Entwicklung i.d.R. nicht wieder um, sondern die Pathogene bleiben.

 

Aber bislang sind wir von dieser Entwicklung noch etwas entfernt.  

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UK should be given power to regulate GM crops, MPs say

UK should be given power to regulate GM crops, MPs say | Agrarforschung | Scoop.it
Science and technology committee damns EU rules on authorisations for genentically-modified crops as politicised and unscientific
AckerbauHalle's insight:

In GB läuft die Debatte über transgene Pflanzen etwas anders als in Deutschland. 

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Kirchenvertreter fordert Nachhaltigkeit als Leitbild

Kirchenvertreter fordert Nachhaltigkeit als Leitbild | Agrarforschung | Scoop.it
Eine Stellungnahme von Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken: Unsere heutige Art zu leben ist nicht zukunftsfähig. Das Leitbild – immer höher, immer schneller, immer weiter – hat uns in Sackgassen…
AckerbauHalle's insight:

Stark - eine Diskussion um die Nachhaltigkeit auch bei top agrar. Freue mich schon auf die Leserbriefe und Kommentare. 

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Farms of Tomorrow, Today - Modern Farmer

Farms of Tomorrow, Today - Modern Farmer | Agrarforschung | Scoop.it
A look into Tex Avery's absurd conception of farming in the future.
AckerbauHalle's insight:

Das waren 1954 in den USA die Vorstellungen von der Landwirtschaft der Zukunft

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Tipps für Vorträge: Wer zitiert, verliert! - SPIEGEL ONLINE

Tipps für Vorträge: Wer zitiert, verliert! - SPIEGEL ONLINE | Agrarforschung | Scoop.it
Fast keine Business-Präsentation kommt ohne Zitate von berühmten Persönlichkeiten aus. Unternehmensberater Torsten Herzberg empfiehlt: Lassen Sie das mit dem Zitieren.
AckerbauHalle's insight:

Also ich gebe zu, dass ich ein großer Freund von Zitaten in Vorträgen bin. Insofern fühle mich hier wirklich persönlich berührt. Wie wäre es hiermit:

 

Martin Luther: "Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz"


dies könnte man / frau dann auch fröhlich den Autoren dieses Artikels entgegenwerfen. 

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Indien: Die heilige Kuh wird zum Streitfall

Indien: Die heilige Kuh wird zum Streitfall | Agrarforschung | Scoop.it
In Indien ist die Kuh heilig. Oder doch nicht? Der zweitgrößte Fleischexporteur der Welt muss sich mit den Störaktionen radikaler Hindus auseinandersetzen.
AckerbauHalle's insight:

Einerseits heilige Kühe und andererseits der größte Fleischexporteur der Welt - Indien

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