Agrarforschung
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Currywurst-Rückruf wegen Metallteilen

Currywurst-Rückruf wegen Metallteilen | Agrarforschung | Scoop.it
Wörrstadt - Wegen Metallteilen im Essen hat der rheinland-pfälzische Fleischhersteller Sutter das beim Discounter Lidl verkaufte Fertiggericht «Curry Snacker» zurückgerufen.
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Jetzt wird die Republik in den Grundfesten erschüttert - Metall in Currywurst !

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Willkommen im Allgemeinen Pflanzenbau / Ökologischen Landbau der Universität Halle

Willkommen im Allgemeinen Pflanzenbau / Ökologischen Landbau der Universität Halle | Agrarforschung | Scoop.it

Informationen rund um die Agrar- und Ernährungswissenschaften.

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Facebook:https://www.facebook.com/pages/Allgemeiner-Pflanzenbau-Universität-Halle/184570258232015

YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCHQN_QeKjti97UWb7-XWNDA?feature=guide

Blogger: http://agronomyontour.blogspot.de

 

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Europäischer Technologietransfer-Preis für den autonomen Agrarroboter BoniRob

Europäischer Technologietransfer-Preis für den autonomen Agrarroboter BoniRob | Agrarforschung | Scoop.it
Bodenqualität messen, Pflanzen züchten und sogar Unkraut jäten: All das kann die autonome, also selbsttätige Agrarroboter-Plattform „BoniRob“. Ihre Entwickler, Forscher der Hochschule Osnabrück Prof. Dr. Arno Ruckelshausen, und seine Kooperationspartner, erhielten für ihre Entwicklung jetzt einen wichtigen europäischen Technologietransfer-Preis.

Gemeinsam mit der Bosch-Ausgründung „Deepfield Robotics“ und den Amazonen-Werken hat die Hochschule Osnabrück einen hochwertigen Preis auf europäischer Ebene erhalten: Ihre autonome Agrarroboter-Plattform „BoniRob“ erreichte beim „2015 euRobotics Technology Transfer Award“ die Finalrunde der drei Besten. Auf dem Europäischen Robotik-Forum in Wien wurde BoniRob jetzt mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Den ersten Preis erhielt ein Kooperationsprojekt der Firma Kuka und der Universität Freiburg; der dritte Preis ging an Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt und dessen Ausgründung Sensodrive.

„Wir sind sehr stolz über diese Anerkennung, denn ihr liegt der Erfolg gleich mehrerer Forschungsprojekte zur Agrarrobotik zugrunde“, sagt Dr. Arno Ruckelshausen. Die Freude des Professors für Physik und Sensorik an der Hochschule Osnabrück teilen auch seine Kooperationspartner, Dr. Slawomir Sander von Deepfield Robotics sowie Dr. Florian Rahe von den Amazonen-Werken. In den von der Hochschule initiierten BoniRob-Forschungsaktivitäten haben ihre Teams mittlerweile ein ganzes „App-Konzept“ entwickelt. Es ermöglicht die Verwendung mehrerer Module auf der gemeinsamen autonomen, also selbsttätigen, Trägerplattform.

Als Beispiele nennt Ruckelshausen Apps für Bodenmessungen, für präzises Besprühen von Pflanzen, für Pflanzenzüchtung und sogar für roboterbasiertes mechanisches Unkraut-Jäten oder „Beikrautregulierung“, wie der Forscher dazu sagt. Als echter Teamplayer betont er auch, dass in all diesen Entwicklungen auch mehrere internationale Partner und Organisationen aus den Anwendungen in den Agrarwissenschaften und dem Gartenbau eingebunden waren, darunter auch die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück. Eckpunkt der Technologietransfer-Auszeichnung war schließlich die Unternehmensgründung Deepfield Robotics als Bosch-Tochterunternehmen, die auf Grundlage der Forschungsergebnisse den innovativen Markt der Agrarrobotik anvisiert.
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Redet miteinander!

Schaut man sich Ergebnisse aus der Konsum-Forschung wie bspw. die Bereitschaft zur Zahlung höherer Preise für eine tierwohl-orientierte Tierhaltung im Vergleich zur Realität an oder beobachtet das Empörungs-Potential in den Medien über vermeintliche Massentierhaltung, kommt man nicht um die Feststellung eines gewissen Grabens umhin, der Landwirte als Produzenten und uns als Konsumenten trennt. Zu diesem Ergebnis kommen auch die Autoren des wissenschaftlichen Beirates für Agrarpolitik (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) in ihrem Gutachten “Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung“.

Als möglichen Ausweg aus diesem Dilemma präsentieren die Autoren die sogenannte deliberative Bürgerbeteiligung. Darunter versteht man laut Definition dialog-orientierte Verfahren, in denen Bürgerinnen und Bürger, zivilgesellschaftliche Akteure sowie Entscheidungsträger frühzeitig im politischen Prozess zusammengebracht werden, um sich gemeinsam auszutauschen – idealerweise mit dem Ziel einer auf Konsens beruhenden Entscheidung.


Zwar ist dieses Verfahren im Bereich der Nutztierhaltung noch nicht all zu sehr verbreitet, ein gut funktionierendes Beispiel wird im WBA-Bericht aber erwähnt: die Entwicklung des Tierschutzplans Niedersachsen. Dieser wurde 2011 von der schwarz-gelben Regierung ins Leben gerufen und später dann von Rot/Grün fortgeführt. In der Praxis haben wir dann…

…einen strukturierten Prozess, in dem Umsetzungsempfehlungen für politisch gesetzte Zielgrößen des Tierschutzes im Diskursprozess verschiedener Stakeholder erarbeitet werden. Die fachliche Erarbeitung dieser Empfehlungen für zwölf Tierarten erfolgt in acht Arbeitsgruppen. Konfliktpunkte werden durch einen Lenkungsausschuss moderiert.
Darüberhinaus machen die Autoren auch Vorschläge, wo sich ebenso deliberative Verfahren einsetzen ließen. Auf lokaler Ebene könnten diese bei der Planung von Stallanlagen helfen. Eine gute Idee, kommt es doch hier immer wieder zu Konflikten, wenn Anwohner gegen den Bau neuer “Mega-Ställe” protestieren. Auf Landes- und Bundesebene gäbe es die Möglichkeit, auf diese Weise Planungen zu Tierschutz-Plänen zu unterstützen. Außerdem findet sich auch noch die Idee zur Nutzung bei Zielkonflikten. Als Beispiele nennen die Autoren Freilandhaltung und Außenklimaställe. Die Idee zur Nutzung dieses Verfahrens in der Wirtschaft, um Bürger-Interessen zu berücksichtigen, halte ich dagegen für leicht gewagt. Denn letztlich kommt es hier vor allem auf eine gute breite Kommunikation und damit auf die Verfügbarkeit des Produktes an, damit es ein Erfolg wird.

Ich denke, ich lehne mich zudem alles andere als weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass ein Konsens in der Tierhaltung zwischen verschiedenen Gruppen eine Illusion ist. Das dämmert auch den Autoren des WBA-Berichts am Ende des Kapitels.

Wer für einen ersten Überblick eine direkte Kommunikation ohne Mittelsmänner und Repräsentanten wünscht, muss ohnehin woanders schauen, Stichwort Soziale Medien. Netzwerke wie Facebook oder Twitter bieten genau das. Allerdings: dort wo Menschen direkt aufeinander treffen, prallen nicht selten auch Emotionen heftig aufeinander. Während landwirtschaftliche Laien durch die jeweilige Berichterstattung angespitzt gegen Agrarindustrie und Massentierhaltung poltern, sehen Landwirte wiederum die Notwendigkeit der Verteidigung. Da kann es schon mal für alle Beteiligten ungemütlich werden.

Aus eigener Erfahrung als Wissenschaftsblogger mit Fokus auf der landwirtschaftlichen Tierhaltung kann ich allerdings sagen, dass sich die direkte Kommunikation absolut auszahlt. Das Interesse ist da. Und nein, da sind nicht nur laute Trolle im Internet unterwegs, was ich mit der Kommentar-Kultur meines Blogs auch belegen kann. Ansonsten wäre ich als Stadt-Mensch auch nie derart in diesen Themenbereich eingestiegen. Durch die Mischung aus Fachleuten und Laien in der Leserschaft habe ich mit der Zeit viel gelernt – fachlich, aber auch bzgl. der Sorgen, die Menschen beim Einkauf umtreiben, unabhängig davon, was Medien etc. gerade für relevant halten.

Auch die Landwirtschaft selbst war zuletzt nicht untätig, um den Kontakt zu uns Konsumenten in der Stadt möglichst direkt zu gestalten. Aktuell 13.491 Likes für die Facebook-Seite “Frag den Landwirt” sind schon eine Zahl, mit der sich arbeiten lässt. Auch einige Blogs gibt es mittlerweile – teils auch schon länger, die aber erst jetzt verstärkt in den Fokus rücken. Nicht zuletzt soll auch hier über Landwirtschaft diskutiert werden.

Nicht falsch verstehen: ich halte das Konzept der deliberativen Bürgerbeteiligung für ein gutes Konzept, um die Gedanken der beteiligten Protagonisten mit Hilfe fachlicher Begleitung zu ordnen ohne sich im Hinblick auf das gesteckte Ziel zu verlieren. Besonders wichtig scheint mir dabei der Unterschied zwischen dem deliberativen Verfahren und Verhandlungsprozessen, in denen Interessengruppen lediglich ihre eigenen Standpunkte bestmöglich durchzusetzen versuchen.

Wenn es aber um die Überprüfung des eigenen Blickwinkels geht, sollte das meiner Erfahrung nach in Ruhe geschehen, um Gedanken auch rekapitulieren zu können. Angebote wie “Frag den Landwirt”, Blogs sowie dort geführte Diskussionen können dabei einen bedeutenden Beitrag leisten, um diese Lücke zu füllen. Schließlich ist nicht nur die Gesellschaft vielfältig, auch in der Landwirtschaft denken nicht alle gleich.

Quellen:

WBA-Bericht, Punkt 6.4.3 Verbesserte Steuerung durch deliberative Bürgerbeteiligung
Als ich von Lesern meines Blogs gebeten wurde über eine Petition gegen Massentierhaltung zu schreiben, schnellten Kommentare und Klickzahlen rasant in die Höhe. Sogar die Initiatoren der Petition meldeten sich zu Wort ohne ausfallend zu werden – was übrigens auch bei den über 100 anderen Kommentaren nicht der Fall war.
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Meckenheim mit meistem Nitrat im Grundwasser

Meckenheim mit meistem Nitrat im Grundwasser | Agrarforschung | Scoop.it
Meckenheim - Die höchsten Nitratwerte im Grundwasser finden sich laut einer bundesweiten Abfrage von Schadstoffbelastungen im Grundwasser von Meckenheim in der Pfalz.

(c) proplanta
320,5 Milligramm je Liter haben Experten hier demnach gemessen - bei einem zulässigen Wert von nur 50 Milligramm pro Liter.

Das geht aus einer Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Die Belastungen seien vor allem auf «menschlich verursachte Einträge insbesondere aus der Landwirtschaft» zurückzuführen. Die Schadstoffbelastung in Luft und Wasser sei auch
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The Top Ten Food Trends - IFT.org

The Top Ten Food Trends - IFT.org | Agrarforschung | Scoop.it
By traditional measures, it appears to be a great time to be in the food business. Economic consumer confidence in North America is the highest since 2007; 51% of consumers are positive about immediate spending intentions (Nielsen 2014a).

On average, 5.1 evening meals per week are cooked at home and involve a diversity of product options (FMI 2015). In a typical week, 3.1 dinners are prepared at home using fresh/raw ingredients; 1.4 dinners include prepackaged ingredients that require preparation; 0.9 involve heating/serving prepackaged foods; 0.6 feature takeout; and 0.9 are eaten in a restaurant (MSI 2014a). 

The U.S. restaurant industry is expected to reach $709.2 billion in sales in 2015—a 3.8% increase over 2014, marking the sixth consecutive year of real sales growth (NRA 2015).

With big-spending Baby Boomers and seniors now making more visits to every segment of the restaurant business than their younger counterparts, expect to see menu modifications catering to their preferences (NPD 2013a).

In 2014, 145 million people, or 59% of Americans, bought gourmet specialty foods. Retail sales topped $70 billion, up 18.8% over the previous two-year period (SFA 2014a, b). 
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Blick zurück #11 - YouTube

Kurz und knapp, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und völlig subjektiv in der Auswahl. Was ist mir aufgefallen in der letzten Woche in Umfeld Agrarwissenscha...
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Die letzte Woche im Rückblick

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Rübenanbau: Niedersachsens Landwirte müssen umbrechen

Rübenanbau: Niedersachsens Landwirte müssen umbrechen | Agrarforschung | Scoop.it
Rüben, die direkt vor den starken Niederschlägen in der Woche vor Ostern gesät wurden, müssen zum Teil neu gesät werden. Der Regen hat den feinkrümeligen Boden verschlämmt und der anschließende Sonnenschein hat die oberste Bodenschicht stark verkrustet. Für die Keimlinge wurde sie damit zu einer unüberwindbaren Hürde. Der Informationsdienst LIZ berichtet derzeit von einem durchschnittlichen Feldaufgang zwischen 40.000 und 70.000 Pflanzen je Hektar. Bei unter 35.000 Pflänzchen müssen die Landwirte den Acker umbrechen.
Rüben: Lückige Bestände nicht vorschnell umbrechen
Bis zu 3.000 ha müssen neu gesät werden

Die Nordzucker AG erwartet, dass in Niedersachsen bis zu 3.000 Hektar Rübenfläche umgebrochen werden müssen. Eine Neuaussaat kostet den Landwirt allerdings 300 bis 400 Euro je Hektar. Nach Meldung des Landvolk-Pressedienstes beobachten die Ackerbauern ihre Bestände derzeit sehr genau und äußerst kritisch. Sie legen sogenannte Zählstrecken an, um das Wachstum der Keimlinge vergleichen zu können und wägen an Hand der Ergebnisse ab. Allerdings dürfen sie mit der Entscheidung nicht mehr zu lange warten, denn die neuausgesäten Rüben brauchen jetzt jeden Vegetationstag, um die verlorene Zeit aufzuholen und im Herbst noch einen guten Ertrag liefern zu können.
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Aktionsbündnis startet Volksbegehren gegen Massentierhaltung

Aktionsbündnis startet Volksbegehren gegen Massentierhaltung | Agrarforschung | Scoop.it
Das Aktionsbündnis Agrarwende will so seine Forderungen nach artgerechter Tierhaltung durchsetzen. Das Bündnis, dem mehr als 40 Organisationen angehören, hatte im vergangenen Jahr 34.000 Unterschriften gegen den Bau von weiteren Großmastbetrieben für Geflügel und Schweine gesammelt. Zudem soll das Kupieren der Schnäbel beim Geflügel und von Schwänzen bei Mastschweinen verboten werden. Dies hatte der Landtag mit der Mehrheit der rot-roten Regierungskoalition abgelehnt.

Daher habe das Aktionsbündnis nun als zweiten Schritt ein Volksbegehren beantragt, sagte Jens-Martin Rode vom Bund für Umwelt und Naturschutz am Mittwoch. Dafür müssen mindestens 80.000 Stimmen von Bürgern gesammelt werden. Sollte dies gelingen und der Landtag die Forderungen erneut ablehnen, käme es zu einem Volksentscheid. (dpa/bb)
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Free Ranging - Landline - ABC

Free Ranging - Landline - ABC | Agrarforschung | Scoop.it
Australia's consumer affairs ministers will consider a national standard for the free-range egg industry when they meet in June. The term 'free-range' has been contentious in the egg industry, where about 40 per cent of all eggs sold are labelled in this category. But the State's supermarkets and the RSPCA follow a range of different guidelines. The Australian Competition and Consumer Commission has also warned that it will continue to prosecute producers where it believes they are misleading the public. Sean Murphy looks at some of the issues.
AckerbauHalle's insight:

Nochmals ein etwas ausführlicher Hinweis auf die Chancen und Problem der EI-Produktion in Australien. 

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Weg mit Laktose, Gluten und Fleisch: Haben die Gesundesser Recht? | DasErste.de

Weg mit Laktose, Gluten und Fleisch: Haben die Gesundesser Recht? | DasErste.de | Agrarforschung | Scoop.it
Millionen Deutsche kaufen im Supermarkt laktosefreie Lebensmittel. Aber nur wenige von ihnen leiden tatsächlich unter Milchzuckerunverträglichkeit. Auch Gluten wird immer mehr gemieden, obwohl höchstens 1 % der Deutschen an der sogenannten Zöliakie leiden. Und warum kommt eine pflanzliche Ersatzmortadella bei Verbrauchern besser an als das Original aus Fleisch? Wird Ernährung zur reinen Glaubensfrage, weil wir Essen dämonisieren, das angeblich ungesund ist?
AckerbauHalle's insight:

am gestrigen Abend lief in der ARD eine ziemlich skurrile Diskussion um Ernährungsformen. 

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Tierärzte fordern klare Richtlinien bei Tierhaltung

Tierärzte fordern klare Richtlinien bei Tierhaltung | Agrarforschung | Scoop.it
Tierärzte fordern klare Richtlinien bei Tierhaltung
Neubrandenburg/Bad Staffelstein - Die Tierärzte in Deutschland fordern klarere rechtliche Vorgaben zur Tierhaltung.

(c) proplanta
«Wir wollen nicht länger der Prellbock zwischen den großen Interessen sein», sagte der Präsident des Bundesverbandes der beamteten Tierärzte (BbT), der Anklamer Veterinäramtsleiter Holger Vogel, am Montag. Man brauche eine über die Ministerien laufende Tiergesundheitsdatenbank, die auf bestehenden Seuchendatenbanken aufbauen könnte, forderte Vogel anlässlich eines Bundestreffens der beamteten Tierärzte in Bad Staffelstein (Bayern). An der Hochschule Neubrandenburg zeigt seit Montag eine Fotoausstellung Bilder aus der konventionellen Schweinehaltung. An diesem Dienstag ist eine Diskussion von Schweinehaltern, Bauernverband und Umweltschützern geplant. (dpa/mv)
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Bees under stress: sublethal doses of a neonicotinoid pesticide and pathogens interact to elevate honey bee mortality across the life cycle - Doublet - 2014 - Environmental Microbiology - Wiley Onl...

Bees under stress: sublethal doses of a neonicotinoid pesticide and pathogens interact to elevate honey bee mortality across the life cycle - Doublet - 2014 - Environmental Microbiology - Wiley Onl... | Agrarforschung | Scoop.it
Summary
Microbial pathogens are thought to have a profound impact on insect populations. Honey bees are suffering from elevated colony losses in the northern hemisphere possibly because of a variety of emergent microbial pathogens, with which pesticides may interact to exacerbate their impacts. To reveal such potential interactions, we administered at sublethal and field realistic doses one neonicotinoid pesticide (thiacloprid) and two common microbial pathogens, the invasive microsporidian Nosema ceranae and black queen cell virus (BQCV), individually to larval and adult honey bees in the laboratory. Through fully crossed experiments in which treatments were administered singly or in combination, we found an additive interaction between BQCV and thiacloprid on host larval survival likely because the pesticide significantly elevated viral loads. In adult bees, two synergistic interactions increased individual mortality: between N. ceranae and BQCV, and between N. ceranae and thiacloprid. The combination of two pathogens had a more profound effect on elevating adult mortality than N. ceranae plus thiacloprid. Common microbial pathogens appear to be major threats to honey bees, while sublethal doses of pesticide may enhance their deleterious effects on honey bee larvae and adults. It remains an open question as to whether these interactions can affect colony survival.
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Aktuell schlägt die Diskussion um Neonikotoniode wieder hohe Wellen. Der DBV fordert jetzt eine Beendigung des Moratoriums http://www.topagrar.com/news/Acker-Agrarwetter-Ackernews-Rukwied-fordert-Wiederzulassung-von-Neonikotinoiden-1757060.html Hier einmal eine wissenschaftliche Arbeit zu dem Thema aus der Biologie in Halle.
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Insects in animal feed: acceptance and its determinants among farmers, agriculture sector stakeholders and citizens - Animal Feed Science and Technology

Insects in animal feed: acceptance and its determinants among farmers, agriculture sector stakeholders and citizens - Animal Feed Science and Technology | Agrarforschung | Scoop.it
Abstract
The use of insects in animal feed is a potential avenue to improve the sustainability of animal diets and meet the growing global demand for livestock products. Yet, little is known about the attitudes towards and willingness-to-accept insect-based animal feed and foods. This study presents findings from cross-sectional data collected in January 2015 from a sample of 415 farmers, agriculture sector stakeholders and citizens in Flanders, Belgium. Attitudes towards the idea of using insects in animal feed were generally favourable, most notably for fish and poultry feed. Two thirds of the study participants were willing-to-accept the use of insects in animal feed. The foods obtained from animals fed on insect-based feed were widely accepted. Farmers were more critical–but still generally positive–as compared to stakeholders and citizens. Insect-based feed was perceived to be more sustainable, to have a better nutritive value, but a lower microbiological safety as compared to conventional feed. In addition, the resulting foods were perceived to be more sustainable, nutritious and healthy, but at the risk of presence of off-flavours and allergens. Perceived benefits of using insects in animal feed pertained mainly to lowering the dependency on protein imports, and better valorisation of organic waste. Benefit perceptions were stronger and outweighed risk perceptions as a determinant of accepting the use of insects in animal feed. However, the strongest determinant of acceptance was a person's own willingness-to-eat insect-based foods. Overall, the findings of this study indicate a positive atmosphere and momentum for change towards the adoption of insects as a new ingredient in animal feed.

Via Ana C. Day, Pierre-André Marechal
AckerbauHalle's insight:

Bevor Insekten für die Humanernährung dann eine große Rolle spielen, mag es interessant sein über die Nutzung in der Tierernährung nachzudenken. 

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Das Essen spaltet die Deutschen in sieben Lager

Das Essen spaltet die Deutschen in sieben Lager | Agrarforschung | Scoop.it
Gesund? Lecker? Ethisch korrekt? Bei der Ernährung hat jeder seine Prioritäten. Für Hersteller ein Problem. Sie behelfen sich mit der Einteilung in Gruppen – von den Nestwärmern bis zu den Maßlosen.
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Probleme bei veganer Ernährung

Probleme bei veganer Ernährung | Agrarforschung | Scoop.it
Die Zeiten, in denen Vegetarier und erst recht Veganer als "Graslutscher" oder "Körnerfresser" verlacht wurden und sich genötigt sahen, ihren Lebensstil zu rechtfertigen, gehören weitgehend der Vergangenheit an. Kaum einer zweifelt noch daran, dass es gesund ist und zudem gut für die Umwelt, seinen Fleischkonsum zu reduzieren oder gleich komplett auf Fleisch zu verzichten. Debatten zu bestimmten Aspekten der pflanzlichen Ernährung gibt es jedoch nach wie vor. Vor allem die Frage, ob man trotz des Verzichts auf tierische Lebensmittel ausreichend mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt ist.
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SPD will Hoftorbilanz und Datenabgleich

SPD will Hoftorbilanz und Datenabgleich | Agrarforschung | Scoop.it
Innerhalb der Regierungskoalition gibt es nach wie vor keinen Konsens zur Novelle der Düngeverordnung. Der agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Wilhelm Priesmeier, bekräftigte in der vergangenen Woche die Forderung seiner Fraktion nach Einführung einer Hoftorbilanz.

„Die Hoftorbilanz weist die geringsten Fehlerquoten auf und ist damit besser für die Bilanzierung der betrieblichen Nährstoffflüsse geeignet als die derzeit angewendete Flächenbilanz“, erklärte der SPD-Politiker in Berlin. Bestätigt sieht sich Priesmeier durch ein Gespräch mit Experten, die diese Einschätzung geteilt hätten. Die SPD unterstütze deshalb die im vorliegenden Regierungsentwurf geplante Einführung einer verpflichtenden Hoftorbilanz ab 2018 für viehintensive Betriebe.

Handlungsbedarf sieht der Agrarsprecher zudem aufgrund von Vollzugsdefiziten bei der Einhaltung der Düngeverordnung. Priesmeier spricht sich daher für die Möglichkeit aus, Düngedaten mit Daten aus dem Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystem (InVeKos) sowie Daten des staatlichen Herkunftssicherungs- und Informationssystems für Tiere (HIT) abzugleichen. Dafür sei eine unverzügliche und parallele Anpassung des Düngegesetzes unerlässlich.

„Wir wollen damit mehr Transparenz bei gleichzeitig maximalem Datenschutz für die Landwirte erreichen“, so Priesmeier. Deshalb sei zu begrüßen, dass die Bundesregierung bis zur Sommerpause einen Vorschlag für eine Änderung im Düngegesetz vorlegen wolle. Demgegenüber hat sich CDU/CSU-Agrarsprecher Franz-Josef  Holzenkamp sowohl zur Hoftorbilanz als auch zum Datenabgleich zuletzt wiederholt kritisch geäußert.
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Entsorgte Kälber: Bulle? Stirb! - SPIEGEL ONLINE

Entsorgte Kälber: Bulle? Stirb! - SPIEGEL ONLINE | Agrarforschung | Scoop.it
Jersey-Kälber sind unbestritten das Süßeste, was es auf einem Bauernhof zu streicheln gibt. Bei unserem letzten Besuch auf dem Land hat uns ein Landwirt eines gezeigt, das gerade geboren war. Meine Tochter kletterte in den kleinen Verschlag, in dem es eingesperrt war. Das Kälbchen tollte um sie herum, stupste sie an - auf der Suche nach dem Euter seiner Mutter - und ließ sich kraulen, als wäre es ein Schoßhund.

"Gut, dass es ein weibliches Kalb ist", sagte der Bauer. "Die männlichen kannst du nämlich gleich wegtun." Jersey-Bullenkälber sind wertlos, weil sie viel zu klein und mager sind, um gemästet zu werden. Nur die fett- und eiweißreiche Milch ihrer Schwestern ist gefragt.
Die moderne Hochleistungslandwirtschaft hat ein Entsorgungsproblem, über das auch DER SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe berichtet: die Bullenkälber von Milchkühen. Früher lieferten Rinder beides, Milch und Fleisch, heute sind sie spezialisiert auf das eine oder das andere. Diese Zucht auf spezielle Höchstleistung ist so erfolgreich, dass Milchkühe heute mehr als doppelt so viel Milch geben wie ihre Vorgängerinnen vor drei Jahrzehnten: Der Rekord liegt bei über 20.000 Litern pro Kuh und Jahr.
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How humankind was liberated from localism

How humankind was liberated from localism | Agrarforschung | Scoop.it
The eco-worriers promoting a Mao-style return to local energy and food production overlook how destructive ‘local living’ has traditionally been.
AckerbauHalle's insight:

Regionale Erzeugung wird ja derzeit als segensreich (und auch besonders profitabel) angesehen. Ist das wirklich so? Hier eine Polemik aus Schottland. 

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Is land grabbing always what it is supposed to be? Large-scale land investments in sub-Saharan Africa - Holmén (2015) - Dev Pol Rev

Is land grabbing always what it is supposed to be? Large-scale land investments in sub-Saharan Africa - Holmén (2015) - Dev Pol Rev | Agrarforschung | Scoop.it

The term ‘land grabbing’ has recently attracted widespread, and sometimes agitated, attention, and its literature grows at exponential speed. At the same time, the concept remains little understood concerning both its meaning, magnitude and consequences and even who the grabbers are.

 

Different attempts to define land grabbing appear to reflect ideological lenses and pre-defined positions rather than a genuine ambition to find out what is actually going on. Based on a comprehensive literature review, this article aims at presenting a more nuanced understanding of this disputed topic and therefore a less biased account of what land-grabbing and/or private investments in land represent... 

 

Governments in Africa are currently facing some harsh realities. Population prospects and low technology use call for massive investments in order to boost agricultural productivity. With insufficient fiscal capacity, and the low propensity of the domestic private sector to invest, it is tempting to hope for external solutions. If these materialise on a grand scale, there is an obvious possibility that the opening of Africa for foreign investors will result in a polarised agrarian structure with ‘islands of growth’, i.e. large-scale modern, well capitalised, mechanised and partly foreign-owned farming with an export orientation, surrounded by a ‘sea of poverty’ i.e. subsistence-oriented, low-tech food staples-oriented smallholders with limited access to credit, markets and extension... 

 

Sub-Saharan Africa still does not seem to be as interesting to foreign land-investors as many want to believe. The sub-continent is not overwhelmed by predatory foreign land grabbers. Instead, governments compete to attract investors. But it will be necessary to avoid investments creating enclaves of advanced agriculture that are detached from local realities... Consequently, there seems to be little need for quick foreign fixes. Instead, most critics of ‘land grabbing’ want to base development on the small farmer, which sounds immediately appealing. However, African governments are well aware that this has been tried before. Such policies became costly and ineffective... Governments do not expect much from the poor, semi-subsistence-oriented smallholder peasants, especially not since many tend to give up on longer-term strategies and concentrate on day-to-day survival.

 

Many critics of land grabbing (GRAIN, Oakland Institute, ViaCampesina) apparently want to preserve smallholder agriculture for its own sake. A pertinent question then is ‘How small?’ With the average size of a family farm around one or two hectares and subdivision of holdings a continuing problem, it is obvious that farm size has to grow and that many smallholders will have to leave agriculture. One should be careful not to romanticise smallholder agriculture. Africa needs development and development is about diversification. In this sense, those who criticise land acquisitions because they lead to concentration and ‘controlling a scale of land which is disproportionate in size in comparison to average holdings in the region’ completely disregard what development is all about.

 

http://dx.doi.org/10.1111/dpr.12118

 


Via Alexander J. Stein
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Land Grabbing wird in den Medien als extrem problematisch diskutiert, dabei ist es oft schwierig zu definieren, ob es sich um notwendige oder wünschenswerte Investitionen handelt, oder tatsächlich um kritische Übernahmen. 

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EU-Staaten sollen selbst über Zulassung von GVO-Futter entscheiden

EU-Staaten sollen selbst über Zulassung von GVO-Futter entscheiden | Agrarforschung | Scoop.it
Die Europäische Kommission hat heute vorgeschlagen, die Entscheidung über den Import von gentechnisch veränderten Pflanzen als Futter- oder Lebensmittel den Mitgliedsstaaten zu übertragen. Bislang werden veränderte Organismen oft gegen den Willen der EU-Staaten zugelassen, weil die nötige qualifizierte Mehrheit dagegen nicht zustande kommt. Die Pläne brauchen die Zustimmung der EU-Staaten und des Europaparlaments.

Nun sollen die EU-Staaten mehr Entscheidungsfreiheit bekommen. 2014 hatte EU-Kommissionspräsident Juncker bereits angekündigt, die Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte Pflanzen zu reformieren und demokratischer zu gestalten.
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Sollte dieser Vorschlag Realität werden, wird es die Landwirtschaft in Europa radikal verändern. 

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Pflanzenforschung.de :: Insektizid-Belastung deutlich höher als erwartet Forscher haben weltweit die Belastung von Gewässern analysiert

Pflanzenforschung.de :: Insektizid-Belastung deutlich höher als erwartet Forscher haben weltweit die Belastung von Gewässern analysiert | Agrarforschung | Scoop.it
Die Zahlen sind erschreckend, die Folgen bisher nicht absehbar. Doch eins scheint sicher: Wenn sich die Belastung der Gewässer mit Insektiziden nicht weltweit bald verringert, werden viele Wasserlebewesen nicht überleben. Am Ende der Kette steht der Mensch, der nun durch Forschung und Politik handeln muss, bevor es zu spät ist.

Wissenschaftler der Universität Koblenz-Landau schlagen Alarm: Die globale Belastung der Gewässer mit Insektiziden ist weit höher als bisher angenommen. Bei über 40 Prozent der Fälle, in denen ein Insektizid in einer Wasserprobe weltweit nachgewiesen wurde, war die gefundene Konzentration höher als sie laut behördlichem Zulassungsverfahren sein dürfte. Die Sedimente am Grund der Gewässer waren sogar in 80 Prozent der Proben höher als erlaubt.

Ihre Daten haben die Landauer Wissenschaftler aus insgesamt 838 Studien mit 11.300 Messewerten von Insektiziden in Gewässern. Dabei erfassten sie 28 verschiedene Insektizide, die fast alle noch in den USA oder der EU zugelassen sind. Die Insektizid-Konzentrationen stammen von über 2.500 Probestellen aus 73 verschiedenen Ländern und wurden zwischen 1962 und 2012 wissenschaftlich veröffentlicht.
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Verhaltensforschung: Schlaue Hühner - Spektrum der Wissenschaft

Verhaltensforschung: Schlaue Hühner - Spektrum der Wissenschaft | Agrarforschung | Scoop.it
Haushühner sind erstaunlich klug und verstehen, was in ihrer Welt vorgeht. Das verschärft die Frage, ob die gängige Massentierhaltung für diese Tiere...
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Bodenpreise so hoch wie nie

Bodenpreise so hoch wie nie | Agrarforschung | Scoop.it
Sein Fleckchen Erde in Cappeln im Kreis Cloppenburg zählt zu den teuersten Ecken der Republik, gemessen an den Preisen für Ackerland. Neun Euro pro Quadratmeter betrug 2014 der Richtwert für landwirtschaftlich genutzten Boden hier. Das ist spitze in Niedersachsen und selbst in Europa fast einmalig. Nur in der Schweiz wird Ackerland noch höher gehandelt, sagt Berges. In den günstigsten Lagen Niedersachsens, etwa in Osterode, zahlen Landwirte im Schnitt 1,30 pro Quadratmeter.

Fast ein Jahrzehnt dauert der starke Anstieg der Kaufpreise für Ackerland nun schon - ein Ende der Preisspirale ist nicht abzusehen. In Cloppenburg und Vechta haben sich die Preise für Ackerland seit 2006 etwa verdreifacht. «Ähnliche Werte finden sich nur in Randlagen größerer Metropolen wie Frankfurt am Main oder Köln/Bonn», sagt Holger Seifert, Vorsitzender des Gutachterausschusses für Grundstückswerte Oldenburg-Cloppenburg. Die unabhängigen Gutachter werten die Preisentwicklung aus und legen aktuelle Richtwerte fest.

Zwar gelten Cloppenburg und Vechta durch Massentierhaltung, Futtermittelindustrie, Gemüseanbau und einen hohen Grad an Veredelung als Top-Agrarregion, die Inflation auf dem Grundstücksmarkt bedroht aber inzwischen die Existenzen von Betrieben, die ständig steigende Pachten nicht mehr aufbringen können. Der Bodenertrag gleiche den hohen Preis längst nicht mehr aus, erklärt Berges. Er kennt als Kreislandwirt die Sorgen seiner Berufskollegen gut. «Es wird immer enger. Im Schnitt fallen pro Jahr drei Prozent der wirtschaftlich schwächsten Betriebe raus», schätzt der 45-Jährige.

Ans Verkaufen denkt hier längst niemand mehr - der freie Markt für landwirtschaftliche Flächen ist beinahe zum Erliegen gekommen. Entweder werden Äcker an die nächste Generation übertragen, oder Flächen wechseln zu horrenden Preisen den Besitzer. «Auf dem freien Markt sind kaum noch Flächen zu bekommen», sagt Seifert. Selbst die Gemeinden geraten unter Druck, wenn sie Bauland ausweisen möchten - statt Barem ziehen die meisten Bauern inzwischen Ersatzflächen vor.

Größter Preistreiber ist nach Einschätzung der Statistiker der hohe Flächenverbrauch durch Baugebiete und Infrastrukturprojekte, der den landwirtschaftlich nutzbaren Boden verknappt. Hinzu kommt der in den vergangenen Jahren vom Staat geförderte Ausbau der Biogasanlagen, die vieles von dem schlucken, was auf den Äckern wächst. Berges zählt im Umkreis von fünf Kilometern von seinem Hof allein drei Biogasanlagen.

Das niedrige Zinsniveau befeuert die Situation auf dem Grundstücksmarkt zusätzlich, hinzu kommt die Ausweisung von Flächen für Naturschutz. Ein solches Problem plagt etwa die Landwirte im Emsland. Durch den umstrittenen Masterplan Ems sollen sie 730 Hektar schrittweise ans Land verkaufen, damit neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen entstehen können. Das Projekt soll dem angeschlagenen Fluss helfen und Arbeitsplätze bei der Meyer Werft sichern.

Die extreme Verknappung von Ackerland ist auch zum Thema für die Politik geworden. Der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) sieht die Preisentwicklung mit großer Sorge. «Besonders extensiv arbeitende Ökobetriebe, aber auch Milchbauern können diesen enormen Anstieg der Pachtpreise immer weniger verkraften, da etwa die Milchpreise nicht gleichzeitig steigen.»

Die Regierung will regulierend eingreifen und vor allem Spekulationsgeschäfte eindämmen. Boden gilt in unsicheren Währungszeiten als profitable Kapitalanlage. «Fruchtbarer Ackerboden ist kein Spekulationsobjekt», sagt Meyer. Der Minister plant zusammen mit der Landwirtschaft ein neues Grundstücksverkehrsrecht. Ziel ist es, örtlich ansässigen Landwirten ein Vorkaufsrecht einzuräumen und eine Pachtpreisbremse analog zur Mietpreisbremse einzuführen. Landwirte wie Berges freuen sich, dass nicht auch noch Spekulanten im Ringen um den goldenen Boden mitmischen sollen. Hoffnung auf deutlich sinkende Preise für die kommenden Jahre haben sie trotzdem nicht. (dpa/lni)  
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Oilseed rape under threat as farmers question its future

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As thoughts start to turn to cropping for the 2015-16 season, predictions suggest that oilseed rape will be the main casualty of rotational changes as farm
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In England (besser UK) gibt es eine intensive Debatte über die Zukunft von Raps in der Fruchtfolge. 

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Hintertüren und Supergentechnik

Hintertüren und Supergentechnik | Agrarforschung | Scoop.it
Reispflanzen mögen es feucht, ersticken aber, wenn die über längere Zeit unter Wasser getaucht sind.
AckerbauHalle's insight:
Lesenswerter Beitrag zur Diskussion um Gentechnik
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Bayerns Wildschweine stärker verstrahlt als angenommen

Bayerns Wildschweine stärker verstrahlt als angenommen | Agrarforschung | Scoop.it
Das geht aus den für die Allgemeinheit nicht zugänglichen Messdaten zur Radioaktivität hervor, die der Bayerische Jagdverband (BJV) sammelt. Die Daten hat Helmut Rumml veröffentlicht, der bis zum März im Landkreis Garmisch-Partenkirchen Messungen für die örtliche BJV-Kreisgruppe durchführte.

Danach wurden im Jahr 2013 bei 140 geschossenen Wildschweinen eine Belastung von mehr als 10.000 Bequerel pro Kilogramm gemessen - eine Überschreitung des zulässigen Grenzwerts von 600 Bq/kg um mehr als das Sechzehnfache. Der Jagdverband hat Rumml mittlerweile den Auftrag für die Messungen entzogen.

Die bayerischen Behörden veröffentlichen ausschließlich die Ergebnisse der staatlichen Stichproben - obwohl der Jagdverband seine Daten an das Umweltministerium in München übermittelt. «Für eine Veröffentlichung durch bayerische Behörden gibt es keine Rechtsgrundlage», teilte das Ministerium auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa zu den Messungen der Jäger schriftlich mit.

Der BJV wiederum argumentiert, die Veröffentlichung sei Behördensache. «Wir wollen nicht verhindern, dass Messwerte bekannt werden, aber wir wollen verhindern, dass der pauschale und falsche Eindruck entsteht, alles Wildbret sei «verstrahlt» und die Jäger seien an Messungen nicht interessiert», teilte der BJV mit. Der Verzehr radioaktiver Wildschweine ist nach Einschätzung eines Wissenschaftlers zwar nicht schädlich, aber auch nicht ratsam. «Das ist nicht gefährlich», sagte Peter Jacob, kommissarischer Direktor des Instituts für Strahlenschutz am Münchner Helmholtz-Institut. «Aber  essen würde ich es auch nicht.» Denn Strahlenschützer empfehlen grundsätzlich, jede unnötige Exposition zu vermeiden.

Das bayerische Gesundheitsministerium mahnt zur Vorsicht: «Eine höhere radioaktive Belastung des menschlichen Körpers erhöht grundsätzlich das Risiko einer Krebserkrankung.» (dpa/lby)
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